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Freitag bis Montag, 27. bis 30. November Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Ein herbstlicher Tag mit einigen Wolken und zeitweise einem heftigen Wind, also kein Wetter für Aktivitäten vor der Womohaustüre. Am Abend überwinden wir unsere Trägheit und verbinden Spaziergang mit einem kleinen Einkauf. Der Grünzeugladen ist wie so oft zunächst verwaist, das hält uns aber nicht davon ab, uns schon mal an den ausgestellten Waren zu bedienen, wissen wir ja, dass die Inhaberin trotzdem alles im Auge hat. Die erscheint auch alsbald, direkt mit einer Maske, sie scheint auch erstaunt zu sein, dass wir immer noch in Kato Pyrgos sind.
Im kleinen Supermarkt werden wir freundlich begrüßt, die Chefin ahnt sicher schon, dass unser Wochenendeinkauf wieder ansteht, auch heute gehen wir nicht ohne eine Kleinigkeit vom Einkauf. 🥰
Was macht man am schwarzen Freitag?
Klar, nach den Angeboten des Black Friday schauen!
Zwei Artikel von unserer Einkaufsliste können wir auch ohne Mühe in dem Angebotswirrwarr finden, jetzt bekommt Töchterchen ein paar zusätzliche Pakete zu Weihnachten. 😉
Sehr spät in der Nacht werden die Mülltonnen entleert und auch wieder von außen und innen gereinigt. Das Reinigen der Mülltonnen geschah bei uns zu Hause nur alle Jubeljahre einmal, wie schaut das bei euch aus❓ Das würde uns sehr interessieren. Vielleicht postet ihr uns in den Kommentaren mal, wie das bei euch gehandhabt wird? 🤗

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Zum Samstag gibt es nichts zu berichten, Wolken und Sonne wechseln sich häufig ab, das scheint uns nicht so ideal dazu geeignet zu sein, die Möbel ins Freie zu rücken, ist es doch im Womo auch ohne Heizung, trotz permanentem Lüften, an die 25 Grad warm. 😇

Erster Advent, warm, windstill, wolkenbedeckter Himmel, wir genießen die Ruhe um uns herum, zu berichten gibt es nichts, außer: https://youtu.be/2w1Pg7W32f8  das aktuelle Video haben wir gerade entdeckt. Gedreht während der Corona-Krise, also sehr aktuell!
Abends in der mondhellen Nacht umfliegen fleißige Fledermäuse das Mobil, was die jetzt so jagen? Werden eventuell Motten von unserem Licht angezogen? Wir jedenfalls können keine Fluginsekten ausmachen, Moskitobesuch hatten wir seit geraumer Zeit auch nicht mehr. 😀

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Lautes Geläut, Gebimmel schallt in aller Frühe am Montag zu uns herüber und weil wir nicht aus den Federn kommen, bald darauf auch noch ein zweites Mal. Irgendwie war der Klang für uns aber neu und fremd, freundlich hörte sich das an. 🤗  Bestimmt (vielleicht 😉) wären wir beim zweiten Bimmeln aufgestanden, aber ein traugiger feiner Landregen trommelte bald danach anhaltend auf das Womodach.
Am Nachmittag verwöhnt uns die Sonne und bestrahlt die Breitseite vom Womo mit Sonne und das Solarpanel bekommt auch einen großen Happen ab, der Akku freut sich. Ups, da fällt uns noch was ein, wenn ihr uns nicht verpetzt, beichten wir. Gestern haben wir glatt vergessen den Advents- & Weihnachsschmuck aufzuhängen, das holen wir bei dem feuchten Vormittag schleunigst nach!  ☃️🎄

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Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2020-11 November, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , , | Ein Kommentar

Einen frohen und besinnlichen 1. Advent und bleibt alle gesund❣

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Einen frohen und besinnlichen 1. Advent und bleibt alle gesund❣

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Dienstag bis Donnerstag, 17. bis 26. November Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Zum Frühstücken packen wir uns gleich in den Schatten, warm ist es in der Sonne. 🌞
Leider müssen wir dabei feststellen, dass unser Brot nicht mehr verzehrfähig ist, Schimmel zeigt sich auf den Brotscheiben. Nun haben wir ein Tagesprogramm! 😉 
Eier haben wir bei unserer Einkaufstour bei Lidl nicht gekauft, wir sind uns sehr sicher, dass die im kleinen Supermarkt verkauften Eier hier im Ort produziert werden, denn kein Ei sieht aus wie das andere. Die Größe variiert ein wenig und die Farbpalette ist groß, es gibt sogar grünlichgraue. Die Chefin begrüßt uns fast begeistert, waren wegen dem Ausflug und der neuen Covid-19 Regularien ein paar Tage nicht mehr hier zum Einkaufen. Zu allererst zieht sie die Maske 😷 über, uns scheint, dass es hier im Ort immer noch locker gehandhabt wird, wir lassen uns nicht drauf ein und behalten unsere Masken auf. Ob wir die Chefin damit irritieren oder nicht, zum Kaufabschluss belohnt sie uns mit einer Tüte mit Guavafrüchten?
Wir rätseln lange, was das für „Knollen“ sind, Recherche im Netz kommt auch zu keinem stimmigen Ergebnis, dabei ist der Duft in der Wohnkabine atemberaubend! 🥰

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Am Mittwoch ist nichts passiert, die Sonne brennt und im Schatten vom Womo läßt sich der Tag bei leichtem Wind sehr gut vertrödeln, Nichtstun ist sooo entspannend. 😃

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Recht früh stehen wir am Donnerstag auf, eine sehr hohe Wolkendecke versperrt der Sonne einen Blick auf uns, trotzdem ist es mit 23 Grad sehr angenehm ohne Wind. Mit den geschenkten gut duftenden Früchten sind wir immer noch nicht ins Reine gekommen (Kennt ihr die Frucht? grün ungeschält, rot dementsprechend geschält); Dagmar bestimmt, daraus wird Marmelade gekocht.

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Ein paar Pflaumen und überzählige Birnen kommen noch mit in den Topf, da sind wir auf das Ergebnis mal sehr gespannt.

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Kurz vor dem Mittagessen sinken die Wolken, werden dunkel schwarz und bald tröpfelte es ein wenig.

In den Nachrichten lesen wir am Freitag, dass es auf der anderen Inselseite in der Region von Larnaka zu einem schweren Unwetter gekommen ist, durch Hagel wurden Pkws beschädigt und es kam zu erheblichen Ernteausfällen.

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Hier im Camp hingegen blieb es ruhig, eine Zeitlang blies ein kühler Nordwind, der sich in der Nacht wieder einstellte.
Am Morgen bei dem Frühstück auf der Terrasse hören wir das Meer laut toben, später sehen wir, dass die Wellen das Wasser in dem ausgetrockneten Bachbett bis zur Brücke drücken.
Die uns unbekannten Früchte in der Marmelade ordnen wir zu den Kakteenfrüchten ein, in der Kombination mit Pflaume und Birne ist es ein sehr fruchtiger Brotaufstrich geworden! Drei große Gläser war unsere Ausbeute. 😋

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Später am Vormittag macht sich Jürgen auf den Weg zum Friseur, unterwegs sieht er, dass die Mandarinen an den Bäumen bald erntereif sind, ob die hier vor Ort direkt verkauft werden? Beim Friseur ist die Tür versperrt, ein Schild mit Hinweisen ist nicht zu sehen, könnte Jürgen wohl auch nicht entziffern. Da der Figaro unser nächster Nachbar ist, können wir das Haus mit wenig Mühe im Auge behalten, vielleicht öffnet er ja noch im Laufe des Nachmittags  das Verschönerunggeschäft? Gegen 17 Uhr wird es dunkel, aus der Richtung des Salons dringt kein Lichtstrahl, aber der Himmel öffnet seine Schleusen und beschert uns einen langanhaltenden Landregen.

Am Samstag scheint wieder die Sonne kräftig aus den großen Wolkenfenstern. Spät in der Nacht hat es so stark gestürmt, dass Jürgen mit einer starken Taschenlampe 🔦 zum Strand zum Nachsehen gegangen ist, ob Überflutungsgefahr besteht. Die Zyprus Mail berichtet von großen Schäden auf der Insel. Uns freut die Nachricht, dass ab nächstem Jahr im Mai eine Fährverbindung ⛴ nach Griechenland eingerichtet werden soll.

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Zum Sonnentag gibt es nicht viel zu berichten! Bis die Sonne gegen 17 Uhr hinter dem Horizont schlafen 😴 ging, saßen wir im Womoschatten. Von angenehmen 25 Grad beim Frühstücken stieg die Temperatur am späten Nachmittag auf 30°C. Von unserem neuen Standplatz haben wir das Geschehen um die Sanitärgebäude und den Spielplatz nicht mehr so im Blick, hörten aber zur Mittagszeit lustiges Kinderlachen.

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Am Montag beginnt genau wie bei euch die Arbeitswoche.😉
Nach dem Frühstück unter wolkenfreiem Himmel steht mal wieder ein Einkauf an. Weil vor dem palastähnlichen Haus unseres Figaros so viele Fahrzeuge stehen, laufen wir zunächst dorthin. Der Salon ist aber weiterhin verschlossen und wir erkunden einen neuen Weg zur Einkaufsmeile. Unterwegs bewundern wir die jetzt nach dem Regen üppig wuchernden Pflanzen in den vielen Gärten, das ist fast so wie bei uns im Mai, na gut, es ist viel wärmer hier. 😉
Die Metzgersfrau wundert sich, dass wir wieder hier zum Einkaufen kommmen, wahrscheinlich ging das Gerücht rum, dass wir weggefahren sind. Sie möchte wissen, ob es uns nicht zu kalt ist, das können wir nicht nachvollziehen, hatten wir doch gestetn bis zu 30°C im Camp. Zu dem Fleischeinkauf kommt noch eine große Tüte mit Pecanüssen, jetzt kann die Adventszeit beginnen.
Im kleinen Supermarkt gibt es ein neues Regal, gefüllt mit leckeren Cerealien, hat da jemand der Chefin einen Tipp gegeben? 🤔 Erst nach einer kleinen Weile bemerkt sie, dass wir Maske 😷 tragen und zieht ihre schleunigst über Mund und Nase. Zu unserem Einkauf legt sie ein kleines Glas mit xxx. Wir verstehen nicht, was sie versucht uns zu erkären, irgendein Brotaufstrich vermuten wir, werden wir uns für die Weihnachtstage aufheben. 🤗 Zu kaufen gab es auch eine dicke Tüte voll mit leckeren saftigen Mandarinen, nun bekommen wir wichtige Vitamine zum Erkältungschutz.

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Hey Leute! Was ist mit euch los? Vor zwei Monaten, das sind acht Wochen, haben wir euch aufgefordert, uns eine Adresse zu melden, wohin wir unsere Wunschliste schicken können. In vier Wochen ist Weihnachten, wie wollt ihr in der kurzen Zeit alle unsere Geschenke besorgen? Nehmt euch eine Sekunde Zeit und schickt kurz eine Email, dann brauchen wir nur noch den Rückantwortpfeil zu drücken, nachdem wir das PDF mit unserer mehrseitigen Wunschliste angehängt haben.

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Einige Wolken stören unser Frühstück am Dienstag nicht, wir erfreuen uns an dem Gezwitscher der Vögel, beobachten den Flug der vielen weißen Schmetterlinge, was nervt sind eine Handvoll lästiger Fliegen, die halten sich nicht an die Abstandsregulung der Coronaverordnung, dass sie Masken tragen, können wir auch nicht beobachten! 😷
Der mittlerweile angewöhnte routinemäßiger Blick zum Haus vom Figaro ist kurz nach dem Mittag erfolgversprechend, dort stehen ein paar Fahrzeuge. Jürgen springt schnell aus den Shorts und dem T-shirt und eilt zum Friseur, der steht mit einigen Männern vor der offenen Motorhaube und ist am werkeln, eine Minute, deutet er an, dann geht’s los mit dem Haareschneiden, dafür braucht er dann aber keine fünf Minuten, gelernt ist gelernt!
Den Nachmittag nutzen wir dazu, für das Abendessen einen leckeren Kürbiseintopf zu kochen.

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Schon um 16:30 Uhr verabschiedete sich heute die Sonne unspektakulär, nur das Thermometer bekam einen Kälteschock, nur noch 18°C und Wind stellte sich auch noch ein.  🌬 🥶  🌚

⚒🪔  Mittwoch in aller Frühe werden wir geweckt, das Reinigungsteam muß einen neuen Turbo-Laubbläser haben, ob der außer Krach auch noch die Kraft hat, das Laubweg zu pusten oder wird es etwas vom Schalldruck der Turbomotoren hinweggefegt?
Das Wetter ist wie angekündigt, eine komplette Wolkendecke ziert den Himmel, Sonne 🌞 ist natürlich nicht zu sehen, das Frühstück gibt es im Womo, da sind wir froh, dass wir uns gestern aufgerafft haben und den Kürbiseintopf schon auf dem Hoboofen vorgekocht haben.
Den Tag verbringen wir im Womo, draußen ist es uns zu ungemütlich. In der Nacht weht eine Zeitlang eine steifer Wind der zur Schlafenszeit wie abgestellt endet, danach steigt die Temperatur im Womo rasch an, ein großes Fenster bleibt über Nacht offen.

Donnerstag  Wie, ist denn schon Frühling?

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wieder bl.Himmel, Blick mal ins Feld

In aller Herrgottsfrühe lärmt die Kirchenglocke zu uns herüber, schon wieder ein Feiertag, die Sonne 🌞 ist noch nicht um’s Eck, eine Runde weiterschlafen! 😴😉
Schmetterlinge umflattern das Womo, zu den weißen gesellen sich heute gelbbraune Exemplare, auch Libellen schauen neugierig vorbei. Von dem gestrigen trüben Wetter ist keine Spur zu bemerken, blauer fast wolkenloser Himmel, mäßiger Wind, der hielt uns dann doch im Womo gefangen. In der puren Sonne war es einen ticken zu warm, im Schatten störte auch das bißchen Wind, war zum gemütlichen Sitzen nicht geeignet.
Wie hell der Mond 🌛 schon wieder scheint, konnten wir gestern nicht verfolgen, heute ist es wieder mondhell und viel wärmer wie gestern Nacht.

Ü-Platz: Pyrgos

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Montag bis Montag, 9. bis 16. November Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Der Pope läutet am Montag fleißig seine Glocken, natürlich in aller Frühe. Dreimal, jedesmal mit einer anderen Art. Uns schien es im Halbschlaf sogar, dass verschiedene Glocken zum Klingen kamen. Ein kurzer kräftiger Regenguß folgte, zum Frühstück wagte sich die Sonne durch die Wolken. In der elektronischen Morgenlektüre ist zu lesen, dass die Kirchgänger in Nikosia vor heftigem Sturm und Hagel gewarnt werden. Wir stellen uns natürlich jetzt die Frage, ist heute mal wieder ein Feiertag? Nun sind wir froh, dass wir unsere Fahrt durch das Landesinneren nach Nikosia auf morgen verschoben haben, da werden hoffentlich alle Geschäfte geöffnet sein?
Am Nachmittag bereuten wir den vorgezogenen Stellplatzwechsel nicht mehr, schön in der warmen Sonne sitzend (42°C) genossen wir alles um uns herum. Hinter dem Womo weht ein guter Wind, aber stehen ja im Windschatten einiger Bäume, vom Meer her hören wir die Brandungswellen immer noch und am Abend geben die Zikaden wieder ihr Konzert.

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. . . schön warm für November 🤭

Programm des Tages: Besuch der Hauptstadt

Kein Gebimmel, kein Farmer der Trecker spazieren fährt, absolute Stille am Dienstagmorgen. Wir sind früh aufgewacht und aufgestanden, in Erwartung auf die Abwechslung bringende Einkaufsfahrt sind wir etwas aufgewühlt. Rasch ist nach dem Frühstück abgewaschen und entsorgt und alles rüttelsicher verstaut. Draußen gefrühstückt haben wir trotz Sonnenschein nicht, möchten so früh wie möglich losfahren.
27 Grad hatten wir beim Start, im Gebirge hingen ein paar Wolken um die Gipfel bei nur noch 24°C, also angenehmes Reisewetter. Unterwegs schauten wir uns einen eventuellen Stellplatz an und fuhren dementsprechend langsam, da blockierten ein paar Muflons die Hauptverkehrsstraße. Am ersten Lebensmittelmarkt gab es einen Zwischenhalt, die Butter wurde schon wieder knapp, aber die brauchten wir dann gar nicht, in der Backwarenabteilung gab es warne Teigtaschen. 😋 In Nikosia folgten wir beim Baumarkt nicht deren Parkplatzhinweisschildern, da hatten wir den richtigen Riecher, der Platz war komplett überdacht. 🙄 Im Baumarkt hatten wir heute nicht viel Glück, was wir uns so vorstellten, fanden wir nicht. Weiter zum Jumbo, der riesige Parkplatz war fast komplett belegt, wir stellten uns wie beim letzten Mal auf das unbebaute Nachbargrundstück, fast am Eingang. 🙂

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weihnachtlich auf vielen Quadratmeter 🎄

Nachdem wir diesen passiert hatten, wurden wir gleich vergewaltigt, aus den Lautsprechern dudelte ununterbrochen Weihnachtsmusik und fast überall waren die Regale und Stellflächen mit Weihnachtsartikeln bestückt. Die Spielzeugabteilung vervierfacht, alles was wir suchten, war da nicht mehr im Sortiment.

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Noch sind die Weihnschtsmänner im nahen, warmen Osten ❗

Im Dunklen erreichten wir den uns mittlerweile gut bekannten Parkplatz am General Hospital und liefen in der frischen Luft rasch zum „Bäcker“, um uns ein leckeres Abendessen zu besorgen, was dann mal wieder sehr reichlich war.

Elfter im  Elfen
Im Rheinland sollte traditionell die Karnevalsession eingeleitet werden.
Abends in den Nachrichten lesen wir kein Wort davon.
(Bierlos haben wir (nicht) gefeiert.)

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Alaaf und Helau 🥳

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Sonntag bis Sonntag, 1. bis 8. November Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

November, bei euch wird es bestimmt mittlerweile schon grau und trüb sein, auch bei uns wird es sooo langsam herbstlich, wenn ihr die Bilder von unserem gestrigen Ausflug mit den vielen Blüten und Früchten betrachet, werdet ihr es nicht glauben wollen.

Am Sonntagvormittag gehört das Camp wieder uns ganz alleine, die Temperatur beim Frühstück betrug noch 25°C, über den Bergen liegt ein feiner Nebelteppich und am Nachmittag wird es um ein Grad kühler.

Zum Montag gibt’s nichts zu berichten, das Wetter ähnlich wie gestern. Ein neugieriger Zypriot spricht uns an, nachdem wir ihm grüßend zugewunken haben. In dem kurzen Plausch freut er sich darüber, dass es uns auf Zypern so gut gefällt.
In der Nacht beobachten wir ein gewaltiges Gewitter/Wetterleuchten auf der Nordzypriotischen Seite, zu hören ist nichts.

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Herbststurm

Schon einige Male hat uns YouTube einen Film zum Anschauen vorgeschlagen, heute drücken wir neugierig den Startknopf und sind angenehm überrascht über den ruhigen, nachdenklichen Film.
Jetzt möchten wir euch mal eine Filmempfehlung geben, wenn es mal so richtig trüb und herbstlich bei euch ist und nichts Gescheites in der Flimmerkiste läuft: https://youtu.be/2tM9y7877CY
Horst Lichter sucht das Glück, eine Motorradreise durch Norwegen. Es geht nicht besonders lustig, eher besinnlich durch Norwegen und das Moped ist mehr Lebensphilosophie wie Zweck der Tour. Uns hat die Rundfahrt an unsere Touren erinnert und die liebevollen Lebensweisheiten von Horst haben wir uns schon vor langer Zeit zu eigen gemacht.

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Herbststurm

Eine langgestreckte Wolkendecke hängt über dem Meer, wir sind aber im Genuss der warmen Sonne über uns am Dienstag. In der Vorratskiste haben wir ein Glas mit Pern-Appel Stroop 😋 (Birnen-Apfel-Kraut) gefunden und aus der kleinen Minisoundbox erklingt irische Volksmusik, das passt zu der heutigen Stimmung, Leute geht es uns gut!  🤗

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Zu berichten gib es nur, dass in der Nacht das Phänomen des Wetterleuchtens bzw. eines riesigen Gewitters wieder zu beobachten war, diesmal über dem Meer, die dichte Wolkendeckel über dem Wasser ermöglichte aber kein Foto.

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Am frühen Mittwochmorgen prasselte es dann heftig laut und stürmisch auf uns hernieder, zur Meeresseite mussten wir die Fenster schließen. Später zum Frühstück erinnerten nur noch die großen Pfützen an den gewaltigen Regenguß, hoffen, dass Sonne und Wind bald alles wieder rasch abtrocknen, damit wir trockenen Fußes um das Womo herum laufen können. Aber es gibt einige Lebewesen, denen es wohl sehr gut gefällt, das feuchte Biotop, die Frösche, Kröten oder Unken hören wir endlich wieder quaken.

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Wenige Meter von unserem Womo baut eine Frau bei sehr trüben Wetter ihr kleines Zelt auf, da bekommen wir etwas Mitleid mit ihr, der rasche Blick auf das WetterApp profezeit nichts Gutes. 😒 Am Abend hat es sich bewahrheitet, es blieb den ganzen Tag sehr trüb, die vielen kurzen Regenschauern erlaubten kein Leben vor dem Womo, der Boden war triefend nass und trocknete kaum mal ein wenig ab, Mullematsch, Gummistiefel wären hier angebracht.
Die neue Farbschicht auf dem Dach hat sich gut bewährt, die Regentropfen fallen nun viel „weicher“ auf das harte Womodach und gibt uns ein behaglicheres Gefühl.

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Beim prüfenden Blick auf die Wetterlage sind die große Pfützen vor dem Womo nicht zu übersehen, die über Nacht sogar noch viel größer geworden sind. Unsere erstaunten Augen sehen am Donnerstagmorgen auf zahlreiche Libellen, 8 bis 10 cm lang, die über das Wasser tanzen. In dem glitzernden Tümpel, wo die Sonne sich aus dem blauen Himmel spiegelt, läßt sich die Flugshow leider nicht ablichten.

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Für das Vorbereiten von unserem vegetarischen Mittagessen (Pommes Spezial 😆) haben wir uns auf eine trockene „Insel“ hinter dem Womo niedergelassen und schauen erstaunt auf, wie ein junger Mann, sich um die Wasserpfützen schlängelnd, auf uns zueilt. Nach dem Gruß auf griechisch wechselt er auf englisch und erklärt, dass das Wasser hier auch noch höher steigen könnte, wir danken freundlich für die nette Geste. Unser Plan ist es, uns eh‘ in den nächsten Tagen ein sonnigeres Plätzchen zu suchen und Regen ist vorerst nicht mehr angesagt.

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Herbststurm

Erst in der Dunkelheit machen wir uns auf den Weg zum Einkaufen, bei der letzten Tour hatten wir die Butter doch glatt vergessen, heute haben wir einen Papierzettel dabei und vergessen hoffentlich nichts. Die Verkäuferin im Grünzeugladen mit Maske, dicker Jacke und offenem Haar hätten wir beinahe nicht erkannt, im kleinen Supermarkt gibt es neben Tratsch mal wieder ein paar Gratiszugaben❣🥰
In der lauen windstillen und regenfreien Nacht hören wir die Zikaden und das tosende Meer, das sich von dem fernen Gewitter noch nicht erholt hat.

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Am Freitag sehen wir keine Sonne, es ist warm und wir freuen uns auf das bißchen Wind, welcher gut das Womo durchströmt. Wegen drohendem Regen bleiben wir überwiegend im Womo, suchen immer noch vergebens nach der Schnur für die Moskitotür. 🙃  Heute war es der letzte Versuch, nächste Woche fahren wir nach Nikosia zum Großeinkauf und zum Gasauftanken, da wird dann gleich eine neue besorgt. 😉

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Herbststurm

Nach einer warmen Nacht freuen wir uns am Samstag auf ein Frühstück im Freien, nach der Speisung gehen wir mal auf die andere Bachseite, hier fließt jetzt übrigens seit einiger Zeit kein Wasser mehr, um uns nochmals den neuen Stellplatz für den Umzug anzuschauen. Da wir davon auszugehen haben, dass es zu einen Lockdown auch auf Zypern kommen kann und wir dieses Jahr nicht unsere Rundreise fortsetzen können, beachten wir den künftigen Sonnenverlauf und die hauptsächliche Windrichtung, damit wir den idealen Stellplatz erwischen. Zurück laufen wir an dem tobende Meer vorbei und halten kurz inne, um für euch ein Foto von der kochenden Suppe zu schießen. Fünfzehn Meter vor dem Womo werden wir von einen herabstürzenden Ast begrüßt,  direkt vor unseren Füßen ❗🥴  Armdick und fast zehn Meter lang, so beschließen wir bei dem starken aber warmen Wind (24°C im Schatten), den geplanten Umzug von nächster Woche sicherheitshalber auf heute vorzuverlegen.

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Noch vor dem Kaffee am Nachmittag stellten wir uns doch noch um, selbst der warme Wind kühlte uns aus, das Brausen der Bäume wurde auch immer lauter und das Meerestoben hörten wir ja schon ein paar Tage.👂Der neue Stellplatz verwöhnte uns auch gleich mit viel Sonne, stehen jetzt auf der grünen Wiese und nicht mehr auf feuchtem Waldboden. Zum Abend hin legte sich der Wind und die Zikaden oder was auch immer probten ihr Nachtkonzert.

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Immer noch im Blick

Sonntagsruhe? Nää, keine Spur! 🤔
Zuerst läßt der Pope in aller Frühe die kleinen Glocken scheppern, zugegeben, hörte sich heute etwas melodischer an, hier auf unserem neuen sonnigen Stellplatz stehen wir nicht mehr so Schallisoliert. Denn kurz drauf fährt ein Farmer auf seinem winzigen Feld hin und her, es tuckert mal lauter und mal leiser. Kaum wieder eingedöst, tröpfelte es laut, wegen der Hitze in der Nacht auf die weit geöffneten Fenster. Kaum sitzen wir am Frühstücktisch im Womo kehrt absolute Stille ein, Wind und eine dichte Wolkendecke locken uns nicht vor die Womotür.
Bei einem kurzen Regenschauer am Nachmittag blieb es dann, wir blieben vorsichtshalber aber im Womo (Weicheier).

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Herbststurm

Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2020-11 November, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , | 7 Kommentare

Donnerstag bis Samstag, 15. bis 31. Oktober Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Früh schrecken wir am Donnerstag im Bett hoch, gefühlt direkt neben dem offenen Womofenster schmeißt ein Profiholzfäller seine „Rennsemmel“ an. Ist das unsere Strafe, weil wir gestern sträflich unterlassen hatten, einen Bildbericht zu Papier besser geschrieben zu TAB gebracht haben?  🤔
Der Feigling war dann nicht mehr zu sehen, obwohl wir gleich aufgestanden sind, nach so einem Höllenlärm kann niemand mehr wieder einschlafen. Gleich nach dem Frühstück schreiben wir bei angenehmen 26 Grad rasch den Bericht von gestern nach. 🤗
Um es kurz auf dem Punkt zu bringen 😉: wolkenloser Himmel ab dem Mittag, sehr windiger Tag 😊, zur Siestazeit mußten wir hinter das Womo umziehen, von 28°C im Schatten stieg die Temperatur unter dem jetzt schon etwas lichteren Blätterdecke auf 29 Grad.
Im Laufe des Tages versuchen wir wieder etwas Ordnung in alles zu bringen, während der anstricharbeit haben wir es sehr locker gehandhabt und jetzt wird Ordnung geschaffen. Weil noch so viel von der Farbe übrig ist, wird unser uralter Campingtisch auch gleich mit etwas Farbe aufgeschönt und das Dach vom Anhänger muß nach einem prüfenden Rundumblick auch noch mal aufgebessert werden, vielleicht wenn am Wochenende keine Zelter aufschlagen. 😉

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Sonnenuntergang, jetzt nicht mehr über dem Meer

Den kleinen Einkauf für das Wochenende erledigen wir am Freitag, wir könnten es auch morgen oder am Sonntag erledigen, wir gönnen den Geschäftsleuten aber gerne ein ruhiges Wochenende.
Auf dem Weg in die „Stadt“ 😄 halten wir kurz am Geldautomaten 🏦 inne, die neue Geldmaschine kommuniziert jetzt sogar auf Deutsch mit uns. Ohne ihn überhaupt berührt zu haben, erkennen wir eine ‚Betriebsstörung‘, vielleicht hat er auch einfach kein Geld mehr im Bauch?

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Seit Mitternacht sind die bestehenden Covid-19 Verordnungen verschärft worden, mehr Kontrolle und höhere Geldstrafen angekündigt, die allermeisten Erlasse betreffen uns nicht. Auf dem Weg zum Grünzeugladen fallen uns einige Maskenträger 😷 in den Straßen auf, was allerdings nicht notwendig ist. Vor dem kleinen Laden warten wir, bis die einzige ältere Kundin das Geschäft verlässt und sich auf der Straße die Maske überstreift. Haben wir etwas nicht richtig verstanden? 🤔
Den kleinen Supermarkt betreten wir auch mit Maske, betreten und erstaunt schaut uns das Verkaufspersonal an. Sind die krank?, ist in ihren unmaskierten Gesichtern zu lesen, rasch verschwinden unsere Masken in den virenfreien Taschen, ein spürbares Aufatmen beim Personal ist zu vernehmen. Mit unseren geringen Geldmitteln 💸 ist der kleine Einkauf rasch erledigt. 🤭

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Neue Fahnen schmücken den Kirchplatz

Zu dem Samstag gibt es nichts Nennenswertes zu erwähnen: neue Zelter sind nicht aufgeschlagen und das Wetter war ganz in Ordnung, leichter Wind bei 26 Grad. Die Streicharbeiten wurden rasch noch einmal überarbeitet.

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Als ehemaliger Elektriker mal einen Blick in den Stromkasten riskiert, da sitzt doch unser Wappentier ❣

Am Sonntagvormittag spielten einige Jugendliche auf den für sie zu kleinen Spielplatz, schien denen aber trotzdem Spaß gemacht zu haben. Am Himmel haben wir eine feine, hauchdünne Wolkendecke, fast keinen Wind und 27°C. Den Vögeln scheint es auch zu gefallen, dass die Sonne nicht so sticht, überall um uns herum piept und zwitschert es wie im Frühling.

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Das Reinigungsteam bläst mal wieder am Montag den Staub durch die Gegend, zu unserer Zufriedenheit nicht in die Richtung von unserem neu designten Frühstückstisch. Heute ist der Himmel wieder klar und die Ruhe, nachdem das Team abgezogen ist, himmlisch. 😇
Den kleinen Einkauf erledigen wir direkt nach dem Frühstück in der Hoffnung, dass es nicht so warm wird, aber wie üblich ist es, kaum dass wir aus dem Schatten von der Campzufahrt kommen, warm in der Sonne und wie immer weht kein Windhauch. Die Metzgersfrau ist auch nicht im Geschäft,  so geht es zurück zum kleinen Supermarkt, dort wird gerade neue Ware angeliefert und der Auslieferungsfahrer und die Chefin tragen Masken, zwei Kunden kommen kurz hintereinander aus dem Geschäft, ohne . . .  😷. Jürgen zieht seine bis zum Kinn herab, Dagmar behält ihre gleich in der Hand. Genau wie in den vergangenen Tagen fragen wir beim Bezahlen, ob die Metzgersfrau herbeitelefoniert werden kann, dann überraschen wir diese mit einen kleinen Präsent. 🎁

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Anschließend stellen wir unseren Einkauf in die verwaiste Metzgerei ab und warten im Schatten auf der Straße bis die Chefin erscheint, die erzählt etwas von einen Baby, aber da ihr Englisch nicht so gut ist, können wir uns keinen Reim darauf machen. Auch hier hinterlassen wir beim Bezahlen ein kleines Präsent und sie freut sich merklich. 🥰
Da die frisch gekauften Koteletts für das Grillen noch mariniert werden sollen, gibt es zu Mittag ein typisch vegetarisches Mittagessen, Pommes rotweiß mit feingehackten Zwiebeln. Nach dem Essen legten wir die Arbeitsmittel für die nächste Arbeit parat, nach der Siesta hatten wir dann keine Lust, sie noch zu verwenden und räumten sie am Abend wieder ein. Vor der Kaffeezeit frischte der Wind wieder auf und wir verzogen uns in den Womowindschatten vom Meer abgewandt. Leider schlief der Wind nach Sonnenuntergang vollständig ein und im Womo wurde es unangenehm warm, die kleinen fiesen Beißviecher fanden Einlass durch das Moskitonetz.😬😥😡

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Kaputte Fäden 🤔

Was müssen wir am Dienstag gleich beim Frühstück lesen? REGEN ist angekündigt. Gut, dass wir uns gleich nach dem Aufstehen geflutet 🌊🌊🌊 & 🚿 haben. Aber auch während wir beim Frühstücken prüfend den Himmel betrachten, sehen wir nur winzigkleine Schönwetterwölkchen. 😎 Jürgen appelliert, das Werkzeug in sicherer Verwahrung zu belassen, mal schauen, wer die besseren Argumente hat. 😁 Die Argumentation von Dagmar war zwingend 😤 und so werkelten wir am späten Nachmittag bis es düster wurde, morgen früh soll es dann flott weitergehen! 👌

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Auf einer Schubkarre gebaut, Katzenhotel oder Lehmbackofen 🤔

Wie in den letzten Tagen hörten wir am Mittwoch in aller Frühe, so in der Dämmerung ein langes Gebell von einigen Hunden, welches wir nicht deuten können. Das zieht sich über eine Viertelstunde hin, es ist weder freudig oder aggressiv und gequält hört es sich auch nicht an, weckt uns aber jetzt regelmäßig, tagsüber ist nicht zu vernehmen. 🤔
Zur Frühstücklecktüre gehört seit Monaten die Cyprus Mail. Dort lesen wir von einem schweren Unwetter, das gestern in Nikosia gab und heute soll es  h i e r  bei uns mit 75 %iger Wahrscheinlichkeit ab dem Mittag regnen. Da verschieben wir selbstverständlich die geplante Arbeit, das gute Werkzeug 🔨🔧🗜 darf ja nicht nass werden!  ☂️

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Zu Mittag zieht dann wirklich eine kompakte Wolkenwand von den Bergen zu uns herunter und wir bereiten uns auf einen Regenguss vor. Beim Mittagessen hinter dem Womo im Windschatten ist der Himmel komplett zugezogen, aber die Temperatur auf 29 Grad geklettert. Einen wolkenloser Himmel haben wir aber schon wieder zur Kaffeezeit, jetzt lohnt es sich aber nach Jürgen’s Meinung nicht mehr, mit der Arbeit anzufangen, gegen 18 Uhr wird es ja mittlerweile dämmerig.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Am Donnerstag haben wir nach dem Frühstück schnell alle Arbeitsmaterialien zurecht gelegt, es ist niemand in der Nähe, den unsere Aktivitäten stören könnte und bei angenehmen 29 Grad freuen wir uns auf das Werkeln. Leider müssen wir nach sehr kurzer Zeit feststellen, dass wir nicht die geeignete Säge im unseren Bestand haben 🥴 😬 😥, es gibt auch nach langem Nachdenken keine andere Lösung. Entweder im Baumarkt eine Säge kaufen oder dort auf einen Zuschnitt hoffen, alternativ eine Schreinerei ausfindig machen.
Wir genießen nach dem Aufräumen den Tag und lassen uns von dem seltsamen etwa stündlichen sehr kurzen Geläut von der Kirche 🕍 nicht stören.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Wo ist der Freitag nur abgeblieben? Der Tag vergeht wieder wie im Fluge! Am Morgen lesen wir die fürchterliche Nachricht, dass seit Mitternacht die Maskenpflicht überall und für alle gilt, auch wenn man alleine wie z.B. am Strand liegt oder in den Bergen auf einsamen Wegen wandert. 😡

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Am Vormittag müssen wir mal wieder eine Bürostunde einlegen, die deutsche Bürokratie erreicht uns auch in Covid-19 Zeiten auf Zypern. Der Nachmittag gehört uns und so sitzen wir nur noch im Halbschatten in einer leichten Brise hinter dem Womo, erst am Abend fällt uns noch eine Reparatur ein, die wir angehen wollten, muß jetzt bis Montag warten, genau wie ihr haben wir Wochenende. 😜
Am späten Nachmittag kommt der Oldtimer VW T1 von der VW Gang, Bilder davon haben wir ja schon gepostet, und fast in der dunklen Nacht noch einige Zelter. 🏕

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Am Samstag müssen wir uns erst einmal um den Chrome Browser kümmern, seit gestern verweigert er uns seine Dienste. Im Netz lesen wir, dass viele davon betroffen sind, die das letzte Update gemacht haben. Unsere Zweit- und Dritt-Browser stellen uns auf Anhieb keine automatischen Übersetzungen der Nachrichten zu Verfügung, kurzerhand wird der Chrome Browser auf die alten Einstellungen zurückgesetzt und läuft danach besser wie lange Zeit davor. 🤗

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

In den Nachrichten lesen wir auch gleich, dass die Polizei gestern eifrig Tickets an die ohne Maske in der Öffentlichkeit gehenden Menschen verteilt hat, ja die Polizei hier schaut nicht weg und generiet fleissig Einnahmen. 💰 Weiter lesen wir, dass es zahlreiche Beschwerden über die neue Verordnung gegeben und es zu einer Lockerung geführt hat, wer alleine oder mit seinem Partner in der Öffentlichkeit ist, braucht nun keine Maske tragen, nur wo viele Menschen sind, in Fußgängerzonen, muß man eine solche zwingend tragen.😷

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos Alles Banane

Trotz der Maskenpflicht entscheiden wir uns zu einer Einkaufsrunde, wer weiß wie die Situation am Montag ausschaut? 😉 Klopapier stand nicht auf unsere Liste, nur Butter, Brot, Wein und im Grünzeugladen haben wir Vitamine bis Mitte nächster Woche eingekauft. Im kleinen Supermarkt werden wir wie gehabt herzlich begrüßt. Neugierig fragt der junge Verkäufer, wie lange wir noch hier im Ort und auf Zypern bleiben. Er kann nicht so richtig verstehen, dass wir noch länger hier bleiben, es freut ih aber sehr, dass uns Zypern sooooo gut gefällt.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

(Mit so einer Maske 😷😷 rumzulaufen, macht uns überhaupt kein Vergnügen und wir stellen die bald geplante Rundfahrt wieder in Frage. 🥴)
Wir haben unsere netten Bekannten mit dem senffarbenen, äh saharagelben VW Variant zunächst gar nicht bemerkt. Das lag daran, dass sie nicht mit ihrem uns bekannten Oldtimer gekommen sind, auch mit einem der anderen vielen alten VWs aus ihrem Bestand haben sie sich nicht auf den Weg gemacht, sondern mit einem modernen schwarzen SUV von Toyota.
Bei leicht drückendem windlosen Wetter hatten wir für nichts Lust, am Abend verschwanden wir bei dem Moskitowetter früh ins Womo.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Sonntag war es warm und leicht windig und nichts ist passiert, was euch interessieren könnte.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos (unser Wanderziel)

Am MONTAG lesen wir mal endlich wieder erfreuliche Nachrichten, zwischen den vielen Covid-19/Corona-Berichten und der politischen Entwicklung im Norden heitert uns der Wetterbericht auf❣ 🙂  🌞

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DER SOMMER ist noch nicht zu Ende, an der Küste wird es bis zu 33 und im Landesinneren bis zu 36 Grad warm, in den Nächten aber bis zu 16°C (sechzehn Grad) kühl. 😊
Zu berichten gibt es wieder nichts, den relativ kühlen Vormittag nutzen wir zur Ent- & Versorgung vom Womo, alles Ordnungnungsgemäß natürlich, wollen schließlich nicht in unserem eigenen Dreck stehen.
In der sehr hellen Vollmondnacht hören wir lange ein fürchterliches Hundekonzert, hört sich an, als ob da irgendwo in der Nähe ein Tierheim wäre.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

29 Grad am Dienstag, die gleiche Anzeige auf dem Klocky wie gestern, aber mit viel leichter Brise ❣🌬
Jürgen möchte es wieder leicht angehen, nur nicht unnötig ins Schwitzen geraten, es reicht doch, die nervigen Fliegen zu verscheuchen?  😉
Aber nein, Dagmar ist mal wieder anderer Meinung ❕❗‼️
Das ist ein Superwetter, um Wäsche zu machen, bei der vielen Sonne und dem Wind ist diese im ruppederuppp wieder  Schrankfertig. Was bleibt dem Mann übrig, als sich unterzuordnen und dafür zu sorgen, dass die nasse Wäsche ordenlich durchgelüftet wird?  😉

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Genau wie gestern zeigt uns heute am Mittwoch Klocky 29 Grad an, der Wind vertreibt uns nach dem Mittag hinter das Womo in den Windschatten. In dem von uns vorgenommenen Arbeitsrythmus finden wir nicht und so lassen wir es einfach sein. Das Wasser beim morgendlichen Frühbad 🌊 ist nun auch schon etwas kühler und das Wasser der Strandduschen 🚿hat auch jemand auf eine sehr kühle Temperatur eingestellt. 😨

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Sehr kühle Nacht, am Abend wurden die beiden großen Womofenster geschlossen, der kalte Wind von den Bergen fegte quer durch das Womo, eine richtig gute Plümonacht für uns! 😊 im Womo hatten wir dann in der Frühe auch nur 23 Grad, draußen auf der Terrasse beim Frühstück stieg die langsam auf 25°C, wo diese dann auch verharrte, heute gab es keinen Wind.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos Wer möchte nicht da gerne Schaukeln?

Kaum das wir uns am Donnerstag an die Arbeit gemacht hatten, eilten Jona und Elia zur Hilfe herbei, dabei hatten sie ihren Vater Jens, leider keinen Handwerker sondern einen Lehrer vom Bodensee. Nach einem ausgiebigen Plausch machten sich die drei zum Strand auf und wir mussten alleine tüfteln, wie die abgerissenen Plasairfäden von der Moskitotür funktionieren.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Am sehr späten Nachmittag starten wir unsere Wochenendeinkaufstour. Nun haben wir beschlossen, unsere Einkäufe konzentriert durchzuführen, um unnötige Fremdkontakte zu vermeiden. Ja! Auch hier auf Zypern häufen sich die neu gemeldeten Zahlen von Neuinfizierten. Mag sein, dass das daran liegt, dass mehr getestet wird, aber trotzdem, Vorsicht hat noch nie geschadet. In den Nachrichten haben wir gelesen, dass in einem kleinen unzugänglichen Bergdorf die ganze Kirchengemeinden positiv auf Covid-19 getestet wurde. 😕

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos Granatäpfel

Übrigens, überall beim heutigen Einkauf wurde die Maskenpflicht 😷 sehr locker gehandhabt, zu locker? 🤔  Wir tragen pflichtbewußt aber ungern unsere Masken, zum Glück ist es jetzt nicht mehr so heiß und auf dem Rückweg zum Womo ist es auch schon düster.
Traditionell tauchen dann auch weitere Zelter auf, gleich an drei, vier Stellen bauen die ihr mobiles Zuhause auf und das, obwohl es in der Nacht schon recht kühl wird.

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Spaziergang am 31 Oktober 2020 in Kato Pyrgos

Rien ne va plus
Aus, Feierabend, … nichts fertig!  🙃
Jürgen hat gestern bei den Demontagearbeiten einen zypriotischen Hexenschuss bekommen, außerdem hat die Hexe auch die neue Schnur für die Moskitotür unsichtbar gemacht, so dass wir sie nicht finden können.
Schöner Freitag, so sind wir zum nichts Tun verurteilt, wenigstens das Wetter spielt mit. 🙂  Ein kräfriger Wind hält uns am Leben und von den Bergen schiebt sich eine große Wolkenfront vor die Sonne.😊

Auch am Samstag ist es nichts mit arbeiten, außerdem ist Wochenende und auch noch 🎃 Halloween. 🧟 ♀️ 🧟 ♂️
Was macht man, wenn man nicht werkeln kann und auch noch das Sitzen aua macht?

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Auf zum Medieval Tower !

Mann überredet Frau zu einem kleinen Spaziergang, 🏦 Geld brauchen wir auch mal wieder und ehe die bösen Eingeborenen den Geldautomaten heimtückisch überfallen und ausplünden, werden wir vorher zuschlagen! 🔫

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Steilwand mit interessanten Gestein

Mit dem Rücken haben wir es dann aber doch vorgezogen, auf die herkömmliche Art und Weise an Bargeld zu kommen und die Visa-Karte verwendet, außerdem wird der kleine Bankangestellter in dem Eisenschalter uns eh‘ nicht verstehen und ob der sich von unserer Waffe beeindrucken lässt, da wir ihn nicht sehen, wissen wir auch nicht, ob er uns sieht.

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Auf dem Medieval Tower !

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Auf dem Medieval Tower ! Unten in der Baumgruppe unser Camp

Der weitere Weg zu dem heutigen Ziel, das historische Observation Post, ist überraschenderweise doch sehr angenehm zu laufen und oben erwartet uns neben der tollen Aussicht auch noch ein Wasserhahn. Mit unserer kleinen Wanderung haben wir ausgesprochen sehr viel Glück ❣  Heute ist einer der wenigen Tage, wo es eine klare Sicht auf den Nordteil der Insel gibt, so klar haben wir es erst einmal zu Anfang von unserem Aufenthalt erlebt, meist ist die Ausicht komplett im Dunst verhüllt, an ca. 10 Tagen war es sehr trüb und verschwommen, das entfernte Festland zu erahnen.
Überrascht hat uns auf der kleinen Tour die Vielfalt an üppigen Blüten und die Bäume mit teilweise exotischen uns unbekannten Früchten, aber schaut die Bilder, da brauchen wir euch nichts davon erzählen. 😉

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Die vielen Bilder von dem heutigen Ausflug haben wir auf den gesamten Bericht verteilt 😉
z.B. Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2020-10 Oktober, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Montag bis Mittwoch, 5. bis 14. Oktober Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Blauer Montag ?
Das Reinigungsteam verwirrt uns kurz, während wir beim Frühstück sitzen, normalerweise kommen die immer erst am Dienstag, warum kommen die heute schon? Die Familien mit den Kindern haben sich gut benommen und nirgendwo Dreck hinterlassen, wir natürlich auch nicht. Dann fährt auch noch in kurzer Zeit zweimal der Streifenwagen über das Gelände, liegt irgendwas an?  🤔
Den Streifenwagen sehen wir kurz darauf ein drittes Mal auf dem Weg zum Einkaufen, irgendwie seltsam heute Morgen.

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Unser kleiner Supermarkt 🥰

An der Ladentür vom kleinen Supermarkt pappt ein gelbes Schild, Eintritt nur mit Maske! 😷

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😷 " Nur mit Maske ! 😉 " 😷

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und die Hände desinfizieren 🤗

Die rasch übergestreift schocken wir die Chefin hinter der Kasse, die zieht rasch ihre Maske über Mund und Nase, andere Kunden im Geschäft hängt ihre Vermummung unter’m Kinn, wir folgen dem luftigen Beispiel, auch die Chefin befreit ihre Atemwege. 🤠
Jürgen bugsiert den eingeschweißten Biervorrat zur Kasse, haben die überhaupt Einkaufskörbe🛒 ?. Da meint die Chefin, nimm lieber das Bier aus dem Angebot, das ist von guter Qualität. Die Sorte haben wir noch nie auf der Insel gesehen, aber wenn wir von höchster Stelle aufgefordert werden zu sparen und das Produkt auch noch lecker ist, warum nicht. Probieren geht über studieren❗
Das war dann unser blauer Montag, das Thermometer zeigte nie mehr wie 29°C an, bei schwächlichem Wind. Die vorgenommene Arbeit erledigen wir morgen, Inschallah ! ! !

In der Nacht auf Dienstag brauchten wir kein Plymo mehr, es war wieder spürbar wärmer geworden. Was uns jedoch gewaltig auf den Keks ging, waren winzigkleine „Viecher“, die sind so klein, dass man sie nur sieht, wenn sie sich auf der Haut fortbewegen. Wenn man den schmerzhaften Biss verspürt, sind sie längst woanders, durch die Moskiotogase können sie rein und raus so wie sie es möchten. 🥴
Was wir am blauen Montag liegengelassen haben wird heute nachgeholt, Dagmar kümmert sich um die kleine Handwäsche und Jürgen macht mal eben das Solarpanel sauber. Leider stellt sich beim Blick auf das Dach raus, dass da mehr von Nöten ist. Eine dicke Staubschicht bedeckt alles, Hinterlassenschaften von vielen Vögeln und Baumharz haben eine dickere Pampe auf dem Dach hinterlassen. Erst einmal mit dem Stubenbesen den groben Dreck fortgefegt, stört ja niemanden heute hier. Dann mit verschiedenen Bürsten und Wasser alle unzugänglichen Stellen vorgesäubert und mit viel Wasser versucht, den Schmutz unter den Panelen wegzuspülen. Leiter runter, frisches Wasser holen und das ein paarmal und heute ist es auch wieder warm geworden, Klocky zeigt bis zu 31 Grad an. 😊

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Das nachgewachsene Bambusrohr ist schon bis zu 2m hoch, die alten Strngel ca 4m

‚Der heißeste Oktober seit 40 Jahren‘ lesen wir am Mittwoch in den Nachrichten, da kommt nur ein kurzer freiluftiger Bürokramtag in Frage, alle anderen Tätigkeiten werden auf „demnächst“ verschoben. 🤪  Am Abend kommen wir zu dem Entschluss, auf das Grillen zu verzichten, nicht wegen der unerträglichen Hitze, die haben wir hier am Strand nicht mitbekommen, es waren nicht mehr wie 31 Grad mit viel Wind. NEIN, wir hatten einfach genug vom Grillen, uns war nach was anderem.  Nur, da hatten wir doch gestern Vormittag neuen Teig angesetzt und zwei Drittel davon entwickelten sich prächtig im Kühlschrank. So beschlossen wir, uns eine Calzone zu bauen. 🤗  Auf dem ausgerollten Teig ein Fundament aus Tomatensauce und selbsgesuchten Kräutern, Zwiebeln, Thunfisch, zwei Sorten geriebener Käse mit einer zweiten Schicht mit Zwiebeln und darüber den Deckel geklappt. Jeweils zehn Minuten von beiden Seiten in die vorgeheizte Paellapfanne, einfach & lecker. 😋

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🌡 der heißeste Oktobertag seid 1991 🌡❗

Die UN flog mit ihren weißen Hubschraubern am Donnerstagmorgen öfter wie gewöhnlich ihre Morgenrunde, bekommt die Ablösung ihre Einweisung? Hier am entlegendsten Zipfel von Zypern ist so wenig los, dass wir uns immer noch über die Kontrollflüge wundern, am Strand versperrten hohe Felsen in der Green Line jeglichen Zugang. Mal eben darum herum schwimmen geht da nicht und Boote jeglicher Art sieht man hier so gut wie nie.
Brot und Fleisch einkaufen steht auf unserem Vormittagsprogramm. Um elf Uhr ist es im Einkaufsviertel in der Sonne sehr warm. Der Grünzeugladen hat immer noch am Vormittag geschlossen, dabei brauchen wir für die original türkischen Köfte, die wir am Abend grillen möchten, unbedingt noch Petersilie. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Metzgerei verwaist und so beginnen wir den Einkauf im kleinen Supermarkt. 😷 Maske trägt hier heute niemand, der Einkauf ist schnell erledigt, in einem Regal neben der Kasse findet Dagmar den Verbindungsadapter, wonach wir schon immer fragen wollten, durch Zufall, für 1,50 € nehmen wir ihn auch gleich mit, da können wir uns im Notfall noch einmal an das Stromnetz im Camp anschließen. 😇 

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So einen Stecker-Adapter braucht man um sich an das Stromnetz abzuschließen ❗

Die Chefin gibt uns heute eine Handvoll dicker Pflaumen mit und möchte von Jürgen wissen, wie das Bier geschmeckt hat (leichter herber Geschmack und sehr würzig). Jürgen’s Gegenfrage, warum es keinen Weißwein gibt, wird mit Schulterzucken verneint, es gibt keinen. Dabei jammern die zypriotischen Winzer über einen riesengroßen Absatzmangel und exportiert wird der einfache Wein nicht, dazu ist er zu teuer. Bevor wir den Supermarkt verlassen, bitten wir, ob die Metzgersfrau angerufen werden kann, unser Wunsch wird selbstverständlich erfüllt.🥰
In der Metzgerei, die Chefin deutet schmunzelnd auf ihrer Maske  die am ihren Hals baumelt, und blitzschnell zieht Jürgen seine aus der Cargotasche seines Shorts, da winkt sie lachend ab und wir lassen uns ein Kilo Fleisch durch den Wolf drehen und eilen in den Schatten zurück. Dort im Womo wollten wir einige Arbeiten im Womo erledigen, den Versuch brachen wir nach kurzer Zeit ab. Vor der Womotür weht ein leichter Wind, im Womo hingegen ist sehr stickig, alles was sich öffnen lässt, ist weit auf, aber zum werkeln reicht dies nicht.

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der Berg steht noch auf unser Ausflugsprogramm

Stattdessen wird das morgendliche Bad 🌊🌊🌊 nachgeholt, jetzt merkt man, dass das Wasser langsam kühler wird. Zuerst fällt es nicht auf, irgendwas fehlt. Heute Morgen hatten wir neben den tieffliegenden Hubschraubern auch ein
Brummen von Schiffsmotoren gehört, jetzt stellen wir fest, dass die ganze Kette der großen roten Bojen, die den Schwimmerbereich markieren, entfernt worden sind. ….. NACHSAISON!  🤗

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Raben auf dem Gipfel Sorry, Photo mit dem Handy gemacht😬

Um halb sechs schwingt Jürgen seine Hufe, um im Grünzeugladen, der ja laut Aushang um halb vier öffnen soll, die benötigte Petersilie für die Köfte zu kaufen. Pustekuchen, Ladentür versperrt und der Aushang wurde auch nicht berichtigt. Nun denn, dann gibt es halt keine echten Köfte, sondern welche nach Globetrottel’s Art. 🤗
Die gegrillten Globetrottel-Köfte schmecken überraschend anders und lecker und sind kein bisschen trocken, wie wir aus Cersuchen mit Cevapcicci erlebt haben, liegt das am Backpulver, welches wir begemengt haben? 🤔

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Köfte, Pfannenfladenbrot und Vitalsaft 🤭 😋 🤪

Habt ihr am Freitag frei?
Zuerst berichten wir von einem Erlebnis heute Nacht bzw. am sehr frühen Morgen. Gegen ein Uhr hörten wir ungewohnt laute Geräusche von der anderen Bachseite, die Müllabfuhr kümmerte sich um die drei leeren Tonnen, außer uns ist ja keiner da, der Wertstoffe produziert und haben unseren Abfall am Montag in die Tonne gegeben haben, damit diese am Dienstag in der Frühe abgeholt werden. Einen Reim auf die Aktion mitten in der Nacht konnten wir uns nicht machen, noch mehr staunten wir, wie eine halbe Stunde später erneut Geräusche herüberdrangen und wieder die gelben
Rundumwarnlichter die Nacht erhellten. Jürgen auf dem Weg zur Toilette bekam dann hautnah mit, wie ein Reinigungsteam die Tonnen auf Hochglanz reinigten, eine Aktion wegen Covid-19?
Später beim Frühstück spekulierten wir, ob es neue Camper zum Beginn des Wochenende gibt. Da wir unschlüssig darüber sind, beschließen wir, die geplanten Aussenarbeiten nicht anzugehen, ist ja schließlich F R E I T A G. ☺
Bis zum späten Nachmittag passierte nichts, ein älteres Ehepaar mit einer großen neuen Benz-Limousine bauten auf der anderen Bachseite ihr bescheidenes Zelt auf. Kurz vor 18 Uhr machte sich Jürgen auf den Weg zum Grünzeugladen und oh Wunder  😇,  die Ladentür steht sperrangelweit offen. Endlich gibt es die Petersilie für die Köfte, der Salat ist auch brauchbar und noch ein paar andere Waren. Mit zwei vollen Tüten ging es rasch zurück, um 19 Uhr wird es hier dunkel und bis dahin sollte die Köfte mit der Petersilie auf dem Grill liegen, der Salat geputzt und das Pfannenbrot gebacken sein. Wir hatten doch berichtet, dass es mit der „neuen“ Hefe noch von der letzten Marokkotour noch prima funktioniert?

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W O L K E N

In der Nacht auf Samstag wurden mal wieder Zelte aufgebaut, das schien uns routiniert und rasch von statten zu gehen, nur durch den Einsatz von den PKW-Scheinwerfern sind wir darauf aufmerksam geworden. Zu erzählen gibt es an dem windigen Tag groß nichts, das Thermometer blieb wie festgefroren bei der 26 Gradmarke kleben. Am frühen Abend sind wir mal eben zum kleinen Supermarkt,  um etwas Bewegung zu bekommen. Bekommen haben wir zu unserem kleinen Einkauf eine Handvoll Gratiseier. Die Weintrauben waren so zuckersüß, dass es fast nicht natürlich erscheint. Warum ist der Wein immer sooo trocken, greifen wir im Regal nach den verkehrten Flaschen?  🍾

Laut und unruhig ist es am frühen Sonntagmorgen, zuallererst läutet der Pope, 🛎 nein, besser gesagt, hämmert 🔨⚒⛏ er zweimal in einer halben Stunde sehr laut seine Glocke. Kaum sind wir wieder eingedöst, meinen unsere Gänse, sich mal am Morgen melden zu müssen, ob das die Zelter geweckt hat, wissen wir natürlich nicht, die bauen aber mit lautem Gedöns ihr Zelt ab. Nun meldet sich intensiv ein Hahn zu Wort, wo der wohnt? Gehört haben wir ihn bis jetzt noch nicht. 🐓
Wir genießen den schönen Tag und am Abend surfen wir ungestört im freien Wlan-Netz, schauen uns Kochrezepte und Ziele für nach Covid-19 an.

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Nichts mehr mit romantischen Sonnenuntergänge über dem Meer

Montag und Dienstag artet das Camp in ein Arbeitslager aus, wir sind alleine und das nutzen wir endlich, um das Womodach auf Vordermann zu bringen. Vor ein paar Jahren hatten wir dieses mit Isolierlack gestrichen, wirksam gegen laute Regengeräusche und soll auch laut unserem Freund die Temperatur im Inneren positiv beeinflussen. Bestätigen, dass es bei Regen leiser ist, können wir, ob es jetzt im Inneren im Sommer kühler und im Winter wärmer ist, leider nicht, das könnte man nur bei gleichen Bedingungen im Langzeittest ermitteln und bei uns kam es ja auf die Geräuschminimierung an. Der Isolierlack war leider so dickflüssig, dass sich jeder Pinselstrich verewigt hat und den Staub einfängt. 😬
Am Montag fängt die Arbeit mit der Vorbereitung der Arbeitsmittel und dem Entstauben des Daches an, einfach unglaublich, wieviel Staub wir hier nur 56 Meter (Gps gemessen) vom Meer abbekommen. Alles abkleben, was keine Farbe abbekommen soll, dauerte auch eine ganze Weile und der Anstrich selber verlief rasch vonstatten.
Der zweite Anstrich am Dienstag fluppte dann fast von selbst und da abzusehen war, dass wir genügend Farbe gekauft hatten, wurde das Anhängerdach kurzerhand gereinigt, abgeklebt und bekam auch eine Schicht von der Farbe ab.
Am Abend mußten wir mal wieder einkaufen und Geld 💸 ausgeben gehen. 😉 Auf dem Weg zum Grünzeugladen sahen wir, dass die Metzgerei nicht besetzt war, aber die Gemüsefrau hatte ihre Türe sperrangelweit geöffnet. Im kleinen Supermarkt machten wir,  wie mittlerweile üblich, Station und fragten die Chefin zum Schluss, ob sie so nett wäre, mal wieder nach der Metzgersfrau zu telefonieren.
Wir stehen noch nicht lange vor deren Ladentür, da kommt ein älterer Mann und drängt uns zwei Stühle auf, er setzt sich auf die Eingangsstufen, Jürgen versucht vergeblich ihn dazu zu bewegen, sich in den „bequemen“ Plastikstuhl zu setzen. 😖  Die Chefin misst unser ein Kilo frischdurchgedrehtes Hackfleisch wieder äußerst großzügig ab, die Waage zeigt deutlich mehr wie 1200 Gramm, bezahlt wird wie immer, was man bestellt hat❣

Außen hui, innen pfui? Unser Programm am Mittwoch ist das Innendach aufzuhübschen! Schon vor einiger Zeit hatten wir in der Türkei dazu eine inspirierende silberfarbene Folie gekauft, weil das alte gemütliche Dekor irgendwie etwas Feuchtigkeit gezogen hatte. Um der Ursache auf der Spur zu kommen, hatten wir das Innendekor komplett entfernt, nur feucht geworden ist es in der langen Zeit kein einziges Mal. Die Arbeit hatten wir schon lange auf dem Programm, heute bei nur noch 27 Grad im Schatten, sahen wir die Chance, die Folie aufzulegen, bevor der Kleber zu trocken ist. Zum Abschluss der Klebeaktion wurde das schwarz lackierte marokkanische Holzdekor aufgelegt, wozu das eigentlich dient, wissen wir aber nicht, aber uns hat es damals wie heute gefallen.
Zwischen den Arbeiten wird der Hoboofen eingeheizt, das Gehackte wird mit Zwiebeln, Knoblauch und später noch mit Möhren und Auberginen geköchelt, mit vielen Kräuter und orientalischen Gewürzen abgeschmeckt, dazu gibt es von dem letzten Teig frisches Pfannenfladenbrot.

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Unser neuer "Himmel" 😉

Ü-Platz: Pyrgos

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Donnerstag bis Sonntag, 1. bis 4. Oktober Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Donnerstag, erster Oktober, Unabhängigkeitstag, hier ist heute ein Feiertag, die Chance für ein langes Wochenende nutzt hier kaum jemand, gut für uns, so bleibt es ruhig.
Das Thermometer steigt nur bis auf dreißig Grad und es bleibt windig bis zum frühen Abend, beim angrillen sind es nur noch 25 °C. Ein paar (2) Familien sind noch gekommen, die lautesten auch noch mit einer ritschesratsche Schiebetür und einem quengligen knadchigen Kleinkind sind neben uns gezogen, vielleicht ist das Kind ja mittlerweile ruhiger geworden?🤔

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helle Vollmondnacht

Auf die Nacht zum Freitag war es etwas unruhig im Camp, nein, nicht die Zelter. Das Kind nebenan konnte in der ungewohnten Umgebung nicht schlafen und weinte längere Zeit. Was richtig störte in der Vollmondnacht, war das aufdringliche Heulen der Hauswölfe. Schön kühl wurde es in der Nacht, da brauchte wir nach langer Zeit sogar ein Plümo. 🙃
Am Morgen war das stimmgewaltige Nachbarskind nicht zu überhören und wie der kleine grüne Minibagger um die Ecke schaukelte, waren wir schon aus dem Bett.

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Man sieht im Hintergrund wie hoch das Schilfrohr steht

Der Arbeitseifer der Schilfrohrholzfällermannschaft hat sich nicht gesteigert, da könnte man glatt wieder bei einschlafen, aber die Pausengespräche sind dazu zu laut. 😏
Auch noch zum Frühstück ist es recht kühl mit nur 25 Grad. Nur dass der Wind von der anderen Bachseite weht, ist heute ein Nachteil, die Reinigungmannschaft bläst mit dem Laubpuster den Dreck auf und weht ihn über das ganze Camp. 🏕 Die armen Zelter, die direkt am Bachufer ihr dünnes Heim aufgeschlagen haben, die bekommen das Allermeiste ab. 🥴
Kaum dass der LKW mit der zweiten, luftigen Fuhre abgefahren ist, brummt auch der kleine grüne Minibagger davon, Wochenende liegt an.  🤭  😆
Bei 25 Grad können wir am Vormittag einkaufen gehen, dachten wir. 🤠  Bis wir landfein waren, waren es dann auch schon 27°C und wie immer ab der Einfahrt vom Camp warm und windstill.🥵
In der Metzgerei steht die Türe offen und die Chefin ist am Hackklotz beschäftigt. Bis der andere Kunde bedient ist, dauert es eine Weile, scheint für ein größeres Grillfest einzukaufen. Im kleinen Supermarkt werden wir sofort aufgefordert, die Maske zu tragen, Jürgen’s liegt seit Wochen in der großen Targotasche vom Short und darf rein. Kaum dass die Polizistin mit Maske den Markt verlassen hat, winkt der Verkäufer ab, Dagmar und eine weitere Kundin stürmen den Laden.
Zu berichten gibt es, dass das Nachbarskind ganz lieb war, kein Geknasche, kein Geschrei 😍. Im Laufe des Tages, so fiel es uns auf, kamen immer mehr Zelter mit ihren Kindergartenkindern, die scheinen sich hier verabredet zu haben. Am Abend gab es die letzte Fuhre von den marinierten Koteletts, jetzt erst waren Knoblauch und Gewürze richtig zur Geltung gekommen.

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Es wächst rasch, sehr rasch !

Dritter Oktober, Samstag, heute habt ihr auch einen Feiertag. 😉 Wir denken natürlich an die Wiedervereinigung, wünschen uns, dass es auch hier auf Zypern irgendwann zum Zusammenschluss kommt.
Gestern Nacht war wieder eine Plümonacht. Heute Morgen um neun Uhr zum Frühstück zeigte uns Klocky nur 24 Grad an, ab zehn Uhr pendelte es sich auf 27°C ein. Das Morgenbad war recht kühl ausgefallen, normalerweise aber mindestens eine Stunde später. Von den vielen Kindern bekommt man kaum etwas mit, in kleinen Grüppchen spielen sie zusammen, nur wenn die Eltern sie nicht mehr im Blick haben, werden diese unruhig. 😉 Da fällt uns eine Begegnung positiv ein: Ein Mann folgt drei Kindern, die um unser Womo laufen und meint sich dafür bei uns entschuldigen zu müssen. Nein, muss er nicht, Kinder müssen draußen toben, und die waren weder laut noch frech❣
Pfannenbrot, da haben wir von berichtet, von unserem Backergebnis waren wir ja nicht begeistert und haben vermutet, dass die Trockenhefe nicht in Ordnung war. Beim letzten Einkauf hatten wir versäumt, neue zu besorgen, aber in der großen Vorratskiste haben wir ein Päckchen aus Marokko gefunden,  MHD natürlich abgelaufen. Versuch macht klug, so haben wir Mehl und Wasser angemischt und die Hefe zugesetzt,  u n d  es hat funktioniert. Schon nach kurzer Zeit hat der Teig ein gutes Eigenleben entwickelt. Am Abend zum Grillen hat sich das Volumen verdoppelt! 🤗  Kurz bevor der Teigtaler in der Pfanne fertig war, hat Dagmar ein wenig von dem rasch geriebenen Parmesankäse darüber gestreut, das war dann eine richtige Geschmacksbombe !  ☄  Mit so einem leckeren Brot könnte man auf das Fleisch verzichten.
An dieser Stelle möchten wir euch nochmals auf das App „Vorrat“ aufmerksam machen, die allermeisten Dinge bzw. Sachen haben wir mit der Menge, dem Lagerort und auch dem MHD erfasst. Für den übrig gebliebenen Rest warten wir jetzt auf ein paar Regentage, das eilt aber noch nicht. Wir auf jeden Fall vergessen häufig, was alles bei uns im Vorrat ist, oder wenn wir uns daran erinnern, wissen wir nicht, wo das lagert. Den ersten Schritt haben wir getan und jeder Einkauf, der nicht unmittelbar verwendet wird, kommt in die Datei von VORRAT.

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Schönen Sonntag allerseits! Wir hoffen, dass ihr auch ein sooo schönes Sonntagswetter habt, wir haben heute 27°C im Schatten, aber keinen erfrischenden Wind.
Heute Morgen ist mal wieder große Aufbruchstimmung im Camp. Während die fleißigen Eltern nach Puzzleart ihre bewegliche Habe in ihre Pkw sortieren, beobachten gleich vier kleine Zyprioten wie Jürgen geschwindt und gekonnt die Möbel aufbaut. Die Verständigung per Sprache klappt leider nicht, die Kleinen können zypriotisch viel besser wie Jürgen, der nur ein paar wenige höfliche Flosken kann. 🥴  Zum Frühstück einladen brauchen wir die Bande nicht, entweder sind sie noch satt oder die mögen kein deutsches Frühstück mit Filterkaffee. 🍞🧀🥚🧂🍯☕☕
Zum Mittagessen steht außer uns nur noch ein riesiges Bungalowzelt auf dem Campareal, aber noch vor dem Kaffee bauen die auch langsam ab. Zu berichten gibt es nichts, baden und grillen am Abend, wir genießen wieder die Ruhe nach dem Kinderwochenende. 🤗

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Man kann es sprichwörtlich wachsen sehen

Ü-Platz: Pyrgos

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Donnerstag bis Mittwoch, 24. bis 30. September Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Hui, in drei Monaten ist Weihnachten! 🎄 🎄 🎄
Wohin können wir unsere Wunschliste, die Post ✉ braucht ja eine ganze Weile zu euch, oder dürfen wir diese per Email schicken?  📧

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Es gibt keine Langeweile, heute waren wir kreativ ❣

Am Donnerstagmorgen grüßen die „Neuen“ freundlich herüber, die haben wir vor einiger Zeit schon mal als direkte Nachbarn gehabt. Heute ist es Jürgen nach einem Bad 🌊 vor dem Frühstück, in der Nacht war es zunächst recht kühl 🥶, aber zur Morgendämmerung wurde es etwas schwülwarm 🥵. Beim späten Frühstück zeigte uns Klocky schon 30°C an, der Wind blieb uns aber treu.🙂
Am Abend mußten wir feststellen, dass der Teig für unser Brot nicht aufgegangen ist, laut Anleitung sollten wir auf zwei Tassen mit Mehl noch eine Tasse mit heißen Wasser zufügen und das Ganze mit einen Teelöffel Salz verkneten. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Tockenhefe zu alt oder das Wasser doch zu heiß war? Geschmeckt hat es uns aber schon und auf den Bildern seht ihr das + Ergebnis 🤭

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Das knusper Brot auf unseren neuen Tellern, Senf war auch im Paket ❣

LINK: https://youtu.be/3ZtgUiTq7_I

Die Schilfrohrholzfällermannschaft beglückte uns am Freitag schon vor acht Uhr, der kleine grüne Minibagger kämpfte sich mühsam durch das vier Meter hohe Schilf. Eine halbe Stunde später kam ein bekannter Pick up mit den weißen Kunststoffstühlen, die wurden dann auch gleich benutzt. Um zehn Uhr war dann Feierabend, es geht ja auch sehr stark zum Wochenende hin, das gerodete Zeugs blieb diesmal liegen.
Der restliche Teig von gestern ist über Nacht  nicht mehr ‚gegangen‘. Um dem Teig neues Leben einzuhauchen, versuchen wir ihn mit warmen Wasser und der restlichen Trockenhefe aus dem Tütchen zu aktivieren. Weil der Teig dabei allzu flüssig wurde, musste er mit Mehl gestreckt werden. Das war dann eine klebrige Pampe, das war
schweißtreibene händische Knetarbeit, ein paar geschmacksbringende Kräuter wurden mit eingewalkt. Bis zum Mittagsgrillen ist der Teig dann auch minimal gegangen, das Ergebnis nicht so fluffig wie im Video, aber deutlich besser wie gestern. Weil wir dann so hungrig (gierig) waren, haben wir keine Fotos für euch gemacht. 😄
Wie an den vergangenen Wochenenden füllte sich das Camp bis spät in die Nacht, auch ein Teil der Young Timer VW Freunde tauchte wieder auf.

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Ist nicht angebrannt das Brot, der Fotoknips mag kein Essen

Das Erste, was wir am Samstagmorgen wie wir unsere Möbel rückten sahen, war der schicke fünfzig Jahre alte VW Variant, genau wie letzte Woche grüßten uns das junge Paar. Wie es zu dem Missverständnis vor ein paar Wochen gekommen ist, ist immer noch nicht geklärt.
Ein Satz zum Möbelrücken: Am Abend stellen wir unsere Möbel in die Garage, der Grund ist die salzige Luft, die meist vom Meer her über das Camp streicht. Wir vermuten, dass es dazu führt, dass es den Stoff von unseren Stühlen auf Dauer schädigt. Wir haben in der Vergangenheit oft die Stühle tagelang draußen stehen lassen, sind uns auch sicher, dass hier niemand diese klauen würde, aber mittlerweile zeigen sich einige Ermüdungserscheinungen im Stoff. Noch eine letzte Anmerkung zu unseren Sesseln: Die haben wir vor über zehn Jahren bei Obelink gekauft und haben sich sehr gut bewährt.
Obwohl diese nur die Hausarbeit sind, sind wir von der Qualität begeistert, davor hatten wir in relativ kurzer Zeit zweimal Stühle von Markenherstellern, die auch noch eine deutliche Ecke teurer waren. In den letzten zehn Jahre sind die Stühle sehr stark benutzt worden, alleine dieses Jahr gefühlt erst wegen Corona und jetzt der großen Hitze fast den ganzen Tag und das wochenlang. Nein, wir bekommen kein Geld oder so von Obelink. 💰🤑
Der letzte Satz zum Wetter: Den ganzen Tag böiger Wind und bis 30 Grad warm, um 19 Uhr während der Dämmerung nur noch 26°C und einige neu Eingetroffenen bauen ihr Zelt auf.
Jetzt gibt es doch noch ein post scriptum! 😀
Kurz bevor es ganz dunkel wurde, wir waren kurz vor dem Räumen der Möbel (s.o.), kam die sehr nette Nachbarin und überbrachte uns eine Tüte mit Fleisch, morgen gibt es nun keine Bratwürste 😉.

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Grillstation

Widererwarten reiste überhaupt niemand am Sonntagvormittag von den Zeltern ab und wir spekulierten, ob es ein langes Wochenende wäre? 🤔
Erst nach der Mittagszeit packten die Ersten zusammen und unsere Nachbarn erst am Abend, wie wir am grillen waren.
Zu berichten gibt es nichts, tagsüber bis 28 Grad mit etwas Wind und natürlich wie immer den ganzen Tag über Sonne und am späten Abend gehörte das Camp wieder uns ganz alleine.

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Die 📷 macht immer dunkle Essensbilder 🤔

Das Erste, was wir am Montag in der Cyprus Mail lesen, ist, dass es für heute und auch noch für morgen eine Hitzewarnung gibt. Weitere unangenehme Berichte betreffs Zypern gibt es nicht.
Während wir im Schatten auf unserer Terrasse einsam frühstücken, verirrt sich ein einzelner Badegast auf die andere Bachseite, das motiviert auch gleich, nach dem Frühmahl eine Runde schwimmen zu gehen, 🌊 die Wellen plätschern verführerich laut bis zu uns herüber.
Trotz der Hitzewarnung blieb das Thermometer bis zur Kaffeezeit konstant bei 28 Grad kleben, dann jedoch eilte es auf die 30 Grad Marke zügig zu, es blieb windig, aber es wurde schwül. 🥵
Am Nachmittag mussten wir uns, wie es so schön heißt, ins Home Office begeben, das ist nicht unsere Lieblingsbeschäftigung und sich bei der Schwüle im Womo durch die deutsche Behördensprache zu kämpfen, ist nicht ohne. Bevor wir uns an die Arbeit machen konnte, mußte der Laptop aufgeladen werden, damit es zügig voranging, stellten wir diesen dazu in die Campküche. Das hat auch hervorragend geklappt, sofern man einen Adapterstecker für das englische Stromsystem hat. Leider hat der Adapter nur ein einziges Mal funktioniert, beim Herausziehen aus der Wand von der Küche brach der äußerst wichtige Führungsstift in der Dose ab. (Die Stromdose werden wir selbstverständlich reparieren.) Nach unserer Erfahrung kann man nur mit einem solchen Adapter Strom ziehen, selbst die einfachen zweipoligen Stecker funktionieren nicht.

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schön W e t t e r 🥵

Der Dienstag beginnt ohne Dienst, es ist uns zu warm um etwas abzuzuarbeiten. Rasch ist am Nachmittag die Anzeige auf dem Klocky von der 30°-Marke auf die 34°C geklettert, schwüle Luft umgibt uns. In den Nachrichten wird von einer staubigen Luft berichtet, bei uns bleibt sie aber feucht. 🥵
Der Pick up der Schilfrohrholzfällermannschaft parkt direkt vor unserem Womo ein, man grüßt sich freundlich, man kennt sich ja mittlerweile. Die Drei, nein, nicht von der Tankstelle, die drei Facharbeiter für die Flurpflege schauen sich ihr Werk von den letzten Wochen an. Schauen sie zu wie das Schilfrohr wächst? 🤣  Das könnte man meinen. Nachdem die drei fleißigen Facharbeiter wieder fort sind, haben wir auch nachgeschaut, in der Rodung wächst das neue Schilfrohr stetig zum Himmel. 😇
Schon bevor in Deutschland von der militärischen Krise in Bergkarabach berichtet wurde, konnten wir hier in der Cyprus Mail davon lesen. Erstaunt ist nicht der richtige Begriff, ensetzt lesen wir, dass türkische Zyprioten sich freiwillig für einen Fronteinsatz im muslimischen Aserbaidschan melden. 😢 Die griechischen Zyprioten halten zu den christlichen Armeniern, spenden moralischen Beistand.
(Zu dem Hintergrund ganz kurz erklärt: Zu sowjetischen, religionsloser Zeit gehörte das christliche Bergkarabach zur Region Aserbaidschan. Nach dem Zerfall der Sowjetunion erklärte sich das christliche Bergkarabach für unabhängig, wurde aber völkerrechtlich nicht anerkannt.)
Nun aber genug von der Politik, es gibt schönere Themen.
Vierundreißig Grad und wir müssen zum Einkaufen gehen, hätten wir das heute morgen schon gewusst, wo es sooo kühl noch war! Die Metzgersfrau ist wie gewohnt nicht im Geschäft, die Türe ist wie üblich auch nicht verschlossen, was wir bis jetzt nicht realisiert haben, die Ladenkasse auch nicht. NEIN! Wir kommen nicht auf dumme Gedanken und ihr doch auch nicht,  o d e r  ?  🤔 ☠ 💀👮‍   ♂️👮‍♂️👮‍♂️
Gestern bei unserem Home Office Nachmittag gab es eine gewisse kleine Auffrischung, heute dagegen kommt die Luft wie aus einem riesigen Fön auf uns hernieder und das, wo wir einen Grillabend mit dem Holzkohlegrill geplant haben. 🥵
Nun zu einem ernsthaften Thema: Das Backen von Pitabrot oder wie es auch immer heißen mag. Mit dem Ergebnis von dem neuen Brotrezept waren wir ja überhaupt nicht zufrieden, heute haben wir uns einen Teig vom gut bekannten (Pizza) Rezept angesetzt, genau wie der andere Teig ging die Pampe nicht auf. Da wir das gleiche Mehl wie immer verwendet haben, gehen wir davon aus, dass eventuell die Trockenhefe zu alt geworden ist.
Früh ist es geworden, fast drei Uhr, bis wir in die Heia sind, es war sehr warm im Womo und das bißchen Wind schaufelte weiter die warme Fönluft lustlos rein, die Luftfeuchtigkeit ist aber auf 20 % gesunken.  🙂

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Mit Honig mariniert, dunkel aber nicht angebrannt 📷

Am Mittwochmorgen waren es auch gleich wieder 30 Grad, aber der Wind war stärker und nicht mehr so warm wie aus einem riesigen Fön. 🌋 🔥
Nach dem Frühstück, den Frühstücktisch hatten wir noch nicht abgeräumt, bekamen wir Besuch von der Polizei. 🚔
Der Beamte, der uns bei der ersten Erkundung von dem Camp mit dem Motorrad spontan gegrüßt hat, parkte heute auf der anderen Bachseite seinen Streifenwage, um mal nach dem „Rechten“ zu sehen. Da er seit ein paar Tagen wieder täglich seine Runde drehte, konnte er uns in dem leeren Camp nicht übersehen. Nach einen kurzen sehr freundlichen Smalltalk verabschiedete er sich wieder. Kaum dass er weg war, machte die Feuerwehr 🚒 ihre Kontrollrunde, die besuchten uns jedoch nicht. Welch ein aufregender hektischer Vormittag!  😆
🌊🌊🌊🌊 Gleich nachdem das kleine rote Feuerwehrauto um die Ecke verschwunden war, ging es sofort in die tobenden Meereswellen, die sehr laute Brandung lockte Jürgen schon während des Frühstücks. Wäre der Wächterturm der Lebensrettung noch besetzt, hätten die bestimmt die rote Fahne gehießt! 🚩 🌊🌊🌊
Das kleine rote Feuerwehrauto beehrte uns noch zweimal. Am Abend entfachten wir im Womowindschatten den Holzkohlegrill, jetzt wissen unsere neuen Nachbarn, mit wem sie es zu tun haben. Die Knoblauchfahne von unseren selbstmarinierten Koteletts wehte zeitweise zu ihnen hinüber. 🤭  Nach dem Grillen wird es rasch düster, um sieben Uhr geht nichts mehr ohne Fremdlicht, kurz scheint der helle Vollmond über dem Hügel von dem historischen Beobachtungsturm, Klocky bestätigt die angenehme Temperatur von nur noch 26 Grad.  😊

Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2020-09 September, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mittwoch bis Mittwoch, 16. bis 23. Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Kurz vor acht Uhr beglückt uns die Schilfrohrholzfällermannschaft am Mittwoch, der kleine grüne Minibagger versuchte weit ab von unserem Womo den Urwald platt zu machen. Während wir beim Frühstück saßen, kam wohl der Chef vorbei und entschuldigte sich für den frühen Lärm. Wir versuchten verständlich zu machen, dass das für uns kein Problem wäre, ob er uns das nicht abnahm, wissen wir natürlich nicht. Später am Vormittag überbrachte er uns zwei eiskalte Orangenlimonaden. 😍
Das schwer arbeitende Drei-Mann-Team 🤣 machte um 13 Uhr Feierabend und wir konnten staub- und lärmfrei zu Mittag essen. Zum Abend hin ging es zum schnellen Zwischendurcheinkauf in den kleinen Supermarkt.

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Unser Strandhaus 😉

Kurz vor acht Uhr beglückten uns die Schilfrohrholzfällermannschaft am Donnerstag, auch heute werkelten sie weit von unserem Womo. Heute saßen wir zum Frühstück wohl einen Meter weiter vor dem Womo, so sahen wir die drei weißen Kunststoffstühle, von denen sie ausgiebig Gebrauch machten. Nein, nicht nacheinander, nö, gleichzeitig! 😆 Wie sollen sie sonst miteinander reden, das geht doch nicht. So schafften sie wie gestern nicht allzuviel von dem hohen Urwald abzuholzen und zu verladen. Wenn der Lastwagen leer zurück kam, fing der Minibagger erst mit dem Roden an,  ja,  wenn sich  der Fahrer nicht gerade mit Flossen und Schnorchel neben Jürgen im Wasser tummelt. 🌊
Freunde und Bekannte berichten uns aus Griechenland von starken Sommerstürmen, die über das ganze Land ziehen und die Inseln arg beuteln. Hier auf Zypern bekommen wir überhaupt nichts mit von dem Sturm, im Gegenteil, hier ist es wieder etwas wärmer geworden, die Luftfeuchtigkeit ist stark gestiegen.
Ab heute legen wir einige Grillabende ein, haben im Lidl fünf verschiedene Sorten von Grillwürsten erstanden, wir brauchen mal eine Pause von Koteletts und Fleischspießen.

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Das luftige Apartment für unsere Gäste ist kurz vor der Vollendung 🏗

Freitag bedeutet wahrscheinlich ein freier Tag für die Schilfrohrholzfällermannschaft, wir werden am Morgen von keinen Geräuschen beeinträchtigt. Auch von den beiden Zeltern, die kurz nacheinander in der Nacht im Scheinwerferlicht ihre Zelte aufgebaut hatten, hörten wir nichts.
Nach dem Frühstück auf dem Weg zum Morgenbad 🌊  meinte die alleinreisende Frau zu Jürgen „Long Time of Cyrus!„.
Das können wir nicht in Abrede stellen. Dann stellt sie fest, dass wir German People sind und sagt dann auf deutsch, dass ihre Schwester in Deutschland lebt.
Heute Vormittag ist es tropisch schwülwarm, kein Lüftchen weht, die Beißfliegen nerven uns so arg 😬, dass wir eine lange Hose anziehen müssen. Ab dem Mittag wird es immer wärmer, stolze 34°C zeigt uns Klocky an, der starke fönartige Wind macht uns das Leben auch nicht leichter, bis in die Nacht bleibt es schwülwarm.  🥵

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nichts passiert mehr 🤔 die Brachfläche erholt sich wieder von der Rodungsarbeit

Am Samstag sind wir wieder früh aus dem Bett, nicht aus den Federn, in der warmen Nacht braucht man sich nicht zudecken, abgekühlt hat es sich in der Nacht diesmal nicht. Obwohl ab dem Morgen ein ordentlicher Wind in das Womo pustet, ist es wegen der hohen Luftfeuchtigkeit unangenehm. Draußen auf der Terrasse lässt es sich einigermaßen aushalten und das morgendliche Bad 🌊 ist eine gewaltige Schaukelpartie. 😀
Den ganzen Tag lang bleibt es windig, nur noch bis 31°C warm, es besuchen uns keine Beißfliegen, weder normale Wald- oder Wiesenfliegen und am Abend beim Grillen gibt es auch keine Moskitos.
Mittlerweile ist es bei uns um zwanzig Uhr Ortszeit schon fast dunkel, da werden wir dieser Tage wieder mit dem Mittagsgrillen beginnen. Weil es bis 19 Uhr noch recht warm/heiß ist, beginnen wir mit unseren Vorbereitungen zum Grillen erst nach sechs Uhr. Den Grill aufbauen, die Vorspeise vorbereiten, zur Zeit mögen wir sehr gerne Pitabrot belegt mit Tomate, Zwiebeln und wird rasch mit Käse überbacken. Gleich danach kommen noch ein paar deutsche Würste auf den Grill. Das dauert etwas, wir genießen das in aller Ruhe, da ist eine Stunde wie nichts verflogen. ⌛ Wenn die (eingefrorene) Bratwurst aufgebraucht ist, gibt es wieder etwas vom Metzger und statt Pitabrot legen wir Auberginen oder Zucchini mit selbstgemachter Olivenölknoblauchsoße und Käse auf den Grill.

Am Morgen vom Sonntag weht ein kräftiger Wind ins Womo, die Schwüle der letzten Tage ist hoffentlich endgültig vorbei, das Thermometer zeigt nur noch 30 Grad an! 🙂 Es bleibt windig, Fliegen- und Mückenfrei.

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Sind wir bald vom Schilfrohr eingekesselt ? 🙃

Nicht wie erwartet erschient die Schilfrohrholzfällermannschaft, so konnten wir prima ausschlafen am Montag.
Die gleichen meteorologischen Daten wie gestern, nur am frühen Morgen ging der Wind quer durch das Womo, super angenehm! 😀
Gegen 18 Uhr sind wir zum Einkauf zum Grünzeugladen, dort zierte ein Plakat innen auf der Tür, das wir nicht deuten konnten, auch unser Handy war dem Aushang hinter der sich spiegelnden Glastür nicht gewachsen. Fragen wir im kleinen Supermarkt, die wissen immer alles und sind sehr kommunikativ und superfreundlich. Die Antwort dort im Geschäft „Ab heute haben die erst ab 17 Uhr auf„, nur wir haben doch schon lange sechs 🕕 Uhr durch?  🤔

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So ! Jetzt kennt ihr auch das Design von unserem neuen Geschirr 😛

Dienstag hatten wir wieder sehr viel Wind, das Thermometer wie üblich im Schatten auf dem Tisch vor dem Womo zeigte den ganzen Tag über nicht mehr wie 29 Grad an. 👍
Irgendwann im Laufe des Tages fiel uns unsere einzigste noch auf dem Platz verweilende Nachbarin auf, die wurstelte mit einer Jacke um ihr Zelt herum, wir saßen wie in den letzter Zeit in der Badekleidung herum und zum Abend hin hat sie sich dann klammheimlich davongemacht.

Vom Mittwoch haben wir nicht viel zu berichten, das Wetter war wie gestern und mit neuer Gesellschaft rechnen wir nicht mehr, vielleicht zum Wochenende? 🤔
Erst beim letzten Einkauf haben wir bemerkt, dass das Pitabrot doch recht teuer war und durch puren Zufall dieser Tage ein sehr einfaches Rezept von YouTube vorgestellt bekommen. Da wir ja schon seit Anfang von unserer Langzeitreise an  erfolgreich Pizza in der Pfanne backen, werden wir dies morgen selber versuchen, werden davon natürlich berichten.
Der Kleinsteinkauf war rasch erledigt am späten Nachmittag. Wir wunderten uns mal wieder, dass es nur 100 Meter vom Camp noch so warm war. In den vielen Cafés saßen wie immer fast nur ältere Männer, wie diese nur vom Kaffeeverkauf überleben können, begreifen wir nicht.
Heute war die Chefin vom kleinen Supermarkt äußerst spendabel, zu unserem Einkauf von Brot, Butter und einen Tetrapack Saft legte sie uns noch sechs Eier. 🥰
Weit nach zehn Uhr bauten mal wieder ein paar Leutchen ihr Zelt auf. Da das Sternenlicht aus dem wolkenlosen Himmel nicht reichte, mussten die Autoscheinwerfer dafür herhalten und nun sind wir gespannt, wer mit uns das Camp teilt. 🤗

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Preiswert Saftig Süß Lecker 😋

Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2020-09 September, Zypern | Schlagwörter: , , , , , | 2 Kommentare

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