Beiträge mit dem Schlagwort: Peloponnes

Globetrottel’s Bericht – MUTTERtag – nach Prosotsani

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Ziegen von der Straße jagen 😉

              💖    Einen wunderschönen Muttertag allen Müttern! 🌹

Jetzt möchtet ihr wohl lesen, dass wir wieder verschlafen haben? 😆

Der Ü-Platz eignet sich gut zum Übernachten, wandern und radfahren ist auch kein Problem, aber schön vor dem Womo sitzen, wo es doch so viele fliegende Insekten aus dem sumpfigen See gibt?   Nein, … danke.
Wir haben noch kurz überlegt, im Restaurant gegenüber zu Mittag zu essen, aber das war sooo voll, da kam dann auch nicht die rechte Lust auf.

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Stellplatzphoto, linker Hand der Brunnen, mitte Kapelle, rechts Spielplatz & Hintergrund die Restaurants

Zur Kaffeezeit haben wir Serres durchfahren, die große Fußgängerzone würde uns locken! 😄
Weiter durch den Ort geschlängelt geht es steil bergauf zu unserem Übernachtungsziel, der Parkplatz ist dann aber total überbelegt, total schief und ohne Schatten. Das Aussichtslokal macht trotz guter Belegung einen guten Eindruck, nur einen Muttertagskuchen sichten wir nicht.

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tolle Aussicht, der Platz verdient eine 2. Chance. Die Berge sind unser nächstes Ziel

Weiter geht’s! Zunächst zum zweiten Parkplatz und zu Fuß, der ist direkt hinter einer offenen Schranke vor einer Kirche, da trauen wir uns mit dem Womo dann nicht drauf.

Weiter geht’s, in Richtung Drama, da kennen wir ein schattiges Picknickareal, einen schattigen Rastplatz für unsere Kaffeetafel finden wir unterwegs  aber nicht.

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erst mal immer grade aus 😆

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die Berge rücken näher :mrgreen:

So gibt es recht spät Kaffee, aber wir können uns schön unter den hohen Baumkronen abstellen, sind die einzigsten Reisemobilisten hier. 🙂

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Schon wieder ist die Straße blockiert ! ! ! 😄

Ich hin hier: N 41° 09.730′ E 023° 56.752′ // 75 m
Ü-Platz: Prosotsani, Picknickareal

Sehr gut        
Gut                    ✔
Befriedigend 
Ausreichend 
Mangelhaft   
Ungenügend  

🚰   🚮  🌳

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Globetrottel’s Bericht – Samstag, 11. Mai 2019 – nach Agios Vasilos

Wetter: SONNE

Programm des Tages: den Göttern auf dem Olymp Lebewohl sagen (weiterFahrt)

Trotz leichter Befürchtung ist es in der Nacht nicht kühler geworden, trotz der Wecker mal wieder etwas verschlafen. Beim Rundgang um das Womo, wir schreiben ja nicht „am Morgen“ ;), finden wir einige Stellen, von wo aus wir einige schöne Fotoaussichten auf das Olympos bekommen. Wir müssen feststellen, dass die Götter eine gute Aussicht auf ihre Untertanen hatten, was sie wohl nicht hatten, war eine anständige Heizung, selbst heute liegt noch reichlich von der weißen Pracht auf ihren Lieblingsbergen. 😄

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Ausnahmweise schaut Jürgen einmal vor der Abfahrt auf das BenzinpreisApp (FuelGR), nur 16 Kilometer vom Ü- Platz ist eine Tanke unserer Lieblingmarke, die Eteka, dort gibt es den Diesel bis weit hinter Thessaloniki am günstigsten, sechs Cent pro Liter gespart.

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Vom Ü-Platz geht es nur noch abwärts. Einige Zeit nach der Tanke sichten wir einen Lidl und da schauen wir mal, was das SUPER Samstag Angebot ist, es erschließt sich uns nicht so recht. 😮
Diesmal wollen wir nicht in Meeresnähe um THESSALONIKI fahren und wählen den bergigen Weg, da bemerken wir, wie steil es direkt hinter der Ortsmitte wird.

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Umrundung von Thessaloniki

Bei der fälligen Kaffeetafel studieren wir unsere Stellplatzliste, das sieht ab Thessaloniki erst mal etwas mau aus und noch über zwei Stunden fahren kommt nicht in Betracht.

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Thessaloniki

So wählen den Ü-Platz vom vorigen Jahr, schön im Baumschatten an einem großen See, 29 °C zeigt heute das Thermometer. 🙄

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Die Tafel ist nicht mehr lesbar und der See nicht sichtbar hinter dem Schilf

Ich hin hier: N 40° 40.089′ E 023° 07.175′ // 54 m
Ü-Platz: Agios Vasilos

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  
Ausreichend    ✔
Mangelhaft    
Ungenügend  

🚮  Wasser und Kinderspielplatz, Restaurants

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Globetrottel’s Bericht – Freitag, 10. Mai 2019 – Richtung Olympos

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterfahrt, oder das Womo um den Olymp quälen

Verschlafen nach einer sehr ruhigen Nacht!
Vor dem Mittag noch weiter zu fahren, das lohnt sich nicht wirklich, so halten wir einen anständigen Brunch ab und starten, während alle anderen Mittagspause machen. Vom Start an geht es bis auf wenige Ausnahmen fast immer nur aufwärts, das drückt das Tempo ungemein.

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Die neuausgebaute Straße führt schnurgerade den Berg hinauf.

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Wo wir dann schneller fahren könnten, windet die sich durch enge Kurven und Serpentinen.

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Zur Kaffeezeit erwischen wir einen der sehr wenigen Schattenplätze, von dort an wird die Straße noch enger, noch kurvenreicher :mrgreen:, ist aber sehr gut ausgebaut, der Belag meist sehr gut.

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Eine weitere Pause nutzen wir, um einen Praktiker-Baumarkt zu inspizieren, frau braucht ja immer etwas. 😂
Den ganzen Nachmittag haben wir den wolkenverhüllten Olymp im Blick, am Abend bei nur 17°C 🙂 im Baumschatten eingeparkt, zeigt sich der schneebedeckte Gipfel im schönsten Sonnenlicht, leider nur durch die Baumreihen zu sehen, nicht zu fotografieren. 😩

Ich hin hier: N 40° 11.984′ E 022° 18.034′ // 483 m
Ü-Platz: Parkmöglichkeit bei Fotina an der EO13

Sehr gut        
Gut                 
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft   
Ungenügend 

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Globetrottel’s Bericht – Donnerstag, 9. Mai 2019 – zum Leonidis-Denkmal

Wetter: Sonne

Programm des Tages: WeiterFahrt

Am späten Nachmittag bekamen wir weiteren Besuch, sechs Wohnmobile stellten sich in der unmittelbaren Nachbarschaft von uns ab. Warum die so kuscheln, verstehen wir nicht, Platz ist doch reichlich vorhanden.
Am Abend schlief der kühle starke Wind auch ein, aber im Dunkeln sitzt man ja nicht so oft vor dem Womo?:?

Heute Morgen wieder ein traumhaftes Wetter, wenn wir nicht so viele Nachbarn hätten, würden wir vielleicht noch eine Nacht oder zwei bleiben. Wir befürchten aber, dass die Ordnungshüter das auf Dauer nicht durchgehen lassen. Etwas entfernt stehen einige Schilder, die das Campieren verbieten.

Während wir frühstucken, verläßt eine Luxusjacht nach der anderen den Hafen von Nafplio, bestimmt an die 30 Stück, alles Luxus pur, wir folgen ihnen bald, nur landeinwärts nach Korinth.

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Luxus Yachten am Horizont

Den Kanal von Korinth überqueren wir diesmal über die Autobahnbrücke, kostenfrei versteht sich! 😆

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Dann führt uns der Weg immer fast nordwärts.

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Mittagsrast

Gegen Mittag erblicken wir dann die Berge mit den letzten Schneeflecken.

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So eine kleine Abkühlung würde uns gut tun, aber so hoch hinauf führt die Straße leider doch nicht.

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Gegen Abend parken wir wieder hinter dem Denkmal bei den Schwefelquellen ein. Das war nicht geplant, ehrlich, reiner Zufall.

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Feierabend, lecker gegessen, ein kaltes Bier und einen Sonnenuntergang 😄

Ich hin hier: N 38° 47.821′ E 022° 32.191′
Ü-Platz: Thermophulon, Leonidis-Denkmal

Sehr gut        
Gut                 
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft   
Ungenügend  

ℹ  🚰  🚮  

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Globetrottel’s Bericht – Mittwoch, 8. Mai 2019 – zum Strand

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Das herzliche morgendliche Begrüßungritual ist schon fast zur Gewohnheit geworden. Wir geben dem Werkstatt-Team zu verstehen, dass wir außer der Geldbeschaffung auch zum Wochenmarkt fahren und sie nicht in unnötige Hektik verfallen müssen. 😉

Der Parkplatz vor der Bank eignet sich auch prima zum Besuch von dem Straßenmarkt. Der Bankomat spuckt heute sogar eine größere Geldsumme aus. 💶

Nach den vielen warmen und feuchten Tagen sind auf den Tischen der Marktleute erfreulich frische und üppige Waren ausgestellt, wir geraten in Kaufrausch, Vitamine braucht der Mensch!

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L e c k e r ! 😙

Gleich noch ein paar Teigtaschen, die Teilchen verachten wir auch nicht beim Bäcker und 100 Meter weiter den von uns erprobten Metzger einen Höflichkeitsbesuch abgestattet.

In der Werkstatt sind sie mittlerweile auch fertig geworden und wir starten auch sogleich nachdem das Motorrad verladen wurde. Eigentlich wollten wir einen kleinen Sprung machen und noch bis nach Korinth fahren, aber unser gestriger Besuch am Hausstrand von Nafplio hat unsere Sehnsucht geweckt und so düsen wir dorthin.

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Heute auch noch schön ! 😎

Die Möbel sind ruckzuck ausgepackt und aufgebaut, die Teigtaschen verzerrt. Es unseren Nachbarn gleichtun und eine Runde schwimmen gehen, verkneifen wir uns, es ist eine üble, starke Prise aufgekommen, die uns später sogar in das Womo vertreibt. 😧

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zahlreicher Besuch, begnügt sich mit Gras und Kräutern 😆

Ich hin hier: N 37° 32.814′ E 022° 49.167′
Ü-Platz: Nafplio, Karathona Beach

Sehr gut         
Gut                 
Befriedigend  ✔
Ausreichend 
Mangelhaft   
Ungenügend  

🚮   🚿 Strand

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Globetrottel’s Bericht – Dienstag, 7. Mai 2019 – in der Werkstatt

Wetter: Sonne

Programm des Tages: warten

Gestern am späten Nachmittag winkt uns der Chef in die Werkstatt, auf der Hebebühne plaziert werden sämtliche Öle abgelassen und die Schrauben für die morgige Arbeit mit Sprühöl eingenebelt, die Nacht verbringen wir in der großen Werkhalle.

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Unser Stellplatz ist in der schattigen Halle 🙂

Kostas hat uns gestern Abend noch zu verstehen gegeben, a. er möchte so ab 8:30 Uhr mit der Arbeit beginnen, b. er möchte im Laufe des Vormittags eine kleine Anzahlung auf das bestellte Material.

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Kostas hat mehere Ersatzspeinder auf Lager, hier auf dem Gästewaschhaus

Noch während wir uns für die kleine Motorradtour fertig machen, werden die ersten Ersatzteile schon angeliefert! 🙂 Das schöne Wetter verlockt uns zu einem kleinen Umweg, der Motorradmotor muß ja schließlich warm werden, ehe wir ihn abstellen? 😉 Wir düsen durch Nafplio durch, um zum Hausstrand der Bewohner zu schauen, hier haben wir letztes Jahr ein paar Tage am Strand gestanden.

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S c h ö ö n hier ? 😉

Nachdem wir uns überzeugt haben, dass alles noch in bester Ordnung ist, fahren wir zurück in den Ort, um etwas Geld zu tanken. Da wir uns in Nafplio immer noch sehr gut  auskennen, finden wir gleich die richtige Bank, nur können wir nicht die gewünschte Geldmenge abheben. 😠 Aber unseren Teigtaschenbäcker, der hat keine Mengenbegrenzung, dort kaufen wir unser leckeres Mittagessen.

In der Werkstatt zurück, hat es Kostas mit dem Geldeintreiben nicht so eilig, wir rücken unsere Campingmöbel in den Schatten der Ölbäume und schauen dem Geschehen in der Werkstatt entspannt zu.

Um acht Uhr wird die Motorhaube zugeschlagen und Kostas fordert Jürgen zu einer Probefahrt auf.
Festgestellt wurde nichts, trotzdem möchte der Chef morgen noch einmal das Diagnosegerät anschließen, das stört uns nicht weiter, haben wir doch einen Fixpreis vereinbart und das restliche Geld müssen wir eh‘ noch holen. Da außerdem Mittwochs auch noch Wochenmarkt ist, auf dem wir sowieso einkaufen möchten, sind wir mit Motorrad zum Parken besser bedient.

Ich hin hier: N 37° 34.771′ E 022° 51.256′
Ü-Platz: Nafplio, Auto-Service Kostas Dimoulis

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Globetrottel’s Bericht – Montag, 6. Mai 2019 – nach Nafplio

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Werkstatt suchen

Sehr ruhige Nacht auf der Kamillenwiese von Epidauros, bewacht wurden wir gleich von sechs Hunden, sicherer geht es wohl nicht mehr? 😉

Am Morgen werden die wenigen Meter zur Mülltonne zur Duftorgie, der Weg führt durch eine blühende Blumenwiese und mit jedem Schritt befreien wir den Blütenstaub! 😄

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Nein, das ist nicht die Frühlingswiese von einem Bauern, "nur" ein 🅿

Heute gehen wir direkt das Problem mit dem Motor an, von unserem Ü-Platz sollen es nur wenige Kilometer zur Werkstatt sein.   Sollen …  😠 
Das Problem ist aber, dass die GPS Koordinaten nicht stimmen, da ist ein dicker Fehler drin! Wir sind 35 km vom Ziel entfernt!
Wir fragen bei einer Tankstelle nach, die kümmern sich rührend um uns, Internet befragt, aber das alte Telefonbuch weiß Rat! 🙂
Das ganze Prozedere natürlich auf griechisch, mit ein paar Brocken Englisch gespickt, aber hilfsbereit sind die Griechen ❗❗❗:)

Euch teilen wir natürlich die genaue GPS Position mit, Kostas Werkstatt repariert vom Klein-Pkw, Womo bis zu Lkw und Busse alles.

Endlich am Ziel stellen wir beide fest, genau hier sind wir gestern am Nachmittag vorbeigefahren.  😦
Kostas, der Werkstattchef, nimmt sich unseres Problems gleich an, keine Wartezeit, auch ohne Termin.
Das Ersatzteil soll schon morgen, vielleicht doch erst übermorgen, hier sein. Wir können auf dem Gelände campieren und um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen, lassen wir die bald fällige Inspektion durchführen. Kostas hat ein „Campers Book“ angelegt, dort haben sich unsere Leidensgenossen verewigt und schwärmen von der guten Arbeit und dem Service von der Werkstatt.

Ich hin hier: N 37° 34.771′ E 022° 51.256′
Ü-Platz: Nafplio, Auto-Service Kostas Dimoulis

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Globetrottel’s Bericht – Sonntag, fünfter fünfter 2019 – nach Epidauros

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Um euch etwas zu verwöhnen, haben wir ja gestern die überfälligen Berichte am Nachmittag geblogt, nun die Zusammenfassung vom Rest des Tages: Nieselregen, Gewitter und starke Regenschauern, keine Aktivitäten vor der Womotür, kein abendlicher Spaziergang zu einem gemütlichen Restaurant. 😠

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Der Start heute am Sonntag erfolgte etwas später wie geplant, hatten ein wenig zu lange geschlafen. 😴

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Die Wolken verhüllten die Sonne, trotzdem waren es 21°C, wegen dem Regen gestern hatten wir eine recht hohe Luftfeuchtigkeit. Bis zur Straße nach Sparti (Sparta) sind es nur wenige hundert Meter, von dort geht es dann kontinuierlich den Berg hinauf.

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Bei sehr spärlichem Verkehr schrauben wir uns Kurve um Kurve in die Wolken hinein, Nebelfetzen zerren am Womo.

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Wir überholen einige mutige Biker, später kommt uns eine große Horde sogar entgegen, mitten im Nirgendwo. Bei 16°C in dem vielen schattenspendenden Bergschatten werden sie sich bestimmt von dem langen Aufstieg wieder was abkühlen.

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Irritiert bemerken wir einen Leistungverlust, so steil ist die Auffahrt doch nicht, der Motor scheint irgendwie müde zu sein. Später im flacheren Hügelland bestätigt sich unser Eindruck, da muß mal eine Werkstatt den Motor durchchecken! 🔧🔨🔩

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Kurz vor dem Mittag sichten wir eine lange Brunnenwand, das Quellwasser fließt dort Hektoliterweise aus den drei Steinmündern, da wird unser Trinkwasser radikal erneuert.

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Nur ein paar Meter weiter können wir recht gerade für die Mittagspause einparken.

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Beim Überqueren des letzten Passes vor Nafplio sehen dort im Hafen ein riesiges Kreuzfahrschiff am Kai liegen, da wird bestimmt viel los sein und wir sind recht froh, dass wir uns für die Nacht schon einen ruhigen Platz bei Epidaurus  ausgesucht haben.

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der gr helle Fleck ist das große Kreuzfahrschiff

Dort parken wir so, dass der Wind schön durch’s Womo pfeift, sind es doch noch 27°C geworden.

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Blick auf die massive Burg von Argos

Ü-Platz: Epidauros (Camping verboten)

Sehr gut        
Gut                 
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft    
Ungenügend   

ℹ 💡 

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Globetrottel’s Bericht – 22. April bis 04. Mai 2019 – in Agios Andreas und Kalamata

Wetter: es wird wärmer

Programm des Tages: Verschiedenes 😉

Was gibt es zu berichten? Was ist alles (nicht) passiert?

Unsere Leiter erfreute unsere Mitcamper. Nach einem starken Regen hatten alle Fahrzeuge ein neues Design, nicht wirklich hübsch, aber auf den Glasflächen doch stark störend. So wanderte, nachdem Jürgen das Solarpanel geputzt hatte, die Leiter von Womo zu Womo. 🙂
Zum draußen sich länger aufhalten passte das Wetter meist auch nicht, tröpfelnder Regen, ungemütlicher Wind und eine weitere Ladung aus der Sahara erforderte gleich eine weitere Putzorgie.
Die Nacht zum griechischen Karfreitag war recht warm und am Vormittag wurde recht laut geböllert, nicht so intensiv und aggressiv wie in Italien, aber doch nicht zu überhören. Das warme Wetter veranlasste uns auch gleich, die Campingmöbel zu lüften, in der Sonne wurde es uns sogar am Nachmittag zu warm und um einen Sonnenbrand vorzubeugen, mußten wir in den Schatten.
Die Wirte der Restaurants freuten sich natürlich riesig, viele haben in den letzten Tagen ihr Lokal für den Sommer hergerichtet und gleich heute bei dem arbeitsfreien Tag sind viele Gäste unterwegs.
Mit dem Motorrad wird auch die Umgebung erkundet, das macht in dem verkehrsarmen Hinterland eine Menge Spaß, an der Küste erkennen wir viele Orte auf Anhieb gar nicht wieder, alles wurde rausgeputzt und die Hinweisschilder für die Gäste aufgestellt.

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statt Karneval Schmuck, jetzt schmucke Osterhasen im Kreisel

Ostersamstag und -sonntag feierten die Griechen weiter, in der Nacht auf Sonntag hielten sie eine weitere, noch größere Prozession ab, die Böllerei kam in der Nacht auch nicht zu kurz, selbst am Sonntag kehrte nie lange Ruhe ein.

Ostermontag kehrte auch noch keine Ruhe ein, die Restaurants hatten wieder großen Zulauf und geböllert wurde weiterhin, nur eine weitere Prozession bekamen wir nicht mit.

Irgendwie bekamen wir dann noch spitz, dass der erste Mai auf den Mittwoch fällt. Da war für uns ein Umdenken erforderlich, hatten wir auf der Weiterfahrt einen Stop in Kalamata geplant, um auf dem Wochenmarkt frisches Grünzeug zu erwerben. 😕 Den Aufbruch am Dienstag schenkten wir uns dann und düsten stattdessen mit dem Motorrad quer über den Finger, um in Pylos zu Mittag eine Teigtasche in der traditionellen Bäckerei zu erwerben. Diese verzehrten wir dann, wie einige andere auch, auf einer Bank im Park vor dem Hafen. Den heißen Käseinhalt vorsichtig kauend, begutachten wir das Geschehen um uns, vor wenigen Wochen saß noch kaum jemand auf den Terrassen der Restaurants, jetzt erfreuten die vielen Touristen die Kellner. Der Parkplatz am Hafen erscheint uns nicht mehr so Womotauglich, die Pkws der Touristen haben die Lücken aufgefüllt. In der kleinen Metzgerei fragen wir nach dem Fleisch aus dem Kühlraum, in der Vitrine liegen nur wenige Ausstellungsstücke, der Metzgermeister holt ohne zu Murren unser Gewünschtes. Wieder quer über den Finger suchen wir uns einen anderen Rückweg, den gleichen Weg zurück zu fahren reizt uns nicht, an der Küste lang wie geplant erscheint uns bei dem großen Andrang nicht erstrebenswert.

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unterwegs versorgten wir uns auch immer mit frischen Quellwasser ! :mrgreen:

Der erste Mai verzückt wieder die Wirte. Weil es recht windig ist, gibt es bei uns nur Selbstverköstigung im Womo.

Den Donnerstag haben wir zum Arbeitstag erklärt, Motorrad wird verladen, das Womo mit Wasser aufgetankt und alles für die Weiterfahrt am Freitag vorbereitet.

Am Freitag können wir alles in Ruhe angehen, nach dem Frühstück ausgiebig geduscht und nach dem Mittag geht es los. Der erste Halt beim Orangenmann, nach Dagmar’s zweifelndem Blick holt er rasch festere Orangen aus dem Lager, auch ein Schälchen mit frischen Erdbeeren zieht um ins Womo. Im Lidl hält sich der Einkauf in Grenzen, nur beim Bier schlägt Jürgen wegen eines tollen Angebotes zu. 🙂 Kurz darauf ein weiterer Halt im China City, Dagmar braucht neues Bastelmaterial. Fast schon in Kalamata ein rascher Stop an der Gastankstelle,  der Weg zu nächsten könnte zu weit sein, Vorsicht ist ja unser 2. Vorname. 😉 Der Dieselpreis ⛽ erschreckt uns gewaltig, aber abseits der Zivilisation wird es noch teurer! 😠

Wenige Minuten später parken wir auf dem gewohnten Parkplatz in der Nähe des Wochenmarktgeländes ein, nach nur einer kurzen  Verschnaufpause geht es in die Stadt. Hier müssen wir noch ein paar Dinge erledigen, unter anderem haben wir fast kein Bargeld mehr. 💸  Auf dem Weg zur Bank laufen wir einen kleinen Umweg, um zu schauen, ob das „Jimmy’s“ geöffnet hat, zur Essenszeit haben wir es nur einmal geschafft dort zu sein, an dem Tag war es dann aber leider geschlossen. 😯 Heute haben wir aber Glück und so gibt es zum Abschluss des Tages ein echt griechisches Fast Food Essen, lecker und dazu auch noch äußerst preiswert. :mrgreen: Gut gesättigt laufen wir nach dem Essen noch eine Weile durch die engen Altstadtgassen, an mehreren Stellen wird live musiziert, aber ohne wärmende Jacken wird es uns schon bald in der Dämmerung zu kühl und wir gehen nach „Hause“.

Noch nichts deutete an, daß das WetterApp Recht bekommen sollte, aber am Samstagmorgen regnete es mal wieder. In einer angenommenen Regenpause eilten wir rasch zum Markt, die jetzige reichliche Auswahl freute uns sehr. Erdbeeren gibt es mittlerweile die Schale schon für einen Euro. Warum jetzt die Zwiebeln überall 25% teuerer geworden sind, verstehen wir nicht. Unseren Essenswunsch in der Taverne erfüllen wir uns nicht, der Regen hat gegen Mittag deutlich zugelegt, da ist uns der Weg in die Stadt dann zu weit.

Ich hin hier: N 36° 51.790′ E 021° 55.323′
Ü-Platz: Agios Andreas

Sehr gut         
Gut                  
Befriedigend  ✔
Ausreichend 
Mangelhaft   
Ungenügend   

💡   🚰   🚮  🚽  🚿 Strand

Kategorien: 2019-04 April, 2019-05 Mai, Griechenland, Peloponnes | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globetrottel’s ZwischenBericht – Montag bis Sonntag, 1. bis 21. April 2019 – in Agios Andreas

Wetter:  😕

Programm des Tages: 😥

Zusammenfassung der letzten Tage:

Der April verwöhnte uns zunächst mit reichlich Sonne, die Nächte waren aber immer noch kühl. Am Sonntag setzten wir uns gleich wieder auf die sonnige, windgeschützte Terrasse vom Rio Restaurant, Montag und Dienstag vertilgten wir unseren Grillvorrat.

Wir haben schon über die Weiterfahrt spekuliert, ein Blick auf die Wettervorhersage ließ uns unsere Abfahrt wieder einmal verschieben. Bei schlechtem Wetter sind wir hier gut aufgehoben, da zieht uns nichts in die Ferne.

Bei seinem Besuch besänftigte uns Detlef, das gibt höchstens ein klein wenig Regen, das WetterApp schob das schlechte Wetter auch jeden Tag etwas weiter. Am Freitag wurde dann aus dem angekündigten mäßigen Regen ein richtiger nasser Regentag, hätte prima zum Duschen gereicht, wenn wir nur nicht solche Weicheier wären. 😨;)

Das Aprilwetter bleibt uns erhalten, Wind von Norden, Wind aus südlicher Richtung, immer wieder kurze oder auch mal länger andauernde Regenschauern. Das Spiel der Wolken ist sehr interessant, mal ist im Osten alles in Wolken gehüllt, mal sehen wir im Südwesten kaum das Meer. Unseren Aufbruch schieben wir jeden Tag vor uns her.

Am Dienstagvormittag unerwarteter Besuch, ein fahrender Händler/Bauer preist uns seine Produkte an, auf den haben wir doch gewartet? 😉 Auf der Ladenfläche von dem Pick up finden sich viele Sachen, da sollen sogar Bioprodukte darunter sein.

Mitte April wird es in der Nacht nicht mehr so kühl, tagsüber mit vielen Wolken wärmt es sich nicht auf. Der kontinuierliche Wind macht es auch nicht angenehmer, selbst der Südwind wärmt nicht. Der bringt mit dem Regen etwas Saharasand mit, alles ist anschließend schmutzig. Zwei Tage später zieht stundenlang ein Gewitter über uns hinweg, die Fenster sind wieder klar, die Solarpanel hoffentlich auch. 😉 Zwei Tage später bemerken wir einen zu geringen Solarertrag, Panel putzen war angesagt. 😤

Das Pick up, der fahrende Gemüsehändler, kommt nicht wieder zum Vorschein. 😕

Der Metzgerladen mit „Supermarkt“ ist seit ein paar Tagen geschlossen. Das Papierschild, das in der Tür klebt, können wir natürlich nicht lesen, die Gemüsevitrine ist mit einer Plane abgedeckt, das scheint uns kein geplanter Urlaub zu sein. Im dem zweiten „Supermarkt “ gibt es kein Fleisch :'(, stellen aber mit Erstaunen fest, dass die Hofeier sehr lecker sind und auch noch preiswerter wie im Metzgersupermarkt. Auch hier ist das Gemüse- und Obstsortiment äußerst gering, es gibt keinen Salat und auch keine Kartoffeln! 😣

In der Bäckerei sind wir weiterhin Stammkunden und haben mittlerweile alle Brotsorten durchprobiert, es gibt zwar nicht viele auf einmal, das Angebot wechselt im Laufe der Tage. Wenn es nur helles Brot gibt, tröstet uns die Verkäuferin mit Plätzchen. 🙂

Die Einheimischen sind auch mit dem Wetter nicht zufrieden, die Gäste bleiben aus. Selbst die Griechen finden sich in den Tavernen nicht ein, auf den Terrassen ist es zu windig und die Sonne schien am kompletten letzten Wochenende nicht. 😨

Seit ein paar Tagen sind Gemeindearbeiter dabei, alles aufzufrischen. Heute haben sie angefangen, den Strand von dem Winterdreck zu reinigen.

Das Osterwochenende nehmen wir zum Anlass, uns zu melden und um euch Bericht zu erstatten, was alles in den letzten Wochen alles Uninteressantes passiert ist: 😉

                                                 N I C H T S

Am gestrigen Karfreitag  (in Griechenland ist er erst nächste Woche) sind wir nach Messini zum Großeinkauf, die Womovorräte sind arg geschrumpft und der Einkauf in Agios Andreas ist nicht so ergiebig. Viele der griechischen Produkte im „Supermarkt“ können wir nicht identifizieren, griechisch können wir nicht so gut und dazu gibt in dem kleinen Markt auch noch eine sparsame Ausleuchtung:idea:, von den Preisen schreiben wir erst mal nichts. 💸

Den Anhänger lassen wir in Agios Andreas zurück, nach dem wir mit dem Moppel die Starterbatterie zunächst einmal etwas lebensspendenden Saft zugeführt hatten. Den Wochenmarkt in Petalidi hatten wir schon lange auf dem Programm, heute konnten wir ihn endlich besuchen. Parken konnten wir auch gleich am Hafen, dort zieht sich der Markt an der Uferpromenade entlang, da waren wir doch froh etwas später angekommen zu sein, viele 🅿 gibt es nicht. Gekauft haben wir dann aber nichts, die Auswahl war äußerst bescheiden, überhaupt nichts, was uns in den Kram gepasst hätte bzw. auf den Tisch.

Im Lidl von Messini ist wegen dem Wochenende recht viel los, aber an der Kasse kommen wir recht gut durch mit unserem sehr vollen Einkaufswagen, die Rechnung ist dann mal wieder ein mittlerer Schock 😷, Lebensmittel sind in Giechenland überall recht teuer. 💰 Auf dem Rückweg halten wir wieder bei unserem Orangenmann an, der Preis hat sich nicht geändert, dazu gibt es noch zwei Schalen mit Erdbeeren (500 g für 1 €).

Auf unserem Ausflug haben wir recht viele deutsche Wohnmobile gesehen und sind dann ganz erstaunt, dass sich in Agios Andreas niemand niedergelassen hat, wir parken also an der gleichen Position wieder ein. 🙂

Für den Samstag vor Ostern hatten wir Grillgut mariniert, pünktlich zu Mittag zog eine große Wolkenwand vor die Sonne.  ????? 😩
Wir sind ja keine FoodBlogger, heute lassen wir euch an dem Rezept der leckeren Marinade teilhaben:
Etwas CocaCola in eine große Schüssel geben, zwei Esslöffel Ketchup, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, ein gut gehäufter Esslöffel grober Haselnußcreme unterrühren, fertig.
Etwas Olivenöl in eine große Schüssel geben, scharfe Chinasoße dazu, mit Salz, Pfeffer und verschiedenen Paprikapulvern würzen, umrühren. Wer mag fügt kleingeschnittene Zwiebeln, Karotten, Frühlingszwiebeln und Knoblauch dazu, fertig

Mutig haben wir die Möbel rausgeräumt und wurden mit viel Sonne versöhnt!

Die von uns am Vormittag kreierten Marinaden erwiesen sich als brauchbar, bei der CocaCola-Variante waren wir zugegebenermaßen etwas mißtrauig. Aber die Süße der Cola, das Salz und die Haselnusscreme (war keine Schokocreme! Könnte man vielleicht auch mal probieren?) passten hervorragend zu unseren Hähnchenschlegel.

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Frohe Ostern ! 🐰

                                                          Wir wünschen allen ein frohes und friedliches Osterfest!

PS: Nächste Woche, nach dem griechischen Osterfest, geht unser Roadtripp weiter.

Ich hin hier: N 36° 51.790′ E 021° 55.323′
Ü-Platz: Agios Andreas

Sehr gut         
Gut                  
Befriedigend  ✔
Ausreichend 
Mangelhaft   
Ungenügend   

💡   🚰   🚮  🚽  🚿 Strand

Kategorien: 2019-04 April, Griechenland, Peloponnes | Schlagwörter: , , , , , , | 2 Kommentare

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