Weiterleitung zum 1. Teil unserer Reise

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Es geht zu den Anfängen unserer Langzeitreise, wie z.B die Überwinterungen in Spanien 🇪🇸 mit den anschließenden Reisen nach Marokko 🇲🇦, wo wir übrigens viermal waren.

Wir zeigen, wie wir auf dem „kürzesten“ Weg von Marokko 🇲🇦 nach Sizilien gefahren sind, mit einem nur 5-monatigen Zwischenstopp in Schweden 🇸🇪, anschließend verbrachten wir 9 Monate in Italia 🇮🇹.

Erkundet haben wir Griechenland 🇬🇷 und Bulgarien 🇧🇬 und euch erwartet dort unser erster Ausflug in die Türkei 🇹🇷. 

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Globetrottel’s Reiseblog – 24. März bis 3. April 2021 – in Kato Pyrgos




Das wechselhafte Wetter bleibt uns weiterhin erhalten, bescherr es uns doch immer noch kühle Nächte.
Bei der Einkaufstour stehen mal wieder Polizisten auf der Straße, um zu kontrollieren, ob sich jedermann/-frau an die Coronaverordnungen halten.
Die neue Brille für Jürgen ist mittlerweile gut eingepackt auch angekommen, zwar war sie etwas länger unterwegs wie die nette Optikerin angepriesen hat, aber dadurch, dass die Blaulichtfiltergläser erst in Deutschland bestellt werden mußten, noch vollkommen akzeptabel.

Der erste April ist Nationalfeiertag auf Zypern, es wird an die Unabhängigkeit von Großbritannien vor 66 Jahren erinnert. Bei wolkenverhangenem Himmel versuchten einige Einheimische, ein würdiges Picknick zu zelebrieren, mußten aber bei etwas undichten Wolken nach einiger Zeit aufgeben.
Nach unserer, natürlich nicht amtlichen, Wetteraufzeichnung war es jetzt im März 2021 cirka 15 Grad kühler wie im letzten Jahr, auch die Regentage gab es gefühlt etwas mehr. 😎

Für das Wochenende ist endlich wieder ein sehr schönes Wetter angekündigt, da könnten wir ja prima die Ostereier verstecken, a b e r  hier auf Zypern feiern wir das Fest erst in vier Wochen.

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Trotz alledem wünschen wir euch allen
ein frohes Fest  u n d  bleibt alle gesund

Ü-Platz: Pyrgos

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Globetrottel’s Reiseblog – 9. bis 23. März 2021 – in Kato Pyrgos




                                Auf nach Nikosia!  😀
Pünklich konnten wir am Dienstag starten, ein gutes Fahrwetter gab es auch noch (bewölkt ⛅). Die Straße war diesmal nur an wenigen Stellen etwas vom Geröllabgang verschmutzt, Verkehr unterwegs so leer, wie immer also.

An unsere ersten Station an der Stadtgrenze zu Nikosia war niemand anzutreffen, um 12 Uhr war es für hiesige Verhältnisse auch noch viel zu früh zur Mittagspause, unseres besorgten wir auf dem weiteren Weg bei einem Bäcker.

Rasch machten wir uns auf dem weiteren Weg zu einem Optiker, der kann/soll innerhalb kürzester Zeit dem blinden Jürgen eine neue Brille machen. Das hätte auch beinahe geklappt, wenn Jürgen nicht darauf bestanden hätte, dass die neuen Gläser einen Blaulichtfilter bekommen müssen. Ist auch kein Problem, meint die kompetente Bedienung. Diese speziellen Gläser müssten nur rasch in Deutschland bestellt werden und wir könnten die Brille schon nächste Woche abholen. Eine Woche warten geht gar nicht und was soll das überhaupt kosten? 💰💸 Davon ist überhaupt noch nicht geredet worden und wird sofort geklärt. Die Gläser mit dem Blaulichtfilter kosten uns nichts extra und überhaupt bekommen wir einen satten Rabatt von 20 %. Warten, meinte die nette Frau, bräuchten wir auch nicht, wenn die Brille fertig ist, schickt sie diese per Expressboten zu uns in das Camp, selbstverständlich gratis❗😀

Zurück auf dem Parkplatz verzehren wir die Teigtaschen, die wir gut eingepackt ins Bett gelegt hatten, damit sie nicht auskühlen, mal wieder eine leckere Abwechslung in unserem Speiseplan. 😋 Da wir den schwedischen Parkplatz eines bekannten Möbelhauses nutzen, ist der Weg zur Ausstellunghalle nicht weit. Im Netz hatten wir gestern noch extra nachgeschaut, ob noch genügend Wasserkessel im Bestand vorhanden sind. Durch die Gänge eilen wir, durch alle möglichen Abkürzungen nehmend, direkt zur Küchenabteilung und können sogar zwischen zwei verschiedenen Modellen wählen.

Danach geht es weiter zum Sony Kundenservice, den Weg hätten wir uns aber sparen können, an der angegebenen Adresse ist kein Sony Schild zu entdecken. 😕

Jetzt hätten wir sogar noch Zeit, um den Rundgang durch den Jumbo XXL Markt zu machen, aber wir haben heute definitiv keine Lust mehr dazu. 😴 Stattdessen fahren wir zum zentralen Parkplatz des alten Krankenhauses, um in den Genuss von heißem Koffein zu gelangen.
Kaum eingeparkt, spricht uns ein Polizist an, nein, nicht zur Kontrolle, einfach nur so, woher, warum und wie gefällt euch Zypern. Später sehen wir ihn, wie auf der Straße zwei- und vierrädige Fahrzeuge zur Kontrolle herrangewunken werden. Hat der nette Polizist uns einen Touristenbonus zugestanden? 🤩
Unserer Verabredung für den Abend hatten wir vorsichtshalber unseren Standort übermittelt, gibt es den Parkplatz am General Hospital theoretisch ja zweimal, den alten und den neuen 🅿. Prompt bekommen wir die Bestätigung und die Frage, können wir uns gleich treffen? Klar doch, unsere Antwort, Hauptsache wir brauchen uns groß nicht mehr bewegen.

Die Wartezeit nutzen wir, um noch einmal zu recherchieren, warum wir den Sony Kundenservice nicht gefunden haben und stellen mal wieder fest, dass die Weiterleitung von Google zu Maps nicht optimal funktioniert, die Straße, wo wir hingeschickt wurden, hat nur einen ähnlichen Namen. 🙄
Dann taucht auch schon unser Internetbekannter auf, den wir irgendwie im Netz kennengelernt haben. Wegen Corona möchte er nicht in unserer Wohnhöhle, aber unsere stumpfen Messer nimmt er gerne mit, um sie professionell zu schleifen. Später am Abend bringt er sie dann fast wie neu zurück. Wir danken ihn vielmals und hoffen, dass wir uns beim nächsten Treffen in aller Ruhe austauschen dürfen. (Wenn ihr mit stumpfen Messern nach Zypern kommt, geben wir euch gerne seine Kontaktdaten.)   🔪  🔪  🔪

Am nächsten Vormittag kommen wir nicht so in die Pötte, irgendein Zeug in der städtischen Luft hat Jürgen’s Allergie negativ beeinträchtigt und so geht es nur zur „Bakery“, um uns mit einem leckeren Mittagessen zu versorgen. 😋
Spät am Nachmittag laufen wir in die Stadt, um im SB Waschsalon unsere Wäsche in zwei Waschmaschinen zu verteilen und einen Bummel in die Stadt zu machen. Den anvisierten Friseursalon für Dagmar finden wir nicht, aber bestimmt an die zehn geöffneten Herrenfriseure.
Überhaupt haben wir das Gefühl, dass in noch mehr geschlossenen Geschäften mit einem großes Plakat ein Nachmieter gesucht wird. Die negativen Auswirkungen von Corona sind wie überall nicht mehr zu übersehen. 😥

Immer noch mit Allergie behaftet bestimmt Jürgen am Donnerstag, das reicht jetzt in Nikosia, zurück ins Camp am Meer! 🏕  Nur noch rasch Auftanken (Gas 0,68 € & Diesel 1,153 €;  das war der niedrigster Tagespreis, den wir heute in Nikosia gesehen haben) und nochmals zu Ikea. Wir fahren zwar am XXL Jumbo vorbei, halten aber nicht an, nur an der Stadtgrenze gibt es einen Stop. Vom weitem konnten wir das offene Tor des Handwerkers sehen, er erkennt uns auch gleich wieder, ist aber überrascht, dass wir seine Email nicht erhalten haben, in der er Bedenken hat, unsere Wünsche umzusetzen. Bei unserem Stamm-Lidl direkt bei der Autobahn machten wir den mittweile angewöhnten Großeinkauf und ein wenig später schafften wir es endlich einmal, den großen Grünzeugladen direkt an der Ausfallstraße zu besichtigen. Hier gab eine riesige Auswahl mit sehr guter Qualität und zu niedrigen Preisen, da kann Herr Lidl nicht mithalten. 😉

Die Zeit vergeht wieder rasend schnell, zu berichten gibt es nicht viel. 🗓  Vom blauen Montag haben wir schon geschrieben, hier gibt es aber einen offiziellen grünen Montag! 🙃  Das ist der Tag fünfzig vor dem orthodischen Osterfest, offizieller Feiertag und bei sehr schönem Wetter war es dann im Park auch sehr voll. Die Abstandsregelung wurde dann auch nur von uns eingehalten, 🚓 die Polizei ließ sich natürlich nicht blicken. 😉
Unseren kleinen Einkauf erledigten wir erst am Dienstag nach dem Feiertag; wie fast nicht anders zu erwarten, bekamen wir wieder überall unsere netten Aufmerksamkeiten❣😍
(Mittlerweile ist uns etwas Nettes eingefallen, wie wir uns revanchieren können❗🤭)

Gestern Abend, also am Montag, dem 22 März, hat es ein ganz kleines bißchen geregnet, leider ist wohl mehr Saharastaub in der Wolke gewesen wie Regentropfen, unser frühlingshaft sauberes Womo ist nun wieder scheckisch, durch die Fenster konnten wir am Morgen kaum herausschauen. ☹

Das war es für heute, bis bald und bleibt alle gesund

Ü-Platz: Pyrgos

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Globetrottel’s Reiseblog – 23. Februar bis 8. März 2021 – in Kato Pyrgos




Wohlfühlprogramm, positives Denken, nicht unterkriegen lassen usw. usw., damit wirken wir den negativen Coronaauswirkungen entgegen, das ist Globetrottel’s Rezept! 🙂

Zu unserem Wohlfühlprogramm gehört natürlich lecker und gesund essen, das eine schließt das andere ja nicht aus.
Im örtlichen Grünzeugladen ist die Auswahl an Salat jetzt im ‚Winter‘ eher gering, da haben wir uns an das leckere Krautsalatrezept erinnert, damals wo wir noch in einem Steinhaus lebten. Jetzt probieren wir einige Variationen davon aus. Zu allerst haben wir Kümmel dazugegeben, die kleine Prise macht schon wirklich viel her, auch Knofi in winzigen Mengen bringt einen anderen Geschmackträger in den Salat. 😉 Geraspelte Möhren und fein geschnitten Paprikaschoten ergeben ein ansprechendes optisches Bild, gesund und lecker ist es natürlich auch. Zum Knofi soll ja der Ingwer gut harmonieren, geschmacklich konnten wir den aber nicht rausschmecken, hatten wir doch gehofft, eine leichte Schärfe in die Salatmarinade zu bekommen. 🥴

Ehrlich wie wir sind, müssen wir auch beichten, dass wir viele verschiedene Knabbersachen aus dem kleinen Supermarkt probieren, leider gibt es davon nicht zu wenige, Chips aus Kartoffeln oder aus Mais, nicht sooo gesund, aber lecker und macht es uns die Fernsehabende 📺 mit einem kühlen Getränk 🥤🍺 so angenehm gemütlich. Nein, von Corona lassen  w i r  uns nicht unterkriegen ❗ 😎

Um nicht in Trübnis zu geraten, genießen wir die Coronanachrichten 📰 in winzig kleinen Dosierungen, meist werden nur die Schlagzeilen überflogen, ein anderer, zweiter Report kommt ja oft zu gegenteiligen Ergebnissen. Nur die örtlichen Entwicklungen betrachten wir etwas intensiver, ganz hinter dem Mond möchten wir ja nicht leben und gegen die Coronaverordnung zu verstoßen, wird, wenn man hier auf Zypern erwischt wird, mit einer Bußgeld von 300 € geahndet. 🙄
Natürlich kommt uns zu Gute, dass wir schon einige sehr warme Tage hier verzeichnen dürfen, die herrlich frischen kühlen Nächte bescheren uns angenehme Wohlfühlnächte. 😊   😴

               Kurzer Zwischenbericht zum Stand der Dinge im März  🗓   🙂

😷 Weitere Lockerungen gibt es zur aktuellsten Coronaverordnung, die uns aber nicht weiter berühren. 😷

Am 1. Märzentag (Montag) haben wir uns gleich am Morgen eine SMS-Genehmigung besorgt, um einen Rundgang machen zu dürfen, hatten einiges von dem Programmzettel zu erledigen. 📜 Erste Station sollte der Friseursalon beim Hafen werden, aber schon der Herrenfriseur in unserer Nachbarschaft hatte geöffnet, da hat sich Jürgen dann blitzschnell erleichtern lassen. Für nur zehn Euro hat er jetzt einen typischen zyprischen Kurzhaarschnitt! 👍Den Weg zum nächsten Salon hätten wir uns sparen können, trotz ‚Open‘-Schild war die Tür abgesperrt. Eine liebe Nachbarin 😍 vom Friseur hat für uns die Meisterin per Telefon kontaktiert, nein, heute wird der Salon nicht mehr geöffnet, so die Antwort von der hilfsbereiten Nachbarin. 😕
Unsere Runde endete wie üblich im Grünzeugladen und dem kleinen Supermarkt, auffällig war im Ort die Abwesenheit von jeglichem Publikum, s e l t s a m ! Da wird doch nichts passiert sein, Einfall von Aliens oder sonstwas in der Richtung? 🤔  Oder hat die Polizei hier eifrig Tickets verteilt an diejenigen, die keine Genehmigung vorweisen konnten? 🤨

Am nächsten Tag bekamen wir dann Besuch 🚔 von der Polizei, der nette Beamte wollte sich aber nur erkundigen, ob bei uns alles noch in Ordnung ist. 🤩  Da konnten wir ihn natürlich beruhigen! 😀

Ab dem Mittag stellten wir dann fest, dass, wie vom Wetteramt prophezeit, ein Umschwung vom Wetter stattfand, da haben wir uns zu früh auf den Frühling gefreut. ⛱ Die Sonne 🌞 verschwand vom Himmel und aus den Wolken gab es ein wenig Regen. ☔ Nicht schlimm, fanden wir, der letzte Regenguß ist ja schon eine Weile her und die Natur braucht die Feuchtigkeit! Die Kartoffeln auf dem Feld neben unserem letzten ‚Stellplatz‘, die wachsen so schnell, dass man dabei zusehen kann, so gibt es schon bald wieder junge frische zyprische Kartoffeln! 😋

Die „Regenzeit 🙃“ ist mittlerweile schon lange vorüber, am letzten Wochenende war es richtig ruhig hier im Camp, nur ein uns schon bekannte Camper mit ihrem Wohnmobil hat sich in unserer unmittelbaren Nachbarschaft plaziert. 🙂 Die Caravansaison fängt hier ja schon sehr früh an, am Wochenende davor stand auf der anderen Bachseite ein riesiger Wohnbus, ein ehemaliger Reisebus,  nehmen wir an.

Jetzt scheint jeden Tag die Sonne 🌞 länger und steht auch immer höher am Himmel, die Nächte werden leider auch wieder heißer. Mittlerweile kommen auch schon wieder die Badegäste regelmäßig, noch ein paar Tage und ein paar Grad mehr auf dem Thermometer, dann wagen wir uns auch in das k….. Wasser.  🌊🌊🌊

Heute planen wir die nächste Tour nach Nikosia, die wir morgen, also am Dienstag, den 9. März, starten.  🚐
Morgen haben wir schon ein sehr volles Programm, dazu auch noch eine Verabredung am Abend, da darf nichts mehr dazwischen kommen, als kleinen Puffer haben wir den Mittwoch, an diesem haben wir für den Abend nur den SB-Waschsalon geplant. Das sollte, könnte und müßte klappen, dann haben wir noch Zeit für ein Käffchen auf der Ledra Street und auch noch genügend Spielraum, um Dagmar zum Figaro zu schicken, Jürgens Frisörtalent möchte sie immer noch nicht in Anspruch nehmen. 🥴  (feige Memme!!! 😉)

Ob alles so funktioniert hat und wer unser Gast war,

                  das erfahrt ihr dann demnächst im nächsten Bericht.  😘

Ü-Platz: Pyrgos 

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Globetrottel’s Reiseblog – 9. bis 22. Februar 2021 – in Kato Pyrgos

Hui, ist das KALT 🥶  bei euch!
Nein, bei uns gibt es keinen Frost und Schnee, etwas kühler ist es allerdings geworden in den letzten Tagen.

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In den Bergen ist allerdings der feinste Winter ❄ 🌨 ⛄ ☃️

Nicht das wir frieren, wir laufen immer noch im T-Shirt rum und die Womoheitzung war in dieser Saison auch noch nicht in Betrieb. Hatten wir diese in der vorletzten Saison überhaupt einmal im Heizungsmodus? 🤔

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Schon bald startet die Bananenernte ! 🙂

Jetzt ist es bei uns tagsüber schon richtig warm geworden, vereinzelt trauen sich schon sehr Mutige in das feuchte Nass, wir beschränken uns aber nur auf das Zusehen vom weitem. Nur wenn der Wind ein wenig zu heftig wird, ist es draußen noch zu ungemütlich, auch sind die Nächte im Moment bei Nordwind oder die Fallwinde von den Bergen außergewöhnlich kalt! ❄

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Kein Badewetter

Die Nachrichten aus der fernen Heimat sind zur Zeit nicht besonders positiv, eher entmutigend. Wir lesen von Grenzschließungen und Städte wie Flensburg werden isoliert. Jedes Bundesland, scheint uns, kocht sein eigenes Süppchen und eine gemeinsame Strategie der EU gibt es zur Zeit auch nicht, ferner warnen Politiker schon vor der dritten Pandemiewelle. 😕

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K a l t der Wind und Eiskalt das Wasser 🥶

Hier auf Zypern gibt es erste zaghafte Signale, dass es bald zu weiteren Lockerungen des Lockdown kommen wird, aber an die Touristikbranche gibt es einen lauten Warnschuss, dass es ein weiteres Jahr ohne Gäste geben könnte. Die Gastwirte sind wie überall stark gebeutelt, jedes dritte Unternehmen in der Touristenbranche wird seine Türen nicht mehr öffnen.  😕

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Der Wasserstand ist bei dem starken Nordwind fast zwei Metet höher wie normal

Um nicht in Depressionen zu verfallen, haben wir die Schraube für unser Wohlbefinden noch weiter hochgedreht, ist ja sehr viel Geld gespart worden von den vielen Kilometern, die wir nicht gefahren sind und Diesel verbraucht haben, keine Mautgebühr und Fährkosten sind angefallen.

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Ein schöner sonniger Tag 🌞

Zur Zeit sind wir ernsthaft am Überdenken, ein weiteres Jahr auf Zypern zu verbringen, die Gastfreundschaft ist überwältigend und (fast) alles, was wir zum Leben brauchen, gibt es in guter Qualität und fairen Preis.

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"Unser" Bach füllt sich langsam wieder mit Wasser

Ihr lest, uns geht es imner noch saugut, und es gibt eine Menge ungeeignetere Orte, wo man bzw. frau den nächsten Sommer verbringen kann/muss.

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Ein seltener Blick auf die landzunge von der türkischen Republik Nordzypern

Bleibt alle gesund/zu Hause
Eure Globetrottel

Ü-Platz: Pyrgos

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Globetrottel’s Reiseblog – 25. Januar bis 8. Februar 2021 – in Kato Pyrgos

Wie zu erwarten war, wird die Lockerung der Coronaverordnung moderat ausfallen. Für uns persönlich ergibt diese nur, dass wir uns per SMS eine Genehmigung zum Friseurbesuch erteilen lassen können. Das wird dann bestimmt sehr spannend, zum letzten Haarschnitt mußte sich Jürgen mehrfach auf den Weg machen, der Meister war einfach nicht zu den vermuteren Öffnungszeiten in seinem Salon.

Das Wetter macht weiterhin Kapirolen, mal scheint die Sonne kräftig, dann verdecken große Wolken den Himmel. Wenn der Wind aus dem schneebedeckten Trodoos-Gebirge weht, wird es gleich um einige Grade kühler im Camp. Am letzten Freitag im Januar sind wir nach fast drei Wochen mal wieder zum Einkaufen gegangen und ihr werdet es kaum glauben, alle, wirklich alle haben uns noch wiedererkannt und freundlich gegrüßt.
Mit der Tragepflicht der Maske 😷 wird weiterhin von einigen der Einwohner sehr leger umgegangen, wir blieben aber weiterhin ein gutes Vorbild. 🦸‍♀️🦹‍♂️

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Am letzten Samstag im Januar lesen wir bei milder Temperatur und leicht tröpfelndem Regen, dass die Bewerbungsfrist für die Fährüberfahrt von und nach Griechenland ohne Ergebnis verstrichen ist. Zwar haben insgesamt 24 Fährbetreiber die Ausschreibungunterlagen angefordert, aber keine hat ein Angebot abgegeben.
Die Fährpassage sollte für Fußgänger 80 € im Liegesessel betragen, in der Kabine 120 €. Für Fahrzeuge soll der Betrag bei 150 € gedeckelt werden, die Rückfahrt zusätzlich 100 € betragen, subventionieren wird die zyprische Regierung den Betrieb mit jährlich 5 Millionen Euro.
Am Montag gab es eine Stellungnahme von dem zypriotischen Schifffahrtsministerium, in der zu lesen war, dass es wegen der aktuellen Corona-Pandemie für die Fährgesellschaften nicht kalkulierbar ist, die Passage zu betreiben. Das
Ministerium wird die Lage überdenken und eine neue Ausschreibung zu einem späteren Zeitpunkt veranlassen.

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In der Nacht auf Sonntag hatten wir dann einen gewaltigen Sturm, zum Glück brachte er reichlich Wärme mit sich, die Bäume verloren nicht nur altes morsches Geäst, nein, auch junges mit frischem Blattgrün.
Eine Folge von dem Sturm ist, dass wir kein Internet mehr haben, auch noch am Sonntag blieb es bei 24°C und wolkenlosen Himmel aus. Der starke Wind wehte eine fast volle Mülltonne um und irgendjemand hat die Stadtreinigung verständigt und endlich werden die Tonnen geleert und die umgestürtze wieder aufrecht gerückt. Die Müllwerker haben sicher gedacht, dass bei der Coronaverordnung niemand außer uns im Camp Müll entsorgt, das ist aber ein Trugschluss. Wenn die Tonnen im Ort gefüllt sind, bringen die Einwohner ihren Hausmüll zu den Tonnen im Camp und die Tonnen strömen für die Insekten einen reizvollen Duft aus. 💩

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Die Schilfrohrholzfällermannschaft ist trotz der Coronaverordnung auch wieder am werkeln, sie reist mit einem großen Bagger und Radlader an und wühlt sich durch das Schilfrohr. Ihre „Baustelle“ vom vergangenen Jahr erkennt nur das geübte Auge, das nachgewachsene Schilf ist mittlerweile fast genau so hoch wie das, was stehen geblieben war. Das junge Schilfrohr ist eine Nuance grüner und ein kleines bisschen dünner und ein paar Zentimeter niedriger, aber da muß man schon sehr genau wissen, wo man hinschauen muß!

Das Wetter verbessert sich kontinuierlich, nach einem trüben Tag wird der nächste gleich wieder wärmer, nur noch bei Wind aus dem Norden oder von den Bergen herabkommend ist er noch sehr kühl. Der Sturmwind am Sonntag kam aus südwestlicher Richtung und war schon fast unangenehm warm. In dem Trodoos-Gebirge liegt immer noch sehr viel Schnee, trotz wegen Geröll und Schnee gesperrten Straßen hatten sich viele Schaulustige am Wochenende verbotenerweiße, trotz Coronaverordnung, auf den Weg dorhin gemacht. Das gab natürlich ein riesiges Chaos, Parkplätze waren hoffnungslos überfüllt und die Polizei verteilte ihre Tickets wegen der nicht Beachtung der Coronaverordnung. Für das nächste Wochenende haben sie rechtzeitig darauf hingewiesen, dass niemand berechtigt ist, in das Schneegebiet zu fahren. 🎿🛷⛸

Das erste Wochenende im Februar ist wieder richtig sommerlich, die ganze Zeit verwöhnt uns die Sonne, die meist aus einem perfekten blauen Himmel scheint. Die Nächte sind sternenklar, Frösche oder Unken, Zikaden oder Heuschrecken geben ihr lautes nächtliches Konzert.

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Am Morgen ist unsere erste Aufgabe, die Markise herauszufahren, sonst wird es über den Tag im Womo schon zu heiß, uns in den Baumschatten zu stellen, das trauen wir uns noch nicht. Es könnte immer noch ein paar trübe Tage auf uns zukommen und unten den Bäumen gibt es noch große sumpfige Pfützen.

Nichts mit blauem Montag, auch die Sonne versteckt sich hinter einer lockeren Schicht von Hochnebel, warm ist es aber doch. So beschließen wir kurzerhand, den fälligen Einkauf vorzuziehen, nur das nötige Registrieren dauert ein wenig, zum Einkaufen brauchen wir eine Genehmigung, die uns dann per SMS zugesandt wird.
In der Einkaufszone ist wenig los, die Metzgerei verwaist, so geht es in den kleinen Supermarkt. Im Brotregal fällt uns gleich eine neue Brotsorte ins Auge, die nehmen wir zum Probieren gleich mit. An der Kasse gibt es diesmal als Zugabe einen Beutel mit Orangen. 😍 Jürgen nimmt erneut den Weg zur Metzgerei und Irini steht wirklich hinter dem Tresen. Heute haben wir uns auf einen Schwung gut abgehangener Koteletts geeinigt, die uns dann aus der Rippe geschlagen werden. Ähm, 🤔 natürlich der Schweinerippe 🐖 und nicht uns! 🤭

Ü-Platz: Pyrgos

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Globetrottel’s Reiseblog – Neujahr bis 24. Januar 2021 – immer noch auf Zypern

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Frohes neues Jahr und bleibt alle gesund ❣

Wenige Minuten vor der Geisterstunde in der Silvesternacht hörten wir, wie die ersten Raketen laut aufheulend zum Himmel flogen. Rasch in die bereitgelegte Jacke geschlüpft, Schaumwein und Becher  🤔 geschnappt, sahen wir uns das Spektakel an. In der hellen Vollmondnacht mit den majestätisch dicken Wolken am hohen nächtlichen Himmel ist es eine eigenartige Atmosphäre, der Schall von den Böllern aus dem Ort werden von den Bergen aus Nordzypern reflektiert und zurückgeworfen, die wärmenden Jacken hätten wir nicht gebraucht in der recht lauen Nacht. Anders wie in Nordzypern wird hier gefeiert, gleich aus mehreren Richtungen hören wir Partylärm, nehmen aber an, dass sich alle Gastgeber an die gesetzlichen Coronaverordnung halten. 😄 😁 😅 🤣 😂
Unsere Wohnmobilnachbarn sehen wir nicht um Mitternacht 🍾,, die hören wir erst am späten Morgen von ihrem Ausflug zurückkommen, selbstverständlich den örtlichen Bestimmungen konform. 🤨

Die lockere Wolkendecke hat sich am Neujahrstag nicht aufgelöst, im Gegenteil, die nebelige Suppe hängt dicht über den Baumwipfeln und lässt keine Sonne durch. Außer dem nervigen Hahn, der seit Tagen rumkräht, sind keine Geräusche zu hören, nur die Brandung ist manchmal zu hören, wenn man genau lauscht.
Die ersten Tage vergehen wieder wie im Fluge, am Samstagmorgen sind wir rasch zum Einkaufen gewesen, Brot und Butter wären über das Wochenende eventuell zur Neige gegangen. In den Geschäften überraschen wir die Verkäuferinnen mit einem fröhlichen „Happy New Year“, das wir unter der Maske hervorbringen. 😷 Die Chefin vom kleinen Supermarkt verwöhnt uns mit selbstgebackenem Kuchen 😋 😘. Wie hat die nur gewusst, dass wir heute zum Einholen kommen? 🤔

In den Nachrichten haben wir mitbekommen, dass überlegt wird, wenn die Covid-19 Erkrankungen nicht wieder deutlich weniger werden, erneut ein Lockdown veranlasst wird. Über die Weihnachtstage ist es vermehrt zu Verstößen der Coronaverordnung gekommen und in der Silvesternacht haben wir die Musik von zwei Partys mitbekommen.
Uns schwant nichts Gutes, die Weiterfahrt, die wir für Ende Januar aufnehmen wollten, schminken wir uns schon einmal wieder ab. Wir bereiten uns für die nächste Isolation vor, machen uns soweit fahrfertig, dass wir kurz vor dem erneuten Lockdown rasch zum Gasauftanken ⛽ und einen Großeinkauf fahren können. 🛒  Aus Nordzypern wird sogar berichtet,  dass in einigen Casinos 🎆 verbotenerweiße große Silvesterpartys abgehalten wurden.🚀

Bei schönstem Sommerwetter genießen wir das Wochenende, eine große Motorradgruppe kommt auf ihrer Tour vorbei, kleine Kinder pfücken Blumen, wie bei uns zu Hause zu Ostern oder zu Pfingsten.
Am Dienstag scharren wir früh mit den Hufen, heute machen wir uns auf den Weg nach Nikosia, Pafos haben wir uns nach einigen Überlegungen aus den Kopf geschlagen, der Ort war mit Limassol immer ein Corona-Hotspot. Auch haben wir überlegt, dass es in Nikosia viel mehr Geschäfte gibt, suchen ja nach einem neuen Wasserkessel.
Die Fahrt über die Berge zieht sich wie immer wie Gummi, auf dem ersten Drittel ist viel Dreck und Geröll auf der Fahrbahn, für die ersten 30 km brauchen wir wie immer, eine Stunde. Heute ist der JUMBO Markt die erste Station, erstaunt müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Weihnachtsartikel noch nicht ins Lager gewandert sind. Weihnachtsgeschenke gibt es hier wie in Griechenland erst am 6. Januar. Nun sind aber gespannt, ob es morgen den Wochenmarkt gibt, damit wir eine große Auswahl an frischen Grünzeug bekommen.

Im Herzen von Nikosia parken wir wieder auf dem General Hospital Parkplatz und laufen am späten Nachmittag noch sofort los, um im Ort nach einem Wasserkessel zu suchen. Eine fast leere Fußgängerzone und viele geschlossene Restaurants finden wir vor, aber kein Geschäft, das einem Haushaltswarengeschäft ähnelt.

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Fußgängerzone in Nikosia

So laufen wir am Womo vorbei zu unserem „Bäcker“, ein neues Ambiente heißt uns herzlich willkommen. Im Inneren ist es jetzt noch besser ausgeleuchtet und an verschiedenen Stationen warten Verkäuferinnen auf hungrige Kunden. Nicht geändert hat sich das Duftpanorama, welches sich alle paar Meter ändert. In neuen, noch größeren Ausstellungsvitrinen dürfen wir uns das Essen aussuchen, mit mehr Auswahl steigt auch die Qual der Wahl.
Die Kirchenglocken am Abend im Womo klingen hier wieder europäisch und nicht so blechern, so eisern orthodox, jedoch der gekonnte Ruf des Muezzin weckt Erinnerungen in uns auf, wir fühlen uns hier fremd, aber doch gut aufgenommen.

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Copyright bei CyprusMail Beginn der Bauarbeiten

Am Mittwochmorgen hören wir, was wir vermutet haben, nichts ! ! !
Der Parkplatz bleibt leer, unser morgendlicher Schönheitsschlaf ungestört. Aber wer weiß schon, wie die „Griechen“ hier ticken. Wir nehmen die Beine in die Hand und marschieren in die Stadt zum Wochenmarkt, um zu schauen, ob er eventuell geöffnet ist. In der Stadt ist schon viel Trubel, halt Drei-Königs-Tag und somit das orthodoxe Weihnachtsfest.

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Copyright bei CyprusMail

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Copyright bei CyprusMail

Fast alle Geschäfte haben geöffnet, nur der Platz von den Wochenmarktbeschickern ist verwaist. Quer durch die Stadt laufen wir zu einem kleinen Haushaltswarengeschäft, aber dieses hat heute geschlossen. Ganz in der Nähe sehen wir in der Auslage von einem Trödler einen kupfernen Wasserkessel, schön blankpoliert und sicher um die 100 Jahre alt, der hat nur den Nachteil, das er für unsere Zwecke viel viel zu groß ist, sicherlich über fünf Liter Fassungsvermögen, vielleicht auch acht Liter.

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Das Fachgeschäft ist uns tagsüber noch nie aufgefallen 😉

Wir besinnen uns, dass heute Feiertag ist und verzichten auf das kleine Café in der Ledra Street an der Green Line, stattdessen gehen wir zu unserer Bakery um nachzuschauen, ob offen ist. Ist sie! 🤗  Der Inhaber murmelt uns unter der Maske einen griechischen Gruß zu, besinnt sich aber sogleich und wiederholt ihn für uns auf Englisch, wir können ihn in beiden Sprachen parieren. Mittags ist die Auswahl noch größer, unsere Qual größer und hält länger an. 😋
Bei der Rückkehr am Parkplatz bemerken wir einen Farmer, der direkt von der LKW-Ladefläche seine leckeren zypriotischen Kartoffeln verkauft, da greifen wir ohne Zögern gerne zu, bequemer geht es nicht mehr, quasi Lieferung bis zur Womohaustür.
Nach dem reichlichen Essen ist erst einmal eine Siesta fällig und zum Kaffee gibt es Heute aus verständlichen Gründen keinen Co.
Unseren Weihnachtsspaziergang machen wir schwer bepackt zur Laundry Station, die, wie wir heute Vormittag noch schnell auf dem Heimweg gesehen hatten, offen hat, halt ein 24h Self Service. Während andere gemütlich zu Weihnachten feiern, sitzen wir auf der Straße und warten, dass die Wäsche rein und trocken wird.

Ein blauer Himmel begrüßt uns am Donnerstagmorgen, nach so vielen Nächten im einsamen Camp, hören wir gefühlt wie jeder einzelne PKW in der Nähe eingeparkt wird. Nicht tragisch, haben wir doch ein tagesfüllendes Programm.
In den Nachrichten lesen wir, dass das Parlament die Entscheidung, ob es einen Lockdown gibt, erst morgen bekannt geben wird. Das berührt uns dann aber nicht wirklich, heute Abend sind wir im ruhigen, sicheren Camp am Meer.
Am Wochenende gab es eine kleine Feier in Nikosia, der historische Befestigungsgraben wurde für das Publikum in einen Erholungspark umgestaltet, dadurch entstand auch eine neue Straße! Auf dieser können wir nun auf kürzerem Weg zur Gastankstelle rollen. 😃 Beim Tanken ⛽  haben wir eine aufmerksame Tankwartin, nachdem wir Gas (0,68 €) aufgefüllt haben, fragt sie gleich zweimal nach, ob wir wirklich Diesel (1,058 €) haben möchten.

Das nächste Ziel ist eine kleine Mall, im IKEA möchten wir uns einen Wasserkessel zulegen, die sollen sogar gleich zwei verschiedene Modelle laut ihrer Webseite im Sortiment haben. Im Sortiment vielleicht, im Regal hingegen nicht. 🙄  Gleich neben IKEA gibt es das 2. Einkaufszentrum, das kleinere von Nikosia. Im Eingang steht ein bewaffneter Sheriff und zielt, nein nicht mit einer Pistole, sondern mit einem elektronischen Fieberthermometer 🌡 auf uns. Nach dem schnellen Test murmelt er noch, in den Supermarkt dürft ihr und beim Starbucks dürft ihr euch nur eine Coffee to go holen. Gleich hinter dem Kaffeestand ist der Rest der Mall abgesperrt, alle anderen Geschäfte sind geschlossen. Ade, neuer Wasserkessel …    😥

Auf geht es zum Lidl, andere Haushaltswarengeschäfte haben wir bei unserer intensiven Internetrecherche nicht gefunden. Beim Lidl ist unser Lieblingparkplatz frei, fast alle anderen sind mit schattenspendenen Markisen überdacht, für unser Womo viel zu niedrig. Im Lidl geht es recht ruhig zu, keine Kunden (außer uns) sind zum Großeinkauf unterwegs. Mit Grundnahrungsmitteln für die nächsten drei Wochen brauchen wir eine Weile, ja auch Toilettenpapier haben wir im Wagen, war ja schließlich im Sonderangebot und im Womo fast keine Reserverolle mehr vorhanden. 😉 Zum Mittagessen haben wir uns wieder mal hinreißen lassen, die gefüllten Teigtaschen vom Lidl zu kaufen, heute gab es eine neue Sorte, die ganz schmackhaft war (gefüllt mit Geflügelfleisch und Käse). Von der Rückfahrt gibt es nicht zu berichten, außer das recht viel Verkehr unterwegs war.

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Gut ausgeruht wachen wir am Freitag auf, ehrlich gesagt (geschrieben natürlich), die Sonne hat uns früh geweckt und es wurde rasch warm im Womo, müssen wir uns demnächst schon wieder mal umstellen?🤔  Wenn wir uns recht erinnern gab es im letzten Jahr noch eine zweite „Regenperiode“ im Februar/März und da wäre ein schattiger Platz unter Bäumen 🌳 noch nicht sooo praktisch.

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Überflutung

Gespannt verfolgen wir den ganzen Tag die Nachrichten, alle gehen davon aus, dass es zu einem dreiwöchigen Lockdown kommt. Die neue Anordnung tritt dann auch am Sonntag ab fünf Uhr in Kraft. Uns scheint, dass nur wir Touristen uns daran halten. Zuerst düst ein Geländewagen heran, deren Hund muss wahrscheinlich Gassi gehen. 🙃 Fast gegen Mittag kommen zwei Männer heran gekarrt, die müssen wohl unbedingt ihr Bad im Meer nehmen, welche Entschuldigung sie hervorbringen wenn die Polizei sie erwischt? Wissen wir natürlich nicht, nur dass die netten Wachleute häufig hier vorbeischauen, selbst in der Nacht haben sie ein waches Auge auf die Anlage, oder kommen die nur wegen uns vorbei? 😉 Oder schützen sie die armen Einwohner vor den fremden Touristen? 🤭  Am Nachmittag hatten wir das Gefühl, dass das ganze Dorf an uns vorbei prominentierten, das reinste Schaulaufen, so viel Prominenz hatten wir an einem Tag hier noch nicht gesehen, war der Sonntagsspaziergang der Reiz des Verbotenen?

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Erdbeben

Heute am Sonntag, den 24. Januar werden wir euch endlich mal wieder auf das Laufende bringen.
Es hat sich, wie zu erwarten war, nichts Aufregendes ereignet, die Besuche von den Dorfbewohnern sind wieder eingeschlafen, hin und wieder sehen wir mal jemanden kurz herumlaufen. Wir hingegen nehmen die Kontaktsperre etwas ernster, es gibt ja genug Beispiele, wo das nicht so gut ausgegangen ist. Wie im letzten Frühjahr sorgen wir vor allen Dingen dafür, dass es uns weiterhin phsychisch sehr gut geht, das macht vor allem die warmen und hellen Tagen mit viel Sonne, das sehr gute Wetter. Zum Anderen legen wir noch mehr Wert auf ein ausgewogenes kulinarisches Essen und leckere Cerealien zum Kaffee. Beim letzten Einkauf haben wir sehr darauf geachtet, viel und lange haltbares Gemüse zu kaufen, ein Sack leckere zypriotische Kartoffeln wurde uns in Nikosia ja fast bis zur Womotür geliefert. Mit der Versorgung mit Salat im Winter ist es hier nicht so gut gestellt, aus diesem Grund haben wir ein paar Kohlköpfe an Bord genommen und daraus jeweils einen sehr leckeren Krautsalat gezaubert, ist ja nicht viel Arbeit und reicht je Kopf für cirka eine Woche. Ein paar Versuche, um Schweizer Rösti herzustellen, hatten wir auch unternommen, jetzt beherrschen wir auch diese Kunst. 😋👍
Gut lagern kann man auch Kürbisse, aus denen kann man soviel leckere Speisen ohne großen Aufwand zaubern, wie einen leckeren Curryeintopf mit Zwiebeln, Kartoffeln und ein wenig Fleisch.

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Spaziergang zur Greenline

Die langen Abende verbringen wir mit Spielen, Lesen und dem intensiven Surfen im kostenfreien Internet. Dabei sind wir auf einige neue Reiseziele aufmerksam geworden, Armenien und Aserbaidschan sind jetzt nicht mehr auf unserer Reiseliste, wegen dem Krieg dort. 🙄

Vor ein paar Tagen lasen beim Frühstücken wir von dem heftigen Schneefall in den Bergen, sahen aber mal wieder einen Mutigen, der sich hier am Strand vom Camp in das blaue Meer stürtze. Am nächsten Tag hatten wir dann einen kräftigen Wind herab von den Bergen, der uns daran erinnerte, dass wir immer noch Winter haben.
Heute haben wir allerdings wieder das allerschönste Sonntagswetter, die Sonne scheint aus dem wolkenlosen blauen Himmel, kein Wind weht,  ein Geburtstagswetter für liebe Menschen.

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Da hinten ist unser Camp !

                              Ach so,
                         liebe Brigitte ❣
             Alles Gute zum Geburtstag ❗❗❗

Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2021-01 Januar, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , | 2 Kommentare

Jahresrückblick 2020 – Ein Jahr mit Corona auf Zypern

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🍾 🍾 🍾 Frohes neues Jahr ❗❗❗

Wenige Minuten vor 🕛 Mitternacht laufen wir wegen dem stürmischen Wind dick eingepackt und mit einer Flasche Prosecco die wenigen Meter zum Strand, um von dort einen guten Blick auf die Luxushotels und auf das Spielkasino zu haben und um das Feuerwerk gut in Sicht zu bekommen. Unsere Uhren zeigen Mitternacht an, der Wind kühlt uns aus, nur ein Feuerwerk kriegen wir nicht zu sehen, auch im weiten flachen Umland steigt keine einzige Rakete in die Luft. 🎆

Nach dreißig Tagen verlassen wir die türkische Republik NordZypern, das Visum verliert die Gültigkeit, werden ja nach einiger Zeit wiederkommen, so unsere damaligen Hoffnung, das Land und die Menschen haben uns sehr fasziniert.
Der direkte Weg an der Küste entlang wurde uns unerwartet verweigert, so dass wir die Green Line (Grenze) erst bei Nikosia überqueren durften.
Die letzte geteilte Hauptstadt der Welt zog uns in ihren Bann und wir blieben mal wieder viel länger wie geplant. Bei schönstem Wetter zogen wir das touristische Programm durch. Auch die südzypriotische Küste, die wir danach ansteuerten, gefiel uns außerordentlich gut. Das frühlingshafte Wetter verlockte uns zu ausgedehnten Wanderungen, unser Hobby, das Geocachen, kam auch nicht zu kurz.

Dann bekamen wir im März die ersten Berichte von Corvid 19 mit. Geht rasch vorüber, dachten wir wie viele andere und begaben uns erst einmal in die freiwillige Selbstisolation. 😷 Die Nachricht von der amtlichen Isolation ließ nicht lange auf sich warten. Da diese erst einmal auf 10 Wochen ausgelegt wurde, suchten wir uns rechtzeitig einen Platz, wo wir nicht im Blickfeld der Obrigkeit waren, wir uns aber gut mit allem Nötigen versorgen konnten.
Im Frühjahr hatten wir hinter einem Picknickareal ein großes brachliegendes Gelände bemerkt, welches wir uns als Heimstätte für die Isolation aussuchten. Dort blieben wir von der Obrigkeit fünf Wochen unbeachtet, bis uns ein Ranger auf seiner routinemäßigen Patrouillenfahrt bemerkte. Mit unserem Platz war er nicht sooo einverstanden, verstand aber, dass wir ja irgendwo stehen müssen, alle Campingplätze waren ja mittlerweile zwangsweise geschlossen. Mit seiner Fürsprache bekamen wir von dem netten örtlichen Bürgermeister eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung mit beglaubigter Urkunde.
Wir staunten nicht schlecht, wie wir von einem uns völlig unbekannten Mann eines Tages ein Lebensmittelpaket bekamen. Leider konnten wir ihm nicht begreiflich machen, dass wir nichts brauchen, dass wir alles an Bord selber dabei haben. Er besuchte uns noch einige Male, wir bedankten uns trotzdem immer herzlich bei ihm, die Sachen abzulehnen hätten ihn wahrscheinlich verletzt. Anhand seines guten Pkws gehen wir davon aus, dass er zur gehobenen Mittelschicht gehört. Noch mehr staunten wir, wie zwei junge Mädels uns völlig unerwartet fragten, ob wir die German People seien, ihre Großmutter hätte ihnen für uns Kebap mitgegeben. Auch hier bedankten wir uns sehr herzlich und konnten ihnen und der Großmutter ein bereit gelegtes Präsent mit auf den Weg geben.
Fast zwei Wochen später lernten wir dann leider den Chef von dem Ranger kennen, kompromisslos beharrte er darauf, dass wir nicht auf dem Parkplatz des wegen Quarantäne gesperrten Picknickplatzes bleiben können, auch nicht auf der nahen Zufahrt zu dem Brachgelände. So wechselten wir mit einer amtlichen Einkaufsgenehmigung die Provinz und stellten uns in Ayia Napa meeresnah ab. Leider war der im Frühjahr schattige Platz bei der jetzt höher stehenden Sonne recht warm (die erste Hitzewarnungen wurden bereits herausgegeben), der Meereswind kühlte am Abend zum Glück das Womo immer noch rasch aus. Zwei Wochen später durften wir dann wieder offiziell reisen, das heißt, ohne sich zu melden überall hinzufahren. Nur noch ein allgemeines Versammlunsverbot und dass die Gaststätten nur im Freien servierten, erinnerte an die letzten Corona-Beschränkungen.
Mittlerweile war es so warm geworden, dass wir uns am liebsten in den Bergen aufgehalten hätten. Die Campingplätze waren Coronabedingt geschlossen und auf jedem Parkplatz im Forst machten uns die Ranger auf ein allgemeines Campingverbot aufmerksam.
Nun wäre es prima gewesen, wenn wir in den Nordteil der Insel hätten wechseln können. Zunächst war diese Green Line Coronabedingt geschlossen, später, so wurde hinter der Hand spekuliert, aus politischen Gründen.

Wir fanden ein feines Plätzchen an der Westküste, direkt an der Green Line, schön schattig unter alten Bäumen, nur 50 Meter bis zum Strand, der Weg zum Einkaufen war mit 500 m auch nicht weit und das Beste war, hier durfte offiziell gecampt werden. Am Anfang gab es nur wenige Mitbewohner, zuerst am Wochenende, später in der Ferienzeit war es zeitweise recht voll auf dem Camp. Meist waren wir die Exoten, einmal weil wir deutlich älter wie der Durchschnitt waren, meist so um die dreißig, und die allermeisten mit ihrem Zelt hier waren. Später in der Hochsaison gab es auch Wohnwagen und sogar recht viele Wohnmobile bekamen noch zu sehen. Natürlich wurden wir sehr oft darauf angesprochen, wo wir herkommen und wunderten uns, wie oft wir zu hören bekamen, dass sie unsere Heimatstadt von eigenen Besuchen kannten.

Anfang November gibt es paar trübe Tage, die Hiobsbotschaft von der Covid-19 Front und die US Wahl heitern uns auch nicht auf. Wir mussten uns Masken 😷 besorgen und diese zum Einkaufen tragen, die Geschäftsleute und einige Einheimische nahmen es locker. In den Geschäften sind wir mittlerweile gern gesehene Kunden, Touristen gibt es jetzt keine mehr, Restaurants und Tavernen sind geschlossen.
Nach ein paar Regentagen heitert es sich wieder rechtzeitig vor Weihnachten auf.

Über das noch im letzten Moment geschlossene Brexit-Abkommen freuen wir uns natürlich. Die hier in der ehemaligen britischen Kolonie lebenden Engländer wird es nicht so freuen, brauchen diese nun zukünftig, da sie nun keine EU Bürger mehr sind, ein Visa.

Weihnachten gibt es schon den ersten Zelter im Camp, die ersten mutigen Winterschwimmer haben wir auch schon gesichtet. Am Silvester bekamen wir Gesellschaft von einem Campingbus, unsere nette Badeaufsicht vom Sommer parkt direkt neben uns ein.

🍾 🍾 🍾 Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr ❗❗❗

Kategorien: 2018-12 Dezember, 2020, Allgemein, Zypern | Schlagwörter: , , | 3 Kommentare

Dienstag bis Samstag, 15. bis 26. Dezember Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Wir werden die Berichte etwas einschränken, immer das Gleiche zu lesen wird euch bestimmt langweilig, wenn irgendetwas Sensationelles geschieht, werden wir uns natürlich gleich bei euch melden. 📃 🗞

Am Dienstagvormittag ist ein kräftiger und ausgiebiger Dauerregen, ab dem Mittag wirbelte ein ergiebiger Wind die Regentropfen um das Womo.🌬 Kurz nach der Dämmerung ist Jürgen mit der starken Taschenlampe zum Ufer gegangen, um zu schauen, ob uns der starke Wind die Wellen bis zur Womotür bläst, für heute Nacht scheint keine Gefahr zu bestehen.
Viel Sonne aus einem fast wolkenfreien Himmel am Mittwoch, das konnte man schon um Mitternacht voraussehen bei einem sternenklaren Nachthimmel. 🌃
Pilze und die ersten Frühlingsblumen schießen empor, ist wirklich in einer knappen Woche schon Weihnachten? 🤔

imageIntressant, aber auch genießbar ?

Intressant, aber auch genießbar ?

imageDer Wachturm ist immer im Blick !

Der Wachturm ist immer im Blick !

imageCopyright by Ute Herbst / FB-Zypern mit dem Wohnmobil

Copy by Ute Herbst / FB-Zypern mit dem Wohnmobil

Vierter Advent, die Sonne 🌞 lacht immer noch! Was sollen wir euch berichten aus unserem Camp am Meer?
Alles wiederholt sich zur Zeit, alles im Fluss und immer im gleichen Rhythmus.
Am Adventssonntag wurde es noch so richtig schöööön warm, die Sonnnne lockte uns aus dem Womo!
Da war der Spaziergang zum Hafen doch schon sooo lange überfällig.

imageHafen von Kato Pyrgos

Hafen von Kato Pyrgos

imageAlles im Blick

Alles im Blick

imageIm Hafen

Im Hafen

imageBlick in die Ferne auf unser Camp

Blick in die Ferne auf unser Camp

Auf dem Weg dorthin entdeckten wir viel Neues, Weihnachssterne über drei Meter hoch, überall hingen die Mandarinen in den Bäumen, ein paar Apfelsinen, eine neue Pampelmusenart und Nüsse gab es zu bewundern. Einen weiteren Friseursalon sahen wir und die Besitzer riefen uns einen freundlichen Gruß zu, vielleicht auch die Botschaft, gleich kommt ihr dran? Griechisch müsste man hier auf der Internetseite beherrschen!!! 🤗 Ein Stückchen weiter sehen wir einen weiteren Grünzeugladen, der wird bald mal während der Öffnungszeiten besichtigt. Bis zum Hafen finden sich noch einige Restaurants, vor einem sitzt die Köchin (?) und winkt uns freundlich zu.

imageNach der provisorischen Reparatur neigt sich der Bügel andächtig 🤭

Nach der provisorischen Reparatur neigt sich der Bügel andächtig 🤭

Am Montag haben wir plötzlich den Bügelhenkel vom Wasserkessel in der Hand, was tun?
Provisorisch kann Jürgen das richten, aber auf Dauer braucht der Kessel einen Kesselschmied oder wir einen Neuen.
Da das Wetter weiterhin frühlingshaft ist, befreien wir am Nachmittag kurzerhand das Motorrad und bereiten uns für eine längere Ausfahrt vor.

Der Farmer pflügt am Dienstag schon sehr früh das Feld neben dem Camp 🚜, noch bevor dem Wecker, den wir extra früh zum Wecken eingestellt hatten, klingelt ⏰ ! Damit nicht genug, die UN fliegt auch mit einem Helikopter 🚁, der außergewöhnlich laut ist und normalerweise auch erst kurz vor der Mittagszeit, über uns hinweg.
Ihr lest, gute Voraussetzungen, dass wir bei Zeiten in die Gänge kommen. 😉
Kurz nach zehn Uhr rollen wir aus dem Dorf, diesmal ist nicht Nikosia das Ziel, heute fahren wir in die entgegengesetzte Richtung, nach Pafos. Wieder sind zunächst die Berge, die die Fahrt hemmen, viele Kurven auch auf dieser Straße. Vorsicht Gefälle oder starke Steigerung steht auf den Verkehrsschildern, mal 8 oder 9 %, aber auch 11 % sind angeschrieben, die runden Schilder mit dem roten Rand mahnen oft, nicht schneller wie 30 km/h zu fahren. Nach 38 Kilometer kurzer Halt an einer Tankstelle ⛽, dazu haben wir fast genau eine Stunde gebraucht, Jürgen hat dabei aber meist die Schildchen ignoriert, außer in den Ortschaften natürlich. Schon kurz vor der Tanke zieht es sich zu und tröpfelt leicht und während wir die Vorbereitungen für die Weiterfahrt zelebrieren, öffnen sich die Schleusen vollends. Kurzerhand müssen wir einsehen, das die Weiterfahrt nicht sinnvoll ist; in Erwartung von trockenen Wetter haben wir auf die Regencombi verzichtet, um mehr Platz für die Einkäufe zu haben.
Dreiviertel vom Rückweg ist der Regen unser starker Begleiter, kurz vor der „Heimat“ herrscht wieder gutes Wetter.
Vielleicht hätten wir das WetterApp nicht nur nach der Voraussage vom Standort abfragen sollen, sondern auch vom Wetter unterwegs? Aber, wir sind zwar 38 auf der Straße gefahren, aber Luftlinie sind es bestimmt nur an die zwanzig Kilometer.
Zum Mittagessen gibt es eine heiße Suppe und die Vitamine spendet eine Riesenorange.

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Erlebnisreiche Einkaufstour am Mittwoch, letzte Tour vor den Festtagen?
Zuerst wird an dem fremdsprachfreundlichen Geldautomaten der erste Nachschub gezogen, Irini steht in ihrer Metzgerei und wir stellen uns brav hinter den anderen Kunden in die Warteschlange. Die stehen aber gar nicht an und Kunden sind sie im Moment auch nicht, hört sich eher an wie ein vorweihnachtliches Klönschnak. Wir werden vorsichtig zur Theke geschupst und weil Ireni uns immer noch nicht versteht, haben wir einen Zettel mit „Tiganitá“ (Braten) dabei. Die ganze Gesellschaft mischt sich in unsere Bestellung ein, die Googleübersetzung war wohl nicht so optimal und ein netter Mann hilft mit seinen mageren Englischkenntnissen aus und wir bekommen unseren Weihnachtsbraten. 🙂
Im Grünzeugladen gibt es heute leider nicht mehr die riesensaften Orangen, so müssen wir mit den mittelgroßen vorlieb nehmen. Noch frische zypriotische Kartoffeln 😋 und verschiedene Gemüse für den Braten und e n d l i c h haben wir an das Präsent für unsere Grünzeuglady gedacht.
Im kleinen Supermarkt wuseln wir eine Weile herum, wie Roggenmehl auf griechisch heißt, haben wir leider vergessen, so gibt es dann zu Weihnachten kein Roggenbrot. Die frische Fleischwurst wird im Womo gleich verarbeitet, Jürgen hat Heißhunger auf Fleischsalat. 🤭
Am Nachmittag machen wir uns ohne große Hoffnungen auf zum örtlichen Elektrofachhändler/Baumarkt. In dem übersichtlichen Markt werden wir direkt freundlich bedient, ein Foto von unserem leicht defekten Wasserkessel hilft ungemein, kundzutun, was wir kaufen möchten, die Verkäuferin kann uns aber nur elektrische Wasserkocher anbieten. Auf unsere Frage, wo wir unser Begehr kaufen könnten, schickt sie uns in den Ort zum großen Supermarkt. Dort werden wir im Haushaltswarenregal sogar fündig, dort stehen einige kleine Aluminiumwasserkessel, auf den Kauf verzichten wir aber, „vorerst?“; Aluminium sollte man ja nicht mehr beim Zubereiten oder Aufbewahren von Lebensmitteln verwenden.

imageHier wohnen die sieben Zwerge

Hier wohnen die sieben Zwerge

Seltsames Geschehen am heiligen Morgen! 😇
Zu allererst fällt uns ein Mann in Badehose am Strand auf, der wird sich doch nicht in die blauen, kalten Fluten stürzen? 🤔
Ein wenig später steht ein Zelt 🏕 in unserer unmittelbaren Nachbarschaft!
Dabei dachten wir, die Campingsaison wäre schon lange vorbei, o d e r hat die neue schon begonnen? 🙃
Nun, es ist heute schon wieder äußerst warm, es weht kein Wind und die paar Wolken hängen fern über dem Troodos Gebirge. Am Abend bimmelt der Pope andächtig die Glocken, ruft er die Gläubigern zur verbotenen Messe?
Auch nach 21 Uhr hören wir des öfteren, wie sich einige Fahrzeuge nicht erlaubt durch die Nacht schleichen; hoffen die Fahrer, dass die Polizei zu Hause an der Festtafel sitzt oder dass sie nicht mit 300€ Strafe belangt werden, weil heilig Abend ist?

imageFrohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Erster Weihnachtstag, zweimal werden die Glocken geschlagen, wen ruft der Pope am frühen Morgen?
Da die Sonne mittlerweile einen ganz anderen Verlauf nimmt, haben wir gestern beschlossen, uns heute etwas umzustellen, sonst haben wir ja nicht viel zu tun. Am neuen Stellplatz, sind auf die andere Bachseite zurückgezogen, brennt die Sonne fast den ganzen Tag die Breitseite vom Womo, hier steht sie nun über eine Stunde früher über dem Womodach.

imageKl Kapelle im Hafen

Kl Kapelle im Hafen

Zweiter Weihnachtstag, am neuen Platz haben wir die Kirchenglocken nicht vernommen, wie erwartet bekommen wir die Sonne viel früher ab. Einige Besucher kommen auf ihren Weihnachtsspaziergang vorüber, wie gehabt, stört sich niemand an unserer Anwesenheit. Bei der starken Sonneneinstrahlung wundern wir uns nicht, dass sich wieder jemand in das blaue Nass stürzt.

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Nun wünschen wir euch eine Frohe Weihnachten.
Lasst euch reich beschenken und bleibt gesund.

Ihr kennt ja den Spruch?
Nicht krank werden ist das beste Mittel um gesund zu bleiben!

Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2020-12 Dezember, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , | 6 Kommentare

Unser Jahr auf Zypern

Ein Jahr auf Zypern 🇰🇿

Am 15. Dezember 2019 haben wir von der Türkei nach Zypern übergesetzt, sind quasi ins kalte Wasser gesprungen, ohne Reiseführer. Aktuelle Informationen zu Zypern finden, die den Camperbereich abdecken, war nicht einfach, gefunden haben wir nur den Bericht vom Marc von Whatabus.
Nun zu unseren Erfahrungen. Da fällt es uns äußerst schwer, Negatives auf die Waagschale zu werfen, es fällt uns nicht viel dazu ein. Wer es möchte, kann die weite Anfahrt dazu zählen, desweiteren die umständliche nächtliche Überfahrt auf dem nicht so modernen Dampfer, aber das war es schon, was uns zu den weniger guten Eindrücken einfällt.

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Zu den vielen positiven Erfahrungen zählt gleich bei der Fährankunft am Morgen auf Zypern die allgemeine Hilfsbereitschaft der vielen Angestellten und Beamten im Hafen, wirklich jeder hatte ein wohlwollendes Auge auf uns und schickte uns fast liebevoll durch die komplizierte Hafenbürokratie.
An die Fahrt auf der verkehrten Straßenseite hatten wir uns schnell gewöhnt und mittlerweile ordnen wir uns automatisch auf die richtige linke Spur, nur als Fußgänger tun wir uns immer noch recht schwer.
Für die ersten Nächte auf der Insel hatten wir uns auf dem Navi einige vielversprechenden Parkplätze zum Übernachten ausgesucht und nachdem wir mehrfach mitbekommen haben, dass die Polizei uns nicht beachtet, fiel uns ein kleiner Stein vom Herz. Dreißig Tage kurvten wir durch den „Norden“, besuchten viele Sehenswürdigkeiten, kauften unser Grünzeug auf Wochenmärkten und spürten immer die türkische Gastfreundlichkeit bei vielen Gelegenheiten.

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Zwei Wochen von unserem dreimonatigen Türkeivisum ließen wir uns offen, falls es aus irgendwelchen Gründen mit dem „Süden“ nicht klappt. Doch das war dann zum Glück völlig unnötig, mit dem Perso konnten wir als EU-Bürger völlig easy und ohne Kontrolle einreisen.
Wir erkundeten Nikosia und weil es so einfach ist (damals, vor Corona) in der Stadt die Green Line zu Fuß zu überqueren, auch gleich den Nordteil der Stadt. Dort konnten wir preisgünstig und lecker essen und auf dem Rückweg auch noch rasch und günstig Einkäufe erledigen.
Unsere Inselrundfahrt führte uns nach Osten. Im Gebiet von Kap Greco fanden wir es sehr schön. Wandern in Verbindung mit Geocaching bei frühsommerlichen Temperaturen machten unsere Reise sehr angenehm im Frühjahr, tja, bis . . . 😷

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Die Corona-, oder nennt es Covid-19-, Welle erreichte auch Zypern. Wie sollen wir das angehen, war unsere erste Sorge. 🤔
Etwas aufgeschreckt von Berichten der Überwinterer in Europa und Marokko beschlossen wir, zu  b l e i b e n ! Das Für und Wider hatten wir schnell abgecheckt, nur das aus der kurzen eingeschränkten Ausgangssperre dann gleich 10 Wochen wurden, haben wir nicht ahnen können.
Notwenige Einkaufsfahrten mussten wir per Telefon beantragen und bekamen dann per SMS eine Fahrtgenehmigung zum nächsten Geschäft. Sehr verwundert waren wir allerdings, als eines Nachmittag ein Zypriot leise an die Womotür klopfte und uns eine Tüte mit Lebensmitteln überreichte, ein paar Tage später brachten zwei Mädels den „German People“ Grüße und ein warmes Mittagessen von ihrer uns völlig unbekannten Großmutter ❣🥰

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Endlich konnten wir unsere Entdeckungsreise fortsetzen, bald jedoch merkten wir, dass bei über vierzig Grad das Leben im Wohnmobil fast nicht erträglich war. Wo es uns gefiel, war weit und breit kein Schatten in Sicht und wenn dann auch noch der Wind ausblieb, kühlte das Womo auch in der Nacht nicht mehr aus. Ab in die Berge, da ist es kühl und es gibt viele Wälder, um im Schatten zu parken, dachten wir uns! So lernten wir bald einige Ranger kennen, sie sahen es überhaupt nicht gerne, wenn Leute bei der jetzt herrschenden Trockenheit im Wald campen. Unser Argument, dass wir nicht campen sondern nur im Wohnmobil übernachten, überzeugte leider nur die Wenigsten, konnten aber oft die Frist der Weiterfahrt verhandeln. Einem besonders netten Ranger kamen wir mit dem Argument, dass wir als kältegewohnte Germanen nur in den Bergen überleben können, da machte er sich mit uns zu Fuß auf, um uns einen „Stellplatz“ zuzuweisen.

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Auf einer unseren Motorradtouren sind wir auf ein Gemeindecamp direkt am Meer gestoßen, das haben wir später auch bezogen. Öfter wechselten wir im Sommer noch kurz den Standort, jetzt sind wir in der zweiten Pandemiewelle wieder in dem Camp am Meer und wie die Lage uns kundtut, werden wir hier den Winter verbringen.
Ein spannungsgeladenes Jahr geht nun fast zur Neige, mit Hitze, Sturm, Erdbeben und Wirbelwind. Wir sind nur wenig gereist in der Zeit, aber überall haben wir sehr nette Menschen kennengelernt, die uns den Aufenthalt sehr angenehm gemacht haben❣

Gruß an alle von den Globetrotteln
Dagmar & Jürgen

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Dienstag bis Montag, 1. bis 14. Dezember Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Pyrgos

Der erste Dezember verwöhnt uns zunächst mit üppigem Sonnenschein, nur wenige hohe Wolken am Himmel, lange vor dem Mittagessen ist der Akku wieder voll aufgeladen. Immer mal wieder sind ein paar Wartungsarbeiten zu erledigen, frischer Orangensaft muss auch von Hand geschaffen werden. Beim Mittagessen stellt Jürgen die Frage: Sollen wir einen Spaziergang machen? Dagmar zuckt kaum und später zum Kaffee meint sie trocken, da wären wir aber ganz schön nass geworden! Innerhalb von 30 Minuten hat sich das Wetter radikal geändert, die geplante Reinigung vom Solarpanel hat sich erledigt, das ganze Womo hat eine Waschstraßenreinigung per Regenguss bekommen. 😉

Nach einer ruhigen, warmen Nacht, nur fern über dem Meer tobte ein großartiges aber stummes  Blitzlichtgewitter, scheint jetzt am Mittwoch wieder die Sonne. 🌞.

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Hohe Wolken bescheren uns am Donnerstag ein diffuses Licht. Ab dem Mittag hören wir, wie sich eine Gewitterfront langsam aus den Bergen herabkommend nähert. Zur Kaffeezeit regnet es sich ein, es donnert fast über dem Womodach.

Eitler Sonnenschein am Freitag, bald hat das Womoinnere eine angenehme Betriebstemperatur von 25 Grad. Die einzige „Störung“ am Nachmittag ist individuelles Läuten vom Glöckner, den Anlass können wir wieder nicht erahnen.

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In der Nacht auf Samstag überrascht uns ein Gewitter mit Wolkenbruch! 😬 In der Nacht fing es an, kräftig zu regnen, nach wenigen Sekunden dachten wir, die Feuerwehr hält einen dicken Löschschlauch auf das Womodach. Erst nachdem die Regenwolken über dem abgezogen waren, hörten wir es donnern.
Die nächste Überraschung erlebten wir beim Mittagessen, Jürgen meinte zu Dagmar, kannst du nicht einen Moment still sitzen? Ich beweg mich doch nicht, ihre Antwort! Tatsächlich, im Polster zurückgelehnt, wackelt das Womo, hüpft auf der Stelle! Unheimlich, Jürgen geht vor die Tür und umrundet das Womo, keiner da, der am Womo rüttelt. Der Spuk ist vorbei, alles friedlich im Camp. 🤔
Erst nach 17 Uhr gehen wir shoppen, weil ja der Grünzeugladen dann erst aufmacht. 🤗  Wie bei euch, ist es dann hier schon stockdüster; wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist, dauert es nicht lange und es wird auch sehr rasch kühler. 🥶  Verwundert reiben wir uns die Augen, wie wir in der alten Laubbaumallee einbiegen, hier weihnachtet es sehr!

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Zunächst fallen uns gleich drei an verschiedenen Stellen aufgestellte Weihnachtsbäume auf, dann die bunten Weihnachtslichter in den niedrigen Ästen der Bäume. S c h ö n❗

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Natürlich haben wir keinen Fotoapparat dabei und können Susanne und Peter nicht beweisen, wie schön adventlich alles geschmückt ist – versuchen das beim nächsten Einkauf in der Nacht nachzuholen. 😉
Später lesen wir, dass es in Nikosia dieses Jahr besinnlicher zugehen soll, die weihnachtliche Beleuchtung soll dezent eingesetzt werden.

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Links : Grünzeugladen

Weil in der Metzgerei überhaupt kein Licht brennt, verzichten wir darauf, dass die Chefin vom kleinen Supermarkt dort anruft, da laufen wir mal Anfang der Woche auf gut Glück vorbei. Auch heute „“muß““ die Chefin uns wieder etwas zum Einkauf dazuschenken. Wir überlegen schon einige Zeit, wie wir uns revanchieren können, uns fällt partout nichts ein, wisst ihr etwas? Ideen her ❕❕❕

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Links : kl Supermarkt

Nikolaus oder der zweite Advent! Heute haben wir wieder ein sommerliches Wetter, die „Kinder“(*1) spielen auf dem Spielplatz. 🤪  In der morgendlichen Lektüre lesen wir auch von dem Erdbeben, das bis in die Türkei und bis Ägypten zu spüren war, von Schäden wird zum Glück aber nicht berichtet. 😀

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(*1) die sind mit dem Pkw angereist 🤫

Blauer Montag – mal wieder! 🤫
Mittlerweile stehen wir auf/in einer grünen Insel, der Regen der letzten Tage und jetzt das warme sonnige Wetter lassen alles sprießen. Heute waren wir wieder ohne jedlichen Besucher im Camp.

Wechselhaftes Wetter am Dienstag, mal kurze Regenschauern, mal längerer Sonnenschein oder auch mal beides gleichzeitig. In der Nacht über uns ein wolkenloser Himmel, die Sterne wieder zum Greifen nahe, am Horizont dicke Wolkenbänke, die uns eine sehr warme Nacht bescheren.

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Dicke Wolkenbänke treiben am Mittwoch hoch am Himmel über uns hinweg, etwas Wind lässt es nicht zu warm werden, denn die Sonne wärmt ganz angenehm. Am Abend (17 Uhr! 🙃)  geht es zur Grünfutterstation, Vitamine braucht der Mensch, und natürlich auch die Globetrottel. Die Metzgersfrau begrüßt Dagmar freudig, bietet ihr das Du an, während Jürgen noch auf der Straße steht, um für Susanne und Peter den Weihnachtsschmuck zu knipsen, der ist seit unserem letzten Einkauf sogar noch üppiger geworden. Im kleinen Supermarkt erfahren wir, dass in Nikosia die große Einkaufs- Mall wegen Corona bis Weihnachten geschlossen wird.

Einen schönen Herbsttag hatten wir am Donnerstag, in etwa so wie bei euch ein Sommertag ist, tagsüber gute zwanzig Grad und am Abend wurde es rasch kühl.

Freitagmittag frischte plötzlich der Wind auf, als hätte jemand einen dicken Ventilator hinter das Womo gestellt. Nach einiger Zeit legte sich der Spuk und ein langanhaltender Regen setzte ein. Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg, einen kleinen Einkauf zu erledigen. Dass wir so viele Wasserpfützen sahen, erstaunte 😲 uns doch sehr, soviel Wasser kam doch gar nicht vom Himmel herab.

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Regenblick auf die Kirche im Ort

Laues Sommerwetter am Samstag. Bemerkenswert ist, dass die Meeresbrandung immer noch am Toben ist, wo es doch maximal nur dreißig Minuten gestern Mittag gestürmt hatte. Bei dem warmen Wetter kann man/frau fast das Gras wachsen sehen. Wenn die Bäume nicht so allmählich ihre Blätter verlieren würden, könnte man der Meinung sein, der Frühling ist nahe.

Kein Sonntagswetter, im Gegenteil, dichter Wolkenvorhang und es tröpfelt immer mal kurz. Im Gegensatz zu den Freunden in Griechenland brauchen wir aber nicht zu heizen, wie sie uns berichten, im Gegenteil, wir müssen den ganzen Tag lüften und nur ab und zu einmal die Fenster zu Windseite etwas schließen.

Heute gönnen wir uns wieder einen Blauen Montag, denn die dunklen Wolken hängen sehr tief und inkontinent sind sie auch sehr oft, die feuchten Momente wechseln ständig mit den kurzen trockenenTagesabschnitten. In der Nacht hat es so stark gestürmt, dass wir jetzt einmal die Womofenster zum Landesinneren schließen mussten, Sprühregen möchten wir ja überhaupt nicht im Bett haben, da schläft es sich so schlecht dabei. Beim Frühstücken lesen wir dann, dass es in den frühen Morgenstunden einen Wirbelsturm gegeben hat, der ca. 15 Häuser so schwer beschädigt hat, dass diese unbewohnbar geworden sind, der Wirbelsturm ist das vom Trodoos Gebirge zur anderen Inselseite abgezogen, da haben wir nur die schwachen Ausläufer abgekriegt, hat uns aber trotz voll gereicht.

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Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2020-12 Dezember, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , | 2 Kommentare

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