Weiterleitung zum 1. Teil unserer Reise

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Freitag bis Freitag, 8. bis 15. Mai Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas und zur Konnos Beach

45. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Freitag, 8. Mai
Gestern wehte den ganzen Tag über eine Brise, kaum war es dunkel, da lebten wir in einer Flaute. Das war zwar theoretisch nicht ein Problem, aber wegen dem Wind hatten wir die Schotten dicht gemacht und bis wir mitbekommen haben, dass es nicht mehr windet, war es schon wieder richtig warm im Womo geworden. Da mussten wir zwangsläufig wieder alle Schotten öffnen und das nutzten die Moskitos mal wieder zum Angriff. Wir rätseln immer noch, wo ein Loch im unserem passiven Verteidigungssystem ist. 🙄

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Heute war es fast den ganzen Tag etwas trübe, so dass die Sonne nicht so recht durchkam, leichte angenehme Luftbewegung  machte den Aufenthalt im Freien  sehr angenehm. Das Thermometer wollte die dreiziger Marke nicht überschreiten, erst am sehr späten Nachmittag löste sich der Schleier auf und für einige Augenblicke zeigte das Thermometer kurzfristig 40°C an.  😎

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Vollmond

Am frühen Abend bekamen wir wieder Besuch von dem netten zypriotischen Mann, er erkundigte sich wieder nach unserem Wohlbefinden und überreichte uns wieder einige Präsente, unter anderem Hühnereier, die wohl nicht aus einer Legebatterie stammen. (Wie können wir nur das wieder gut machen? So viel Liebe muss doch irgendwie belohnt werden❣)

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Vollmond

46. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Samstag, 9. Mai
Absolut nichts zu berichten, prima Wetter mit angenehmem lauen Wind, die Fliegen haben nicht gar so genervt. Mittags haben wir fein gegrillt und erst nach dem Kaffee & Co. verzogen wir uns ins Womo, weil eine große Wolkenbank die Sonne verdeckte und uns suggerierte, dass der schöne Tag zu Ende sei. Nur ein halbe Stunde später war die Wolkensperre weg, wir aber viel zu faul, die Möbel noch einmal zu rücken.  🤭

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47. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – MUTTERtag, 10. Mai
Eigentlich gäbe es nichts zu berichten,  eigentlich ❗

        💐 Erst einmal allen Müttern einen schönen Muttertag  💐
                      💐  oder was man sonst so wünscht ❣ 💐

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Angenehmer Sommertag, die Sonne scheint aus einem fast wolkenfreien Himmel, im windigen Schatten steigt die Temperaturanzeige auf dem Thermometer nicht über 26 Grad.  😎
Sehr überrascht sind wir am späten Mittag, wie zwei jüngere Frauen sich um das Womo schlängeln, etwas schüchtern bestellen sie einen Gruß von ihrer Großmutter  und überreichen uns eine Tasche mit einem noch warmen Mittagessen. In der Tasche gut eingepackt heiße Souflaki Spieße, dazu zwei Dosen mit eisgekühlter Limonade. 🥰
Dieser Tage hatten wir ja schon überlegt, wie wir den netten Mann belohnen könnten, der uns am Abend mit Lebensmittel versorgt hatte und es ist uns eingefallen, dass wir ja noch ein paar von den selbstgemachten Häkeleulen haben. Diese lagen zum Glück parat, da haben dann gleich drei Eulen den Besitzer gewechselt, den jungen Damen zur Belohnung, dass sie uns das Essen in der Mittagshitze gebracht haben, eine für Großmutter. 😍
Am späten Nachmittag dann der nächste überraschende Besuch, der ältere Mann auf seinem Mofa machte eindeutig einen Schlenker und besuchte uns erneut. Genau so freundlich und lustig wie beim letzten Mal, genossen wir mit ihm einen kleinen Smalltalk. Erst viel später kamen wir auf den Gedanken, ob er der Mann von der Großmutter ist? 🤔
Ansonsten blieb es ruhig auf dem Picknickareal, die Jugendlichen, die sonst regelmäßig zum Fußballkicken vorbei schauten, blieben aus, ob die Spüldienst am Muttertag hatten?  😉

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48. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Montag, 11. Mai
Fast nichts passiert, fast.
Angenehmer, sehr sonniger Tag, mit Wolken gab es heute nichts, im Schatten wurde es nicht wärmer wie 30°C, leichte Brise ließ uns nicht überhitzen.
Vor unserem Mittagessen, natürlich auf der Terrasse, hörte es sich wieder so an, als ob der Pope mit einem 🔨 Hammer auf die 🔔 Glocke schlägt. Anschließend hörten wir eine lange Litanei zu uns rüber schallen, uns war auch so, als ob Kirchenlieder gesungen wurden. Nach der „Messe“ schlug dann wieder jemand auf die Glocke, einen traurigen Rhythmus.

Heute war sehr viel Volk auf dem Picknickareal, zum picknicken, zum Spielen und am frühen Abend zum Fußballkicken. Da schauten wir doch gleich mal nach, ob die Ausgangssperre eine vorzeitige Lockerung erfahren hat.

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49. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Dienstag, 12. Mai
Ruhiger sonniger Tag, in der Nacht war es nicht ganz so kühl wie in den letzten Tagen, aber noch angenehm. Moskitos belästigen uns immer noch, nicht sehr viele, aber die Stiche jucken tagelang, unangenehm 😫
Wie globetrottelig kann man sich anstellen? 🤔
Heute Morgen waren unsere Frühstückeier wieder knochenhart, genau wie vor zwei Tagen. Damals dachten wir, dass sich der digitale Timer verstellt hatte, aber heute Morgen stand er mit Bestimmtheit auf drei Minuten! ⏳ Erst nach dem Frühstück kamen uns die analogen richtigen Gedanken: die Freilandeier, die uns der nette Mann dieser Tage vorbeigebracht hatte, waren schon vorgekocht und unser weiteres Kochen hat diese auch nicht mehr weichgegart.

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Heute fuhr ein Radlader im kleinen Wäldchen sämtlich Pisten ab und hat die Wege von Gras und Unkräutern befreit sowie links und rechts des Pfades die Schneise verbreitet. Da wir von zwei Waldbränden hier in der Gegend gelesen haben, schließen wir daraus, dass es eine vorbeugende Maßnahme gegen die Brandgefahr ist. 🚒 Unseren Ranger haben wir nicht mehr gesehen, dabei hatte er doch versprochen, noch einmal nach dem Rechten zu schauen oder hat ihm jemand verraten, dass wir wie versprochen am Picknickareal stehen?  🤗
Wie gestern können wir eine Menge von Besuchern im Areal verzeichnen, am frühen Abend kamen wieder die Jungs und übten ihre Fußballkniffe, da kommt man beim Zuschauen schon ins Schwitzen. Heute waren es knapp über 30°C mit einen mäßigen Wind im Schatten, in der Sonne. 🥵

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50. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Mittwoch, 13. Mai
Es scheint uns so, dass wir versäumt haben, einen Bericht zu schreiben, oder haben wir diesen nicht korrekt gespeichert?  Wir haben überlegt, was es zu berichten gegeben hätte, es fällt uns nichts ein, da wird es bei diesen wenigen Zeilen bleiben.  🙄

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51. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Donnerstag, 14. Mai
Laut hupend und mit laufendem Motor stört uns ein Pick up am Morgen. Erst nach einer Weile realisieren wir, dass er mit uns kommunizieren möchte. Aus dem Auto raus ruft er uns zu, dass hier kein Campingplatz sei und dass am 21 Mai hier das Areal geöffnet werde und dass wir gefälligst verduften sollen. Irgendwie schaffen wir es nicht, mit ihm ein vernünftiges Gespräch zu führen, nur dass wir weg sollen, wohin usw. interessiert nicht.
Plan B setzten wir um, nachdem wir im Ort rasch eingekauft hatten, Brot und Fleisch beim Lieblingsmetzger. Auf der von der Piste abgewandten Seite stellten wir uns im Baumschatten 😀 am Zaun vom Picknickareal ab. Kaum dass wir uns dort ein wenig eingerichtet hatten und gerade zu Mittag essen wollten, kam der weiße Pickup um die Ecke gebogen. Das erste Wort war,  h i e r  könnten wir auch nicht stehen bleiben. Es sei hier wegen der Feuergefahr sehr gefährlich und außerdem sei hier kein Campingplatz. Er meinte, einen solchen sollten wir aufsuchen. Auf unser Hinweis, dass alle geschlossen seien, meinte er, wir könnten  uns irgendwo am Strand abstellen.
Nachdem er verschwunden war, überlegten wir intensiv, wohin. Am Strand ist keine Option, da haben wir vor ein paar Wochen schon einmal nach Schatten gesucht, es gibt dort keinen und für das Wochenende ist eine Minihitzewelle angesagt. Als einzige Alternative fällt uns der Platz bei der Konnos Beach ein, ein wenig Schatten, aber wegen der Hanglage immer etwas Wind, so war es wenigstens noch im April.
Da wir eh‘ am Lidl vorbei müssen, kaufen wir dort für die nächste Woche ein, die eingeschränkte Ausgangssperre endet ja dann. Im Lidl gibt es wie gewohnt alles und heute war es auch nicht sehr voll. Nach dem Einkauf geht es für einige Minuten auf den Motorway und wir haben unser Ziel rasch erreicht. Auf einen der obersten Parkebenen haben wir uns rasch abgestellt, hier stören wir auch keinen der Badegäste, die seit letzter Woche zum Strand dürfen.
Erst spät am Abend kühlt sich das Womo ab, durch die Fahrt in der Hitze, unterwegs zeigte das Bordthermometer bis zu 36°C an, und auch auf dem Lidl Patkplatz standen wir in der prallen Sonne.  🌞

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52. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Freitag, 15. Mai
Am Morgen wärmte die Sonne etwas unsere Breitseite vom Womo, da müssen wir wohl etwas umparken.
Zum Frühstücken setzten wir uns in den Schatten einiger Bäume direkt an der Abbruchkante vom Parkplatz, den Platz gaben wir den ganzen Tag nicht auf. Hier konnten wir schön schauen, was sich unten in der Badebucht tut, außerdem geht hier der meiste Wind. 🌬  Nur kurz stieg die Hitze am Mittag auf die 34er Marke, meist waren es nur 32 Grad.

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Die trockene Hitze war gut zu ertragen, nicht sooo schweiztreibend wie bei uns im Rheinland, nur trinken mussten wir recht viel, das Mittagessen ließen wir ausfallen, begnügten uns mit Joghurt und viel Obst.

Ich bin hier: N 35° 01.537′ E 033° 46.079′ // 52 m
Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site
Ich bin hier: N 34° 59.017′ E 034° 04.076′ // 26 m
Ü-Platz: Agia Napa, Konnos Beach

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Freitag bis Donnerstag, 1. bis 7. Mai Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas

38. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Freitag, 1. Mai   TAG  DER ARBEIT
Wie war der Spruch? 🤔 Der Mai macht alles neu; Mairegen bringt Segen, usw.
Zunächst wundern wir uns am Morgen, keine Ruhestörung! 😃 Keine laut redenen Pkw Fahrer neben dem offenen Womofenster, kein Autoverkehr auf der Pisten, die Trilliaden von Tauben🕊 gurren anderso. 🤗
Ausgeschlafen schmeckt das Frühstück auf unserer neuen Terrasse doppelt so gut, noch haben wir nicht mitbekommen, dass wir schon Mai haben, keine Einladung zum Tanz in den Mai hat uns erreicht. 🕺💃
Nachdem Essen macht sich Jürgen gleich an die Ver- und Entsorgung, nun sind es ja nur noch wenige Schritte zum Sanitärgebäude. Nachdem die Sonne nicht mehr so hoch am Himmel steht, waren noch ein paar Außenarbeiten geplant, aber ein schnell aufziehendes Gewitter macht einen Strich durch die Planung.
Im Womo im Regen nur rumsitzen und durch die immer sauber werdenen Fenster zu starren wird auch langweilig; die Gelegenheit, den Blog zu bearbeiten und hochzuladen, viel neues zu berichten gab es ja nicht. Verwundert stellen wir dabei fest, heute ist der erste Mai und Tag der Arbeit, gut, dass wir die Arbeit eingestellt haben.🤗

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39. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Samstag, 2. Mai
Mückiger Abend, die hat wohl das Gewitter gestern Abend zum Leben erweckt und pisackten uns gewaltig.
Heute Morgen hatten wir wieder Terrassenwetter, das Frühstück fiel aber nur kurz aus, einkaufen war der Tagesplan. Der örtliche Dorfsupermarkt ist zwar nicht teuer, aber die Auswahl von Grünzeug am Mittwoch war äußerst bescheiden und Vitamine brauchen wir ja alle reichlich jetzt in der Krise?  🤔
Uns die vorgeschriebene SMS Genehmigung zum Verlassen unseres Camps zu holen, funktionierte heute gleich auf Anhieb, die Strafe für die Nichtbeachtung von je 300 € pro Kopf möchten wir doch äußerst ungern in Kauf nehmen! 💸
Das Moped steht neben dem Womo seit Tagen parat, nur noch unsere Wertstoffe einsammeln, damit die in einen ordnungsgemäßen Behälter kommen und schon düsen wir los. 23°C kündigt uns das Thermometer an, wie wir über die Landstraße längst der mittlerweile abgeernteten Felder fliegen; schade, dass der Weg so kurz ist. Großartige Umwege zu fahren, scheint uns zu teuer, immer wieder lesen wir von Kontrollen der Polizei.
Ein gewaltiger Schreck fährt uns in die Glieder wie wir auf den Kundenparkplatz vom Supermarkt einbiegen, gerappelt voll und vor dem Eingang hat sich eine lange Menschenschlange gebildet. Dort reihen wir uns dann auch ein, einen Parkplatz für das Moped zu finden ist ja nicht schwer. Gefühlte zwanzig Minuten warten wir mit den anderen, zum Glück stehen wir in der Schattenseite vom Gebäude, zwei Meter Abstand, wie die auf dem Boden markierten Hinweisschilder gebieten, hält niemand ein, Mundmasken tragen nur wenige. 😷 Wir hätten jetzt erwartet, wenn eine Person das Geschäft verlässt, dürfte eine andere hinein, weit gefehlt! Etwa zwanzig dürfen nach jeweils zehn Minuten rein, heraus gekommen sind aber deutlich mehr, wie sich der füllende Einkaufswagenparkplatz 🛒 zeigt, der große 🅿 ist auch leerer geworden.
In dem großen Supermarkt verlaufen sich die Kunden, nicht das erwartete Chaos begrüßt uns! Leere Regale sehen wir auch nicht, zwei Angestellte füllen die Regale auf, alle Kassen sind besetzt. 👍
Den gut gefüllten 🛒  zu entleeren brauchen wir einige Zeit, um die Lebensmittel in den Motorradpackkoffern effizient zu verteilen.
Zurück am Womo werden nur rasch die Kühlschranksachen verstaut, die Möbel aufgebaut, um die noch warmen Teigtaschen zu vertilgen. Leider haben wir nicht rausgeschmeckt, was in der einen so versteckt war, das Gewürz haben wir schon mal auf der Zunge gehabt, bei der Füllung rätseln wir, ob da kleingeschnittener Speck und Kichererbsenbrei drinnen war. 😋
Am späten Nachmittag fängt es wieder an kühl zu winden, in der Ferne hören wir wieder ein Gewittergrummeln. Kaum haben wir die Möbel eingeräumt. tröpfelt es etwas, ein paar Jugendliche finden auf der Grillfläche einen Meter über dem Erdboden einen trockenen Unterschlupf. 😆
Am Abend wundern wir uns nicht mehr, die 18 Uhr Regelung der nächtlichen Ausgangssperre wird wieder ignoriert, nach der Verordnung dürften sich ja eh‘ nur zwei Personen zusammen finden, das aber nur zum Einkaufen. 🤗

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40. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  – Sonntag, 3. Mai
Kein Sonnentag, eher ein windiger Wolkentag. Zum Frühstücken war es ja noch auszuhalten auf unserer Terrasse, hatten aber das erste Mal seit einiger Zeit mal wieder eine lange Hose an. Zum Mittagessen und auch später zum Kaffee zogen wir kurz ins gemütlich warme Womo. Am späten Nachmittag hatten wir wieder einige Fussball begeisterte Besucher, die sich erst gegen zwanzig Uhr endlich verzogen.

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41. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Montag, 4. Mai
Blauer Montag 🤔  Nö, als Langzeitreisende hat man/frau immer was zu tun:
Für das Frühstück auf der Terrasse die Möbel aufstellen und davor schnell Kaffee und Eier  🥚  kochen, spülen muß auch sein, danach ist Wasser zu holen, von selbst kommt es ja nicht in den Frischwassertank, die WC-Kassette füllt sich da effektiver/selbstständig, muß aber dann manuell entleert werden.
Auf dem kleinen Spielplatz finden sich ein paar Kinder ein, es ist so herrlich, wieder ein Kinderlachen zu hören. 🤩
Zum Wochenende blieb der Grill gezwungenermaßen kalt, das Grillgut kühl, heute muß es aber vernichtet werden. Die Vorbereitungen zum Grillen erforden keinen Kraftaufwand, benötigen aber einige Zeit:🍢🍽  🥩 
Untergestell für den Grill ausklappen und den Grill aufbauen, die Möbel mal wieder in den Schatten vor der weiter rückenden Sonne stellen und das Grünzeug für den Salat waschen, putzen und klein schnippeln. Die Salatsoße und die Currysoße fertig machen und abschmecken 😋, das Grillgut umsichtig im Grill platzieren und konzentriert beim Bräunen beobachten, nein, bei der anspruchsvollen Beschäftigung gibst keinen Alkohol (obwohl doch blauer Montag ist!). Kleines Malheur ist leider doch passiert, das zypriotische Fladenbrot war null komma nichts total bröckelig geworden, schmeckte aber trotzdem lecker.
Was kommt nach dem Grillen?
Wisst ihr doch alle selber!
Klar Schiff machen. 🤐
Andere fällige Arbeiten erledigten wir zwischen Kaffee und Abendessen natürlich auch noch, von selbst bleibt das Womo von innen und außen nicht fitt.
Gegen 14 Uhr fällt uns das einsame Thermometer, das auf dem Campingtisch in der Sonne steht, ins Auge, genau 40°C zeigen die digitalen Zifffern an, obwohl eine kräftige Brise weht. Der Umzug vom Thermometer in den Halbschatten ergibt zwar keine eisigen Temperaturen, aber nach wenigen Minuten sind es 10°C weniger auf der Anzeige.
Ziemlich geschafft und abgekämpft duschen 🚿 wir dann das erste Mal in dieser Woche, muß ja mal sein! Das war dann auch unser Glück, sonst hätten wir die ganze Womogilde unter Umständen alle blamiert. 🤗

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Weil es uns draußen im Wind zu kühl geworden ist, haben wir die Möbel eingeräumt und uns ins Womo verkrümelt. Dort standen noch alle Fenster offen, was nicht störte, da der Wind genau von hinten kam, quasi Flaute im Kabuff. 🌬
Wir glaubten es zunächst nicht, sagte doch eine deutsche klingende Stimme, ‚Kuck mal, die kommen aus DEUTSCHLAND❗‘
Natürlich eilten wir gleich aus dem Womo, um die Leute zu begrüßen❣
Wie die Frau hörte, eine Lufthansa-Angestellte im unbezahlten  Zwangsurlaub, dass wir schon über 40 Tage hier in der Kommune wohnen, war die erste Frage: Braucht ihr was? zum Wäsche waschen eine Waschmaschine ? 🥰
So lieb kann nur eine deutsche Hausfrau fragen, der Hausherr hätte bestimmt nur gefragt, ‚Willst du en Bier?’🍺 😎
Jetzt wissen wir nicht, ob wir die nette Frau entäuscht haben, weil wir keine Hilfe angenommen haben, vielleicht verirrt sie sich ja noch zu unserem Camp, da werden wir sie zu einen Kaffee mit Cerealien einladen, der Besuch kam einfach zu unerwartet, so dass wir unsere (deutschen) Manieren nicht schnell genug hervor gekramt bekamen. 🤭

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42. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  – Dienstag, fünfter fünfter
Warmer Frühlingstag, das Frühstücken auf unserer Terrasse war wieder ein Genuss, die Sonne schien, fast kein Wind und kein Mensch weit und breit, der mit uns den Gesang der Vögel geteilt hätte.
Die kleinen Arbeiten rund um’s Womo schreiten fort, eine „Baustelle“ nach der anderen wird von der Liste abgehakt, nicht das der falsche Eindruck entsteht, dass wir ununterbrochen am Malochen wären. 😆
Zum Zeitpunkt, wo wir den Grill installieren wollten, beobachten wir gespannt den Himmel, vom Westen schiebt sich unaufhaltsam langsam eine dunkle Wolkenwand auf uns zu. Kurz entschlossen geben wir auf und begnügen uns mit ein paar Butterbroten mit leckerer Leberwurst aus der Dose. Nur ein paar Regentropfen benässen zart die offenen und hoch aufgestellten Fenster, das Gewitter ist harmlos über uns hinweg gezogen. Gestern noch so warm, heute sind es fast 15 Grad kühler, aber wir jammern ja nicht, angenehmes Klima, um am Nachmittag mal nichts zu tun! 😁

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43. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Mittwoch, 6. Mai
Eigentlich gäbe es nichts zu berichten!       Eigentlich 🤗
Warmer aber ein sehr nerviger Wind wehte 🌬  den ganzen Tag, zur Kaffeezeit zeigte das Thermometer mal kurz 33 Grad im Halbschatten an, da geben wir dem Wind auf der Skala mindestens 30°C.
Bis gegen 18 Uhr hielten wir es im Outdoor aus, dann hatten wir aber genug von dem Wind, der uns ja leider nicht lautlos um die Ohren blies, außerdem hatten wir eine dringende Verabredung mit dem Abwasch. 🙄
Nicht dass es im Womo unangenehm warm geworden wäre, das bordeigene Thermometer brachte es noch nicht einmal auf 20°C als Höchstmarke, aber im Womo ging kein Windhauch, die Brise kam wieder von hinten.
Wir waren nur gerade einen kleinen Moment im Womo, wie wir von draußen angesprochen wurden. Ob es uns gut ginge, ob wir was bräuchten usw., fragte uns eine netter Mann. Dass es uns gut gehe, das konnten wir ihm überzeugend rüber bringen, das wir überhaupt nichts bräuchten irritierte ihn etwas. Er meinte, er hätte im Auto ein paar Orangen für uns mitbebracht, 🤗 ob er die holen dürfte und ob wir die möchten. Klar, frische Vitamine sind gut in der Krise! 😁
Irgend jemand muß uns im Dorf ‚verpetzt‘ haben, dass wir hier stehen (fast frischgeduscht 🤣), denn außer den Apfelsinen hatte er noch Wasser und Cerealien mitgebracht ❣
Im Westen geht am Abend die Sonne blutrot zu Neige, im Osten geht der volle Mond auf! 🤩

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44. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Donnerstag, 7. Mai
Ein frischer Wind begleitet uns den ganzen Tag, er weht wieder aus dem Südwesten, so dass das Womo gut durchlüftet wird. Das Thermometer kommt nicht über die 30 Grad-Marke, der sehr böige Wind ist dabei sehr frisch, im Womo pendelt sich das Thermometer bei 24°C ein. Schon zum Mittagessen verziehen wir uns zum Essen ins Womo, freche Fliegen und der Wind verleiden uns den Aufenthalt auf der Terrasse. Zum nachmittäglichen Kaffee geben wir dann den Aufenthalt im Freien ganz auf, die frechen Fliegen haben Unterstützung von Beißfliegen bekommen, der Wind fühlte sich immer kühler an. 🥶

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Ich bin hier: N 35° 01.537′ E 033° 46.079′ // 52 m
Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site

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Sonntag bis Donnerstag, 26. bis 30. April Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas

33. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Sonntag, 26. April
Mückenarme, kühle Nacht. Am Morgen begrüßte uns wieder die Sonne, aber es war merklich kühler, auch ging ein kräftiger Wind. Der sorgte dafür, dass wir uns überwiegend im Womo aufgehalten haben, beim Spaziergang am späten  Nachmittag fliegen die Schwalben in Bauchhöhe um uns herum. Nachdem die Sonne zur Ruhe gegangen ist, schlief auch bald der Wind ein, die Moskitos wurden munter.

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34. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Montag, 27. April
Ein paar Wolken verhinderten, dass es allzu warm wurde, ein angenehmer Wind verbesserte unser Wohlbefinden, ansonsten gibt es nichts zu berichten, außer, dass ein Farmer jetzt fleißig bei der Kartoffelernte ist.

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35. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  – Dienstag, 28. April
Ein ereignisreicher Tag; kaum dass wir unser Frühstückgeschirr im Womo verfrachtet haben, mußte ein älterer Mann mit seinem Pick up bei uns Station machen, er fand es super, dass wir hier in der schönen Umgebung so lange Urlaub machen. Später bekamen wir das unmoralische Angebot, uns als Haushüter zu betätigen, aber wir hoffen ja darauf, dass morgen das Parlament die vorgeschlagenen Erleichterungen bestätigt und verabschiedet, auch für den Nord Zypern Teil wird eine dreistufige Lockerung ab dem vierten Mai ins Auge gefaßt.
Heute ist uns aufgefallen, dass es erst nach zwanzig Uhr so richtig dämmerich wurde, im Westen hinter den Bäumen versteckt gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang. Da merkten wir reichlich spät, dass wir unser Abendessen aus den Augen verloren haben, dann wurden wir uns nicht einig, was auf den Tisch kommt. Kurz entschlossen kam es zu einem Kompromiss, typisch deutsches Essen, Bratkartoffeln mit gebackenen Halloumikäse. 🤭

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36. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Mittwoch, 29. April
Vertreibung aus unserem Paradies!
Der Tag fing schon seltsam an; lange bevor die Wecker klingelten, gurrten ein paar Tauben um die Wette, logisch dass wir nach dem Weckton dann nicht sofort aufgestanden sind. Etwas irritiert vernahmen wir nur wenig später ein dezentes klopfen an der Womotür, draußen stand ein Ranger im Grünzeug. Freundlich erklärte er uns, dass wir hier nicht campen dürften, auch dürften wir hier kein Feuer machen. Zunächst verwiesen wir darauf, dass wir kein offenes Feuer hier entfacht haben und campen würden wir hier ja nur, weil wir nirgends wo hin könnten. Verwundert nahm er zur Kenntnis, dass wir hier schon an die fünf Wochen stehen. Nachdem er sich unser äußerst saubere Camp angesehen hat, gab er seine Zustimmung, dass wir hier weiterhin stehen bleiben dürfen. 😃 Für den Fall der Fälle nannte er uns noch die Telefonnummer vom Fire Department, da sollen wir sofort anrufen, wenn wir ein Feuer bemerken.  🚒
Eine kleine Weile später, wir saßen gerade auf der Terrasse beim frühstücken, kam der gute Mensch wieder, er habe mit seinem Chef telefoniert und wir könnten doch nicht weiterhin hier campieren. Um hier in der Gegend weiterhin zu verweilen, müssten wir mit dem britischen Gouvernement telefonieren und uns im Ort beim Konzil melden. Um uns die Sache zu erleichtern, werde er gleich zum Konzil im Ort fahren und die Sache vorab für uns klären.
Nachdem wir unser Frühstück beendet hatten, schmissen wir uns in die besten Klamotten, nahmen unsere nicht mehr benötigten Wertstoffe mit auf den Weg in den Ort. Da wir ahnten, wo das Konzil sein müsste, fanden wir dieses dann auch gleich auf Anhieb, nur auf der versperrten Doppeltür erklärten zwei verschiedene DIN4 Ausdrucke auf Griechisch mit kyrllischen Buchstaben, dass hier kein Durchkommen ist? 🤔
Unsere zaghafte Rüttelei an der Glasfront ist im Inneren wohl vernommen worden, eine Angestellte deutet lächelnd auf die offene Hintertür und macht uns Zeichen, um das Gebäude herum zu gehen. Schnell ist geklärt, dass wir DIE CAMPER sind, man bittet uns auf der schattigen Terrasse Platz zu nehmen. Möchten sie was trinken, Wasser oder zypriotischen oder Nescafé? (Nein, Bier oder Wein war nicht im Angebot.) Nun folgte ein kleiner Smalltalk, ein älterer Mann in Arbeitskluft führte im passablen Englisch das Gespräch. Nachdem geklärt war, dass wir nicht auf Zypern leben, sondern deutsche Touristen auf einer Zypernrundreise sind, wurde die Stimmung noch entspannter und noch freundlicher. Die Angestellte sammelte unserer Persos zum fotokopieren ein und uns wurde jetzt endgültig Kaffee aufgezwungen. 🤭
Nach und nach wurde uns klar, der Mann im Arbeitsanzug hat hier ein gewichtiges Wort zu sagen. Eeine ganze Weile später, nachdem wir uns geoutet und ihm Bilder von Marokko auf den Tab 💻 gezeigt hatten, er träumt von der eigenen Sahara Tour, unterschrieb er lässig unsere Aufenthaltsgenehmigung❗

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Nun tauchte sogar noch ein maskierter 😷 Mann auf, der auch noch Gummihandschuhe trug, man beruhigte uns, das sei nur ein Polizist. 🚔 Er ließ von unseren Persos und der Aufenthaltsgenehmigung weitere fotokopien anfertigen, ließ uns die Telefonnummer der Polizei auswendig lernen (112) und verschwand alsbald. Von der sympathischen Angestellten bekamen wir zum Abschied auch noch ihre Telefonnummer mit auf dem Weg.
Zunächst eilten wir zur geöffneten Metzgerei, viel Auswahl war nicht in der Kühltheke, so kauften wir uns eine anständige Auswahl an Koteletts, anschließend besuchten wir den dörflichen Supermarkt, hier saß an der Kasse wie gehabt der Chef mit seiner Gesichtsmaske. Viel Auswahl an Grünzeug gab es nicht, so ergatterten wir rasch den letzten Vorrat von den kleinen Bananen. Brot und Cerealien wanderten auch mit auf dem Weg zur Kasse und wir stellten uns erst jetzt die Frage,  ob wir die Einkaufskörbe 🛒 übersehen hatten? 🤔
War natürlich ein größerer Einkauf geworden, zum Glück war die große Tasche von den Wertstoffen befreit und nahm spielend den Einkauf auf. Auf dem Rückweg trafen wir viele Menschen ohne Masken, ob die sich wirklich alle eine SMS-Genehmigung geholt haben, bezweifelen wir auch.
Zurück am Womo konnten wir gleich Mittag machen, nach der Kaffeetafel packten wir unsere sieben Sachen zusammen und wechselten zum Parkplatz vom Picknickareal. Zwei Pkws standen da auch schon rum, und Spaziergänger waren auf den Weg in das Dorf, gilt hier die eingeschränkte Ausgangssperre nicht?  🤗  🤔

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37. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Donnerstag, 30. April
Morgends um sieben Uhr war die Nacht zu Ende, direkt neben dem Womo stellte sich ein Duo mit ihrem Pkw ab und quatschte laut vor unserem Fenster. 😕
Kaum das die endlich wegfahren waren, meldeten sich ein paar Millionen Tauben zu Wort, sie gurrten um die Wette, nur die lauten Hammerschläge von der orthodoxen Kirche konnten das noch toppen. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass die nebenan vorbeiführende Piste eigentlich nirgendwohin führt und eigentlich sehr verkehrsarm ist, nun scheint es ein weiterer Schleichweg der SMS-Verweigerer zu sein, um in den nächsten Ort oder zum Lidl zu fahren.
Vor dem Frühstück breiten wir einen kleinen Teppich neben dem Womo aus, damit wir von dem kniehohen Gras beim Sitzen nicht gepickst werden. Bis nach der Mittagszeit kehrte sowas wie Ruhe ein, wir konnten weitere kleinere Wartungsarbeiten erledigen, Dagmar nimmt weitere „Produkte“ in die VORRAT Liste App auf, damit hört in Zukunft die Sucherei hoffentlich auf?  🤔
Zur Kaffeezeit frischte der Wind bei mittlerweile zugezogenem Himmel auf, ein Pärchen verschwand im Wald zu einem Schäferstündchen und auf unserem Parkplatz tummelten sich zeitweise bis zu vier Pkws gleichzeitig. Wir haben uns die neuen Verordnungen der eingeschränkten Ausgangssperre extra noch einmal angesehen, eigentlich dürfte niemand hier sein, ob wir alleine vor der Womotür hocken dürfen, ist nicht explizit definiert, die haben uns Womofahrer nicht erfasst! 😃

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Ich bin hier: N 35° 01.431′ E 033° 46.200′ // 52 m
Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site, alternativ (wegen Ausgangssperre)
Ich bin hier: N 35° 01.537′ E 033° 46.079′ // 52 m
Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site

Kategorien: 2020-04 April, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Ostersonntag bis Samstag, 19. bis 25. April Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas

26. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Ostersonntag, 19. April
Den ganzen Abend über wurde geschossen, geballert und geböllert, dazwischen erklangen immer wieder die Glocken der nahen orthodoxen Kirche. Es war bei weitem nicht so laut und intensiv wie damals in Italien, aber wenn man bedenkt, dass es in der letzten Silvesternacht lautlos zuging, doch ganz schön beeindruckend! 🔔
Müssen wir jetzt noch eine schöne Ostern wünschen? 🤔
Nun, wen unsere Osterwünsche noch nicht erreicht haben, FROHE OSTERN!
Nach der recht kühlen Nacht erwartete uns ein windarmer Tag, das Thermometer hätte in der Sonnne bestimmt mehr wie 30°C angezeigt, aber Dagmar war nicht zu motivieren, das Thermometer aus dem Womo zu holen und in die Sonne zu halten, Jürgen musste ja im Schatten gegen die frechen Fliegen die Stellung halten.
Bis weit nach dem mittäglichen Grillen vernahmen wir keine Geräusche aus der Zivilisation, erst zur Kaffeetafel am Nachmittag hörten wir die ersten Fahrzeuge auf der weit entfernten Straße. Ein älterer Grieche auf einem Mofa hielt zu einem längeren Schwätzchen an, ganz offensichtlich gefiel ihm unser Womo und unsere Lebensart.

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27. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Ostermontag, 20. April
Ruhige Nacht, nur ganz wenig wurde geböllert, vor den Mücken hatten wir auch Ruhe.
Der Vormittag war wieder sehr ruhig, wie gestern wurde es erst nach dem Mittagsgrillen etwas lebhafter. Vier verschiedene Gruppen von Wanderern, Radfahrern und Joggern sahen wir auf weit entfernten Pfaden vorbeiziehen, bis zum späten Abend hörten wir vom Spielplatz beim Picknickareal Kinderstimmen bis zu uns rüberschallen. Wie das alles zu der eingeschränkten Ausgangssperre passt entzieht sich unserer Kenntnis.

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28. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Dienstag, 21. April
Großflächig bedeckter Himmel, trotzdem hatten wir bis zum Nachmittag im Schatten um die 26°C. Dann klarte es rasch auf und das Thermometer schoß im Schatten gegen 17 Uhr bis auf die 33°C Marke.
Zu berichten gab es nichts, kein Besuch war weit und breit zu sehen, uns schocken und irritieren die Berichte und die Nachrichten.

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29. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Mittwoch, 22. April
Nichts passiert, die sehr geringe Luftfeuchtigkeit macht uns auch in der prallen Sonne den Aufenthalt außerhalb vom Schatten leicht. Nur zur Mittagszeit merken wir schon die enorme Kraft von der Sonne, ohne den erfrischenden Wind wäre es schon fast unangenehm, längere Zeit selbst im Schatten zu verweilen.
Zum Glück haben wir vor der südlichen Front vor dem Womo den Zwillingsbaum, der uns ab dem Vormittag bis zum Abend reichlich Schatten spendet. Trotz allem würden wir uns freuen, wenn es demnächst noch wärmer wird, dass die Reisebeschränkung aufgehoben wird und wir uns auf den Weg in die Berge begeben könnten.
Bevor wir uns zum Kaffee niederließen, haben wir alle Luken vom Womo festverschlossen und das erste Mal seit Jahren das Innere mit Insektenspray bearbeitet, am Abend hatten wir dann Ruhe vor den Quälgeistern.

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30. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Donnerstag, 23. April
Ein schöner Tag, kurz vor der Kaffeetafel am Nachmittag mußten wir die Terrasse räumen, die Markise rüttelte schon eine ganze Weile im Wind, der immer ungemütlicher wurde. Ein paar Schleierwolken versperrten den wärmenden Sonnenstrahlen den Zugang zu uns, der Wind wurde richtig kühl, Abflug ins warme Womo war von Nöten.

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31. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Freitag , 24. April
Temperatursturz! Heute nur noch um die 23°C, hatten wir doch gestern noch über 30°C laut den offiziellen Nachrichten. Die verlautbaren auch schon mal, wie es mit der eingeschränkten Ausgangssperre weitergehen wird. Laut vorläufigem Plan soll ab der ersten Maiwoche die Einschränkungen 14tägig stufenweise abgeschafft werden. Dann werden voraussichtlich in 8 Wochen die Restaurants geöffnet, vier Wochen später könnte der touristische Flugverkehr wieder aufgenommen werden.
Gleich nach dem Frühstück müssen wir dann unsere Terrasse räumen, nein, nicht wegen Corona, viel profaner, wegen ein paar Regentropfen. 🤗
Die im Netz gefundenen Corona-Regeln möchten wir euch nicht vorenthalten, wir lieben den türkischen Humor!  🤣😂😂

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Corona Regeln! ☝🏻   (von Mehmet Erkan)

1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie es möchten, dann dürfen Sie es schon.

2. Masken sind nutzlos, aber Sie sollten unbedingt eine tragen, denn sie kann Leben retten.

3. Alle Läden sind geschlossen, außer die, die geöffnet sind.

4. Dieses Virus ist tödlich, aber dennoch nicht allzu gefährlich, außer dass es eventuell zu einer globalen Katastrophe führt, bei der dann sehr viele sterben, aber die Sterberate ist sehr niedrig.

5. Jeder muss zuhause bleiben, aber es ist wichtig auch rauszugehen, besonders bei Sonnenschein, aber es ist besser nicht rauszugehen, außer natürlich für Sport, aber eigentlich… NEIN.

6. Es gibt keinen Mangel an Lebensmitteln im Supermarkt, aber es gibt viele Dinge, die fehlen und andere sind zur Zeit nicht da.

7. Das Virus hat keine Auswirkungen auf Kinder, außer auf diejenigen, auf die es sich auswirkt.

8. Tiere sind nicht betroffen, aber es gibt noch eine Katze, die im Februar in Belgien positiv getestet wurde, als sonst noch niemand getestet wurde. Plus ein paar Tiger hier und da und selten Hunde, eigentlich keine Hunde, aber manchmal doch auch schon.

9. Jegliche Oberflächen, außer das Fell ihres Haustieres können die Krankheit natürlich übertragen.

10. Sie werden viele Symptome haben, wenn Sie krank sind. Aber Sie können auch ohne Symptome krank werden, Symptome haben ohne krank zu sein oder ansteckend sein ohne Symptome zu haben, sowie visa versa.

11. Man kann nicht in Altersheime gehen oder seine Großeltern besuchen, aber man muss sich um sie kümmern und am besten Lebensmittel und Medikamente mitbringen.

12. Das Virus bleibt auf verschiedenen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv, nein vier, nein sechs, nein habe ich Stunden gesagt, vielleicht Tage? Aber es braucht eine feuchte Umgebung. Aber eigentlich nicht unbedingt.

13. Das Virus bleibt eigentlich nicht in der Luft, aber öfter mal schon. Vor allem in einem geschlossenen Raum.

14. Es handelt sich hier grundsätzlich nicht um Schmierviren, aber eine Schmierinfektion wäre möglich.

15. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen. Also wenn es zirkuliert.

16. Sollten Sie erkrankt gewesen sein, werden Sie möglicherweise später wieder erkranken, dazwischen sind Sie aber immun.

17. Goldene Regel: Benutzen Sie Ihr Gehirn und wenn nicht, halten Sie einen enorm großen Vorrat an Mehl, Hefe, Nudeln und Toilettenpapier bereit – das wird helfen.

⚠ Bitte berücksichtigen, das wird Euch retten. Oder auch nicht. 🤷🏼‍♀

32. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Samstag , 25. April
Dumpfes Gewitterbrummeln weckt uns, die wenigen aber heftigen Regentropfen schaffen es aber, die Spuren vom Saharasand vom letzten Regen von den immer noch schmuddeligen Fensterscheiben wegzuspülen. Frühstück auf der Terrasse fällt da heute aus, es gibt keinen Grund eilig aufzustehen. Eine großartige Abkühlung hat das Gewitter auch nicht gebracht und aus den großen Wolkenlücken scheint zwischendurch kräftig die Sonne. Das wechselhafte Wolkenspiel verlockt auch keine Einheimischen, heimlich auf den Pfaden rund um das Womo zu schleichen, auf den Feldern rund um das Wäldchrn haben die Farmer gestern alles für den Regen vorbereitet und so werden wir von Landmaschinenlärm verschont, 🚜 heute weht uns wieder ein Duft der weiten Welt entgegen.  😷

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Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site, alternativ (wegen Ausgangssperre)

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Sonntag bis Samstag, 12. bis 18. April Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas

Wetter: Sonne

Programm des Tages:

19. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Sonntag, 12. April
Angenehm kühle Nacht, etwas Tau, der reinigte unsere Scheiben aber nicht. 😉
Bei dem schönen Osterwetter bei euch brauchten wir nicht neidisch rüber zu blicken, den ganzen Tag schien auch bei uns die Sonne aus dem wolkenlosen Himmel, erst zum Sonnenuntergang zierten ein paar Wölkchen das Himmelszelt. Den ganzen Tag konnten wir wieder draußen verbringen, zum Mittagessen haben wir den Grill aktiviert. So langsam bemerken wir, dass die Vorräte zu Ende gehen, ein Großeinkauf müsste bald mal wieder erledigt werden.
Wenn am Dienstag die eingeschränkte Ausgangssperre nicht wie geplant beendet wird, müssen wir uns mal um eine Genehmigung kümmern, nächste Wochenende stehen hier auf Zypern ja Ostertage an, da wissen wir nicht, wie lange die Geschäfte geschlossen sind, in Italien haben wir, nur zum Beispiel, auch noch Dienstag nach Ostern vor verschlossener Tür gestanden.
Den ganzen Tag über war es ruhig um unser Camp; kaum dass wir, wie die Sonne sich zur Ruhe begab, wurde es etwas unruhig. In der Ferne eilten die Farmer auf die Felder, es wurde wieder geerntet und der Duft der weiten Welt wurde auch wieder ausgetragen, ein Motorradfahrer tingelte vorbei und vom Picknickareal hörten wir eine Zeitlang einige Stimmen bis zu unser Womo.

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20. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Montag, 13. April
Was gibt es zu berichten? 🤔
Nach kühler Nacht ein wunderbarer sonniger Tag, nur kurz ließ uns etwas Wind am Nachmittag etwas frösteln. 🙃  Mittlerweile sind wir voll im Grillrhythmus, in zwei Minuten ist er aufgebaut, da braucht Dagmar schon etwas länger, um das Tablett mit Geschirr 🍽 und Grillsoßen usw. zu bestücken. 🤗
Bei der Kaffeetafel am Nachmittag können wir die Augen nicht mehr verschließen, drei Wochen in der Isolation hat nun deutliche Spuren hinterlassen!!! 😖
K e i n e    C e r e a l i e n    m e h r   a n   B o r d  !
Nun geht es uns genauso schlecht wie vielen Mitmenschen, wir hören, wir lesen es jeden Tag, wie schlecht es allen geht. Zum Glück haben die meisten von ihnen ja wenigstens Toilettenpapier en mas gehortet. (Kann man das zum Kaffee verzehren, vielleicht in die braune, heiße Brühe tunken?)
Nun machen wir uns ernsthafte Gedanken wegen eines Einkaufes, zum gesundbleiben braucht der Mensch doch die lebenswichtigen Cerealien

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21. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  __ 2. TAG OHNE CEREALIEN  ___ – Dienstag, 14. April
Gleich nach dem Frühstück setzten wir uns gleich wieder in das Womo, waren doch einfach zu wissbegierig, wie es mit der eingeschränkten Ausgangssperre steht. Nach kurzer Recherche hatten wir die Gewissheit  > > >  bis zum 30 April hat die Administration die Ausgangssperre verlängert.
Für uns heißt das, a) sich durch das Anmeldeverfahren durchqäulen und b) das Motorrad fahrfertig machen. 😎
Warum soll man das Praktische nicht mit dem Vergnügen verbinden? 😉
Unsere Vorräte würden zwar noch bis Ende April reichen, aber so langsam aber sicher möchten wir mal was anderes sehen, sei es auch nur Menschen, die hinter Gesichtsmasken  😷 vorborgen sind. Wir vermissen mittlerweile das frische Brot, bei über 20°C macht es uns keine große Laune, das Brot selber zu backen, auch brauchen wir endlich wieder frisches Grünzeug und Cerealien, wir müssen doch gesund bleiben, möchten unseren Erben nicht so früh mit 💰 beglücken! 😉
Das Motorradauspacken dauert einen Moment, ist ja seit Ewigkeiten nicht mehr bewegt worden, vorsichtshalber wird auch die Batterie aufgeladen, das Windschild entstaubt und mit einem vorderen Kfz-Kennzeichen versehen, das sei hier so üblich, hat man uns zu verstehen gegeben. 🤗
Besucher in unserer Einsamkeit konnten wir auch wieder verzeichnen, die benutzen das Wäldchen bestimmt, um eventuelle Polizeikontrollen auf den größeren Straßen zu umfahren, offiziell darf man nur einmal am Tag das Haus verlassen.
Heute waren wir natürlich wieder den ganzen Tag auf der Terrasse, ist schon super praktisch, wenn man zwei Teppiche zur Verfügung hat, einen haben wir in Marokko geschenkt bekommen, den anderen fanden wir mal verwaist auf einem Stellplatz, da haben wir diesen doch glatt adoptiert. 🤭
Der Wind hat sich wieder zum späten Mittag eingestellt, der ist mittlerweile fast keine Abkühlung mehr.

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22. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  __  1. TAG wieder mit CEREALIEN  ___ – Mittwoch, 15. April
Nach dem Frühstück verkrümeln wir uns wieder ins Womo, versuchen eine ganze Zeitlang die Corona Hilfs Hotline anzurufen. Erst nach dem vierten oder fünften Versuch klappt es mit der Verbindung, durch ein Versehen hat Dagmar die verkehrte Taste gedrückt und bekommt prompt eine Menschliche life an die Strippe. Wir werden das seltsame Englisch nicht erwähnen, unseres wird denen bestimmt auch komisch vorgekommen sein, aber wir haben unsere zwei Sms’e bekommen und dürfen jetzt zum Einkaufen fahren.
Gestern hatten wir schon alles parat gelegt und so waren wir nach wenigen Augenblicken abfahrbereit, schön in der angesagten Schutzkleidung und mit Motorradhelm und nicht wie die Zyprioten quasi nackisch.🤣  Noch freuten wir uns über den leicht bedeckten Himmel, bald wurde es uns in der Kluft aber rasch sehr warm, schwül ist es geworden auf dem Weg zum Einkaufen.
An der ersten Mülltonne wurden wir die Wertstoffe von zwei Wochen los, weiter ging die Fahrt zum Supermarkt. Leider stellten wir uns arg globetrottelig an, haben uns doch glatt verfahren, blöd wenn man keine Roadmap dabei hat. 😉🤣
Der Lidl Parkplatz, waren wieder bei dem Lidl mit der eigenen Kapelle, war nicht übermäßig voll, also ziemlich leer, heute konnten wir sogar unter dem Sonnenschutzdach parken, was mit dem Womo ja nicht geht. Wir haben unseren Einkauf auf den heutigen Tag gelegt, befürchten wir doch, das morgen der Start zum Großeinkauf für das kommende Osterfest ist.
Vor dem Eingang standen heute sogar zwei Wächter in ihrer dunklen Uniform, auf dem Tisch, den sie bewachten eine halbleere Flasche mit Desinfektionsmittel und zwei fast leere Packungen mit Einweghandschuhen.
Im Inneren gab es wie gehabt alles zu kaufen, heute gab es sogar wieder Zwiebeln, Toilettenpapier stapelte sich bis zur Decke, wäre interessant gewesen, wenn jemand versucht hätte, ein Paket herauszuziehen! 😁
Leider stellten wir uns auf dem „Rückweg“ nicht geschickter an, haben den richtigen Weg einfach nicht gefunden, mussten unser Ziel langsam einkreisen. 😂 Polizei haben wir aber auch von weitem nicht gesehen, die konzentrieren ihre Überwachungsspflicht bestimmt wo viel mehr Menschen unterwegs sind.
Zurück bei unserem Womo bemerken wir eine kühle Brise, da haben wir uns doch einen prima Ü-Platz ausgesucht, denken wir noch, doch eine kleine Weile später nach dem Grillen merken wir, dass der Wind immer stärker wird und wir verziehen uns ins Womo.

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23. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Donnerstag, 16. April
Frische Nacht, aber den Tag verbrachten wir auf der Terasse, na ja – fast den ganzen Tag. 🤭
Zu Mittag gab es mal eine Abwechslung auf dem Grill, sonst denkt ihr noch, wir könnten nur Würstchen und Grillfleisch bräunen! 😉  Gestern haben wir uns im vorübereilen noch ein Paket Pita Brot im Lidl geschnappt, wer möchte schon gerne immer nur Kartoffelsalat zum Grillvergnügen?
So haben wir Hackfleisch nach türkischer Art knusprig gegrillt, das Pita Brot währenddessen gebräunt und mit Gurken, Zwiebeln und Tomatenstückchen belegt, darauf das heiße Hackfleisch, natürlich mit etwas Soße,   s o o o   lecker!  😋
Später zur Kaffeetafel frischte der Wind wieder auf, Wolken verdeckten etwas die Sonne, wir Frostbeulen mussten uns in das Womo verkriechen. 😱

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24. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Karfreitag , 17. April
Angenehm kühle Nacht; bei dem wolkenlosen blauen Himmel ist ein Frühstück auf der Terasse Pflicht, dort bleiben wir wie in den vergangenen Tagen bis zum späten Nachmittag, der Wind hat mittlerweile die gleiche Temperatur wie die Umgebung und kühlt uns nicht mehr aus.
Zu Mittag versuchten wir mal was Neues, keiner konnte den Anderen motivieren, Kartoffelsalat zuzubereiten. Unser heutiges, einmaliges und einzigartiges Menü bestand aus gegrillter Bratwurst auf Pitabrot, auf feingehackten Zwiebeln, Tomaten und Gurken, übertreufelt mit selbstgemachter Bratensoße (weltweites Copyrecht ist beantragt).

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Zum Kaffee gönnten wir uns was ganz feines: tote Schnecken!
Uns ist zu Ohren gekommen, dass diese hervorragende vorbeigende therapeutische Wirkung gegen fiese Viren besitzt, nach erster Diagnose scheint sich das zu bestätigen, werden mehr davon widerwillig verzehren.

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Der Karfreitag scheint hier nicht einen sehr hohen Stellenwert zu haben, wie z.B. in Italien. Von der nahen Siedlung hörten wir immer wieder Arbeitsgeräusche, die Farmer waren fleißig auf den Feldern am werkeln, die Anzahl unserer Besucher hielt sich in Grenzen: ein Fußgänger, ein Pkw.

25. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre  –  Samstag , 18. April
Kühle Nacht, besuchten uns aus diesem Grund soviele Moskitos?
An dem sternenklaren Nachthimmel konnten wir uns kaum sattsehen, keine Fremdlichter, Wolken oder Dunst trübten den phantastischen Anblick.
Was zu erwähnen gibt es heute nichts in unserem Blog, jeden Tag wird es etwas wärmer, jeder Tag beginnt früher (für die Sonne, nicht für uns 😉) und endet später. Am Nachmittag machte eine Familie ihren Osterspaziergang an unserer Womotüre vorbei, ansonsten passierte überhaupt nichts! 😎
Am Abend freuen wir uns (noch?) über den frischen Wind, der das Womo rasch wieder auf erträgliche Temperaturen abkühlt.

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Mittwoch bis Samstag, 8. bis 11. April Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas _ _ Frohe Ostern !

Wetter: Sonne

Programm des Tages:  😷😷

15. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Mittwoch, 8. April
Eine fast ruhige Nacht, nur wie die Mücken hereinkommen sind, ist uns ein großes Rätsel, zum Glück jucken die Stiche nicht so dolle und die Schwellung klingt rasch ab.
Kurz nach dem Mittagessen zieht es sich wieder zu und zur Kaffeezeit tröpfelt es auch ein paar Minuten, Besucher konnten wir da natürlich nicht ausmachen, die Womofenster bekamen ein neues Muster, sauber geworden sind sie hingegen nicht. 😖
Die Auszeit nutzten wir zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel, nein, nicht im nächsten oder übernächsten Ort, nein, in Deutschland! Das Internet macht es möglich, sind ja nur einen Mausklick entfernt, und virenfrei bleibt es auch für uns! 🤒 Wenn dann mal die Pandemiezeit vorbei ist, lassen wir uns von der deutschen Relaisstation alles nachschicken.
Zum Thema einkaufen fällt uns heute auch was auf, kein Grünzeug oder Obst mehr jetzt an Bord, sollen wir in den Ort laufen oder bis nächste Woche zum Großeinkauf abwarten? 🤔
Am Abend geht der fast noch volle Mond orangefarbig auf! 🌕

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16. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Donnerstag, 9. April
Wunderbar kühle Nacht und zum Frühstücken setzen wir uns in die Sonne, im Schatten war es uns ein Ideechen zu kühl. Noch beim Kaffeetrinken fallen uns riesige Gewitterwolken am westlichen Himmel auf, wie in Zeitlupe schlängeln sich diese am Horizont vorüber. Bei den Aussichten beginnen wir erst garnicht mit den außenbordlichen Tätigkeiten. Wirklich ärgerlich, jetzt faul in der Sonne zu sitzen! 🤣
Bei einem Spaziergang (wieder heimlich und ohne ihn anzumelden) überraschen wir mal wieder einen Sammler, der sehr überrascht unseren Gruß erwidert. Leider haben wir auch heute nicht erfasst, was die Beute ist, Vogelnester sind wohl nicht die Beute. Große Schnecken ist unser jetziger Favorit, für wilden Spargel ist das kleine fünf Liter Eimerchen auch nicht geeignet. Eventuell hätten wir den Mann ja interviewt, aber der war von unserer Anwesenheit merklich irritiert und außerdem soll man ja zwei Meter Mindestabstand zu allen Fremden einhalten.

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17. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Freitag, 10. April
Trübe Aussichten heute, ein K Freitag wie ich ihn mir in der Kindheit vorgestellt habe, keine Sonne, Regen mit tiefhängenden Wolken und in der Ferne ein Gewittergrollen.
Das geplante Grillvergnügen müssen wir uns abschminken, was kommt heute auf den Womotisch?
Unser Grillgut in die Pfanne schmeißen, aber was essen wir morgen wenn das Wetter wieder schön ist?
Hier auf Zypern gibt es zur Zeit eine eingeschränkte Ausgangssperre während der Corona Krise und mal eben zu Fuß in den Ort zum Metzger gehen ist nicht, eine Metzgerei gibt es sowieso nicht.
Da wandeln wir ein türkisches Pfannengericht ab und improvisieren, statt der scharfen Wurst gibt es kleingeschnittenen Schafskäse, Halloumi, in die Pfanne, darauf ein paar Spiegeleier.

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Gewürzt mit den von der Frau selbstgesuchten Gewürzen, noch etwas Salz und Pfeffer drauf, lecker! 😋

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Ab dem späten Nachmittag haben wir wieder den schönsten Sonnenschein, ein kurzer Spaziergang zeigt, dass es gar nicht soooviel geregnet hat. Am westlichen Himmel zeigt sich hinter den Bäumen später ein roter Himmel.

18. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Samstag, 11. April
Ein blauer Himmel, die wenigen kleinen Schäfchenwolken wirken, als ob der Maler zu wenig von der weißen Farbe gehabt hätte, so verbringen wir den ganzen Tag auf der Terrasse. Zwei Spaziergänger beobachten wir aus einiger Entfernung, die Bauern, hier sagt man bestimmt Farmer, sind fleißig die Felder am abernten, da wird auch gleich gedüngt, ist aber nicht der Duft der großen weiten Welt. 🤭

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Mittwoch bis Dienstag, 1. bis 7. April Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas

Wetter: meist gut, sommerlich warm

Programm des Tage: abwarten 😷

8. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Mittwoch, 1. April
Langsam gehen die Themen aus, alles in Ordnung bei uns, Maiwetter! Der/die Bauern sind vor dem Wäldchen schon fleißig die Felder am abernten. 🚜

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9. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Donnerstag, 2. April
Heute haben wir nochmals die Möbel in die Sonne gerückt, bis kurz vor dem Mittag war es schön angenehm, dann kam ein böiger Wind auf, der uns leider in das Womo trieb. Vor der Tür hatten wir gute zwanzig Grad, leider kühlte uns der unbeständige Wind aus, drinnen im Glashaus waren es drei bis vier Grad wärmer, trotz großzügig geöffneten Fenster.

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10. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Freitag, 3. April
Nach einer wieder etwas kühleren Nacht 😀 konnten wir wieder auf unserer Terrasse das Frühstück genießen, dort konnten wir bis zum Mittagessen bleiben, doch kurz vor dem Essen gab es wieder etwas Wind, so nahmen wir die Stullen im Womo ein. Später am Nachmittag legte sich der Wind und den schönen Tag genossen wir sehr, nur die Geräusche der schweren Erntemaschienen störten ein wenig, aber die Arbeit muss ja getan werden und dann haben wir wieder Ruhe, es sei denn, wir hören das Gras wachsen.
Bei unseren kleinen, heimlichen Runden auf den verschwiegenen Pfaden in dem Wäldchen sehen wir tagtäglich neue Pracht Blumen am Wegesrand, wie in einer Flora für ursprüngliche Blumen. Auch die Insektenvielfalt ist noch groß, es gibt zwar nicht so viele verschiedene Schmetterlinge wie wir sie letztes Frühjahr in Griechenland gesehen haben, aber auch nicht so viele Fliegen, haben wir uns doch extra in Deutschland eine Packung mit Leimkleber zum Ausrollen gekauft.

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11. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Samstag, 4. April
Sehr früh am Morgen weckt uns der seltsame Glockenschlag von der nahen Kirche, hörte sich an als wenn man sehr schnell mit einem Hammer auf die Glocke schlägt. 🔔
Schöner, überwiegend windstiller Tag, da hat unser Thermometer auf der Terrasse weit über dreißig Grad verkündet! 😀 Im Baumschatten konnten wir es gut aushalten, in den (wenigen) kleinen Pausen fielen uns immer wieder ein paar Kleinigkeiten ein, die zu richten sind. Die Womofenster, ähm das ganze Fahrzeug bräuchte eine Wäsche, vom letzten Sahararegen liegt da Staub auf dem Dach und bei den Taufeuchten Nächten tropft bzw. läuft alles nach unten, aber damit werden wir weiter leben müssen, deswegen schleppen wir kein Wasser.
Über den Tag betrachtet haben wir sehr viel Zivilisationslärm in der Nähe gehört, der Zweiradfahrer hat bullernd seine Runde gedreht und ein PKW ist tief über die nahe Piste gedonnert. Am Abend gab es im nicht in Luftlinie weit entfernten Dorf ein Feuerwerk. 🎆

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12. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Sonntag, 5. April
Warme Nacht; eine in milchiger trüben Brühe getunkte Sonne hängt am Himmel, warm ist es trotzdem und wenn der Wind nicht weht sogar unangenehm schwülwarm.
Heute war mal wieder ein kommm Tag, zahlreiche Neugierige konnten wir ausmachen, zunächst unseren motorisierten Zweiradfahrer, im Laufe des Tages erhöhte sich die Zahl sogar noch um drei, lautredende Fußgänger sichten wir nicht, aber zweimal fuhr ein Pkw an unserer Womotür vorbei. Auf den Feldern am Waldrand wurde ab dem Mittag auch wieder fleißig gemäht, da wird dann bald die Ernte eingefahren.
Von unserem Kuckuck haben wir noch nicht berichtet, der ruft laut seit einer Woche, sehen lässt er sich aber nicht.

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13. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Montag, 6. April
Wunderschöner sonniger Tag, nutzten ihn gleich, um noch etwas Wäsche durch die Seifenlauge zu ziehen, trotz Sonne und leichter Brise am Abend aber nicht trocken geworden.
Zu berichten gibt es nichts, keine Besucher, von weit entfernten Feldern bis zum späten Abend leise Geräusche von der Feldarbeit. 🚜

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14. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Dienstag, 7. April
Heute hätten wir zwei Drittel der Quarantänezeit abgesessen, aber jetzt gibt es in den sozialen Medien schon das Gerücht, dass die eingeschränkte Ausgangssperre um zwei Wochen verlängert werden soll. Warten wir es ab, aus Langeweile oder um die Nutzer dieser Medien zu verunsichern, gibt es viel Ungereimtes zu konsumieren. 😕
Die Wäsche, die wir über Nacht in der Finsternis haben hängen lassen mussten, war zur Frühstückzeit endlich trocken und mit dem natürlichen Duft von Frühlingsblumen imprägniert.
Am Vormittag fuhr indes ein weißer Geländewagen mit einem Wappen auf der Tür vorbei, die Insassen musterten uns eher gelangweilt wie interessiert. 😎 Später zum Mittag fuhr auch schon das zweite Fahrzeug vorbei, der Fahrer grüßte sogar kurz zu uns rüber. Von dem ganzen Verkehrslärm konnten wir uns am Nachmittag zum Glück erholen, es passierte nichts mehr, selbst von den Feldern kamen keine Geräusche von den Erntemaschienen.

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Mittwoch bis Dienstag, 25. bis 31. März Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – in Dasaki Achnas

Wetter: Sonne

Programm des Tages:

1. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Mittwoch, 25. März
Wunderschönes windstilles Sommerwetter
Laut der Anordnung vom Amtswegen hätten wir eigentlich keine Kontakte haben dürfen. 😉
Am Vormittag beobachten wir wieder, wie ein Mann in den verschiedenen Büschen irgendwelche Sachen sammelte, nur ärgerlich, dass wir das Was nicht herausfinden konnten.
Dagmar machte sich an die Wäsche, gestern hatten wir nicht den Mut, weiter bis zum SB Waschsalon zu fahren. Uns war es wichtiger, bis zur festgesetzten Frist um 18 Uhr wieder bei unserem Picknickareal zu sein. Realistisch betrachtet wäre das äußerst knapp geworden, vom Parkplatz zum Salon und zurück ca. eine Stunde, Wäsche waschen und trocknen ca. drei Stunden und dann die Fahrt im dichtesten Berufsverkehr wieder aus die Stadt zurück. Lieber nicht, war unser beider Gedanke.
Später am Nachmittag hörten wir noch ein schweres Geländemotorrad in der Nähe vorbeidonnern, eine leichte Duftnote von Gülle erreichte uns auch noch. 😷  Aus einiger Entfernung hörten wir immer wieder die Stimmen einiger eifrigen Sammler, auch sahen wir hin und wieder Bewegungen in den Büschen.

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Terasse in der Dämmerung

2. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Donnerstag, 26. März
Laut der Anordnung vom Amtswegen hätten wir eigentlich keine Kontakte haben dürfen. 😉
Kaum dass wir unseren Frühstückstisch auf unserer Terrasse abgeräumt hatten, zockelte ein PKW an unserem langfristigen Ü-Platz vorüber. Im Laufe des Tages bekamen wir des öfteren mit, dass auf den größeren, weiter entfernten Pisten immer wieder Fahrzeuge vorbeifuhren. Da sie dies nur im ersten Gang bewältigten, konnten wir das gut hören.
Heute haben wir gelesen, wenn man das Wohnumfeld verlassen möchte, muss man ein PDF-Formular herunterladen und ausfüllen, später hieß es, man jetzt auch eine SMS Genehmigung bekommen.
Da wir ja jetzt bei der Ausgangssperre Zeit und Gelegenheit haben, den Anhänger aufzuräumen, dazu hatten wir schon lange auf den passenden Moment und Ort gewartet, machten wir uns gleich an die Arbeit. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit auch, gleich die im Anhängerregal verstauten Sachen im VORRAT-App aufzunehmen. Das nahm mehr Zeit in Anspruch wie wir uns das gedacht hatten, wenn wir schon Ordnung schaffen, dann aber richtig! 🤗
Die genaue Stückzahl und das Mindeshaltbarkeitsdatum erfassen, anschließend den Lagerort genau definieren, das Gewicht und den Kaufpreis aufzunehmen ersparten wir uns (erst einmal? 🤔 ).
Wie die Mittagssonne unseren Arbeitsplatz erwärmte, erbarmten wir uns selber und stellten die Arbeit für heute ein. 😎
Nach dem Mittagessen zog es sich langsam zu und nach dem Kaffee & Co. räumten wir die Terrasse, verzogen uns zurück in das Womo, leichter Wind und keine wärmende Sonne machte es draußen sehr ungemütlich.

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der Rasen müsste gemäht werden 🐑🐐🐏

3. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Freitag, 27. März
In der Nacht hörten wir wieder vereinzelt Schüsse und fragen uns, was die da jagen, doch niemanden der die Ausgangssperre nicht einhält? 🤔
Es ist nicht zu verstehen, was die treiben, die Sicht beträgt nur wenige Meter, da schießt man doch nicht auf Vögel oder Hasen? Wir können beim Blick in die Dunkelheit nichts erkennen, Wolken bedecken den ganzen Himmel, sind wir nachtblind?
Heute haben wir tagsüber nur einen Sammler wahrgenommen, aber das soll nichts heißen, sind ja nicht auf Posten, ansonsten nehmen wir den gewohnten Verkehrslärm aus der Ferne war.
Dagmar hat sich noch einmal an die Wäsche gemacht, Jürgen bewacht intensiv 😴 das trocknen, ist dann auch nichts der Wäsche passiert und anständig durchgetrocknet! 🤭
🕍 Zur Dämmerung, ca. 18 Uhr, hörten wir ein heftiges Scheppern der Kirchenglocken und einige Zeit später einen lauten Sprechgesang von dort, jetzt stellt sich uns die Frage: Ist eine Kirche eine virenfreie Zone?
Zusatzfrage: Muss man sich zum Besuch der Messe eine Genehmigung ausdrucken bzw. eine SMS wegen der amtlichen Kenntnisnahme schicken?
Lange haben wir uns gewundert, auf die Uhr haben wir nicht genau geblickt, aber anderthalb Stunden ging die hl. Messe aber bestimmt.

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Ursprünglich

4. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Samstag, 28. März
Ruhige und sehr warme Nacht, am Abend hat es ein kleines bißchen getröpfelt, gerade soviel, dass jetzt alle Fenster ein interessantes Muster bekommen haben. 😉
Am Morgen war dreiviertel vom Himmel mit Wolken bedeckt, leichter aber warmer Wind macht es uns leicht, im Womo zu bleiben. Alle paar Minuten fällt ein Regentropfen herab, da wäre ein Markisenfrühstück fällig gewesen, aber wir waren nicht bereit, unseren Unterstand mit den Fliegen zu teilen. 🤭
Auch heute wieder bemerkten wir einige emsige Sammler, rauben die Vogelnester aus? 🤨

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nein, sieht nur so exotisch aus

5. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Sonntag, 29. März
Ein blauer Himmel begrüßte uns am Morgen nach einer kühlen Nacht. Das Wetterglück war aber nicht mit uns, rasch zogen dunkle Wolken am Himmel auf und es wurde wieder rasch kühler. Am Nachmittag bescherte uns ein kräftiger Regenguss neue Muster auf die leicht gesprengelten Womofenster vom letzten Sahararegenschauer.

Was tut man bei einer eingeschränkten Ausgangssperre?  🤔
Nichts,  absolut nichts!  Und das ist auch gut so! (Außerdem ist ja auch Sonntag, ihr wisst ja, am siebten Tag, da sollt ihr ruhen … usw.) 🤗

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6. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Montag, 30. März
Trüber wolkenverhangener Tag, einige wenige sehr kurze Regenphasen.
Am Nachmittag quält jemand sein motorisiertes Zweirad eine Zeitlang über die rutschigen Pisten.
Im Netz haben wir nun gelesen, dass für die über 65jährigen eine weitere Ausgangseinschränkung gilt, wir dürften, wenn wir wollten, also noch immer unter die Menschheit.

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Unsere ruhige Anrainer Straße, noch ohne Namen und Hausnummern

7. Tag der eingeschränkten Ausgangssperre – Dienstag, 31. März
Sehr warmer und sonniger Tag, der sehr böige Wind machten das Sitzen vor dem Womo unangenehm.
Ein Hundigassigeher kam am Vormittag vorbei, später am Tag probte der Zweiradfahrer wieder seine Fahrkünste.
Die Regierung von NordZypern sieht sich gezwungen, die Einschränkungen zu intensivieren, die Appelle an die Bevölkerung wurden zum großen Teil einfach ignoriert.

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Abendrot, schön Wetter droht 🤣

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Mittwoch bis Dienstag, 18. bis 24. März Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – am Oroklini View und nach Dasaki Achnas

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt  o d e r  sollen wir umZug schreiben? 😉

Gestern Nacht haben wir bei unter 20 Grad Innentemperatur spekuliert, ob eine vorzeitige Weiterfahrt angebracht wäre, für die nächsten Tage ist keine Wetterbesserung vorausgesagt.

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So machten wir uns am späten Vormittag bei herrlichem Sonnenschein an die Abfahrt, um am Picknickareal wieder Wasser zu bunkern und den Nachmittag zu verbringen.

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Trotz der nur wenigen Höhenmeter, die wir jetzt niedriger sind, bemerken wir, dass es um einiges wärmer ist, hier sind wir auch dem Wind nicht so ausgesetzt wie oben bei dem Aussichtspunkt.

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Heute war wieder sehr viel Betrieb auf dem Picknickplatz und die Jogger zogen auch wieder ihre Runden, kein Hinweis auf Pandemiepanik. Nachdem wir das Wasser aufgefüllt hatten, machten wir uns an die weitere Abfahrt, im Ort schien auch alles seinen gewohnten Gang zu gehen.

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Der bekannte LIDL-Parkplatz war fast leer, was aber auf die späte Stunde zurückzuführen ist, waren es doch schon sieben Uhr, geöffnet ist er sieben Tage die Woche bis 21:00 Uhr. Vor dem Eingang war ein Sicherheitsposten und der bewachte nicht den Zugang, nein, einen Tisch mit mehreren Packungen Einweghandschuhen und eine Flasche Desinfektionsmittel. Die Hände haben wir natürlich desinfiziert, auf die Handschuhe aber verzichtet. In dem recht leeren Laden war das Personal fleißig am Arbeiten, Boden mit der Maschine reinigen, Regale auffüllen und einige Preise zu reduzieren (30% Rabatt auf alte Artikel).
Leere Regale sahen wir nicht, nur beim Reis gab es nur eine Sorte und in der Gemüseabteilung fehlten die Zwiebeln im Sortiment, für die gab es aber auch keinen leeren Lagerplatz bzw. ein Preisschild. An die Hamsterkäufe beteiligten wir uns nicht, machten einen Einkauf für die nächsten Tage, nur beim Wein wurde ein paar Flaschen mehr gebunkert, aber nur weil der lecker ist und wir beim kleinen Einkauf zu Fuß die Weinflaschen nicht schleppen möchten.
Zwanzig Minuten später erreichten wir das Picknickareal Dasaki Achnas, wo es dann auch gleich Zeit für das Abenessen war.

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Für Donnerstag war ja Regen angesagt, vom Barometer UND dem WetterApp. Außer ein paar sehr wenigen Regentropfen am Vormittag blieb es trocken, ja sogar richtig sommerlich warm. 😎

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Gleich nach dem Mittag erkundeten wir das Areal hinter dem Picknikgelände, dort war genau wie wir vermutet hatten, ein großes verwildertes Wäldchen mit viel niedriges Gebüsch. Nach dem wir einige der schmalen Pisten angelaufen hatten, fanden wir unseren Platz. Der Untergrund war ziemlich felsig, so dass wir bei Regen nicht im Untergrund versinken, dadurch gibt es hier (hoffentlich!!!) keine Mücken. Nach Süden hin findet die Sonne ungeschränkten Zugang zu uns, die Temperaturen sollen niedrig bleiben, am Samstag sogar bei nur 17°C. Nun haben wir es uns für zirka eine Woche hier eingerichtet, von der kleinen Nebenstraße, eher ein asphaltierter Feldweg, sind wir (fast) nicht mehr sichtbar, die Womofarbe ist ja sehr unauffällig! 🙂

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Um uns physisch und psychologisch fitt zu halten, verwöhnen wir uns solange die Vorräte reichen kulinarisch 😋, um euch nicht neidisch zu machen, werden wir (nicht 🤫) berichten! 😉
Gerade wie wir am Freitagmorgen die Möbel rücken wollten, zog eine größere Wolke vor die Sonne, damit hat sich das Frühstück im Freien erledigt. Gefühlt wurde es fünf Grad kühler, auch der winzige Windhauch brachte uns zum Frösteln.🥶
So hatten wir Gelegenheit, uns die Nachrichten 📰 und Kommentare in den Sozialen Medien anzutun. 🤨  Erfreulich, erbaulich oder informativ war dies nicht, die negativen Informationen überwiegen. Blödsinnige Beiträge z.B. in Facebook bekamen die meisten 👍, relevante Informationen gingen in der großen Masse unter.

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Schlechte Nachrichten und Hiobsbotschaften scheinen den Leuten zu gefallen, positive sind wohl zu langweilig. 🤗  Um nicht in Depression zu fallen, werden wir unseren Konsum auf das Internet beschränken, Kaffee und dazu Cerealien bekommen uns besser. ☕  🍰

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Dann kam dann doch der Sammeltrieb! 🤫
Das ganze Wochenende ohne Zwiebeln, da schmeckt uns der Salat nur halb so gut, außerdem sagt man der Knolle doch eine gewisse Desinfektion nach? 🤔 Der Weg war ja nicht weit und im Dorfladen freute sich der Chef über unsere Aufwartung.Was wir erst nach einer Weile in dem fast dunklen Geschäft bemerkten, wir waren nicht die einzigen Kunden hier. Der Orientierungsrundgang ergab, dass es hier fast alles zu kaufen gibt, zwar nicht in 1000 verschiedenen Ausführungen und von zich Herstellern, für das Leben hier im Dorf reicht das und die Preise fanden wir ganz OK (Zwiebeln 0,90 €? die Bananen 1,20 € das Kilo).
Der kurze Rundgang im Dorf ergab nur geschlossene Restaurants, ob wegen der Uhrzeit, weil noch keine Saison oder wegen Corona konten wir nicht eruieren.

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Zeltkirche, zu Erinnerung der Vertreibung aus der Heimat

Samstag bis Montag gibt’s nichts zu berichten! 😎 Tagsüber angenehm warm und sobald die Sonne sich zur Ruhe begibt, wird es auch gleich wieder kühler. 😀 Nur vereinzelt sichten wir mal einen Besucher, der eine sucht nach wildem Spargel, was die anderen in ihrem Korb haben, können wir nicht erkennen. Wir bezwingen unsere Neugierde und fragen nicht, halten schön Abstand wie das von überall gefordert wird. Weiterhin halten wir auch Abstand zu den sozialen Medien, da wird aus Langeweile, aus Bosheit viel von geistigem Unsinn oder Blödsinn geteilt und gepostet.

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Zeltkirche, zu Erinnerung der Vertreibung aus der Heimat

Am Sonntag lesen wir den Bericht in einer FB Gruppe, dass alle Geschäfte, ausgenommen welche Lebensmittel verkaufen, geschlossen sein; viele mokieren, dass sie heute nicht shoppen dürfen.
Wir trauen unseren Augen kaum am Montag, zahlreiche Besucher fahren den nahen Picknickplatz mit Spielplatz an. Wir machen unterdessen einen Spaziergang, um ein „ruhigeres“ Plätzchen für uns zu finden.

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Im Innern der Zeltkirche, zu Erinnerung der Vertreibung aus der Heimat

Nach dem Frühstück am Dienstag macht sich Jürgen an ein wenig Bastelarbeit. Vor dem Mittagessen bekommen wir zufällig mit, dass ab HEUTE am 24. März ab 18:00 Uhr ein dreiwöchiges AusgangssperreGesetz in Kraft tritt. Das trifft uns nicht völlig unvorbereitet, haben wir doch damit ab dem Wochenende gerechnet. Schnell wird das Womo reisefertig gemacht, für drei Wochen reicht der Gasvorrat nicht mehr, so machen wir uns sofort auf den Weg nach Nikosia (63 Kilometer 😕) um für mindestens die nächsten zwei Monate Ruhe zu haben. Auf dem Motorway und später in der Stadt schien immer noch alles normal zu sein. An der Tankstelle herrschte keine besondere Unruhe, der Dieselpreis war, wie wohl in ganz Europa, stark im Preis gesunken, statt 1,199 € bekamen wir ihn für 1,119 €. Beim Gaspreis hat sich nicht viel  getan, der Liter für 0,78 €. Erfreut stellten wir fest, dass wir gut kalkuliert hatten, der restliche Gasvorat hätte noch eine Woche gereicht. 🙂
Um nicht in den trubeligen Berufsverkehr zu geraten, machten wir auf der Stelle kehrt, um zu „unserem“ Picknickplatz zurückzukehren, einen besser geeigneten Ort für die nächsten Wochen konnten wir nicht ausmachen. Hier gibt es ja Wasser und ein WC und zum Einkaufen gibt es im nahen Ort zumindestens zwei Geschäfte.
Auf der Rückfahrt haben wir noch einmal bei dem hl. Lidl 😇 Station gemacht, noch ein paar frische Lebensmitteln an Bord geholt. Bei unserer Ankunft war der Parkplatz kaum belegt, im Geschäft gab es alle Waren, keine leeren Regale und drei Kassen waren geöffnet. Da kamen die Kunden schnell wieder aus dem Lokal. An der Kasse wurden die Kassiererin durch eine Kunstoffabdeckung von den Kunden isoliert. 😷 Ach, da fällt uns gerade ein, Zwiebeln gab es immer noch nicht.
Während Jürgen die Beute verstaute, quatschte Dagmar mit einer Deutschen, die hier sich einen Bungalow gemietet hat, mit den Kindern werden es wohl lange drei Wochen der Isolation.
Beim Verlassen des Kundenparkplatz sahen wir, dass er nun viel voller geworden ist, nun werden die Zyprioten wohl, nachdem sie die Nachricht erfasst haben, ihren großen Einkauft machen. 🤗
In Dasaki Achnas hielten wir noch kurz beim örtlichen Einkaufszentrum 😁, Zwiebeln müssen sein, außerdem gab es hier auch wieder die kleinen zypriotischen Bananen😋. Wird der Chef jetzt annehmen, dass die Deutschen von Zwiebeln und Bananen leben? 🤣
Bei der Ankunft am Picknickareal bestaunen wir gleich vier Pkws, wieviele zu Fuß gekommen sind, ist nicht einzuschätzen, wir schätzen die Gefahr an Ansteckung nicht so groß ein, trotzdem machen wir einen Bogen um die Versammlung und fahren zu dem lauschigen Plätzchen, welches wir gestern erwandert hatten.

Ab heute geben wir unsere auferlegte Selbstisolation auf, ab heute herrscht Ausgangssperre, es wird ernst.

Ich bin hier: N 34° 59.435′ E 033° 38.856′ // 173 m
Ü-Platz: Oroklini View
Ich bin hier: N 34° 58.744′ E 033° 38.732′ // 106 m
Ü-Platz: Oroklini, Picnic Site

Ich bin hier: N 35° 01.537′ E 033° 46.079′ // 52 m
Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site
Ich bin hier: N 35° 01.497′ E 033° 46.154′ // 52 m
Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site, etwas außerhalb
Ich bin hier: N 35° 01.431′ E 033° 46.200′ // 52 m
Ü-Platz: Dasaki Achnas, Picnic Site, alternativ (wegen Ausgangssperre)

Kategorien: 2020-03 März, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | Ein Kommentar

Mittwoch bis Dienstag, 11. bis 17. März Zwanzigzwanzig – Globetrottel’s Bericht – am Oroklini View

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Wanderung

Am Mittwoch rücken wir die Möbel zum Frühstücken nicht ins Freie, dazu sind wir einfach zu faul.
Aber nach dem Essen machen wir uns auf zu einer bergigen Wanderung, einfach nur um Bewegung zu haben.
Am Vormittag ist der Wind noch nicht zu warm und so macht der Spaziergang in der Sonne noch richtig gute Laune.
Wir lesen die Nachrichten im Netz, um weiter informiert zu sein. Ist unsere selbst auferlegte Isolation angebracht? 🤗

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Donnerstag, 12. März: Gestern Abend hat sich der Wind um 180 Grad gedreht, der war richtig warm! Im Laufe der Nacht hat er etwas an Heftigkeit zugenommen und die Windböen schütteln das Womo ein wenig durch. Am Morgen klatscht der Wind ein wenig Regen gegen die Womoscheiben, aber nicht genug, um den Staub der letzten Tage wegzuspülen.
Der Tag bleibt auch weiterhin unerfreulich, immer wieder Regenschauern und Windböen.
Die Regierung von NordZypern gibt bekannt, dass für Touristen die Einreise eingeschränkt ist, vorerst bis zum 1. April.

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Ein ganz früher Blick am Freitagmorgen, dem 13. 🍀, aus dem Womofenster gibt uns das Gefühl, in Irland zu sein, neblig und tiefhängende Wolken, aus denen es etwas tröpfelt. In der Nacht gab es einiges an feinem Nieselregen, seltene aber heftige Windboen schüttelten das Wohnmobil ordendlich durch.
Wer uns kennt oder dem Blog folgt, ahnt vermutlich, dass wir bei der Wetterlage nicht allzu früh aus dem Bett gefallen sind. Eigentlich hatten wir uns für heute überlegt, mal rasch in das Dorf hinab zu kraxeln, um etwas einzukaufen, die Butter reicht auch nicht mehr über das Wochenende wie wir gestern bemerkt haben. Die Vorhersage vom WetterApp warnt vor einem Starkregen am Nachmittag, wir sitzen aber dann in der Sonne und sehen keine dunklen Wolken am Horizont, morgen werden wir die Wettervorhersage ignorieren!

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Am Samstag ist die Wetterwelt wieder in Ordnung, die Sonne scheint und es weht ein kühlendes Lüftchen.
Die Regierung von SüdZypern hat nun auch den Touristen die Tür versperrt,vorerst sind sie nicht mehr willkommen.
Nach dem Frühstück laufen wir dann wie geplant runter in den Ort, der Weg ist von dem Regen von vorgestern Nacht teilweise noch richtig aufgeweicht.  Verschreckt von den Berichten von Griechenland und Spanien staunen wir sehr, hier im Ort scheint alles seinen alltäglich Trott zu gehen. Beim Friseur warten die Kunden, dass sie verschönt werden, im Wettbüro spekulieren die zukünftigen Millionäre, was sie mit ihrem Gewinn machen. 💰
Die Wartezeit beim Friseur ist uns zu lang und mit dem Gewinn aus dem Wettbüro möchten wir nicht den Berg hinauf kraxeln, der Rucksack wird eh‘ recht schwer werden. Beim Bäcker begrüßt man uns sehr nett, bei der süßen Abteilung müssen wir die Sinnesorgane abstellen, die heiße Theke wird gerade erst bestückt, so verlassen wir diesen „Folterkeller“ nur mit einem Kilolaib Brot (1,60 €). Der Hitze im Ort wegen, nehmen wir den ersten Supermarkt am Weg. Anders wie aus den vielen Nachrichten aus anderen Ländern gibt es hier keine Hamsterkäufe, alle Regale sind gut bestückt, auch Nudeln und Toilettenpapier gibt es reichlich und in verschiedenen Varianten.
Auf dem Rückweg werden wir auf zwei Restaurants aufmerksam. Das erste, Restaurant Corfu, durch eine Reklametafel (Buffet 8 €) und das zweite durch den verführerischen Duft vom großen Grill. Hier vor dem Restaurant bleiben wir eine Weile stehen, um das Aroma aufzunehmen, leider wird erst in einer dreiviertel Stunde serviert und im Rucksack liegt unser Fleisch und muß in die Kühlung. Schweren Herzens, die Vernunft siegt, machen wir uns vom Lokal an an den Aufstieg, ab hier gibt es nur noch einen unbefestigten Weg.

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Am Sonntag weckt uns nicht die Sonne, sondern zwei motorisierte Biker, die hinter unserem Womo die Rampe von den Radfahrern nicht runter, s o n d e r n hinauf preschen. Ansonsten ist hier heute auch sehr viel Fußvolk unterwegs, immer noch kein Versammlungsverbot wie mittlerweile vielerorts.
Wir nutzen natürlich unsere Freiheit und unternehmen eine zweistündige (anstrengende 😰) Wanderung. Eine kurze Verschnaufpause machen wir am Picknickareal, wo wir vor gut einer Woche gestanden haben, hier parken an die zehn Pkws und deren Besatzungen, sind am Picknicken bzw. am Grillen. Nach kurzem Aufenthalt geht es weiter, lassen niemanden an uns heran, Mundschutz 😷 oder sowas trägt keiner der Freizeitesser. Alles entspannt hier, sehr beruhigt wandern wir dann mit angenehmen Wind zum Womo zurück. 😎

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So betrachtet wirkt der "Weg " garnicht soo steil, wir wagen ihn aber nicht!

Angenehme Nacht auf Montag, recht kühl am frühen Morgen, aber die Sonne wärmt uns bald wieder auf Betriebstemperatur. Einige Ausflügler verirrten sich zu unserem Ü-Platz und bald folgten wir ihrem Beispiel, nach dem Motto, fit in das Frühjahr. Unsere heutige Idee war es, zu erkunden, ob es vielleicht noch irgendwo einen Pfad in das Dorf gibt. Überall an den Berghängen gibt es unzählige Terrassen und früher sind die Bauern bestimmt auf dem kürzesten Weg zu ihren Feldern gelaufen. Bei der alten Kirche sehen wir dann auch so etwas wie einen Pfad hinab ins Tal, aber kaum Spuren, dass er häufig benutzt wird. Auch scheint es uns als ob er oberhalb vom Ort führt, das würde unseren Weg zum Einkaufengehen nicht verkürzen.
So laufen wir nach einer kurzen Pause im Picknickareal zurück zum Womo, haben uns den Kaffee & C.o wieder verdient.

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Blick aus dem östlichen Womofenster

Waagerechter Sprühregen trieb uns in aller Herrgottsfrühe am Dienstag aus dem Bett, weil es uns in der Nacht sooo warm war, waren die Fenster der windabgewandten Seite sperrangelweit geöffnet. Mit einem Windwechsel und feinem Nieselregen hatten wir natürlich nicht gerechnet. Der Wind hatte das Womo auch schön abgekühlt, für uns natürlich ein Grund, noch einmal das Plymo bis über die Ohren zu ziehen.
(Viel) Später beim Brunchen lugte sogar kurz die Sonne in die Womofenster und bescherte uns einen angenehmen Temperaturanstieg. Unsere tägliche Nachrichtenanalyse ergab für Zypern nichts Neues, die Nachrichten aus der Heimat und Europa erschrecken uns sehr.

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" unsere " Verbindung mit der Außenwelt

Ich bin hier: N 34° 59.435′ E 033° 38.856′ // 173 m
Ü-Platz: Oroklini View

Sehr gut         
Gut                  
Befriedigend   ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

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