Weiterleitung zum 1. Teil unserer Reise

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Es geht zu den Anfängen unserer Langzeitreise, wie z.B die Überwinterungen in Spanien 🇪🇸 mit den anschließenden Reisen nach Marokko 🇲🇦, wo wir übrigens viermal waren.

Wir zeigen, wie wir auf dem „kürzesten“ Weg von Marokko 🇲🇦 nach Sizilien gefahren sind, mit einem nur 5-monatigen Zwischenstopp in Schweden 🇸🇪, anschließend verbrachten wir 9 Monate in Italia 🇮🇹.

Erkundet haben wir Griechenland 🇬🇷 und Bulgarien 🇧🇬 und euch erwartet dort unser erster Ausflug in die Türkei 🇹🇷. 

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Globetrottel’s Reiseblog – 1. bis 30. September 2021 – in Kato Pyrgos, Nicosia und Kykkos

Der Mittwoch (1.9.) verwöhnte uns mit frischem Wind, da merkten wir die 31 Grad fast überhaupt nicht. Unseren alten Tagesrhythmus haben wir uns gleich wieder angewöhnt, nach dem Aufstehen der Sprung ins Meer, duschen und anschließend in aller Ruhe frühstücken. Nur eine Umstellung ist fällig, ab heute wird die Aussenküche zur Mittagszeit genutzt, um 19:30 Uhr Ortszeit wird es mittlerweile schon stockdüster.

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Die VW Bus Gang ist auch mal wieder vertreten 🙂

Mitte September hat sich die Situation drastisch geändert, nein, kein frühzeitiger Wintereinbruch. Nach wie vor beglückt uns tagsüber der Wind, das Thermometer möchte die dreißiger Marke nicht dauerhaft überschreiten, nur in der Nacht ist jetzt immer eine 2 die erste Zahl auf dem 🌡. Was uns gehörig auf dem Senkel geht, ist, sobald der Wind in der Dämmerung einschläft, mittlerweile schon um kurz nach 19 Uhr, besuchen uns winzigkleine, für uns unsichtbare Plagegeister, da hilft nur die lange Hose, die vor den Biestern schützt.

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da hat der Besitzer kaum den Schlüssel rumgedreht und schon ist er fast zugewachsen 🙃

Nun sind wir seit ein paar Tagen mit unseren Nachbarn im Klintsch; übrigens, die einzigen, die wir auf dem großen Gelände noch haben. Wir hatten ja schon angedeutet, dass die uns hin und wieder mit den Köstlichkeiten von ihrem Grill verwöhnt hatten. 😋  Wer uns zur Genüge kennt, ahnt, dass wir das nicht auf uns sitzen lassen und alles ausreichend zurück austeilen. Die Zwei werden aber immer raffinierter, zur Kaffeezeit, wenn wir nichts ahnen, überfallen die uns mit  leckerem Grillgut, oder nutzen ihre Chance in der Dunkelheit aus und stehen unerwartet vor uns. Aber wir bleiben nicht träge, überlegen neue Strategien, um uns zu wehren. Jetzt haben wir sie schon zweimal überrascht mit frisch gebackenen rheinischen Reibekuchen, nur auf das Rübenkraut mussten sie verzichten, davon haben wir keines mehr an Bord.

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kalorienreiche Rache, schön knusprig sind sie geworden 😋

Spaß beiseite, den netten jungen Mann von der Badeaufsicht haben wir gleich bei unserer ersten Stippvisite mit dem Motorrad kennengelernt, unseren Rundgang bremste er aus und zwang uns Wassermelonenstückchen auf. Seitdem haben wir ihn regelmäßig getroffen, oft haben wir seine akrobatischen Übungen bewundert, wenn es ihm auf dem Wachturm zu langweilig wurde.
Irgendwann hat es sich einbegürgert, dass uns die lieben Nachbarn kurz nach unserer Kaffeezeit heimtückisch überfallen, mit drei Schnapspinnchen und mit einer Pulle schleichen sie sich klammheimlich an. Wir wissen uns jedoch zu wehren, ist im Anhänger gut behütet und vor Zöllners Blick eine 1,5 l Flasche Limoncelli für gesellige Runden versteckt. Die revanchieren sich dann Tags darauf mit noch mehr von ihren Köstlichkeiten, die sie auf dem Grill kulinarisch neu erfunden haben. 😋
Ende September, nach zwei Tagen mit (warmen) Starkwind, brechen sie ihre Zelte ab, ab dem nächsten Tag wurde das Wetter wieder extrem besser, nur in der Nacht blieb es wunderbar kühl.

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gutes Essen hält Leib und Seele beieinander

Auch wir brechen für ein paar Tage unsere „Zelte“ im Camp ab, in Nicosia gibt es für uns viel zu erledigen. Dazu haben wir extra bis Ende des Monats abgewartet. Zu einem ist der letzte Freitag im Monat ein Brückentag, weil Nationalfeiertag, da wird es im Camp sicherlich sehr voll. Zum anderen ist es mal wieder soweit, die Gasflaschen aufgefüllt werden. Auch ist das vor Wochen in Deutschland losgeschickte Paket endlich auf Zypern angelandet 🛬  , und das Allerwichtigste, man hat uns versichert, dass wir endlich geimpft werden.

Wie gehabt ist die Fahrt durch das Gebirge sehr schön, der Verkehr sehr übersichtlich, vier oder fünf Autos, bis wir kurz vor Nicosia auf der Hauptstraße trafen. In der Bäckerei holten wir uns wie immer für das Mittagessen warme Teigtaschen und düsten zur Hauptpost weiter.
Das war dann eine Punktlandung, zwanzig Minuten vor der Schließung standen wir am Ausgabeschalter. Dort teilten uns die Postler mit, dass wir zur „anderen“ Hauptpost in die City müssen! 😬 Das ist mehr wie ärgerlich, das letzte Mal waren wir hier zuerst und man hat uns dann zur Abholung in den Vorort geschickt.
Unser Problem ist nur, in 15 Minuten schaffen wir es kaum in die Stadt und freie Parkplätze sind dort Mangelware.
Somit ist unser Impftermin geplatzt, im Paket sind die Impfdokumente. 📃
Der nächsmögliche Impftermin wäre erst nächsten Freitag, solange möchten wir jedoch nicht in Nikosia verweilen, sind es hier immer noch über 30 Grad warm.

Nach dem üblichen Tanken düsen wir zurück in die kühlen Bergen, das war dann nicht so geschickt. Einen sehr langsam berghoch fahrenden schweren Lkw hat Jürgen geschickt überholt, dumm war nur, dass eine weiße Fahrbahnmakierung dieses untersagte. Da diese Stelle sehr übersichtlich ist, nutzt dies auch die Polizei zur Verkehrüberwachung. Die Strafe für das Vergehen kann man völlig easy per Internet überweisen 💸 (150 €).

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wenige Minuten vom Stellplatz, rasch einen Schnappschuss gemacht

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Gute 10 Min später am Stellplatz, die Sonne ist weg, Nebel zieht auf

Im großen Grünzeugladen am Stadtrand von Nicosia deckten wir uns für die kommende Woche ein und fuhren weiterhin sehr umsichtig bis zu dem Stellplatz beim Kloster.

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gespenstisches grünes Licht leuchtet im Nebel von Throni Hill zu uns rüber

Ü-Platz: Pyrgos und Kykkos

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Globetrottel’s Reiseblog – 24. Juli bis 31. August 2021 – in Kato Pyrgos und Kykkos

Was ist geschehen, was geschah mit der fahrbaren Kantina?
Wie wir am Samstagmorgen (24.7.) nach draußen zum Frühstücken gingen, hatte die Männergruppe fast lautlos ihre Zelte abgebaut. Während wir noch gemütlich nach dem Essen zu Tisch saßen, bekam die Kantina amtlichen Besuch, da hat sich wohl jemand über dem Lärm von dem Generator beschwert. Kurz darauf wurde die schwere Maschine mit viel Manpower knappe fünfzig Meter in die Richtung zum Meer befördert. Wir konnten beobachten, wie die Obrigkeit die Zelter auf der anderen Bachseite interviewte, da kam kein positives Ergebnis dabei raus.🤔  Ein wenig später wurde ein Pick up organisiert, der Generator in die andere Richtung zu dem Erdhügel gezogen, den die Schilfrohrholzfällermannschaft vor ein paar Wochen aufgetürmt hatten. Das gefiel uns natürlich supergut, weiter weg von unserem Stellplatz ging es ja nicht! Gespannt warteten wir auf dem fälligen Hörtest 🦻, nun aber wollte der Generator nicht mehr starten. Halbherziges Rummfummeln von einigen Mitcampern oder Bekannten aus dem Dorf brachte lange Zeit keine Abhilfe, erst sehr spät am Nachmittag gelang der Neustart.
Nun stellt sich uns die Frage: Wie kalt das Gefriergut nach sechs Stunden bei 34°C im Schatten noch einigermaßen durchgefroren ist?

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Update fahrbare Kantina am Sonntag (25.7.)
Nach der Nachtruhe wurde das Machinsch’chen am frühen Morgen angeschmissen, kaum das wir es im Womo wahrnehmen konnten. Bei bewölktem Himmel und nur 31 Grad brummte es uns und natürlich auch den anderen den ganzen Tag in den Ohren, desto wunderlicher, dass es gestern bei der Hitze so lange Ruhepausen gab. Etwas (sehr! 😉) überrascht wurden wir am frühen Abend, der Chef von der rollenden Kantina verlegte einen langen Schlauch und stellte damit die Wasserversorgung zur besseren Hygiene her. Etwas überrascht (eher verwirrt 🤯) war Jürgen, wie kurz nach unserem abendlichen Grillen zwei junge Damen, eindeutig indischer Herkunft, zum Smaltalk vorbeischauten. Aus dem nicht so flüssigen Gespräch ergab sich eine Einladung zu einem Essen. Leider war auch die Beschreibung des Weges geographisch nicht so einleuchtend, da werden wir uns wohl Mühe geben müssen, mögen wir doch die indische Küche sehr gerne. 😋

Am Montag (26.7.) geschah nichts, die übliche Hitzewarnung, auch im Camp machte diese sich breit, hohe Luftfeuchtigkeit und kein Fisselchen von einem Windhauch. 🥵

Am Dienstagmorgen war mal wieder ein Einkauf vernöten, kühler war es nicht, die Hitzewarnung gab es gleich bis Mittwoch. Unsere Kantina blieb verschlossen. Neue Nachbarn musizierten klassische und zypriotische Klänge. 😀

Mittwoch (28.7.), neue Nachbarn schlossen sich mit den Musiker zusammen und musizierten uns ein neues Programm zu Ohren. Die Kantina hat geöffnet und der Chef bastelt aus großen Holzpanelen einen Schallschutz für den Generator, hörbar hat es sich für unsere Ohren der Geräuschpegel nicht reduziert, aber der Gesang unserer Nachbarn übertönt das Geräuch der Maschine. Kurz nach dem Mittag wird die fahrbare Kantina verrammelt, das Serviceteam macht Feierabend. 🤔
Zur Kaffeezeit stottert der Generator kurz und schweigt, Spritmangel oder Notabschaltung wegen Überhitzung? 😖
Irgendwie eingreifen können wir nicht, eine Telefonnummer haben wir nicht und an dem Generatorverschlag möchten wir unerlaubt nicht herumfummeln. Immer wieder sehen wir den Nachmittag über, wie verwirrt potenzielle Kunden um die verschlossene Kantina irren.
Zum Abendessen zaubern wir uns vegane Kartoffelstäbchen, dazu ein paar fein gewiegte Zwiebel’chen, rote Tomatensauce und ungesunde Supermarktmayonnaise. 🍟

Am Freitsgnachmittag füllt sich das Camp wieder, mit Genugtuung nehmen alle immer wieder wahr, wenn der Generator mal wieder eine Zwangspause machte, das Küchenteam scheint dies allerdings zu nerven, kein Wunder bei 34 Grad, da wird es wohl warm in den Kühlgeräten.  Später am Abend gab es einen angehmen frischen Wind, innerhalb kürzester Zeit waren es gleich um acht Grad kühler!!!  🥶😃😀🙂
Da unternahmen wir gleich den nächsten Versuch, unsere indisch kochenden Bekannten zu finden, hofften wir doch, durch die Dunkelheit besser ihr Lokal aufzufinden. Im Ort staunten wir, dass trotz der frühen Stunde, es war gerade mal zwanzig Uhr, manche Lokale brechend voll waren, nur fanden wir immer noch keine Spur von unseren Gastgeberinnen.
Später im Camp zurück staunten wir Bauklötze!
Alle Sitzplätze der Kantina belegt, was uns aber wunderte, der riesige Grill abseits der Tische. Des Rätsellösung! Eine Gruppe von Einheimischen hat die Gunst der Stunde genutzt und das Mobilar der Kantina in Beschlag genommen und feiert kräftig.

Der Samstag (31.7.) verwöhnt 🤪 uns mit einem windstillen Tag, bei 34°C lockt nur das Wasser. 🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊 Zum Sonnenuntergang haben wir die Kamera ca. 20 Sekunden zu spät zur Hand, über dem Hafen von Kato Pyrgos geht die Sonne kitschig rot unter.

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Erst gegen 22 Uhr kommt endlich etwas Wind auf, fast angenehm ‚kühl‘ wird es im Womo. Der winzige Windhauch bleibt uns bis acht Uhr am Sonntagmorgen erhalten, dann setzt eine bleiernde schwüle Hitze ein.🥵 Unsere Nachbarn verabschieden sich nach einer Woche, auch andere Zelter hauen vor der großen Mittagshitze wieder ab.
Rasch füllen sich schon am Montagmitttag die Lücken, das Thermometer zeigt auch schon lange vor der Mittagszeit die 35°C Marke, nur ab und zu werden wir mit einem leichten Windhauch bedacht.
Der Chef der Kantina macht sich an die Arbeit, die drei hölzernen Picknick Garnituren, die sie vom gesamten Platz zu ihren Verkaufsstand geschleppt haben, abzuschleifen und neu zu streichen. Ob die bei der wilden Party am Wochenende so in Mitleidenschaft gezogen wurden? 🤭  So ein großes Platzbedarf haben sie selber noch nicht benötigt, zum übrigen haben sie zum Ungemut der verbliebenen Camper den Verkaufsstand mal wieder nicht geöffnet.

Ungewohnt leise ist es am Dienstagmorgen (3.8.), der Generator läuft nicht.😎 Für uns heißt es mal wieder, sich um den Brotnachschub zu kümmern, wir wählen die größere Runde, mal schauen wie es im Friseursalon ausschaut. Beide haben mal wieder geschlossen, bei Dagmar’s Figaro hängt ein Plakat in der Tür, das die sich an die Coronaverordnungen halten, wie üblich kein Hinweis auf die Öffnungszeiten. Nach dem Brotkauf, natürlich mussten wir uns bei der Hitze in den Schatten mit einem Eis setzen, ging es wieder zurück in das Camp. Natürlich haben wir unterwegs wieder Ausschau nach unseren indischen Girls 👳♀ ️gehalten, leider vergebens. 🥴
Wir können nicht behaupten das wir das Brummen von dem Generator vermissen, aber so lautlos ist für unsere Ohren schon beinahe ungewohnt. Wir machen uns Gedanken über die vielen Lebensmittel in den diversen Truhen und Gefrierschränken, sind diese doch seit gestern Abend um zwanzig Uhr ohne Strom und wir haben um elf Uhr schon 34 Grad.
Ab dem Mittag wussten wir, dass die orange Wetterwarnung ernst zu nehmen ist, Klocky’s Digitalanzeige waagte sich in immer höheren Bereich, wir wussten uns nur zu helfen, die Temperatur durch eine andere Anzeige zu ersetzen. 🤪
Ab dem Mittag füllte sich das Camp, viele,  s e h r   viele brachten ihre Zelte und ihre Kinder mit. 🤗  Schon zur Kaffeezeit war es voller wie bei dem langen Pfingstferienwochenende.

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In der Nacht auf Mittwoch trafen noch ein paar Nachzügler ein, die bauten ihre Zelte im Schein ihrer Taschenlampe auf. Schon kurz nach dem Frühstück bestätigte sich die orangene Hitzewarnung, kein Lufthauch erfrischte uns. 🥵  Das Meer war wegen der Flaute platt wie ein Spiegel, den Wellen war es wohl auch zu heiß um sich zu bewegen, das bescherte uns eine glasklare Sicht bis weit vom Ufer entfernt bis tief auf dem Meeresgrund.
Von der Kantina gibt es nichts zu berichten, wenn die Kühltruhendichtungen in Ordnung sind, werden wir vorerst nicht von üblen Gerüchen belästigt, denn der stromliefernde Generator schweigt weiterhin.

Leises Brummen weckte uns am Donnerstagmorgen (5.8.), das Serviceteam der Kantina bestückt später am Vormittag die Kühl- bzw. die Gefrierschränke, was mit dem vergammelten Gut geschehen ist, haben wir nicht mitbekommen.🗑🛢 ?
Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg nach Nikosia, da hören wir den Generator nicht.
In einer anderen Bakery wie gewöhnlich kaufen wir noch rasch unser Abendessen, keine Minute zu früh, gleich nach unserem Besuch wird die Türe für heute abgesperrt. In Nikosia geht die Fahrt zur Messe, am rückwärtigen Eingang finden wir einen prima Übernachtungsparkplatz, direkt unter einer hellen Laterne, da es gerade dunkel wird. Freudig bemerken wir einen Baum, der uns morgen vor der Vormittagssonne schützt.
Gleich starten wir einen Erkundungsspaziergang, können aber unser morgiges Ziel nicht ausmachen. Kurzerhand wird eine Frau angequatscht, die sich vor ihrer Haustür zu schaffen macht, Verstärkung rückt nach und die Verständigung klappt immer besser. Wir sind genau richtig, nur müssten wir den Haupteingang benutzen. Nach einem herzlichen Dankeschön laufen wir weiter, möchten wir doch wissen, wie lange wir zu Fuß dorthin brauchen. Heute Abend wäre der Parkplatz verschlossen, so gaben es uns die beiden Damen noch freundlich mit auf dem Weg.

Nach einer ruhigen Nacht, selbstverständlich hatte uns das Abendessen vorzüglich gemundet, klettern wir gleich um sieben (07:00) Uhr aus dem Bett. Nach dem raschen Frühstück fuhren wir dann doch mit dem Womo zum Haupteingang, da wir auf dem ganzen Fußweg keinen Schatten bekommen hätten.
Auf dem gestern Abend verwaisten Parkplatz stehen an die 300 PKWs, mit so einem Andrang hätten wir nicht gerechnet (am Samstag lasen wir dann, dass die Ersten sich schon um sieben Uhr angestellt haben). Um acht Uhr reihen wir uns in die nicht unbeträchliche Schlange ein. Erst fast gegen Elf Uhr sind wir bis zur Eingangskontrolle vorgeeilt, hier trennt sich der Streu vom Weizen bzw. wir werden aussortiert. 😖 ☹ 😥
Dabei hatten wir uns so gut vorbereitet, alle verfügbaren Nachrichten gelesen, Mitteilungen vom Gesundheitswesen gegengelesen und geprüft. Dort stand klipp und klar: Alle Personen, die nicht im zypriotischen Gesundheitswesen gemeldet sind, können sich heute und hier ihre Corona-Spritze geben lassen. Gleich mit drei Ordnern versuchen wir ins Gespräch zu kommen, reinlassen dürfen/wollen sie uns nicht, wie das Problem zu lösen sei, wissen sie auch nicht.
Zurück im mittlerweile aufgeheizten Womo, wird sich erst einmal frisch gemacht und luftig angezogen. Dann geht es zur Tanke, um den Gastank nachzufüllen, der große Grünzeugladen auf der Ausfallstraße wird eine Weile später auch ein wenig geplündert. Die Bakery von gestern Abend ist auch noch einen weiteren Halt würdig, heute sind die heißen Vitrinen gut gefüllt und es duftet sehr verführerich.
Der nächste kurze Halt ist an der Wasserquelle, frisch machen und Wasser auffüllen und gleich geht es weiter zum Camp. Noch rechtzeitig zur Kaffeezeit platzieren wir uns auf „unserem“ Stellplatz, Dagmar kocht schnell Kaffee, während Jürgen rasch die Temperatur und den Salzgehalt vom Meer prüft, scheinbar alles in Ordnung, so nach dem Test das Resümee.
Was unseren Ohren angenehm aufällt, den Holzverschlag vom Generator wurde entfernt, jetzt brummt er nicht mehr, läuft wieder richtig rund und er schaltet sich auch nicht mehr zwangsweise wegen Überhitzung ab.
Am Abend feilen wir an ein paar Briefen (Emails) an die deutsche Botschaft, der zypriotischen Gesundheitsministerium, auch dem Tourismusministerium, um zu erfragen, wie wir unsere Covid-19 Schutzimpfung bekommen.

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Samstag und Sonntag bleibt es erträglich warm, die Luftfeuchtigkeit ist um 20% geringer wie die Woche über und ständig weht eine angehme Brise.
Am Samstagmorgen (7.8.) geht es gleich zu Irini, um Fleisch für das Wochenende einzuholen. Zum Abschied hatten uns die Nachbarn eine große Tüte, nein, nicht was ihr denkt, mit Obst überreicht. So fädelten wir am Abend abwechselnd Zwiebel, Mangos und Fleisch auf den Grillspiess, auf das gare Grillgut gab es eine selbstgemachte feurige süßscharfe Soße.

Die spontane Freundschaft überrascht uns am Sonntag, die neuen Nachbarn, die „Chefköche“ von uns genannt, hatten innerhalb von einer halben Stunde ihren selbstgebauten stylischen Anhänger aufgeklappt, diverse Türchen geöffnet, einen langen Tisch herausgezogen und uns mit einem selbstgemachten Nachtisch verwöhnt. Da wir zu faul dazu waren, ihn in unserem Kühlschrank zu deponieren, gab es diesen halt zur Vorspeise, lecker geschmeckt hat dieser trotzdem. 😋
Später in der Nacht, sehr spät, erst nach Mitternacht, hörten wir von der Durchgangsstraße einen Musikaufmarsch, die Teilnehmer zogen mehrmals lautstark die Straße rauf und runter, wie schon im letzten Jahr konnten wir uns darauf keinen Reim machen.

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Küchenanhänger von unseren Chefköchen

Statt abzureisen wurde es am Montag (9.8.) noch voller, wir vermuten einen regionalen Feiertag. Am Abend probierte der Pope, oder dessen Glöckner, die Glocken, ein Indiz unserer Vermutung?
Unerwartet lasen wir zum Frühstück die rasche Antwort von der Deutschen Botschaft: „Am besten wäre es zwecks Impfung nach Deutschland zurückzufliegen“, so ihre hilfreiche Antwort. 🤔  🤪  🤯
Jetzt warten wir entspannt auf die Antworten vom Gesundheitsministerium/ Tourismusverband. 😉

Am Dienstag (10.8.) fiel uns ein, dass sich beim letzten Einkauf ein Glas Bioschokoladencreme in den Einkaufswagen gewagt hatte, da lockerten wir endlich mal den Schraubverschluss. Der Inhalt war fast so flüssig wie unser Honig, schmecken tut er aber doch.
Auch heute war der Trend zu spüren, für jeden der das Camp verließ, kommen gleich ein paar neue wieder.🙂

Das Bäumchen-wechsel-dich-Spiel ging am Mittwoch weiter, unsere Werkstattcrew (für den Winter haben wir einen Inspektionstermin vereinbart) verabschiedet sich, innerhalb kürzester Zeit erobern vier Reisemobile den Platz. 
Mit nun insgesamt sechs Reisemobilen ein neues Allzeithoch. 🔝
Ab dem Mittag fallen langsam ein paar Wolken ️⛅ ☁️🌥 vom Troodos Gebirge 🏞 herab, der Wind 🌬 wechselt seine Richtung, auf dem Turm von der Rettungswacht flattert die rote 🚩 Fahne. Fast alle Jungendlichen tummeln sich in der Brandung 🌊, da muss sich Jürgen seinen Platz in dem Wellentempel 🌊🌊🌊 erobern.😎
Neue Camper fallen wie die Fliegen den Tag über ein, trotzt der vielen Neuankömmlinge bleibt die Stimmung sehr entspannt. 🤗  Am Nachmittag kommen wir mit den neuen Womo-Nachbarn in ein längeres und nettes Gespräch, und was ist das Ende vom Lied? 😉
Wir werden Mitglieder bei den Motorhome Traveler CY und zum Nachtisch gibt es für unsere schon üppig gefüllten Mägen von unserer eigenen Hauptspeise zwei gut gefüllten Pitabrote mit dem Grillfleisch von den leckeren Suflaki-Spießen.

Die Hitzewarnung am Donnerstag (12.8.) betreffen die nächsten Nächte, für das gesamte Landesinnere gilt die höchste Stufe von der Brandgefahr. Die Behörden appellieren an alle, für das kommende Ferienwochenende die Coronaverordnungen einzuhalten 😷, insbesondere am Strand, wo sich viele Menschen auf engstem Raum knubbeln. 🏖
Nach dem Mittag ziehen wieder Wolken vor die Sonne, nicht das es kühler wurde, schlimmer!!! Es wurde um zwei Grad heißer, was noch schlimmer war, der Wind schlief vollständig ein.
Was aber am a l l e r s c h l i m m s t e n war, unsere neuen Womo Freunde mögen uns nicht mehr. 🤔
Es fing damit an, dass sie uns zur Kaffeezeit eine Kleinigkeit zu essen brachten (war übrigens wieder superlecker 😋). Kaum hatten wir das verputzt, kam die nächste Fuhre. Damit das leckere Essen auch gut runterrutscht, gab es auch noch eisgekühltes Bier dazu. Wo soll das enden, wollen die Verbrecher 😜 uns mästen bis wir platzen? 🤯
(An das Appell der Behörden hielt sich natürlich niemand.)

In der Nacht auf Freitag den 13. bekam die Womowagenburg Zuwachs von zwei weiteren Reisemobile. Unsere neuen Freunde machten sich am frühen Morgen mit drei Womos auf den Weg in das Troodos Gebirge, und das auch noch am Freitag den 13.! (da bohren wir noch nicht einmal mit dem Finger in der Nase👃)

War die Stimmung am Freitag und Samstag noch ausgelassen und freudiger Erwartungen, war es am Sonntag, Mariä Himmelfahrt einer der wichtigsten Feiertage, ruhiger und viel entspannter. Der Pope schwang nicht mal die Kirchenglocken und Kirchgänger konnten wir auch nicht ausmachen. Auch verzeichneten wir keine Camp-Flüchtlinge, eher das Gegenteil.
Unsere neuen Nachbarn sind sehr zutraulich geworden, nur weil wir ihnen eine kleine Gefälligkeit erwiesen haben. Wir erfahren, wie es im Berufsleben so ab geht und wie mächtig die Kirche auf Zypern immer noch ist.
Kaum ist man mal nett zu seinen Nachbarn, da nutzen diese es auch schon schamlos aus. Zeitig am Abend hatten wir unseren Grill angeschmiessen, schließlich ist es hier ja um zwanzig Uhr relativ dunkel, da belästigen sie uns in im kürzeren Abständen mit ihren Köstlichkeiten von ihrem Grill.
Grausam, mehr können wir dazu nicht sagen bzw. schreiben. 😉 🤪      😋 😋 😋

Die Tage fliegen wieder dahin, eine Gruppe verschwindet und wie auf Absprache füllt sich bald die Lücke, gefühlt wird es eher voller wie leerer.

Am Dienstag (17.8.), wir waren gerade mit Kaffee und Cerealien fertig, meldete sich die Männergruppe von nebenan bei uns, diese hatte in den letzten zwei Tagen einen Lehmofen gebaut und meinten bierernst, das Mittagessen sei  j e t z t  fertig und wir sollten jetzt sofort zum Essen kommen. Auch mit allen guten Wille, um 15:30 Uhr, bei 34 Grad, da geht nichts rein, u n m ö g l i c h !  Wir haben ja oft genug gesehen, welche Riesenportionen verspeist werden, von einer solcher Essensmenge können wir gefühlt zu zweit eine Woche satt werden. Nur unser Versprechen, der Einladung dieser Tage Folge zu leisten, ersparte uns weiteres Übel. Wenn die Einladung zeitig genug erfolgt, werdern wir zwei, besser noch drei Tage ein Heilfasten vollziehen.

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Lehmofen

Am Abend grillen wir unseren kleinen Fleischspieße, in den Augen von unseren netten Nachbarn sicherlich ein Spieß für Kleinkinder. Statt pures Fleisch haben wir neben ein wenig Fleisch auch eine Pflaume, Cocktailtomaten und Zwiebeln aufgespiest.
Um 20.00 Uhr ist es schon fast düster und die Temperatur unter der dreißiger Marke und sinkt in der Nacht noch um ein paar Zehntel, nicht nur der Kühlschrank freut sich darüber.

Ab Mittwoch (18.8.) füllt sich das Camp kontinuierlich, alte Bekannte begrüßen wir als neue Nachbarn und die meinen mal wieder, uns mit ihrem Grillgut aushelfen zu müssen. Da es fast 23 Uhr ist, deponieren wir die „Kleinigkeit 🤪“ im Kühlschrank und werden am nächsten Abend mal wieder mehr wie satt, einfach viel zuviel von den Köstlichkeiten. 😋 

Am Samstagvormittag leert sich das Camp für uns nicht nachvollziehbar, mindestens ein Drittel der Camper lichtet die Anker, nur wenige neue füllen die großen Lücken.

Montag (23.8.)
Besuch im Gesundheitszentrum, man hat uns dazu geraten, dort einmal vorzusprechen wegen einer Corona-Schutzimpfung, Einlass ist aber nur mit einem SafePass möglich. 🤔  Eine Angestellte stellt sich unseren Fragen vor der Eingangstür, geimpft würden wir nur in den bekannten Impfzentren, so ihre Antwort.
Zurück im Womo haben wir die ersten Antworten von den angeschriebenen Ärzten. Erst heißt es, kein Problem, machen sie einen Termin aus. Bei der Terminvergabe hackt es dannn. Nein, wir impfen nur die Leute, die im staatlichen Gesundheitswesen registriert sind. Dabei haben wir explizit darauf hingewiesen, dass wir dort nicht registriert sind und uns privatärztlich behandeln lassen möchten.
Nach dem Rückmarsch durch die heiße Sonne zum Camp hat sich Jürgen verschwitzt in die nassen Fluten gestürtzt. Ob dies der Grund war, dass er sich eine blöde sommerliche Erkältung zugezogen hat?

Donnerstag (26.8.)
Abflug; bevor es zu voll wird im Camp wegen dem bevorstehenden Theater Festival  🎭, verlassen wir dieses.
Den Anhänger deponieren wir auf dem Parkplatz bei der Feuerwache, anschließend wird vor dem kleinen Supermarkt geparkt und für das Wochenende eingekauft, denn bei unserem Ziel,  das kühle Troodos-Gebirge, gibt es nicht allzuviele Einkaufsmöglichkeiten.
Die heißen Stunde um die Mittagszeit verbringen wir auf dem Picknickareal Kalanomati, ein paar schattige Bänke und ein nicht so sauberes Toilettenhäuschen. Beim Kaffee und Co. bemerken wir, dass wir die Kondensmilch nicht auf der Einkaufsliste und natürlich keine neue besorgt hatten.

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recht schattig, in der Sonne aber über 40 Grad warm

Am späten Nachmittag geht es weiter, immmer bergauf, in Kampos ein kurzer Stopp, hier gibt es einen klitzekleinen Supermarkt, da geht kein Weg dran vorbei. Nach dem gewaltigen Einkauf sitzen wir auf dem Dorfplatz im Schatten,  leckeres Straziatella- und Erdbeereis musste jetzt sein. Rechtzeitig vor dem Dunkelwerden parken wir bei der Aussichtsterrasse vor dem  Kloster ein. Eine sehr ruhige und kühle Nacht erwartet uns.

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unser ruhiger, schattiger Ü-Platz

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Freitag (27.8.)
Jürgen frömmelt, möchte noch mal um das Kloster ziehen, zur frühen Stunde und unter der Woche ist fast nichts los, sein Sommerschnupfen quält ihn immer noch, so wird es nur ein rascher Rundgang, trotzdem wieder sehr beeindruckend, was die Menschen früher geschaffen haben. Beeindruckend ist auch die Aufnahme bei dem Eiskaffee, gefühlt 40 Sorten, gezählt haben wir diese aber nicht, die ersten zwei in der ersten Reihe, das war unser Ding, Zitronen- und Orangeneis.
Weil es mit der Verbindung nicht so gut geklappt hat, sind wir, nachdem die wenigen Touristen abgezogen sind, umgezogen. Auf der anderen Seite vom Kloster, dem Haupteingang, gibt es etwas versteckt eine weitere Aussichtsterrasse, schattig und voller 4G-Empfang.

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beeindruckend

Am Samstagvormittag (28.8.) stellen wir dann leider fest, dass der so schöne schattige Platz einen Nachteil hat, vom Tal herauf zieht die Wärme unaufhaltsam heran. Rasch den Müll 🚮 und die Toilette 🚾 entsorgt, Wasser aufgefüllt 🚰, gespült hat Dagmar währenddessen, geht es weiter.

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prächtige schattenspendene Bäume, da passt auch ein gr Womo drunter

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zum Sonnenuntergang ein rosa Blick auf den Olympus

Weit ist es nicht wirklich, von der Übernachtungsterrasse könnte man das Ziel ausmachen, wenn man es kennen würde.
Wie uns Louis von den Motorhome Traveler CY berichtet hat, findet sich bei einem verlassenen Restaurant ein schattiges Plätzchen. Durch den breiten Taleinschnitt weht dazu immer der Wind, hier ist es merklich kühler wie oben gegenüber das alte Ü-Plätzchen. Wasser und ein nicht so sauberes Toilettenhäuschen ist die einzige Ausstattung. Vom Kloster gegenüber hören wir die schönen Klänge der Glocken.

Nach einer kühlen Nacht (20°C) hören wir am Sonntagmorgen (29.8.) in der Frühe nur einen zeitig aufgestandenen Wanderer, vom Kloster gegenüber ist nichts zu hören. Später macht ein Feuermann auf Inspektionstour uns gegenüber eine längere Pause, am Nachmittag pausieren dort ein paar Ranger, es wird nur freundlich einander zugewunken. 👋

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Stellplatz mit Grill, Backofen, Wasserquelle und herrlichen Blick

Montag und Dienstag (30. & 31.8.)
Wenn man am Fernwanderweg E4 steht, da muß man/weib mal die Beine in die Hand nehmen?  Der Start fällt den mittlerweile beiden Schnupfnasen noch leicht, sind es doch am und um den Stellplatz am Morgen nur 22°C, wehe jedoch, wenn die Wegstrecke ein längeres Stück schattenlos wird, gefühlt weit mehr wie 35 Grad.
Am Dienstag Nachmittag heißt es, von dem wunderbar ruhigen und kühlen Platz Abschied nehmen, wir haben nur Lebensmittel bis zum gestrigen Tag gebunkert, heute ist auch noch das Brot ausgegangen.
Nach dem Kaffee & Co. starten wir gegen 16 Uhr bei 24°C und 28 % Luftfeuchtigkeit, um 18 Uhr sind wir im Camp zurück, 28°C und 69 % Luftfeuchtigkeit.
Im kleinen Supermarkt haben wir unsere Vorräte ergänzt, ‚Welcome back‘ bekamen wir zur Begrüßung und die Info, dass das Camp jetzt verwaist wäre, bekamen wir gleichfalls zu hören.
Danach stand das Auslösen vom Anhänger an, die Feuerwehrleute grüßten winkend 👋 und machten Zeichen, dass sie gut auf unser Fahrzeug aufgepasst haben.👁 
Fast ohne Nachbarn konnten wir gutrRangieren, unser Wunschstellplatz war auch noch/wieder (?) frei, da mussten wir beratschlagen, wie wir uns am günstigstens abstellen, nur morgens und abends etwas in die Sonne, damit das Solarpanel etwas Licht einfängt, auch sollte genug Wind durch das Womo strömen, damit es uns nicht zu warm wird.
Am Abend gibt es ausnahmsweise mal eine Fertigpizza aus der Tiefkühltruhe, uns war es mal nach was anderem.
Vor der Womohaustüre konnten wie wegen der vielen Mücken und dem fehlenden Wind den Abend nicht ausklingen lassen. 🍹
Die fahrbare Kantina war bei unserer Ankunft gegen 18 Uhr schon verlassen. Auch am nächsten Tag, Mittwoch, der erste September, tat sich dort nichts, etwas Aufräumen täte dort gut.

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nun hat die Cantina geschlossen

Ü-Platz: Pyrgos & Kykkos

Kategorien: 2021-07 Juli, 2021-08 August, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globetrottel’s Reiseblog – 26. Juni bis 23. Juli 2021 – in Kato Pyrgos

Was gibt es zu berichten? 🤔

Die kühlen Nächte sind nun Vergangenheit, jeden Tag erobert die Temperatur ein wenig mehr auf der Skala vom Thermometer. 🌡 Unter die magische Marke von dreißig Grad bewegt sich nichts mehr, keine Abkühlung mehr in der Nacht, kaum noch ein Windhauch, vor außergewöhnliche Temperaturen wird permanent gewarnt. Leider steigt auch wieder die Anzahl der Neuinfizierten, mittlerweile schon über 300 am Tag. 😬

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Im Camp sind wir nun fast niemals mehr alleine, viele Gesichter erkennen wir vom letzten Sommer, immer wieder ergeben sich interessante Gespräche. Der gelbe Radlader von der Schilfrohrholzfällermanschaft hat drüben die westlichen Zufahrten zum Camp mit dicken Erdhaufen verbarrikadiert, vor der gepflasterten Zufahrt versperrt schon ein paar Tagen zeitweise eine dicke Eisenkette die Zufahrt. ⛔

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Gleich an drei Tagen hintereinander gibt es eine Hitzewarnung und am vierten,
was passiert am Samstag, wo alle ins kühle Nass möchten? 🤔

Eine weitere Meldung zum Thema Wetter gab es zur Frühstückzeit noch nicht, am Wochenende gehen hier die Uhren 🕰 halt langsamer, gerade bei der großen Hitze.

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Wie üblich ziert unser IKEA Klocky unseren Frühstückstisch und zeigt uns noch angehme 31°C an. Der Wind aus den Bergen wird innerhalb von nur zwanzig Minuten sehr stark, die Temperatur steigt sehr zügig zur 36°C Anzeige.🌡  Was macht die Badeaufsicht bei dieser Wetterlage? Richtig, die lüften die rote Fahne, ist diese doch nach dem langen Winter doch noch sehr staubig! 🚩

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Fast alle Badegäste ignorieren das Planschverbot, selbst direkt vor dem Turm der Badeaufsicht wird ins Wasser gehüpft, großzügig sieht die Aufsicht darüber hinweg. 🏖

Am Montag, das war der 5.Juli, lasen wir in der Cyprus Mail, das die neuen Fallzahlen von Corona schon fast die sechshunderter Marke erreicht hat. 🤔 
Gleich nach dem Frühstück, wir hatten einen argen Brotnotstand, gingen wir in der morgendlichen Kühle gleich einkaufen. 🏬 Aus dem Kleinbus, der vor dem kleinen Supermarkt anhielt, strömten sechs, sieben junge Männer und eilten ins Geschäft, alle übrigens ohne Maske. 😷 Seltsam fanden wir, ist doch das durchschnittliche Alter der Neuinfizierten nur bei 23 Jahren. Die Chefin vom Supermarkt legte dann lächelnd ihre Maske an, wie sie bemerkte, dass wir unsere wie immer trugen.

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Am Dienstag Abend wurde schon fast die Neuerkrankten mit 800 beziffert, Experten befürchten, dass es bald wieder über tausend Infizierte geben kann. 📈

Am 9. Juli mußten wir lesen, dass am Donnerstag die Zahlen beinahe die 1000 erreichten, ein paar halbherzige Maßnahmen hat das Kabinett auf den Weg gebracht, uns betreffen die neuen Anordnung nicht.

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Wir haben versäumt, euch von der fahrenden Frittenbude auf dem Laufenden zu halten; viel passiert ist allerdings nichts. Am Eröffnungswochenende haben die netten Leutchen feststellen müssen, dass ihre Stromversorgung nicht funktioniert, jetzt hätten wir stark vermutet, dass schnellstens ein Elektriker herbeizitiert wird, aber Pustekuchen. Die Gäste waren dann von den nur mäßig gekühlten Getränken nicht so überzeugt und ein Essen aus einem Lokal, wo es keine Kühlung gibt, kommt auch nicht so überzeugend rüber. Die Bude schloss dann am Sonntag die Tür und die Inhaber haben wir dann eine ganze Zeitlang nicht mehr gesehen.
An einem Samstagvormittag standen diese abwartend vor ihrem geschlossenen Geschäft, bis ein Herr von der Gemeinde oder Ordnungsamt oder ähnlichen mit ihnen ein längeres Gespräch führte, ab da sahen wir die Geschäftsleute nicht mehr.

Am Freitag gab es dann übrigens auch die nächste Hitzewarnung, unser Klocky zeigte fast den ganzen Tag über stolze 34°C im Schatten an, der leichte Wind machte es uns aber erträglich, der bei Sonnenuntergang (sehr schönes Rot am westlichen Himmel) aber völlig einschlief und die Moskitos herbei lockte. Nur das Planschen in dem aufgeheizten Meer fast im Stundentackt ließ uns das aushalten, am Abend bekamen wir bekannte Gesichter als neue Nachbarn. 😀

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Schon am Samstag trafen wir einige Vorbereitungen für die geplante Fahrt nach Nikosia am Sonntag, damit nicht bei der zu erwartenden Hitze zuviel Arbeit auf einmal anfällt. 🥵

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So packten wir am Sonntag gleich nach dem Mittag noch rasch Tisch und Stühle zusammen und machten uns auf den Weg. Bei dem starken Verkehr mussten wir gewaltig aufpassen, wurden wir in zwei Stunden gleich fünfmal (!) überholt, das ist Rekord, Gegenverkehr konnten wir nicht ausmachen. In Nikosia erwarten uns unerfreuliche Begegnungen, die träge Hitze im heißen Landesinnere und ein Zahnbehandlungstermin am Montagmitttag. 🤯
Um am Montag nicht unnötigerweise länger in Nikosia verweilen zu müssem, starten wir gleich den Einkauf bei Herrn Lidl und konnten fast alleine durch die gut gekühlten Regalreihen bummeln. Um für Montag gerüstet zu sein, führte unser nächster Weg zur „Zahnklinik“, nur um zu schauen, wie es dort mit der Parkplatzsituation ausschaut. Schon vor dem Passieren des Gebäudes konnten wir zwei 🅿 ausmachen und fuhren zum gewohnten Ü-Platz beim alten General Hospital. Heute machten wir aber ausnahmsweise mit dem Womo vor der ‚Bakery‘ einen Stop, bei der Hitze wollten wir nicht zu Fuß dorthin laufen und es lag ja sowieso auf dem Weg.
Auf dem Ü-Platz sicherten wir uns den schattigsten Parkplatz und wanderten mit gekühlten Getränken und dem gekauften Abendessen in den gegenüberliegenden Park. Auf einer schattige Bank abseits der frequentierten Hauptwege  ließen wir uns nieder und verputzten die Leckereien. 😋 Was uns angenehm auffiel, war der stetige Wind, auch war es nicht ganz so heiß wie im letzten Sommer hier in Nikosia. Später am Abend im Womo kühlte es sich relativ rasch ab und in der Nacht waren es nur ca 25°C. 😎

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V O L L M O N D

Am Montag starteten wir in aller Ruhe zur Tankstelle ⛽, Gas auffüllen (0,68 €/l) und Diesel nachfüllen (1,271 €/l), dann ging es zur 🏥. Dort entdeckten wir gleich hinter dem Gebäude einen schattigen Parkplatz bei einer Parkanlage. Von der Rückseite konnten wir auch gleich, ohne den Umweg durch die Mittagssonne zu nehmen, das Gebäude betreten.
Gut platzierte Hinweisschilder führten uns sofort zum Ziel. Wie wir aus dem klimatisierten Aufzug stiegen, waren wir in einer hochmodernen Zahnarztpraxis. Nur das obligatorische Ausfüllen des Fragebogens dauerte einen Moment, all die speziellen Fragen auf Englisch beherrschten wir natürlich nicht. 😉 Kaum war dies erledigt, wurde der Patient von der Ärztin zu einer der vielen Praxisräume geführt. Da sie in Köln (unserer HeimatStadt 🤩) Zahnmedizin und Zahnheilkunde studiert hat, war die Verständigung kein Problem, später machte auch noch der Chef kurz die Aufwartung, der hat übrigens in Freiburg studiert.
Nachdem das auch noch erledigt war, wurde die Womonase 👃in die Richtung zum Trodoos Gebirge gedreht, nur noch am großen Grünzeugladen gab es einen Halt. Wegen der Zahnbehandlung gab es zur Kühlung ein dickes Eis, nicht etwa wegen der Mittagshitze! 😁

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Am späten Nachmittag waren wir dann geschafft zurück im Camp, fast den ganzen Weg zurück fuhren wir gegen die Sonne an, Verkehr gab es wie üblich fast keinen. Nach dem Einparken und dem Öffnen aller zu öffnenden Luken sank die Temperatur im Womo innerhalb von einer halben Stunde über drei Grad. Der stetige Wind kühlte uns und das Womo weiter ab und bescherte uns eine kühle Nacht und einen angenehmen Vormittag am Dienstag.

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In den Nachrichten lasen wir beim Frühstück mal wieder von einer aktuellen Hitzewarnung und von der Corona Front gab es auch keine Entwarnung. 🤔

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Am Donnerstag, es war der 15. Juli, weckte uns eine Sirene aus dem Tiefschlaf!  🤔
Feueralarm? Das wäre bei der Trockenheit kein Wunder, gefühlt hat es seit Ostern nicht mehr geregnet. Erst vor ein paar Tagen gab es eine große Brandkatastrophe mit vier Toten, fast täglich wird von „kleineren“ Brandherden berichtet. Mehr schlaftrunken wie erschreckt erkunden wir vor der Womotür die Umgebung, auch die wenigen Nachbarn riskieren einen prüfenden Blick in die Umgebung, keine Rauchsäule weit und breit zu sehen! 😀

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Nach dem kühlen Bad, dem Frühstück und dem Umparken des Womos, aus dem 80%igen Schatten in den 100%igen Vollschatten lesen wir in der Cyprus Mail, dass die Sirene zum Gedenken der Invasion 1974 landesweit gemahnt hatte. Leider lasen wir von der nächsten gelben Hitzewarnung und die Anzahl der Neuinfizierten hat die Marke von 1000 erneut überschritten, 1026 Personen wurden gemeldet. Leider mussten wir auch von den sintflutartigen Regenfällen in Deutschland lesen, die Liste von den betroffenden Orten ist lang, sehr trauig sind wir, da wir sehr viele Orte von unseren Reisen sehr gut kennen, das geht an das Gemüt. 😥

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Das und eine neue Höchstmarke auf dem Klocky, 36°C um zwölf Uhr im Schatten, verderben unseren Appetit für das Mittagessen, uns scheint, dass wir von einem großen Fön angepustet werden. Auf dem kurzen Weg von der Stranddusche zum Womo, ungefähr 20 Meter, ist man schon wieder trocken und von dem schattenlosen Weg aufgeheizt. 🥵

                         Neuer Rekord für diesen Sommer! 🙃
Nur eine Stunde später, also geben 13 Uhr, zeigte uns Klocky mal 39 Grad an, da überlegen wir, wie das die Leute in den USA und Kanada mit den fünfzig Grad aushalten. 🤔  🥴  😤

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B R R R UUUUUMMMMMM, Brrruuummmmm, so werden wir in der Frühe am Montag nach einem ruhigen Wochenende geweckt. Aus den neben uns stehenden Zelten wird lautstark protestiert, nützt aber nichts, zu der ersten Motorsäge gesellen sich nach und nach neue hinzu. Dagmar macht sich die Mühe und blickt aus müden Augen auf die Uhr 🕡, sechsuhrdreißig (06:30), da können wir den Protestierer nur beipflichten! Dagmar meint auch gleich, dass die Ersatzschilfrohrholzfällermannschaft in einer halben Stunde mit der Arbeit fertig sei. Sie sollte fast recht behalten, wie wir um kurz nach sieben beim Frühstück saßen und die vielen müden Augen unsere nächsten Nachbarn sahen, rüstete die Schilfrohrholzfällermannschaft zur Pause, oder gar zum wohlverdienten Feierabend? 😬
Wie wir uns nach dem Frühstück auf den noch schattigen Weg zum Einkaufen machten, hatte die fleißige Mannschaft ihre Pause beendet und machte sich vom Acker. So früh waren wir bestimmt noch nicht im Ort und sahen eine Reihe von Soldaten (Einheimische,  von der griechischen Armee und von der UN Schutztruppe) von den nahegelegenen Beobachtungsposten auf den Hügeln, die ebenfalls fleißig ihre Einkäufe erledigten.
Nachdem wir alles im Rucksack hatten, schlüftern wir im Schatten ein kühles Eis, das muß sein nach dem Einkaufen, heute brauchten wir nach dem frühen Wecken dringend den Seelentröster.

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Grillräuchern

ROOOOMMMMMM, Roooommmmm, zur nachtschlafender Zeit rüttelt uns die Sirene mal wieder aus dem Schlaf, heute jedoch erkunden wir nicht, ob ein Feuer in der Nähe wütet. In den Medien wurde lang und breit verkündet, dass der 20. Juli der Jahrestag der türkischen Invasion auf Zypern ist, also das Kopfkissen über die Ohren ziehen und versuchen, noch einmal hinweg zudösen.

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Am Mittwochmorgen probieren die Zwei vom Imbisswagen mehrmals vergeblich, den dicken Generator (min. 200 kg schwer), der gestern Abend geliefert wurde, zum Laufen zu bekommen.
Am Turm der Badeaufsicht wehte mal wieder die rote Fahne🚩, trotzdem wagte sich Jürgen direkt unter den wachsamen Augen der Lebenretter ins warme Nass. Erfrischend war das Bad allerdings nicht, einfach schon zu sehr aufgeheizt ist das Meer. Aber es macht einfach zu viel Spaß, in der aufgewühlten Brühe zu schwimmen, allerdings werden einem am Ufer die Beine unter dem Körper weggerissen.
Den ganzen Tag bleibt es sehr windig und das Thermometer zeigt zu Mittag 34 Grad an. Seltsamerweise füllt sich das Camp mit einigen neuen Gästen, unsere Nachbarn haben eine Gitarre 🎸 dabei und singen gekonnt dazu! 😃

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Am Freitag (23. Juli) kommen schon ab dem Mittag laufend neue Nachbarn, eine große Männergruppe baut ihre Zeltburg (10 Zelte)direkt in der unmittelbaren Nachbarschaft zu uns auf. Nun haben wir diese zwischen uns und dem lärmenden Generator. Ihren Blicken entnehmen wir, dass sie die Geräuschquelle nicht sooo optimal finden. 👂
In den letzten Tagen blieb die Zahl der Neuinfizierten immer knapp über der tausender Marke, leider gibt es auch wieder einige Todesfälle. Was uns ein wenig verwundert, fast 100% der Fälle haben sich mit der neue Delta-Variante infiziert. Von dem unbekümmert trägt hier trotz allem niemand eine Schutzmaske. 😷

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Ü-Platz: Pyrgos 

Kategorien: 2021-06 Juni, 2021-07 Juli, Zypern | Schlagwörter: , , , , , , | 2 Kommentare

Globetrottel’s Reiseblog – 24. Mai bis 25. Juni 2021 – in Kato Pyrgos

Was gibt es von uns zu berichten von der sonnigen Götterinsel?

Die EU-Kommission hat den Antrag der zypriotischen Regierung einer erneuten Ausschreibung wegen der Fährverbindung nach Griechenland genehmigt. Im Herbst diesen Jahres soll diese erfolgen und die Fährgesellschaften haben anschließend genügend Zeit, um bis zum Jahresende ihre Bewerbungsunterlagen erneut einzureichen.
Die Anforderungen von der zypriotischen Regierung an die Fährbetreiber wurden von der ersten Ausschreibung einer ganzjährige Fährverbindung zu einer saisonale abgeändert. In dem neuen Anforderungkatalog favorisiert man einen siebenmonatigen Fahrplan in der „Saison“; wann und wie oft und auf welcher Route die Fähre Zypern bedient, ist nicht mehr vorgegeben. Ziel ist hingegen, den Berieb so rasch wie möglich im Frühjahr 2022 aufzunehmen.
Die bewilligten Fördermittel von fünf Millionen Euro darf die zypriotische Regierung weiterhin als Zuschuss der Fährgesellschaft bereitstellen, was wegen der verkürzten siebenmonatigen Fahrplanperiode und der nicht mehr vorgegebenen regelmäßigen Fährverbindung die Förderung der einzelnen Überfahrt viel attraktiver und somit wirtschaftlicher macht.
Die zweite gute Nachricht indes ist, dass die beiden zypriotischen Regierungen sich darauf geeinigt haben, in absehbarer kurzer Zeit, nach über einem Jahr, die Übergänge der Green Line für alle wieder zu öffnen.
Da die Anzahl der Neuinfizierten hier im Süden der Insel kontinuierlich sinken, wird in Aussicht gestellt, die jetzigen Coronaverordnungen schrittweise bis Juni abzubauen.

Die Schilfrohrholzfällermannschaft war vor einiger Zeit mit einer gewaltigen Kettenraupe direkt vor unserer Haustür am frühen Morgen am werkeln, das nahmen wir gleich zum Anlass, aus dem halbschattigen Stellplatz zu einem vollschattigen zu wechseln, die Sonne 🌝 steht mittlerweile schon hoch am Himmel. Zwei Tage planierten sie mit dem Gerät knapp 500 qm platt und türmten das Schilfrohr zu einem gewaltigen Hügel auf.

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Auch am WE fährt man mal gerne eine Runde spazieren 🙃

Zwei Wochen waren wohl vergangen, wie ein Engländer am frühen Morgen seine Motorsense zum Einsatz brachte. Nur so zum „fun“, so seine Aussage, machte er sich an die Arbeit, das hohe Gras, Unkraut und niedriges Gebüsch im Camp zu attackieren. Das Ergebnis war dem Auge nicht so wohlwollend, sah es doch sehr scheckig aus, auch blieben einige größere, ungemähte Inseln übrig, an das nachgewachsende, an manchen Stellen schon kniehohe Schilfrohr traute er sich aber nicht ran.

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Stellplatz am Bach im idyllischen Camp direkt am Meer

Da es jetzt keine Reisebeschränkungen mehr gibt, haben wir unser Motorrad befreit, den Staub der letzten Wochen abgewaschen und erkunden die Insel, bevor die sommerliche Hitze uns die Touren vermiest.
Die Restaurants dürfen zwar im Freien ihre Gäste bewirten, mangels Touristen haben die meisten aber noch nicht geöffnet. Wir behelfen uns mit den leckeren Sachen (gefüllte Teigtaschen und andere Speisen zum Take away), die es in den vielen Bäckereien gibt, da greifen wir bei den süßen Teilchen auch noch gerne zu, etwas Süßes versüßt doch gleich den Nachmittag. 🤗

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sehr leckerer Apfelkuchen

Meist auf leeren, schmalen Straßen gehen unsere Touren durch das Troodos-Gebirge, hier ist es zum Gegensatz in der Ebene angenehm kühl. Selbst an den Wochenenden sind in den wenigen Orten die Gastwirtschaften für die heimische Kundschaft verwaist, die geöffneten Restaurants für die Touristen haben schon einigen Zulauf, nur deren Resümee in den sozialen Netzwerken ist oft grottenschlecht, wir behelfen uns mit einer zünftigen Picknick.

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riesiges Picknickareal

Karge und einsame Klöster liegen am Wegesrand. Im prunkvollen und voller Goldglanz dekorierten Kloster von Kykkos hält sich niemand an die noch geltenden zwei Meter Abstandsregelung, obwohl auch auf dem heiligen Kirchboden große Sticker darauf hingewiesen. Nach unserer langen Isolierung ist uns der Trubel zu groß, der Prunk zu viel, im Schatten einer großen Hecke auf einer bequemen Parkbank sitzend, beäugen wir leise schmatzend das Kommen und Gehen vor dem Eingangsportal von der mondänen Klosteranlage.

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Am ersten Wochenende im Juni (die Restaurants dürfen jetzt fast ohne Auflagen bewirten) möchten wir uns gerne bekochen lassen, in Pedoulas gibt es einige gute Restaurants, so unser Reiseführer. Auf gut bekannter Straße geht es mit dem Motorrad erst ein Stück in Richtung von Nikosia, wegen dem Wochenende hat man wohl all das Steinschlaggeröll von der Straße geräumt und wir kommen sehr zügig voran, einige Motorradgruppen und schicke Cabrios kommen uns entgegen.
In Pedoulas angekommen schwant uns Übles, nichts von der überschwänglichen Beschreibung aus dem Reiseführer sticht uns ins Auge. Gleich zwölf Kirchen soll es hier geben, einige davon muss man unbedingt bei einen Zypernaufenthalt auch besuchen. Aber zunächst ist unser erstes Begier, eines von den Restaurants mit den leckeren Speisen aufzusuchen. Nachdem wir einmal durch den doch recht kleinen und keinewegs mit Touristen überlaufenen Ort gefahren sind, können wir ein geöffnetes Restaurant ausmachen.
Moped geparkt und auf der schattigen, vom Wind verwöhnten Terrasse Platz genommen. Die Getränke werden uns auch rasch gereicht, die Frage nach der Speisenkarte wird abschlägig verneint, kein Food! 😬 Das soll jetzt einer verstehen, unter der Woche hat ein Gast dem Lokal noch ein paar Sterne vergeben, und jetzt am Wochenende gibt es nichts zu futtern? 🥴
Das Pärchen ein paar Tische weiter verzieht sich auch hungrig, das sehen wir kurze Zeit später in der Bäckerei wieder, wo sie sich wie wir ein paar Teigtaschen kaufen.
Unsere verputzen wir kurze Zeit später im wohligen Schatten eines Picknickareals, den Kirchenbesuch haben wir uns abgeschminkt, bei der Mittagshitze laufen wir nicht durch das einsame Dorf. Da genießen wir bei einem kleinen Umweg den angenehmen Fahrtwind und sind spät zur Kaffeezeit wieder im Camp. ☕🍩

Eine anstrengende Tour führte uns auf die andere Inselseite. Nachdem wir uns in einer uns mittlerweile bekannten Bäckerei reichlich mit Cerealien eingeseckt hatten (einige für unsere Zeltnachbarn), ging es auf der Route de Vin durch karge Landschaft hoch in die Berge.

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riesiger Stausee, der 🅿️ ist leider schattenlos 🥵

Soweit wir unter der Woche gesehen haben, hatten die Winzer noch alle ihre Tore verschlossen, so gab es keinen edlen Tropfen zu dem süßen Kuchen. Zur Mittagszeit hatten wir in ausreichender Höhenlage die Hitze der Ebene weit unter uns gelassen, auf einem riesigen Picknickareal speisten wir unseren selbstgemachten Kartoffelsalat und die nicht ganz stielechten Köfte, da wir sie aus Schweinehackfleisch gebraten hatten. 😋

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schattenspendene Bäume sind uns sehr willkommen 🏝

Auf der Route de Vin unter der Woche begegneten wir kaum Touristen, auch die allermeisten Tavernen und Restaurants waren nicht geöffnet, nur direkt am Wegesrand beim Meer waren einige Wenige in den Lokalen. Zurück im windigen, schattigen Camp am Meer freuten sich unsere Nachbarn über unser Mitbringsel, wir genossen natürlich auch mit einer
Tasse Kaffee den leckeren Kuchen. 🤩

Bei der nächsten Tour ist es beim Start schon merklich wärmer, 🌡 dabei hatte das WetterApp uns doch viel niedrigere Temperaturen versprochen. 📉 Am Ortstausgang grüßte uns der Dorfsheriff, sind wir doch nicht zu verwechseln, fahren ja bei weitem nicht alle Motorradfahrer mit Helm und sicherer Kleidung spazieren.
In Polis besorgen wir uns erstmal in der „Bakery“ ein zünftiges Mittagessen und zum Kaffee ein paar gute Cerealien.
Überall im Ort fallen uns die bleichgesichtigen Touristen mit geröteter Haut auf, auch scheinen hier wie auch auf dem weiteren Weg am Badestrand entlang die Restaurants geöffnet zu sein. Die Offices zur Bootcharter, Tauchausflüge und die vielen Quadverleiher ignorieren wir, das ist uns alles zur Zeit zuviel Trubel.
Weiter geht es zum Bad der Aphrodite 🧜‍♀️. Zum Beginn der Piste gibt es laut unserem Navi einen Wohnmobilstellplatz, den müssen wir uns natürlich anschauen. Ein paar wenige schattige Stellplätze gibt es, fast alle mit einem romantischen Blick auf das kristallklare Wasser am Strand, uns verlockt es aber nicht zu einem Umzug.

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"offizieller" Stellplatz beim Bad der Aphrodite

Bei unserem kurzen Stop tuckern gleich acht Geländewagen bepackt mit Touristen an uns vorüber, der dichten Staubfahne möchten wir jetzt bei der größten Mittaghitze nicht folgen, auf der schmalen Piste wird ein Überholen nicht so prickelnd sein. Wir verschieben den Ausflug auf den Herbst, langsam aber sicher wird es uns für Motorradtouren jetzt zu heiß.🔥
Nur ein paar Kilometer weiter, aber doch schon hoch im harzduftenden Wald, genießen wir die Stille, den beruhigenden Ausblick über die Berge und das leckere gekaufte Picknickessen. 😋

Was gibt es sonst (interessantes) Neues zu berichten aus dem Camp🤔

Viele neue Nachbarn gibt es mittlerweile, die Insel ist ja klein und so bleibt es nicht aus, dass wir den einen oder anderen schon vom sehen kennen, unser freundlicher Gruß wird auch meist erwidert. 👋 

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ein luftgekühlter VW T2 als Nachbar 😃

Dieser Tage staunten wir nicht schlecht, wie wir zusahen, wie ein kleiner Pick up einen riesigen Trailer die Piste herabzog. Jedes Mal, wenn der Anhänger vorne in die Höhe stippte, blieb es nicht aus, dass sein Heck tiefe Furchen in den Boden zog. Rangieren konnte der Pick up Fahrer das Gefährt auch nicht so richtig, war doch die Deichsel von dem Trailer so kurz, dass defakto nur eine Geradeausfahrt möglich war. Wie die es ohne Blessuren am Auto geschafft haben, ins Camp abzubiegen, ist uns rätselhaft. Ob die den Anhänger vor der Einmündung abgekuppelt haben und per Hand in die Piste geschoben haben ??? 🤗
Nachdem uns klar wurde, dass unsere neuen Nachbarn sich neben unsplatzieren möchten, sie aber das Gespann nicht den sanften Hügel hinauf schieben konnten, stellten wir ihnen unsere geballte Kraft zu Verfügung ❗ Über so viel German Power staunten sie gewaltig und zur Belohnung möchten sie uns dieser Tage kulinarisch verwöhnen. 😀

Ach, übrigens, das Schilfrohr hat sich seinen Platz zurückerobert und dem aufgetürmten Hügel als Kletterhilfe genommen, jetzt wächst das Dickicht gleich auf meheren Etagen und wir haben einen prima Sicht- und Lärmschutz zur Straße.

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Ausflug in das Zedern Tal, unser Essen teilen wir mit unerwarteten Gästen

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Zedern Tal

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Zedern Tal

18. bis 21. Juni – Pfingsten auf Zypern
Schon vor ein paar Tagen hat man uns gewarnt, Pfingsten steht an, ein langes Ferienwochenende steht an, da wird es s e h r  voll im Camp ❗
Am Freitagvormittag hantieren die vom Imbiss an ihrem Wagen herum, bereiten sich auf dem Ansturm vor. Nach unserem Wochenendeinkauf knattert eine Generator hinter dem Stand und wir sind heilfroh, uns rechtzeitig umgestellt zu haben. So nach und nach bekommen wir mit, dass es mit der mobilen (morbiden?) Verkaufsstand nicht zum besten steht, irgenwie hackt die Stromversorgung, hektisch wir am Freitagmittag herumtelefoniert. Zur Kaffeezeit sind wir noch alleine im Camp, Hilfe haben unsere ehemaligen Nachbarn nicht bekommen. Erst sehr spät am Nachmittag kommen die Camper fast im Minutentakt, wie im letzten Jahr bleibt es erstaunlich ruhig im Camp.
Pfingstmontag bekommen wir am frühen Morgen schon eine Warnmeldung vom WetterApp und gegen Mittag haben wir das Areal fast wieder alleine für uns. Rasch zog am Vormittag eine dunkle Wolkenbank aus dem Troodos-Gebirge zu uns herab, die paar Regentropfen vertrieb die letzten Zelter. 🏕  Wären jetzt nicht die übervollen Mülltonnen und die netten Gespräche mit den Nachbarn, wäre es fast so, als wäre niemand hier gewesen. Nirgendwo liegt Abfall herum, ein vergessenes Top baumelt im Wind, eine Wäscheleine wartet auf neue Aufgaben.

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Throni Hill 🆒️

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Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2021-05 Mai, 2021-06 Juni, Zypern | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globetrottel’s Reiseblog – 1. bis 23. Mai 2021 – in Kato Pyrgos

Im letzten Bericht hatten wir ja schon erwähnt, dass wir in der K-Woche einiges an Knallerei und Böllerei auszuhalten hatten, am Karfreitag den ganzen Tag über war es noch recht zurückhaltend, so war dies am Samstag nicht mehr so. Schon am Vormittag war es hörbar lauter, aus allen drei möglichen Richtungen schallt es immer wieder nervig zu uns ins Camp. 💣 In der Nacht wurde es auch nicht leiser, um 🕛 Mitternacht gab es dann zu den vielen Böllern auch noch ein Feuerwerk! Gegen 🕑 zwei am Morgen wurden endlich die letzten 🚀  Raketen gestartet. 🤗

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Am Ostersonntag war es relativ ruhig, kaum Böllerei aber der Pope ließ natürlich seine Glocken 🔔 schwingen. 🤗
Bei dem schönen sonnigen Wetter gab es natürlich viele Besucher im Park, Badegäste und natürlich auch viele kleine 👨‍👧‍👦, die den Spielplatz ausgiebig testeten. Am Ostemontag wagte es ein Pärchen, auf unserer Campseite ein ausgiebiges Picknick zu zelebrieren, was uns etwas wunderte, war, dass die Polizei denen eine Ermahnung  🏷 gab. 🛂 In den letzten Tagen ist uns aufgefallen, dass die Polizei eigentlich nur dann Streife fuhr, wenn es kaum Einheimische im Park gab. Jetzt stellt sich die Frage, ob es hier ein stillschweigendes Abkommen dazu gibt.

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Frühsommer im Camp

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Blüten überall

Das picknickende Pärchen in unserer Nachbarschaft war wohl nicht hier aus der Region, da hat die Polizei mal „zuschlagen“ dürfen? 😎
Aber wir möchten nicht über die Polizisten herziehen, eine Geldstrafe haben sie nach unserer Beobachtung nicht ausgesprochen und eigentlich sind sie auch sehr nett. Sie fahren in der Nacht immer regelmäßig Streife 🚔 und bewachen uns, bei unseren Einkaufstouren haben sie uns auch noch nie kontaktiert und nach der erforderlichen Genehmigung befragt.

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geballte Blütenpower

              Auf unserer Broteinkaufsrunde am Samstag gab es eine große Aufregung im Dorf ❗ 😟

Ein Schwertransport mit Überbreite und haushoher Ladung hat sich mitten im Ort festgefahren.

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Gleich drei Teams mit Hubsteiger waren die Bäume am stutzen und die für den Schwertransporter zu tief hängenden Freileitungen für Strom und Telefon am abhängen.
Was uns am meisten wunderte, alle Teams, die fremden Polizisten, alle gaffenden Einheimische, niemand trug eine Maske. 😷😧☹😱
Im kleinen Supermarkt wird uns auch gleich erzählt, was es mit dem Schwertransport auf sich hat! 🙃
Auf dem übergroßen Auflieger liegt eine riesige Metalltrommel, in der im Trodoos Gebirge Gold gewaschen werden wird.
Jürgen ist ganz aus dem Häuschen, möchte hinterherfahren und mit kleinem Equipment und auf eigner Faust klammheimlich den Goldschürfern Konkurrenz machen. ⛏⚒  Dagmar ist allerdings mit ihrem „freiwilligen“ künftigen Arbeitseinsatz nicht einverstanden! 🤥

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unkaputtbar ? 🤔

Am Dienstag, dem elften Mai, eilen wir wie geplant nach Nikosia, wobei eilen natürlich maßlos übertrieben ist, obwohl wir die Strecke fast aus dem effeff kennen, eilt die Tachonadel selbst auf den längeren Gefällstrecken nur kurz bis zur sechziger Marke, die Durchschnittgeschwindigkeit liegt unter vierzig Sachen in der Stunde ⏱. Hingegen ist die Anzeige des Thermometer 🌡 am Vormittag von 22 Grad im Camp, später in Nikosia bis auf 32°C geklettert, der Wind bläst den letzten Rest von der Luftfeuchtigkeit aus dem Womo.
Erste Station in Nikosia ist mal wieder der Lidl, hier erstehen wir auch mal wieder die Teigtaschen für das Mittagessen, im nicht weit entfernten Grünzeugladen decken wir uns sehr großzügig für die nächste Zeit ein. Heute lassen wir uns den JUMBO nicht entgehen, stehen doch ein paar Sachen auf der Einkaufsliste, die wir dort zu erstehen hoffen (N 35°07.745′ E 033°19.239′). Dort auf dem riesigen Parkplatz lassen wir uns auch die Teigtaschen munden, die eine Sorte nicht sooo lecker, dafür überrascht uns die zweite Sorte mit einem exotischen Geschmack. 😋
Am frühen Nachmittag parken wir wie geplant auf dem Parkplatz des alten General Hospital (N 35° 10.324′ E 033° 21.183′) im Schatten ein. Nach einer kurzen Siesta 🥱 und einem starken aufmunternden Kaffee geht es schwer bepackt weiter in die Stadt.

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Im Stadtpark ist alles wieder am blühen 😍

Den Inhalt der Taschen deponieren als erstes in einige Edelstahltrommeln. Nachdem wir die zugehörigen Türen gut zugesperrt haben, geht es weiter in die historische Innenstadt.

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Die liebe Dagmar braucht etwas neues Outfit für die kommende Sommersaison und Jürgen findet einen Figaro der alten Schule, der ihm im Handumdrehen ein frisches sommerliches Aussehen beschert. 💇‍♂️‍Wie dies alles zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt ist, geht es auf dem Rückweg zum Womo noch zum sicheren Depot unserer Wäsche, die hat sich in der Wartezeit sogar von selber gereinigt! 🧺

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Die nach Sauberkeit riechende Wäsche deponieren nur rasch im Eingangsbereich vom Womo und eilen in der hereinbrechneben Dämmerung zur „Bakery“, hier fällt uns heute die Wahl unseres Abendessen recht leicht, um die mittlerweile späte Stunde ist das Angebot schon sehr eingeschränkt. 🤗

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Der BEWEIS ! Es gab schon immer diese komischen Masken 😷

Den Wecker ⏰ für Mittwochmorgen haben wir nicht umgestellt, möchten wir die Hauptstadt von Zypern vor der Mittagshitze verlassen haben.
An der Tankstelle müssen wir uns auf höhere Preise einstellen, das LPG kosten noch 0,68 €/l, der stinkige Diesel jedoch 1,188 €/l, trotzdem ist die Agip Station immer noch die preisgünstige Nachschubstation ⛽ in Nikosia (N 35° 09.942′ E 033° 22.923′).
Heute verfehlten wir nicht die Teigtaschenstation und damit wir auch zukünftig nicht daran vorbeieilen, haben wir die Daten ins Navi einprogrammiert, so uns bei den nächsten Fahrten der kulinarische Halt gewiss. 😉 (N 35° 08.267′ E 033° 02.515′; Stema Bakery, falls ihr mal auf Zypern den kleinen Hunger verspürt oder nur frisch gebackenes Brot benötigt 🤗 ).
Um elf Uhr hatten wir die schon etwas mit Wärme [28°C] aufgeladene Stadt wieder verlassen, unsere superleckeren Teigtaschen verzehrten wir auf dem Stellplatz vom letzten Frühjahr im Schatten. Hier, schon fast am Rande des Gebirges, das Meer schon beinahe in Sichtweite, machten wir eine längere Rast, den restlichen Weg sitzen wir doch auf einer Arschbacke ab und so kommen wir zu einer Uhrzeit ins Camp, wo uns niemand mehr im Wege steht, so unser Kalkül.
Pustekuchen!!!
Kaum dass wir das Womo um die Bäume zirkulieren, werden wir freundlich angehupt, die Daumen von zahlreichen Besuchern gehen freundlich in die Höhe, kurze Zeit später macht die Polizei 👮 auch die Runde, auch diese winken uns freundlich zu. 👋 

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Am historischen Aussichtsposten weht seid ein paar Tagen eine griechische Flagge

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Blick auf die türkische Republik NordZypern

Könnten wir bei der derzeitigen Coronakrise irgendwo besser unterkommen, wie hier in Kato Pyrgos im schattigen Camp am Meer? 😉🤩

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Blick in die andere Richtung, auf dem Hafen von Kato Pyrgos

Ü-Platz: Pyrgos

Kategorien: 2021-05 Mai, Zypern | Schlagwörter: , , , , , | 4 Kommentare

Globetrottel’s Reiseblog – 4. bis 30. April 2021 – in Kato Pyrgos

Eine Woche nach Ostern (eurem Ostern natürlich 😉) ist es immer noch hier für den Nahen Osten viel zu kalt für die jetzige Jahreszeit, das konnten wir auch in den Medien nachlesen. Dort gab es mal wieder eine Warnung vor verschneiten Straßen im Trodoos Gebirge und es wurden die Wege nur für Fahrzeuge mit Allrad- bzw. mit Winterbereifung freigegeben. Nach unserem Empfinden ist es zur Zeit mehr wie zwanzig Grad kühler wie im letzten Jahr um diese Zeit, damals hatten wir schon eine sehr gute und tiefe Bräunung der Haut. Nichtsdestotrotz, für unseren Schlaf sind die kalten Nächte, bis zu 10°C, sehr gut. 😴

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Der Mond ist aufgegangen 🎶 , Blick auf dem Berg mit dem Beobachtungsturm

Natürlich verfolgen wir weiterhin das Geschehen in Europa an der Covid-19 Front und wundern uns über die zu lasche Handhabung insbesondere in Deutschland, die Fallzahlen gehen stetig nach oben aber einen Lockdown möchte kein Politiker verantworten. Liegt es nur daran, dass im Herbst Wahlen sind und kein Politiker den Mut hat, seinen Wählern die Wahrheit zu sagen? 🤔

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Der Mond ist aufgegangen 🎶 , Blick auf dem Berg mit dem Beobachtungsturm, ein wenig später 🤗

In der zweiten Woche nach Ostern steigen merklich die Temperaturen 🌡und veranlasst uns, nun wieder mit weit geöffnetem Fenstern zu schlafen, die Kühle in der Nacht ist weiterhin richtig angenehm, nur hören wir nun das Konzert 🎶 von Frosch, Kröte und Co. ungefiltert. 🙉

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Blick auf dem Berg mit dem Beobachtungsturm am Tag

Was ferner stetig ansteigt 📈 sind die Fallzahlen der Corona Pandemie auch auf Zypern, was uns natürlich nicht froh stimmt und uns weiterhin veranlasst, nicht auf der Insel herumzureisen. Mittlerweile haben wir uns an eine einmalige wöchentliche Einkaufsrunde gewöhnt, länger hält der Brotvorrat nicht und gleich zwei Brote kaufen ist kontraproduktiv, da es dann beim zweiten Brot mit einiger Wahrscheinlichkeit zur Schimmelbildung kommt. In der einen Woche haben wir auch den Vorrat aus dem Grünzeugladen aufgebraucht und so sind wir immer gespannt, was es an neuem Obst und Gemüse zu kaufen gibt. Gestern am Freitag gab es schon grüne Bohnen, letzte Woche haben wir neue frische und leckere zyprische Kartoffeln und Kohlrabi bekommen. 😋

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Alternative Zufahrt zum Camp

Natürlich dürften wir mit einer SMS Genehmigung auch spazieren gehen, nur alle drei möglichen Richtungen sind wir schon abgelaufen 👠🥾👣 und weit und ergiebig ist der Gang nicht. 👫 Aber was soll’s, wir sind sehr zufrieden mit unserem Los, wir stören hier niemanden und man lässt uns hier in Ruhe campen.

                

      Neues in der K-Woche ❗
(das orthodoxe Osterfest ist in der letzten Aprilwoche)

Die Temperaturen sind weiterhin auf unserer Seite, tagsüber steigt die Anzeige 📈  auf dem Thermometer 🌡 nicht über die 25°C Marke, in der Nacht bleibt es deutlich unter der zwanziger Marke.  👍 
Von überall her hören wir lautes Geballere, von lauten Chinaböllern und aus den reichlich vorhandenen Jagdgewehren; vom Kirchturm hören wir oft zu den ungewöhnlichsten Zeiten meist harmonisches Geläut.  🏰 🔔 🔔 🔔

Corona bleibt auch auf Zypern ein großes Thema, die Hoffnung auf reichliche Touristenstürme im Frühsommer haben hier schon viele aufgegeben. 🥴  Das Hauptklientel, die Engländer, haben mittlerweile die erlaubte Ausreise wieder bis Ende Juni untersagt bekommen, jetzt hofft die einheimische Touristenindustrie auf Kunden aus Russland und der Ukraine.

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Osterschmuck, links das Metzgergeschäft von Irini, an der Kreuzung der "kleine" Supermarkt

Wegen der stetig wachsenden Fallzahlen wurde jetzt am Dienstag in der K-Woche die Coronaverordnung wieder verschärft, die Ausgangssperre beginnt jetzt wieder um 21 Uhr und wir bekommen nur noch eine tägliche Genehmigung für eine außerhäusliche Bewegung. Hart trifft es die Kirchgänger für den Ostergottesdienst, der Einlass ist auf 50 geimpfte Personen beschränkt.
Uns scheint, dass nach der Bekanntmachung der neuen Regelung, gleich wieder von der Bevölkerung getestet wurde, wie diese überwacht wird. Am Tage nach der Veröffentlichung dieser hatten wir zahlreiche Besucher, eine Gruppe von ca. 10 Personen hielt sogar ein untersagtes Picknick ab.
Die verschärften vorübergehenden Einschränkungen sollen bis zum 9. Mai Geltung haben haben, da sind wir mal gespannt, möchten wir doch am 10. Mai nach Nikosia fahren. 😎

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Frohe Ostern

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Globetrottel’s Reiseblog – 24. März bis 3. April 2021 – in Kato Pyrgos




Das wechselhafte Wetter bleibt uns weiterhin erhalten, bescherr es uns doch immer noch kühle Nächte.
Bei der Einkaufstour stehen mal wieder Polizisten auf der Straße, um zu kontrollieren, ob sich jedermann/-frau an die Coronaverordnungen halten.
Die neue Brille für Jürgen ist mittlerweile gut eingepackt auch angekommen, zwar war sie etwas länger unterwegs wie die nette Optikerin angepriesen hat, aber dadurch, dass die Blaulichtfiltergläser erst in Deutschland bestellt werden mußten, noch vollkommen akzeptabel.

Der erste April ist Nationalfeiertag auf Zypern, es wird an die Unabhängigkeit von Großbritannien vor 66 Jahren erinnert. Bei wolkenverhangenem Himmel versuchten einige Einheimische, ein würdiges Picknick zu zelebrieren, mußten aber bei etwas undichten Wolken nach einiger Zeit aufgeben.
Nach unserer, natürlich nicht amtlichen, Wetteraufzeichnung war es jetzt im März 2021 cirka 15 Grad kühler wie im letzten Jahr, auch die Regentage gab es gefühlt etwas mehr. 😎

Für das Wochenende ist endlich wieder ein sehr schönes Wetter angekündigt, da könnten wir ja prima die Ostereier verstecken, a b e r  hier auf Zypern feiern wir das Fest erst in vier Wochen.

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Trotz alledem wünschen wir euch allen
ein frohes Fest  u n d  bleibt alle gesund

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Globetrottel’s Reiseblog – 9. bis 23. März 2021 – in Kato Pyrgos




                                Auf nach Nikosia!  😀
Pünklich konnten wir am Dienstag starten, ein gutes Fahrwetter gab es auch noch (bewölkt ⛅). Die Straße war diesmal nur an wenigen Stellen etwas vom Geröllabgang verschmutzt, Verkehr unterwegs so leer, wie immer also.

An unsere ersten Station an der Stadtgrenze zu Nikosia war niemand anzutreffen, um 12 Uhr war es für hiesige Verhältnisse auch noch viel zu früh zur Mittagspause, unseres besorgten wir auf dem weiteren Weg bei einem Bäcker.

Rasch machten wir uns auf dem weiteren Weg zu einem Optiker, der kann/soll innerhalb kürzester Zeit dem blinden Jürgen eine neue Brille machen. Das hätte auch beinahe geklappt, wenn Jürgen nicht darauf bestanden hätte, dass die neuen Gläser einen Blaulichtfilter bekommen müssen. Ist auch kein Problem, meint die kompetente Bedienung. Diese speziellen Gläser müssten nur rasch in Deutschland bestellt werden und wir könnten die Brille schon nächste Woche abholen. Eine Woche warten geht gar nicht und was soll das überhaupt kosten? 💰💸 Davon ist überhaupt noch nicht geredet worden und wird sofort geklärt. Die Gläser mit dem Blaulichtfilter kosten uns nichts extra und überhaupt bekommen wir einen satten Rabatt von 20 %. Warten, meinte die nette Frau, bräuchten wir auch nicht, wenn die Brille fertig ist, schickt sie diese per Expressboten zu uns in das Camp, selbstverständlich gratis❗😀

Zurück auf dem Parkplatz verzehren wir die Teigtaschen, die wir gut eingepackt ins Bett gelegt hatten, damit sie nicht auskühlen, mal wieder eine leckere Abwechslung in unserem Speiseplan. 😋 Da wir den schwedischen Parkplatz eines bekannten Möbelhauses nutzen, ist der Weg zur Ausstellunghalle nicht weit. Im Netz hatten wir gestern noch extra nachgeschaut, ob noch genügend Wasserkessel im Bestand vorhanden sind. Durch die Gänge eilen wir, durch alle möglichen Abkürzungen nehmend, direkt zur Küchenabteilung und können sogar zwischen zwei verschiedenen Modellen wählen.

Danach geht es weiter zum Sony Kundenservice, den Weg hätten wir uns aber sparen können, an der angegebenen Adresse ist kein Sony Schild zu entdecken. 😕

Jetzt hätten wir sogar noch Zeit, um den Rundgang durch den Jumbo XXL Markt zu machen, aber wir haben heute definitiv keine Lust mehr dazu. 😴 Stattdessen fahren wir zum zentralen Parkplatz des alten Krankenhauses, um in den Genuss von heißem Koffein zu gelangen.
Kaum eingeparkt, spricht uns ein Polizist an, nein, nicht zur Kontrolle, einfach nur so, woher, warum und wie gefällt euch Zypern. Später sehen wir ihn, wie auf der Straße zwei- und vierrädige Fahrzeuge zur Kontrolle herrangewunken werden. Hat der nette Polizist uns einen Touristenbonus zugestanden? 🤩
Unserer Verabredung für den Abend hatten wir vorsichtshalber unseren Standort übermittelt, gibt es den Parkplatz am General Hospital theoretisch ja zweimal, den alten und den neuen 🅿. Prompt bekommen wir die Bestätigung und die Frage, können wir uns gleich treffen? Klar doch, unsere Antwort, Hauptsache wir brauchen uns groß nicht mehr bewegen.

Die Wartezeit nutzen wir, um noch einmal zu recherchieren, warum wir den Sony Kundenservice nicht gefunden haben und stellen mal wieder fest, dass die Weiterleitung von Google zu Maps nicht optimal funktioniert, die Straße, wo wir hingeschickt wurden, hat nur einen ähnlichen Namen. 🙄
Dann taucht auch schon unser Internetbekannter auf, den wir irgendwie im Netz kennengelernt haben. Wegen Corona möchte er nicht in unserer Wohnhöhle, aber unsere stumpfen Messer nimmt er gerne mit, um sie professionell zu schleifen. Später am Abend bringt er sie dann fast wie neu zurück. Wir danken ihn vielmals und hoffen, dass wir uns beim nächsten Treffen in aller Ruhe austauschen dürfen. (Wenn ihr mit stumpfen Messern nach Zypern kommt, geben wir euch gerne seine Kontaktdaten.)   🔪  🔪  🔪

Am nächsten Vormittag kommen wir nicht so in die Pötte, irgendein Zeug in der städtischen Luft hat Jürgen’s Allergie negativ beeinträchtigt und so geht es nur zur „Bakery“, um uns mit einem leckeren Mittagessen zu versorgen. 😋
Spät am Nachmittag laufen wir in die Stadt, um im SB Waschsalon unsere Wäsche in zwei Waschmaschinen zu verteilen und einen Bummel in die Stadt zu machen. Den anvisierten Friseursalon für Dagmar finden wir nicht, aber bestimmt an die zehn geöffneten Herrenfriseure.
Überhaupt haben wir das Gefühl, dass in noch mehr geschlossenen Geschäften mit einem großes Plakat ein Nachmieter gesucht wird. Die negativen Auswirkungen von Corona sind wie überall nicht mehr zu übersehen. 😥

Immer noch mit Allergie behaftet bestimmt Jürgen am Donnerstag, das reicht jetzt in Nikosia, zurück ins Camp am Meer! 🏕  Nur noch rasch Auftanken (Gas 0,68 € & Diesel 1,153 €;  das war der niedrigster Tagespreis, den wir heute in Nikosia gesehen haben) und nochmals zu Ikea. Wir fahren zwar am XXL Jumbo vorbei, halten aber nicht an, nur an der Stadtgrenze gibt es einen Stop. Vom weitem konnten wir das offene Tor des Handwerkers sehen, er erkennt uns auch gleich wieder, ist aber überrascht, dass wir seine Email nicht erhalten haben, in der er Bedenken hat, unsere Wünsche umzusetzen. Bei unserem Stamm-Lidl direkt bei der Autobahn machten wir den mittweile angewöhnten Großeinkauf und ein wenig später schafften wir es endlich einmal, den großen Grünzeugladen direkt an der Ausfallstraße zu besichtigen. Hier gab eine riesige Auswahl mit sehr guter Qualität und zu niedrigen Preisen, da kann Herr Lidl nicht mithalten. 😉

Die Zeit vergeht wieder rasend schnell, zu berichten gibt es nicht viel. 🗓  Vom blauen Montag haben wir schon geschrieben, hier gibt es aber einen offiziellen grünen Montag! 🙃  Das ist der Tag fünfzig vor dem orthodischen Osterfest, offizieller Feiertag und bei sehr schönem Wetter war es dann im Park auch sehr voll. Die Abstandsregelung wurde dann auch nur von uns eingehalten, 🚓 die Polizei ließ sich natürlich nicht blicken. 😉
Unseren kleinen Einkauf erledigten wir erst am Dienstag nach dem Feiertag; wie fast nicht anders zu erwarten, bekamen wir wieder überall unsere netten Aufmerksamkeiten❣😍
(Mittlerweile ist uns etwas Nettes eingefallen, wie wir uns revanchieren können❗🤭)

Gestern Abend, also am Montag, dem 22 März, hat es ein ganz kleines bißchen geregnet, leider ist wohl mehr Saharastaub in der Wolke gewesen wie Regentropfen, unser frühlingshaft sauberes Womo ist nun wieder scheckisch, durch die Fenster konnten wir am Morgen kaum herausschauen. ☹

Das war es für heute, bis bald und bleibt alle gesund

Ü-Platz: Pyrgos

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Globetrottel’s Reiseblog – 23. Februar bis 8. März 2021 – in Kato Pyrgos




Wohlfühlprogramm, positives Denken, nicht unterkriegen lassen usw. usw., damit wirken wir den negativen Coronaauswirkungen entgegen, das ist Globetrottel’s Rezept! 🙂

Zu unserem Wohlfühlprogramm gehört natürlich lecker und gesund essen, das eine schließt das andere ja nicht aus.
Im örtlichen Grünzeugladen ist die Auswahl an Salat jetzt im ‚Winter‘ eher gering, da haben wir uns an das leckere Krautsalatrezept erinnert, damals wo wir noch in einem Steinhaus lebten. Jetzt probieren wir einige Variationen davon aus. Zu allerst haben wir Kümmel dazugegeben, die kleine Prise macht schon wirklich viel her, auch Knofi in winzigen Mengen bringt einen anderen Geschmackträger in den Salat. 😉 Geraspelte Möhren und fein geschnitten Paprikaschoten ergeben ein ansprechendes optisches Bild, gesund und lecker ist es natürlich auch. Zum Knofi soll ja der Ingwer gut harmonieren, geschmacklich konnten wir den aber nicht rausschmecken, hatten wir doch gehofft, eine leichte Schärfe in die Salatmarinade zu bekommen. 🥴

Ehrlich wie wir sind, müssen wir auch beichten, dass wir viele verschiedene Knabbersachen aus dem kleinen Supermarkt probieren, leider gibt es davon nicht zu wenige, Chips aus Kartoffeln oder aus Mais, nicht sooo gesund, aber lecker und macht es uns die Fernsehabende 📺 mit einem kühlen Getränk 🥤🍺 so angenehm gemütlich. Nein, von Corona lassen  w i r  uns nicht unterkriegen ❗ 😎

Um nicht in Trübnis zu geraten, genießen wir die Coronanachrichten 📰 in winzig kleinen Dosierungen, meist werden nur die Schlagzeilen überflogen, ein anderer, zweiter Report kommt ja oft zu gegenteiligen Ergebnissen. Nur die örtlichen Entwicklungen betrachten wir etwas intensiver, ganz hinter dem Mond möchten wir ja nicht leben und gegen die Coronaverordnung zu verstoßen, wird, wenn man hier auf Zypern erwischt wird, mit einer Bußgeld von 300 € geahndet. 🙄
Natürlich kommt uns zu Gute, dass wir schon einige sehr warme Tage hier verzeichnen dürfen, die herrlich frischen kühlen Nächte bescheren uns angenehme Wohlfühlnächte. 😊   😴

               Kurzer Zwischenbericht zum Stand der Dinge im März  🗓   🙂

😷 Weitere Lockerungen gibt es zur aktuellsten Coronaverordnung, die uns aber nicht weiter berühren. 😷

Am 1. Märzentag (Montag) haben wir uns gleich am Morgen eine SMS-Genehmigung besorgt, um einen Rundgang machen zu dürfen, hatten einiges von dem Programmzettel zu erledigen. 📜 Erste Station sollte der Friseursalon beim Hafen werden, aber schon der Herrenfriseur in unserer Nachbarschaft hatte geöffnet, da hat sich Jürgen dann blitzschnell erleichtern lassen. Für nur zehn Euro hat er jetzt einen typischen zyprischen Kurzhaarschnitt! 👍Den Weg zum nächsten Salon hätten wir uns sparen können, trotz ‚Open‘-Schild war die Tür abgesperrt. Eine liebe Nachbarin 😍 vom Friseur hat für uns die Meisterin per Telefon kontaktiert, nein, heute wird der Salon nicht mehr geöffnet, so die Antwort von der hilfsbereiten Nachbarin. 😕
Unsere Runde endete wie üblich im Grünzeugladen und dem kleinen Supermarkt, auffällig war im Ort die Abwesenheit von jeglichem Publikum, s e l t s a m ! Da wird doch nichts passiert sein, Einfall von Aliens oder sonstwas in der Richtung? 🤔  Oder hat die Polizei hier eifrig Tickets verteilt an diejenigen, die keine Genehmigung vorweisen konnten? 🤨

Am nächsten Tag bekamen wir dann Besuch 🚔 von der Polizei, der nette Beamte wollte sich aber nur erkundigen, ob bei uns alles noch in Ordnung ist. 🤩  Da konnten wir ihn natürlich beruhigen! 😀

Ab dem Mittag stellten wir dann fest, dass, wie vom Wetteramt prophezeit, ein Umschwung vom Wetter stattfand, da haben wir uns zu früh auf den Frühling gefreut. ⛱ Die Sonne 🌞 verschwand vom Himmel und aus den Wolken gab es ein wenig Regen. ☔ Nicht schlimm, fanden wir, der letzte Regenguß ist ja schon eine Weile her und die Natur braucht die Feuchtigkeit! Die Kartoffeln auf dem Feld neben unserem letzten ‚Stellplatz‘, die wachsen so schnell, dass man dabei zusehen kann, so gibt es schon bald wieder junge frische zyprische Kartoffeln! 😋

Die „Regenzeit 🙃“ ist mittlerweile schon lange vorüber, am letzten Wochenende war es richtig ruhig hier im Camp, nur ein uns schon bekannte Camper mit ihrem Wohnmobil hat sich in unserer unmittelbaren Nachbarschaft plaziert. 🙂 Die Caravansaison fängt hier ja schon sehr früh an, am Wochenende davor stand auf der anderen Bachseite ein riesiger Wohnbus, ein ehemaliger Reisebus,  nehmen wir an.

Jetzt scheint jeden Tag die Sonne 🌞 länger und steht auch immer höher am Himmel, die Nächte werden leider auch wieder heißer. Mittlerweile kommen auch schon wieder die Badegäste regelmäßig, noch ein paar Tage und ein paar Grad mehr auf dem Thermometer, dann wagen wir uns auch in das k….. Wasser.  🌊🌊🌊

Heute planen wir die nächste Tour nach Nikosia, die wir morgen, also am Dienstag, den 9. März, starten.  🚐
Morgen haben wir schon ein sehr volles Programm, dazu auch noch eine Verabredung am Abend, da darf nichts mehr dazwischen kommen, als kleinen Puffer haben wir den Mittwoch, an diesem haben wir für den Abend nur den SB-Waschsalon geplant. Das sollte, könnte und müßte klappen, dann haben wir noch Zeit für ein Käffchen auf der Ledra Street und auch noch genügend Spielraum, um Dagmar zum Figaro zu schicken, Jürgens Frisörtalent möchte sie immer noch nicht in Anspruch nehmen. 🥴  (feige Memme!!! 😉)

Ob alles so funktioniert hat und wer unser Gast war,

                  das erfahrt ihr dann demnächst im nächsten Bericht.  😘

Ü-Platz: Pyrgos 

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Globetrottel’s Reiseblog – 9. bis 22. Februar 2021 – in Kato Pyrgos

Hui, ist das KALT 🥶  bei euch!
Nein, bei uns gibt es keinen Frost und Schnee, etwas kühler ist es allerdings geworden in den letzten Tagen.

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In den Bergen ist allerdings der feinste Winter ❄ 🌨 ⛄ ☃️

Nicht das wir frieren, wir laufen immer noch im T-Shirt rum und die Womoheitzung war in dieser Saison auch noch nicht in Betrieb. Hatten wir diese in der vorletzten Saison überhaupt einmal im Heizungsmodus? 🤔

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Schon bald startet die Bananenernte ! 🙂

Jetzt ist es bei uns tagsüber schon richtig warm geworden, vereinzelt trauen sich schon sehr Mutige in das feuchte Nass, wir beschränken uns aber nur auf das Zusehen vom weitem. Nur wenn der Wind ein wenig zu heftig wird, ist es draußen noch zu ungemütlich, auch sind die Nächte im Moment bei Nordwind oder die Fallwinde von den Bergen außergewöhnlich kalt! ❄

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Kein Badewetter

Die Nachrichten aus der fernen Heimat sind zur Zeit nicht besonders positiv, eher entmutigend. Wir lesen von Grenzschließungen und Städte wie Flensburg werden isoliert. Jedes Bundesland, scheint uns, kocht sein eigenes Süppchen und eine gemeinsame Strategie der EU gibt es zur Zeit auch nicht, ferner warnen Politiker schon vor der dritten Pandemiewelle. 😕

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K a l t der Wind und Eiskalt das Wasser 🥶

Hier auf Zypern gibt es erste zaghafte Signale, dass es bald zu weiteren Lockerungen des Lockdown kommen wird, aber an die Touristikbranche gibt es einen lauten Warnschuss, dass es ein weiteres Jahr ohne Gäste geben könnte. Die Gastwirte sind wie überall stark gebeutelt, jedes dritte Unternehmen in der Touristenbranche wird seine Türen nicht mehr öffnen.  😕

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Der Wasserstand ist bei dem starken Nordwind fast zwei Metet höher wie normal

Um nicht in Depressionen zu verfallen, haben wir die Schraube für unser Wohlbefinden noch weiter hochgedreht, ist ja sehr viel Geld gespart worden von den vielen Kilometern, die wir nicht gefahren sind und Diesel verbraucht haben, keine Mautgebühr und Fährkosten sind angefallen.

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Ein schöner sonniger Tag 🌞

Zur Zeit sind wir ernsthaft am Überdenken, ein weiteres Jahr auf Zypern zu verbringen, die Gastfreundschaft ist überwältigend und (fast) alles, was wir zum Leben brauchen, gibt es in guter Qualität und fairen Preis.

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"Unser" Bach füllt sich langsam wieder mit Wasser

Ihr lest, uns geht es imner noch saugut, und es gibt eine Menge ungeeignetere Orte, wo man bzw. frau den nächsten Sommer verbringen kann/muss.

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Ein seltener Blick auf die landzunge von der türkischen Republik Nordzypern

Bleibt alle gesund/zu Hause
Eure Globetrottel

Ü-Platz: Pyrgos

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