Über uns

Hallo neugierige Leser,

hier entsteht im Laufe der Zeit unsere Internetpräsenz.

Sie ist in erster Linie dafür gedacht, für uns ein kleines Tagebuch zu sein, für Familie, Freunde und ehemalige Arbeitskollegen unseren Spuren zu folgen.
Auch Fremde sind herzlich eingeladen, mitzulesen.

Wir werden in unregelmäßigen Abständen versuchen, unsere Berichte und Bilder zu posten.

Lob, Kritik und Anregungen nehmen wir gerne entgegen. TRAUT EUCH, kontaktiert uns!

Wir grüßen alle herzlich

Dagmar und Jürgen

Unsere Seite bis 17. September 2018
globetrottel1.wordpress.com

UPDATE MÄRZ 2020

Wir haben uns wegen dem Corona Virus Anfang März 2020 ein wenig eingeigelt, quasi eine Isolation verordnet.
Nicht, dass wir besonders ängstlich wären, aber schaden kann es ja auch nichts?
Entspannt verfolgen wir die Nachrichten und die sehr widersprüchlichen Berichte in den sozialen Medien, die offiziellen Kommentare sind auch nicht sehr hilfreich.
Anfang März 2020 sind wir auf Zypern, der geteilten Insel. Da wir uns nicht weit von der Green Line (inoffizielle Grenze, die den Norden vom Süden trennt) aufhalten, versuchen wir, von beiden Seiten mit Nachrichten und Informationen versorgt zu werden. Es gibt nur sieben von den UN Truppen überwachte Übergänge und so wundern wir uns, dass einige geschlossen sind, andere jedoch passiert werden dürfen. Wir würden auch gerne mal wieder die Seite wechseln, müssen aber befürchten, dass uns eventuell die Rückkehr verwehrt wird oder wir uns einer 14tägigen überwachungspflichtigen Isolation unterziehen müssen. Hotel- oder Pensionsgäste wurden dazu verdonnert und wird vom Amtswesen überwacht.

Den heutigen windigen Regentag im März 2020 nutzten wir, um die Seite „ÜBER UNS“ zu aktualisieren!

Wie alles begann und ein kurzer Überblick der letzten acht Jahre.

Unser Schritte in die „Freiheit“ währte über viele Jahre, plötzlich war der Zeitpunkt für den Ausstieg schon fast vorbei.
Im Winter 2011 stand für uns fest, den nächsten kühlen Winter wollen wir nicht mehr im kalten Deutschland verbringen!
So studierten wir zunächst den Mietvertrag, bei der langen Kündigungsfrist wurde auch gleich sofort gekündigt Jetzt dachten wir, wir können es in Ruhe angehen, die Zeit verrann nutzlos. Drei Monate vor dem Auszug begann die Hektik, wir wurden gute Verkäufer bei eBay. Sachen, wo wir dachten, das gibt viel Moos, verscherbelten wir für einen Appel & Ei, andere hingegen brachten unerwartet gutes Geld.
Nachdem wir im Frühjahr 2012 die Wohnung besenrein verlassen hatten, suchten wir uns für die Übergangszeit einen Unterschlupf auf einem Campingplatz, um uns weiter von Deutschland abzunabeln. Die Arbeit aufzukündigen war problemlos, die GEZ verlangte schon mehr hartnäckige Aufmerksamkeit von uns. Da wir nun ohne Einkommen waren, musste eine Krankenversicherung gefunden werden. Da wir weiterhin noch in der alten Heimat lebten, konnten wir auf die Hilfe von Freunden und Familie zählen, da gab es ja noch einiges zu richten.
Fünf Monate später zum Herbstende waren wir die letzten Gäste, die den Saison-Campingplatz verließen, alles war geregelt.
Eine letzte Tour führte uns im Spätherbst zum Nord-Ostsee-Kanal, den wir auf viele Kilometer erwanderten, Geocaching haben wir intensiv betrieben.
Wie die ersten frostigen Tage angekündigt wurden, machten wir uns auf den Weg zur ersten Überwinterung nach Spanien, von dort ging es im Frühjahr das erste Mal nach Marokko. Dort gefiel es uns so gut, dass wir die erlaubten 90 Tage im Land blieben.
In den zwei nächsten Wintern folgten wir diesen Schema. Nach den jeweils dreimonatigen Marokkoaufenthalten erkundeten wir Portugal, das spanische Hinterland und die französische Provinz. Ein verregnetes Frühjahr und zum Glück einen schönen Sommer verbrachten wir in Schweden, wo wir uns mit der Familie und Freunden trafen.
Den vierten Winter machten wir uns gemächlich den Stiefel herab, bis nach Sizilien, alles sehr entspannt, nur wenige aber nette Kontakte, auch mit der Polizei.
Im nächsten Winter ging es wieder nach Marokko, diesmal gleich für ein halbes Jahr, in der Westsahara konnten wir ohne Probleme und kostenfrei die Aufenthaltsgenehmigung verlängern.
Im 6. und 7. Winter waren wir in Griechenland zu Hause, kühl und nass, aber meist alleine unterwegs.
Wohin im Frühsommer, wenn es heiß wird in Griechenland? Wir flüchteten in die wunderbaren Berge, übernachteten auf verwaisten Parkplätzen von Skiliften.
Irgendwann standen wir an der bulgarischen Grenze! Warum nicht, dachten wir und verbrachten einen angenehmen Sommer im gastfreundlichen Womoland. Nach drei Monaten war für uns eine Veränderung von Nöten.
Zurück nach Griechenland?
N e i n !
Da wir an der Schwarzmeerküste waren, warum nicht weiter in die Türkei?
Dort trieben wir uns dann die nächsten drei Monate herum, zum Winter mussten wir wegen der nur neunzigtägigen Visa zurück nach Griechenland.
Im Frühjahr zog es uns zurück nach Bulgarien, von da über den Balkan nach Italien und Frankreich, weiter über Belgien und den Niederlanden nach Deutschland.

Vor zwei Jahren haben wir zu einer günstigeren Auslandskrankenkassee gewechselt, dürfen jetzt aber nur noch sechs Wochen pro Jahr in Deutschland verbleiben. TÜV, Werkstatt, Freunde und Familien, da fliegt die Zeit im Sommer Anno 2019.
Über Österreich, Ungarn und Bulgarien führte uns der Weg im Herbst wieder für 90 Tage in die Türkei, länger dürfen wir nicht bleiben, anders wie in Marokko bekommen wir keine Visaverlängerung (Aufenthaltsgenehmigung).
Unser nächstes Winterquartier suchten wir nicht in Griechenland sondern auf Zypern. Eine etwas unorganisierte Fährüberfahrt war das einzige kleine Hemmnis, aber die hilfsbereiten Mitarbeiter in den beiden Häfen halfen uns sehr. Eine neue Regelung bescherte uns für den Nordteil (dem türkischen) nur noch eine 30tägige Aufenthaltsgenehmigung (kann auf Antrag verlängert werden). Bei der typisch türkischen Gastfreundlichkeit verging die Zeit wie im Fluge.
Der Wechsel über die Green Line war dann sehr problemlos, eine Kontrolle gab es quasi nicht.
Oft wechselndes Wetter war unser Begleiter am Anfang des Jahres, aber es war merklich besser wie um diese Zeit in Griechenland.
Überrascht hat uns die Nachricht nicht, dass der Corona Virus nun auch auf Zypern aufgetreten ist, nur die nicht überzeugende Handlungen von den offiziellen Seiten lassen uns Individualtouristen außen vor.

Lasst euch nicht anstecken, bleibt alle gesund!

Eure Globetrottel im Frühjahr 2020

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