Beiträge mit dem Schlagwort: Türkei

Globetrottel’s Bericht – Sonntag, 15. Dezember 2019 – nach Zypern

Wetter: Sonne ❗❗❗🌝

Programm des Tages: den hektischen Tag bewältigen

Hektisch, laut begann am Morgen der Tag, oberhalb vom Womo gab es eine Hühnerfarm und die lieben Viecher krähten ab dem Morgengrauen, ein paar Truthähne stimmten dem nicht leiser zu.
In unserer Parkpostion störten wir nicht wirklich, aber ab heute morgen haben die Abwohner mit der Olivenernte begonnen, da waren wir so fair und verzogen uns zum Frühstücken in den nahen Hafen, gestern Abend haben wir uns da im Dunkeln nicht rein getraut.
Nach einer halben Stunde entspannter Fahrt erreichen wir den Fährhafen, finden auf Anhieb sogar direkt einen guten Parkplatz, nur hundert Meter vom Fährticketbüro. Dort haben wir mühsam, umständlich unser Anliegen artikuliert, dann hieß es, wir sollten um 17 Uhr wieder kommen. 🤔

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nicht der Fähranleger 🤔

Schauen wir uns den Ort an, müssen ja noch unbedingt Brot kaufen, siehe da, ein zweiter Verkäufer für die Überfahrt. Eine andere Fährgesellschaft, die Fähre geht ein Stunde früher, aber die gleichen Ticketkosten. Das Informationsgespräch schon fast beendet, wurden uns plötzlich Extragebühren von 200 TL genannt. Wofür? Warum? Das wurde uns dann nicht kund getan. Danke nein, wir verzichten.

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jetzt geht es zum Fährhafen 😀

Nach dem Broteinkauf machten wir uns einen ruhigen Sonntag und marschierten sehr rechtzeitig zum ersten Ticketverkäufer zurück. Niemand wundert sich über das frühe Kommen, bekamen ohne viel Worte unsere Tickets. 🙂
Auf dem Weg zur Ablegerstelle der Fähre, ca 3 km, tankten wir noch einmal Gas und Diesel auf, nur um für die nächsten Tage gut versorgt zu sein.

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Blick gen Westen beim Tanken ⛽

Im Hafen stellten wir uns hinter den LKW an, vertrieben uns die Zeit mit Duschen, Essen und Blog schreiben. 😉

Ü-Platz: auf der Fähre

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Globetrottel’s Bericht – Samstag, 14. Dezember 2019 – Richtung Taşucu

Wetter: arg bewölkt 🌦

Programm des Tages: weiterFahrt

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Unser Süßwassersee, das Meer und Cup Anamur

Ruhige Nacht; im Dunkeln sahen wir weit draußen auf dem Meer gewaltige Blitze niedersausen, Donnernkonnte wir kaum vernehmen. Aus dem leichten Regen am Abend muß sich in der Nacht der angekündigte Extremniederschlag entwickelt haben, mitbekommen haben wir es aber nicht, nur am Morgen standen wir in einer gewaltigen Wasserpfütze.

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Zurück zur D400, Gewächshäuser wie in SP

Der Besuch vom Wochenmarkt fiel auch ins Wasser; auf der Suche nach einem 🅿 im Ort teilten wir das Los vieler Anderer, die in der großen Wolkenlücke auf den Markt wollten, es gab einfach keine freien Parkplätze.
Weiter ging es zur Abwechslung auf nicht so guten Straßen, einige Male sogar nur noch auf zweispurigen Abschnitten. Aber sehr schön waren immer wieder die Ausblicke an der meist felsigen Küste, viel Verkehr gab nicht, so dass wir gut voran kamen.

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es gäbe viel zu schauen, wenn der Regen nicht wäre ☔

Ausgebremst wurden wir von dem unerwarteten Anblick von einem Straßenmarkt an der Steilküste, die rechte Spur benutzten die Einheimischen als Parkstreifen, da schlossen wir uns an. 🤗  Bei unserem Rundgang merkten wir gleich, hier kauften ärmere Leute ein, dementsprechend war das Angebot an Haushaltswaren, Kleidung und Grünzeug. Überraschenderweise wurden wir oft von den Verkäuferinnen zum Kauf animiert, wohl oft auch die Erzeugerin vom nahen Bauerhof. Für die nächsten Tagen konnten wir uns gut und preiswert eindecken.

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Wochenmarkt am Straßenrand

Bei der Weiterfahrt dachten wir, jetzt fehlt uns nur noch ein Wasserhahn und nur wenige Kilometer später erblickten wir diesen. (Open Street Map hat uns natürlich mal wieder den Hinweis gegeben.)

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Wasserfassen mit Südsee Atmosphäre 🏝

Wie wir so am Nachmittag auf unser Ziel zusteuerten, bemerkten wir einige dunkle Wolken, da wird es bestimmt heute früh dunkel, so vermuteten wir. So beschlossen wir die erste Möglichkeit für eine Übernachtung wahrzunehmen, einen Plan für die Nacht hatten wir nicht und im Dunkeln nach einen Ü-Platz zu suchen, nein danke! 🤗
Vor einem Tunnelportal wurden wir bald fündig, beleuchtet, aber nicht ganz so ruhig, egal, für eine Nacht muß das genügen. 🤔

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es gibt noch keine Hotelburgen

Gerade wie wir unser Abendessen vorbereiten wollten, besuchte uns ein Mitarbeiter von der Tunnelaufsicht, er war der Meinung, dass unser Parkplatz nicht für Touristen geeignet wäre. Einen Plan B hatten wir ausnahmsweise mal nicht, OSM verriet uns jedoch, dass es auf der anderen Seite vom Tunnel eine Straße unterhalb gäbe, zwischen Meer und der D400. Im Dunkeln tasteten wir uns dann mit Fernlicht und Nebelscheinwerfer den steilen Berg hinab, natürlich schüttete es ohne Ende vom Himmel herunter, wurden aber nach kurzen Suchen fündig. 👍

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. . . nur Gewächshäuser

Ich bin hier: N 36° 16.597′ E 033° 49.268′
Ü-Platz: Boğsak

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Globetrottel’s Bericht – Freitag, der Dreizehnte – nach Anamur

Wetter: bewölkt 🌥

Programm des Tages: Fahrt zum Cap Anamur

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Da wo es hell ist, das ist unsere Richtung

Die sehr kurvenreichen Küstenstraße bleibt uns noch eine Zeitlang erhalten, von dem vielen Verkehr von gestern Abend ist keine Spur mehr vorhanden. Einem drängelnden Lastwagen von hinten wird die Spur freigemacht, er hat Allah an Bord, da wird ihm nichts geschehen.   Inschallah

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Interessante Landschaft

Auf der nassen Fahrbahn bleiben wir bei der vorgegebenen Geschwindigkeit, die arg ramponierte Leitplanke zeigt von zahlreichen Karosserieverknautschenden Bremsverzögerungen.

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wieder auf vierspurigen Straßen unterwegs 🙄

Bald wachsen auf den Plantagen links und rechts des Weges die Bananen sogar ohne die Wärme von Gewächshäusern, zahlreiche Verkaufsstände zieren den Straßenrand, nicht alle bieten eine gute Parkmöglichkeit. Auch weitere zum Ü-Platz geeignete Stellen sehen wir nicht mehr.

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unzählige Treibhäuser, die Hochhäuser sins an den Rand gedrängt

Beim Cap Anamur ist dann Schluss mit unserer weiterFahrt, im nächsten Ort ist morgen Wochenmarkt, da müssen wir doch mal schauen. 😉

Ich bin hier: N 36° 02.076′ E 032° 48.839′
Ü-Platz: Anamur Burnu

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft    
Ungenügend  

  💡  

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Globetrottel’s Bericht – Donnerstag, zwölfterzwölfter 2019 – Richtung Anamur

Wetter: 🌧🌦🌧🌧

Programm des Tages: weiterFahrt

Weiter geht’s, hier soll es bis zum Wochenende weiterhin regnen, voraus ist besseres Wetter angekündigt.
Bis Alanya brauchen wir keinen Scheibenwischer, im dichten Stadtverkehr gibt es wieder ausreichend Regen. ☔ Die Türken fahren weiterhin volle Kanne ohne einen Millimeter vom Gas zu gehen, ein paar bemerken dann aber schmerzhaft, bei Regen ist der Bremsweg etwas länger. 💸 Wir lassen uns auf die Wettrennen von Ampel zu🚦Ampel nicht ein, gelassen rollen wir durch den touristischen Ort von Alanya.

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I ❤ Alanya ? 🤔

Hinter Alanya passieren wir riesige überdachte Folien-Bananen-Plantagen, im Hintergrund mit Schnee angehauchte  Berge, die Verkaufsstellen sehen wir leider immer viel zu spät.
Am Nachmittag, wir hielten schon Ausschau nach einen Ü-Platz, sahen wir endlich rechtzeitig einen Verkaufsstand. Der nette Verkäufer wühlte schon in seinem Kofferraum kaum dass wir eingeparkt hatten. Was hat der vor? dachten wir schon. 🤔 Als erstes reichte er uns als Präsent eine Tüte mit Orangen, die Bananen verkaufte er uns zu einem äußerst günstigen Kurs! Das sind immer die Momente, wo wir die gastfreundlichen Türken sooo lieben. 🥰  Anstandshalber fragen wir nach, ob es stören würde, wenn wir hier über Nacht stehen blieben,  K E I N  PROBLEM! 👍

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Gibt es besseres Wetter ?

Kaum dass wir uns für die Nacht eingerichtet hatten, der Verkehr nahm natürlich sprunghaft zu, aber das Wichtigste, der Himmel klarte auf, Sonne und ein wenig blauer 🌥 Himmel! 😀

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Gute Aussichten ?

Ich bin hier: N 36° 06.969 E 032° 30.028′ // 50 m
Ü-Platz: an der D400, zwischen Zeytinada und Anıtlı

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft    
Ungenügend  

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Globetrottel’s Bericht – Mittwoch, 11. Dezember 2019 – in Manavgat/Yalı/Side

Wetter: ☔ 🌧  – da schweigen wir uns aus

Programm des Tages: ⚠️




Ruhige und warme Nacht, geregnet hat es nicht, wenigstens nicht hörbar, höchstens leicht genieselt.
Am Vormittag wurde es sogar etwas heller am Himmel, der Bordakku kommt leicht in die Ladephase.
Unsere Motivation, das Womo zu verlassen, tendierte gegen -0. 😖

Das für das abendliche Essen ausgesuchte Restaurant ist ca. 20 Minuten entfernt, zu weit bei dem Dauerregen am Abend. Der prüfende Blick in die Kochkiste ergibt, genug Zutaten für eine zünftige mediterrane heiße Suppe! 🥣

Der Blick auf die Wetter App ergibt, hier sammelt sich das schlechte Wetter, nördlich und südlich scheint es besser zu sein, morgen geht es weiter in den SÜDEN 🙂

Ich bin hier: N 36° 46.826′ E 031° 23.363′
Ü-Platz: Manavgat/Yalı, Parkplatz

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft    
Ungenügend  

💡   🚮    🚾 🚿 

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Globetrottel’s Bericht – Dienstag, 11. Dezember 2019 – nach Manavgat/Yalı/Side

Wetter: 🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧🌧

Programm des Tages: weiterFahrt

Tiefhängende Regenwolken versüßten uns die weiterfahrt, mieses Wetter und trübe Aussichten für die weiterFahrt. Auf dem Weg nach Side zu unserer Verabredung fuhren wir in das Regenzentrum ☔☔☔, das Wetterradar hat dies bestätigt.
Unterwegs mal wieder ein Erlebnis mit türkischer Verkehrsteilnehmer: Von der vierspurigen Straße müssen wir rechts abbiegen, stehen als Erste auf der rechten Spur. Wegen dem starken Regen blinken wir an der roten Ampel, damit die Raser ja mitbekommen, dass wir vor der Anpel stehen und abbiegen, die können sich ja auf die linke Spur verkrümeln. Dann schiebt sich auf dem schmalen Standstreifen der Erste heran, drei, vier andere folgen! Nein, nicht um ebenfalls abzubiegen,  n e i n , um weiter geradeaus zu fahren. 😫 (Nein, auf der linken Fahrbahnspur war kein großer Stau,  hinter uns auch niemand.)
In Side stehen die Straßen fast unter Wasser, hier hat es kräftig seit gestern geregnet, wir finden auch gleich „unseren“ 🅿 und melden uns bei unserer Verabredung. Das Treffen ist rasch verabredet, Treffpunkt im Womo. 😉 Wohin soll man bei starken Dauerregen und hoch geklappten Bürgersteigen auch hingegen?🤗
Jürgen ist wie versprochen nach einigen Minuten da, bei einen so sympathischen Vornamen war das ja auch zu erwarten! 🤣
Bis zum Abend gibt es viel zu erzählen, tauschen untereinander die türkischen Erfahrungen, der Namensvetter lebt zur Zeit in der Türkei und kann uns ein paar Hinweise geben.
Am Abend laufen wir in ein nahes Café, um gemeinsam zu Abend zu essen. Wir werden auf dem Weg dorthin bis auf die Knochen nass. Nach dem Essen bleiben wir noch lange sitzen, lassen uns trocknen, die netten Kellner drängeln auch nicht auf weitere Bestellungen.

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Staubfreier Stellplatz 🤣

Ich bin hier: N 36° 46.826′ E 031° 23.363′
Ü-Platz: Manavgat/Yalı, Parkplatz

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft    
Ungenügend  

💡   🚮    🚾 🚿 

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Globetrottel’s Bericht – Montag, 9. Dezember 2019 – am Strand

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Wartungsarbeiten fortsetzen bzw. beenden

Was mussten wir gestern Abend aus Deutschland erfahren? 😯
Im Ikea wird der Glög (Glühwein) an interessierte Kunden zum Verkosten angeboten, sozusagen aufgezwungen!
Und in der Türkei, wir willigen Kunden, können diesen noch nicht einmal käuflich erwerben. 😣😥😭

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Im Laufe des Vormittags ziehen immer mehr Wolken auf, ab dem Abend soll es sogar regnen und die Vorhersage für die nächsten Tage sieht nicht sooo gut aus. Unsere heutige Sorge betrifft nur die Wäsche, die in der Sonne und leichtem Wind zum Trocknen hängt. Stört hier ja niemand, die wenigen Sonnenanbeter sind schnurstracks zum Strand marschiert, hatten keinen Blick für/auf uns.

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Jürgen ist der Meinung (oder hat er nur Langeweile?) und macht sich an eine kleine Winterinterspektion, muß halt ab und zu gemacht werden, besser jetzt bei Sonnenschein und nicht später bei Uselwetter.

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Ich bin hier: N 36° 50.208′ E 031° 07.507′
Ü-Platz: Belek, am Strand

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

  🚰     🚮     🚾   🚿kalt

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Globetrottel’s Bericht – Donnerstag bis Sonntag, 5. bis 8. Dezember 2019 – Richtung Belek

Wetter: Sonne

Programm der Tage: verschiedene

Am Donnerstag standen mal wieder unerwartete Wartungsarbeiten an. Klar, wenn man permanent im Womo lebt, nutzt sich alles ab. Die verarbeiteten Bauteile und Materialien sind wohl nicht für die dauerhafte Nutzung gedacht, das haben wir auch schon von anderen Wohnmobilisten zu hören bekommen.

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Einfahrt und unser sonniger Ü-Platz

Für den Freitag haben wir uns den Canyon Trail vorgenommen. Gleich nach dem Mittagessen dackelten wir los, um möglichst viel von der jetzt tiefstehenden Sonne abzubekommen. Nach gut zwei Kilometern, die Hälfte der Wegstrecke hatten wir gerade hinter uns, legt Jürgen sein Veto ein. Er ist arg erschöpft, seit gestern Abend plagt ihn ein Unwohlsein 🚾.

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Müssen unbedingt wiederkommen

Das Essen auf dem Wochenmarkt hat wohl mehr enthalten wie nur leckere Gewürze. ⚠️
Nach dem die Sonne untergegangen ist, wird es rasch kühl, so dass wir zum ersten Mal in diesem Winter die Heizung einschalten, sind die kühlen Temperaturen einfach nicht mehr gewohnt.
Spät am Abend werden wir eine kurze Zeitlang mit Musik beschallt, da hat sich jemand zu einem Schäferstündchen eingestellt, denken wir. 🙈🙉🙊

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die Weihnachtsgeschenke sind eingepackt, wer war alle Artik 🎁

Ich bin hier: N 36° 58.965′ E 030° 33.762′ // 291 m
Ü-Platz: Düzlerçamı, Güven Canyon Trail/Piknik Alani

Am Samstagmorgen sehen wir dann die leeren Flaschen, wohl doch keine Liebesnacht, eher ein Kampftrinken. 🍻🍾. Ob die in der dunklen Nacht heil aus dem Picknickwald gefunden hatten? 🥴
Nachdem wir uns mit Wasser versorgt hatten, machten wir uns auf in die Innenstadt von Antalya, war ja nur einen Katzensprung runter zum Meer, 12 km. Unser erstes Ziel war das BAUHAUS, wo wir alles von unserem Wunschzettel fanden, war zwar ein bisschen schwierig mit den türkischen Bezeichnungen, aber mit der Hilfe vom Smartphone-Dolmetscher klappte es. War schon sehr lustig, was der übersetze. Der erste Versuch war Türkisch/Deutsch, dann probierten wir Englisch/Deutsch, zwar nicht sooo hilfreich, aber sehr kurzweilig. 🙃
Direkt um die Ecke gab es auch einen DECATHLON und einen MIGROS, dort deckten wir uns für das Wochenende mit Lebensmitteln ein. 🍺🥖  Im Sportgeschäft waren wir äußerst sparsam, Dagmar hat sich für Weihnachten ein paar neue Socken gewünscht.
Unser nächstes Ziel war fast am anderen Ende von Antalya. Trotz des etwas hektischen Wochenendeverkehrs fanden wir den IKEA, wunderten uns aber über die mangelnden Parkplätze. Durch die Verkaufsräume von IKEA windet sich ja ein wohldurchdachtes Einbahnstraßensystem, so muß man durch alle Abteilungen marschieren, kennt man ja, sind ja alle gleich. Hier können wir unsere Wunschliste nicht abarbeiten, so gibt es zum Beispiel kein Knäckebrot und die Gläschen mit den eingelegten Heringen auch nicht.
Nun haben wir genug in westlichen Geschäften geschmökert, nicht weit entfernt gibt es einen bewachten Parkplatz in Strandnähe, das ist unser heutiges Endziel. 🏁

Ich bin hier: N 36° 51.142′ E 030° 46.898′ // 45 m
Ü-Platz: Antalya, Düden Otopark

Nach einer ruhigen Nacht wachen wir am Sonntag ausgeschlafen auf. Erst wie wir den Parkplatz nach dem Bezahlen von dem kleinen Obolus verlassen haben, startet das erste Flugzeug vom nahen Flughafen. In der Saison soll das mit dem Flugverkehr nicht so ruhig verlaufen, uns scheint der Parkplatz als Ausgangspunkt zum Shoppen und zum Anschauen des nahen Wasserfalls mehr als ausreichend.

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für andersartige Reisende

Weit geht die Fahrt mal wieder nicht, Jürgen möchte sich von den Strapazen der letzten Tage und Nächte erst richtig erholen. 🧻  ⚕

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für (sehr) reiche andersartige Reisende

Die Sonne steht noch nicht so hoch am Himmel wie wir auf dem sandigen Parkplatz einparken.

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die Straße zu unserer Freiheit ?

Nach dem Mittagessen wird es etwas voller auf dem 🅿, bei dem warmen sonnigen Wetter lockt der Strand. 🏖

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Unser Strand, unsere Mülltonne 🤣

Ich bin hier: N 36° 50.208′ E 031° 07.507′
Ü-Platz: Belek, am Strand

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Globetrottel’s Bericht – Mittwoch, 4. Dezember 2019 – Richtung Antalya

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Direkt nach dem Frühstück starten wir los. Fethiye zieht sich unerwartet in die Länge, wir passieren einige öde Vororte.
Fast gleich nach den letzten Gebäuden zieht sich die Straße in die Höhe, bei dem wenigen Verkehr werden wir nicht ausgebremst.

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Es geht zügig Bergan

Was uns des öfteren wundert, die meist vierspurige Straße wir unverhofft auf zwei Fahrstreifen eingeengt. Das geschieht sogar an den langen und steilen mit sechs Fahrstreifenabschnitten. Bei dem wenigen Verkehr haben wir das Glück, langsamere Fahrzeuge immer rechtzeitig vorher überholen zu können.
Zur Mittagszeit sind wir eine Zeitlang auf einer Hochebene, ca. 1200 m hoch, hier wechseln wir in die Regionen von Antalya und die Straße (E87) wird deutlich besser. Der Fahrbahnbelag ist nicht mehr so rau und wellig, durchgehend vierspurig und mit Mittelleitplanke.

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Oben angekommen 🎢

Jetzt erhöht sich unsere durchschnittlich Geschwindigkeit deutlich, zum späten Mittagessen parken wir bei einem Piknik Alani ein, am Guven Canyon Trail.
Die Breitseite vom Womo stellen wir zur Sonne und schon bald hat sich die niedrige Temperatur von der Bergfahrt verflüchtigt.

Ich bin hier: N 36° 58.965′ E 30° 33.762′ // 291 m
Ü-Platz: Düzlerçamı, Guven Canyon Trail // Piknik Alani

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

   🚰     🚮 

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Globetrottel’s Bericht – Dienstag, 3. Dezember 2019 – in Fethiye

Wetter: Sonne

Programm des Tages: WochenMarkt

Wie der Muezzin noch im Dunkeln zum ersten Gebet rief, da waren die Marktbeschicker schon lange am Rödeln, die schweren Eisenstangen fielen oft auf den Boden, lauter wie jeder Wecker. ⏰
Auf der Straße neben dem Womo blieb es aber recht ruhig, es wurde von den Marktleuten eingeparkt und gut war, für den Marktbesucher war da kein Platz mehr. Auch von der uns gegenüber liegenden Schule fühlten wir uns nicht zu sehr gestört, so dass wir den versäumten Schlaf aus den Morgengrauen nachholen.
Nach dem Frühstück geht es über den eisernen Steg über den Kanal und schon sind wir in der Zeltstadt, die über Nacht entstanden ist; lange Reihen mit unzähligen Ständen, gestern sind wir hier noch über den leeren Parkplatz gelaufen; dort wo wir im Dunkeln geflüchtet sind, werden Klamotten verkauft. Die im Reiseführer erwähnten Fake-Produkte sehen wir kaum, über die Preise wird kaum verhandelt, fast überall ist der (niedrige) Preis angegeben. Jürgen interessierte sich für einen Ledergürtel, aber die Schnalle gefällt ihm nicht, da bietet der Händler Rabatt an.

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Kanal in Fethiye

Erst in der großen Lebensmittelabteilung werden wir richtig munter. Wie gehabt laufen wir zunächst eine Runde, um einen Eindruck vom Gesamtangebot zu bekommen. Deutlich mehr Citrusfrüchte wie auf dem letzten Wochenmarkt, Erdbeeren gibt es immer noch, die sind sogar noch preiswerter geworden. Die Preise von Kartoffeln, Zwiebeln und Möhren sind gesunken, beim Blumenkohl hat sich nichts getan, aber die Saison scheint vorüber zu sein. Auch bei den vielfältigen Tomatensorten hat sich nichts getan, nur der Paprika ist etwas teurer geworden. Mehrere Händler haben Maronen im Sortiment, das ist etwas für einen kühlen Abend denken wir uns und können nicht widerstehen.
Widerstehen können wir bei einem Gewürz- & Trockenobsthändler auch nicht, das Schlitzohr lässt uns gnadenlos alles probieren, worauf unser Auge blickt, einfach lecker! 😋

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Hier gibt es alles zu kaufen, Regenschirme werden nicht verlangt

Am Rand des Geschehens haben sich unzählige Freiluftrestaurants etabliert, bekanntes Fastfood und Pfannkuchen nach türkischer Art werden angeboten, Saft wird aus Orangen und Granatäpfel frisch gepresst, Tee und Kaffee kredenzt und wir lassen uns gerne verführen. 😉

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Dienstags & Freitags gibt es hier Grünzeug

Zu einer ausgiebigen Pause verziehen wir uns ins Womo, wo wir zwischendurch unsere Einkäufe schnell deponiert haben, sind ja immer noch fast im Marktgeschehen. Die relative Ruhe hat uns angesteckt, wir bleiben noch eine Nacht hier, erst morgen früh geht es weiter in den Süden.

Nach dem Kaffee kommt uns der Gedanke, wenn wir eilen, erwischen wir die noch geöffnete Post, gestern standen wir kurz nach fünf vor geschlossener Tür.

In der Bäckerei bekommen die Mädels ein Lächeln im Gesicht, grinsen schon wie wir einkehren. „Möchtet ihr wieder Plätzchen kaufen“, fragen sie lachend; als wir bejahend nicken, lachen sie laut auf,   A l l e  !  😄😃🥰

Ich bin hier: N 36° 37.506′ E 029° 07.153′
Ü-Platz: Fethiye, 510. Sokak

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft    
Ungenügend  

💡   🚰    🚮 

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