Beiträge mit dem Schlagwort: Bursa

Den 3. Oktober 2018, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: Sonne, am Nachmittag ziehen Nebelschaden vom Tal herauf

Programm des Tages: Umgebung erkunden

Wieder ein blauer Himmel,
wie wir durch das Fenster lugen,
da möchten wir gerne mehr
vom Nationalpark erkunden.

Ein schwieriges Unterfangen,
wie wir bald feststellen müssen.
Die Wege sind nicht markiert
und zahlreiche Pfade verlassen
den „Hauptweg“, der aber auch
nicht merklich breiter oder besser
wie die Pfade sind.

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Unser Weg mutiert zu einem
ausgewaschenen Bachlauf,
matschig vom letzten Regen
mit faustdicken Felsen,
die zum Stolpern einladen.

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Vor dem steilen, schattigen Anstieg
geben wir dann auf,
das macht einfach keinen Spaß,
außerdem sind wir nicht sicher,
ob der Weg oben
auch wirklich weiter geht.

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Nun zum letzten Mal
das Thema Müll,
versprochen.

Wir stehen mit unserem Womo
auf einen der zahlreichen Parkplätzen,
links und rechts der Wege gibt es
unendlich viele Picknickgarnituren
und an den Fahrwegen wirklich
alle paar Meter Unmengen von Mülltonnen.
Wir sehen jeden Morgen einen Trupp,
der die Hinterlassenschaften
vom vortag beseitigt, danach macht
das Areal wieder einen propperen Eindruck.

Abseits des Picknickareals ist es
eigentlich nicht gestattet,
Feuer anzuzünden,
Abfall zu hinterlassen
natürlich auch nicht,
es ist ein Nationalpark!

Der Reinigungstrupp beschränkt
seine Aktivität auf den Picknickbereich,
das können wir nachvollziehen,
der ist riesengroß,
300 Picknickbänke? 😕
Ausserhalb der Freizeitarena wird dann
nicht mehr der Dreck aufgesammelt
und bei jeder verbotenen Feuerstelle
bleibt der Müll liegen.

Jetzt eine erfreuliche Meldung!
Ab dem 1. Januar 2019 dürfen Plastiktüten
nicht mehr unentgeltlich abgeben werden.

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut          
Gut                    ✔
Befriedigend  
Ausreichend   
Mangelhaft     
Ungenügend   

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Den 2. Oktober 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Seilbahn fahren und Döner essen

Nach der regnerischen Nacht
trauen wir unseren Augen nicht!
Ein fast durchgehender blauer Himmel
erfreut unsere Augen! ! !

In Aufbruchstimmung spricht uns Yüksel
von der Nationalparkverwaltung an,
ob wir nicht fürchterlich
gefroren hätten in der Nacht?
Ob er unsere Verneinung glaubt? 😦

Ein kleiner Lichtblick später
am Ticketschalter der Seilbahn,
die junge Frau hinter der Kasse
kann wenigstens ein wenig Englisch.

Die Fahrt ist doch teurer
wie uns alle berichtet haben,
aber einen Rückzieher
nach einem Tag der Warterei
machen wir nicht,
so wechseln 150 TL den Besitzer.

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oH, da einsteigen ?

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Hui, da runter 😱

Unser Mitpassagier in der Gondel
ist aus Bursa, ein paar
engliche Brocken kann er auch
und so vertreiben wir uns
auf der Talfahrt der längsten
Einseilschwebebahn der Welt
die Fahrzeit.

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gerade runter geht ja noch

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Er erklärt uns, was wir aus dem
Gondelfenster alles sehe ,
das war schon eine große Hilfe,
die Sachen hätten wir
sonst nicht bemerkt.

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An der Talstation verabschieden
wir uns von ihm.

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Nachdenklich macht er uns ein Zeichen,
ihm zu

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folgen.

Vor der Station bugsierte er uns
in ein Taxi und erklärt uns
auf dem Weg in die Stadt
weitere Sehenswürdigkeiten!
Vor dem größten, dem schönsten
oder dem heiligsten
komplemtiert er uns höflich
aus dem Taxi und winkt uns
herzlich nach. 💕

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Wir schauen uns dann
die heiligen Gräber von …
(ehm, 👿  vergessen) an,

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geniessen den Panoramablick
beim historischen Uhrenturm
und wie dann der Muezzin
zum Mittagsgebet ruft,
geht uns GlobeTrottel auf,
dass es schon ein Uhr sind.

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Uhrenturm, frisch geschruppt für den Besuch der GlobeTrottel 😜

Das Mittagessen muß noch
eine halbe Stunde warten,
hier gibt es nichts zu Spachteln,
oder die Lokale sind so klein und verwaist,
dass wir nicht an ein leckeres Essen glauben.

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ohne Worte, hier wäre das Döner e t w a s teuer gekommen

Aber im richtigen Viertel,
oder der richtigen Straße,
da gibt es was zwischen den Kiemen! 🙂

Jürgen will unbedigt einen Kebab❗❗❗
Sein Argument:
Hier in Bursa wurde der
senkrechte Dönerspieß erfunden
und wenn wir hier keinen probieren,
was sollen wir in Deutschland berichten
wenn wir danach gefragt werden?
Haben bei McDoof einen Hamburger gegessen?

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Unser Lokanta hat ausreichend
fünf Tische auf zwei Etagen,
zwei Köche hinter dem Tresen
und einen Kellner.
Am Tresen bestellen wir
zwei Döner komplett,
dazu Ayran und eine Cola.

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Rauchen darf man wie üblich natürlich nicht ! 👍

Jürgens zweiter vernünftiger
Vorschlag des Tages:
Teilen wir uns noch einen Dritten?
findet auch bei Dagmar Anklang.

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die beiden Photos sind noch vor dem Essen

Nach dem Essen dann die ungewisse Frage:
Wie teuer fällt die Rechnung aus? 😟
(Na, weil ihr es seid: 19 TL = ca 2,70 €.)

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gut gegessen, nun aber keine Schuhe mehr 😆

Irgendwie haben wir für weitere
touristische Aktivitäten keinen Sinn,
bei über 25°C ist es uns nach der Kühle
im Nationalpark einfach zu warm.
So laufen wir wahllos durch die Bazare,
den kleinen Einkaufsgassen
und fühlen uns wohl.
Europäische Touristen können wir
nicht ausmachen.

Am Nachmittag dann die Katastrophe!
Fast eine Stunde suchen wir
im Gassenwirrwar nach einem Café.
Am Vormittag waren soo viele im Blickwinkel,
aber jetzt, durstig und mit müden Füßen,
n  i  c  h  t  s  !   😭

Der Riecher der Globetrottel funktioniert,
weit und breit das einzigste Café,
mit Außenbestuhlung und
noch zwei freien Tischen.
Haben aber nur einen besetzt. 😉
Die Kuchenauswahl bescheiden und gering,
aber der Käsekuchen ein Gedicht! 😙
So dürft ihr euch nicht wundern,
dass wir für zwei Cappuccino
und zweimal Kuchen
42 TL bezahlt haben.

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das sind noch längst nicht alle Minarette !

Vom Café aus planen wir
großzügig den Rückweg,
um hier und da,
oder auch dort,
noch etwas Einzukaufen,
frau brauch ja mal was. 😅

Metzgerei und Bäckerei abgehakt,
den Delikatessenladen haben wir
nicht geplant, aber nach der Käseprobe
wandert davon ein Stück in den Rucksack
(1 kg für 30 TL).

Einen Platz, wo die Droschgenfahrer
sich sammeln, findet sich auch rasch
und der fährt uns für 15 TL
drei Kilometer die steile Straße rauf
zur Talstation der Seilbahn.

Kaum das wir abgefahren sind,
wird es merklich kühler,
ehrlich,
schon nach zwei, drei Minuten!

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Bergstation, weißer Haushund trifft auf "wilde" Freigänger 💕

Im unserem in der Sonne abgestellten Womo,
die Gardinen und Rollos weit offen,
sind es gerade mal 19°C.

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut          
Gut                    ✔
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Den 1. Oktober 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: teils Sonne, teils Wolken, teils Regen, teils Gewitter

Programm des Tages: Bursa entfällt wegen schlechten Wetter

Hui, erster Oktober schon! 😯
In der Nacht ist es bei uns auf 1.600 m
auch herbstlich geworden,
erst ein richtig langer Regenguss
und später ein kühler Wind.

Heute morgen bei Zeiten aufgestanden,
wir wollten ja mit der Seilbahn
runter nach Bursa gondeln.
Während des Frühstücks zieht sich
der Himmel rasch zu,
das Wetter App wahrsagt
für den ganzen Nachmittag
Dauerregen unten an,
da verzichten wir auf die Gondelfahrt.

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rechts ein Pfeiler von der modernen Bergbahn

Aber uns erkundigen,
wann und wie oft die Fahrt
von statten geht,
das wollen wir gerne wissen.
Der sehr junge Mann kann
jedoch keine Fremdsprache,
Abfahrpläne oder eine Preistafel fehlen. 😱

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Umsteige Station der Bergbahn

Auf dem Rückweg zum Womo
noch eben ein Brot gekauft.
Die Wolken hängen immer tiefer durch,
der Wind wird immer kühler. 😨

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unser verwaistes Grillrestaurant, heute wird wohl niemand im freien Sitzen

Nach dem Mittag besucht uns
ein heftiges Gewitter.
Die nahen, hohen Masten der Seilbahn
beruhigen uns ein wenig,
die sind gut geerdet!
Nach dem Gewitter gibt es dann
Dauerregen.

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

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Den 30. September 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: zugezogen mit kleinen Regenschauern

Programm des Tages: ein ruhiger Sonntag

Die ersten Spaziergänger kommen erst,
wie wir schon am frühstücken sind.
In der Nacht haben wir nichts gehört,
nur in aller Frühe den Ruf vom
Muezzin vom Minarett im nahen Wald. 🙂

Unser Erkundungsrundgang führt uns
durch die touristische Abteilung
des Nationalparks,
sind halt neugierig
wie das so ausschaut.

image❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗

❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗

Für morgen haben wir uns
schon einmal nach
der Seilbahn umgeschaut,
schaut ganz modern
und vertrauensvoll aus.

Zum Mittag ziehen ein paar
sehr dunkle Wolken vor die Sonne,
so dass wir auf das Grillvergnügen verzichten.

Nachmittags werden wir
auf berlinerisch angesprochen,
woher, wohin und wie es
uns in der Türkei gefällt.
Er berichtet, wie schön
seine Heimatstadt Bursa sei
und wie sehr er es bedauert,
schon diese Woche zurück
nach Berlin fliegen zu müssen.

Zum Abend gibt es dann
den Blumenkohl aus der Pfanne.
Grüße an die Köchin im blauen Kasten!

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

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Den 29. September 2018, Samstag – Globetrottel’s Blog – nach Uludağ

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Es hat funktionier,
die ersten Verfolger folgen
unseren digitalen Spuren
auf dem „neuen“ Blog.
Danke, dass ihr uns weiter folgt.

Gisela und Uwe fragen,
wie wir die Picknickplätze finden :o:

1. Durch Zufall, die Türken lieben das Picknicken; wenn man bei den verdächtigen Stellen schaut, Schattenbäume sind Pflicht, findet man die Feuerstellen, bei größeren Arealen oft auch Bänke, Toiletten, Dusche usw.; leider erkennt man diese auch an den vielen Hinterlassenschaften (Müll).

2. Wir haben den Womo-Führer „Mit dem Wohnmobil durch die Türkei, Teil 1: Der Westen“ an Bord (leider nicht mehr aktuell).

3. Das App „Park4Night“ (im Moment nicht oft im Gebrauch).

4. Unser Navigationsprogramm ist auf einem Tablet Computer installiert. Wir haben verschiedene ausprobiert und sind bei OSM geblieben (Open Street Map).
Hiermit läßt sich offline navigieren, die Karten immer sehr aktuell und was nicht zu verachten ist, sie sind kostenfrei! (Nur wenn man mehr wie 10 Karten (nicht Länder) auf ein Gerät laden möchte, kostet die App eine einmalige geringe Gebühr.)
Das Menü bietet eine große Auswahlmöglichkeit, so z.B. die Parkplätze anzuzeigen. Sind diese dann im Wald, so ist das in der Türkei mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Picknickplatz (Piknik Alani heißen diese). Am Strand funktioniert das auch recht gut; wenn dort keine Bebauung angezeigt wird, sind die meist auch Übernachtungsgeeignet.
In Griechenland hat uns das Navi sogar die offiziellen Stellplätze verraten, mit einem Wohnwagen-Symbol.

Nach dem Frühstück wird
klar Schiff gemacht,
gespült, Müll ordentlich entsorgt,
bei dem kleinen Picknickareal
steht eine Mülltonne,
und das Wasser am Brunnen aufgefüllt.

Auf der wie mit einer Brechstange
geplanten Schnellstraße geht es
zunächst langsam, weil  s t e i l  bergauf,
in Richtung Bursa.

Den vom Womoführer erwähnten
Aussichtsstellplatz fahren wir
erst gar nicht an,
bei dem Verkehr 😱
(außerdem hängen die Wolken tief,
Smogmief hängt in der Luft).

Bei der Durchfahrt von Bursa
überlegen wir, ob wir die Stadt
bei der dicken Luft überhaupt
besichtigen möchten, und fahren
zu dem vom Womoführer
empfohlenen Nationalpark.

Nachdem wir die „Maut“ entrichtet haben,
dürfen wir uns hier Wohlfühlen.

Der Weg durch Bursa
und der lange Bergaufstieg
hat uns mehr Zeit gekostet wie erwartet
und so kommen wir recht spät
an der Bergstation einer Seilbahn an.

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Vom nahen Restaurant kommt
ein wohlriechender Grillgeruch,
dem folgen unsere Nase
und eine Minute später hätten wir
fast im „Biergarten“ gesessen.
Der Manager scheucht uns in das Haus,
wo wir an einer großen Metzgertheke
unser Fleisch aussuchen dürfen.

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Mit diesem setzen wir uns
wieder an den Tisch,
ein Kellner bringt die Zutaten,
Brot, Salat, Soßen und Wasser.
Nein, kein Bier! 😩

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Der Grillverwalter stellt uns einen
hoch erhitzen Holzkohlegrill zur Seite,
grillen dürfen wir selber! 🙂

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Das Grillvergnügen hat uns 112 TL gekostet,
angemessen bei dem leckeren Fleisch.

Danach ist ein Verdauungsspaziergang angesagt,
suchen ja auch noch einen
optimalen Stellplatz für die Nacht.
Der ist dann rasch gefunden,
nicht das die Auswahl gering wäre,
er sollte nicht zu schattig sein,
sind ja 1.600 Meter hoch,
nicht zu nah an den unzähligen
Picknickgarnituren,
wir sind immer noch
keine Frühaufsteher!

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Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut          
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