Beiträge mit dem Schlagwort: Berge

Globetrottel’s Bericht – Sonntag, 16. Juno 2019 – am Stausee

Wetter: Sonne, Mittags verdunkelt eine Gewitterfront den Südhimmel

Programm des Tages: uns geht es (fast) wieder gut  😉

Am späten Vormittag schiebt sich im Süden eine dichte Wolkenschicht vor den Himmel, weit in der Ferne grummelt es, die abgedeckte Sonne und etwas Wind machen den Aufenthalt im Freien heute sehr angenehm.
Was macht man/frau wenn es nichts oder wenig zu schauen gibt?
Beobachten wie andere die Furt meistern!

image

Knuffig, sooo süß, Streichelpartner gesucht ! 🙂

Wir sitzen etwas oberhalb der Furt im Baumschatten, zehn Meter entfernt, fünf Meter tiefer werden wir von den Fahrern, wenn sie nach oben in Richtung Süd/Sonne schauen, nicht gesehen. Diejenigen, die öfters die Furt passieren, gehen kurz vor der schrägen (feinkiesig, sehr locker) Rampe vom Gas, kurz bevor die Vorderräder das feste Bachbett berühren (ca. 15 – 20 cm tief, steinig) wird dezent wieder etwas Gas gegeben und der Wagen hat den Abstieg ohne Probleme geschafft. Das sind die Fahrer von Suzuki Jimmy und Lada Niva, nicht spektakulär für uns, aber es gefällt uns, wie locker die Fahrer das angehen.
Ganz gespannt verfolgen wir dann den Fahrer von einem Toyota LandCruiser mit dicken fetten All Terrain Reifen , der dicke Benzinmotor tuckert dezent vor sich hin. Ein paar Minuten wird sich aus dem Wageninnere die Furt angeschaut, kurz mal aussteigen, um sich umzuschauen, nicht bei der Hitze. 😰
Dann wird plötzlich VOLLgas gegeben, wir ziehen unsere Köpfe ein, um nicht von dem Geschosshagel getroffen zu werden. 😱 Der Toyofahrer buddelt eine über 10 cm tiefe Spurrille auf einer Stelle, dann gibt er entnervt auf. 😦
Ein paar Stunden später hoppelt ein fast 20 Jahre alter Peugeot 206 die Steigerung herunter, kurz vor der entscheidenden Rampe hält der Fahrer kurz an, schaut sich um und ist im nächsten Moment, ohne Probleme, drüben.
Was auch nicht geht, ist ein Golf III mit rutschender Kupplung, böse klingendem Motor und einer sechsköpfigen Besatzung. Das Team hat schon am Nachmittag bei ihrem Grillabenteuer bei uns für Aufmerksamkeit gesorgt! 😉 Den schwarzen Golf gegen Mitternacht in einen unmöglichen Winkel in den Bach treiben, das funktioniert nicht, schon überhaupt nicht, wenn die Kupplung nicht mehr richtig greift. Die junge Besatzung hat den/die richtigen Muntermacher intus und nimmt das Ganze sehr locker, wir hören die Mädels kichern, die Jungs laut lachen. Nach geraumer Zeit, außer dem Kupplungsbelag haben auch die Fronträder außerordentlich abgenommen, kommen die auf die Idee, wenn einer lenkt und die anderen statt rumzualbern alle schieben, dass der  Golf aus dem Bachbett befreit werden kann. 😀
Heute Vormittag kommt dann ein gelber Geländewagen angeschlichen, Motor aus und die Furt von allen Seiten beäugt, vorsichtshalber werden auch noch unzählige Bilder geknipst.

image

ohne Worte 😉

Der Fahrer wirkt so ängstlich, dass wir Angst haben, dass er mitten im Bachbett stecken bleibt und einen Rückstau verursachen wird. Wir rufen gleich die Feuerwehr an, die mit einem Rüstwagen und Schlauchboot anrückt. Die blitzenden Blaulichter veranlassen den Fahrer, schleunigst die Furt zu verlassen und entschwindet rasch. Wir können zum Glück der Feuerwehr unser umfangreiches Bildmaterial zur Verfügung stellen, die loben unser fürsorgliches Handeln und geben uns für den Wiederholungsfall die geheime Telefonnummer der Hubschrauberstaffel vom Innenministerium. (Eine Einladung zum nächsten Feuerwehrfest haben wir auch erhalten! 😍)

image

moderner Rüstwagen der Feuerwehr mit Boot ist gleich zur Stelle ! 😄

Was auch geht, ein Opel Corsa aus den 90er. Frischen Mutes fährt der Fahrer einfach durch die Furt, als wäre es nur ein flacher Zebrastreifen. 🐠
Was überhaupt nicht geht ist ein frisch (schlecht!!!) polierter grüner Audi A4, die Jungfamilie mit drei kleinen Kindern bleibt natürlich an der tiefsten Stelle stecken. Die Kinder werden evakuiert, die Frau gibt Richtungsanweisungen und der Fahrer gibt Gummi, äh, die Reifen geben Gummi an die Umwelt ab. 👿 Die finden das lustig, lachen und telefonieren 📲. Nur hundert Meter weiter beäugt ein Geländewagenfahrer amüsiert die Szene, warum den nicht um Hilfe fragen? 😮 Schließlich kommt der kleine Opel Corsa zurück, fährt an einer anderen Stelle problemlos durch den Bach und wird vor den Audi A4 eingespannt. Erneut gibt es viel Gelächter, noch mehr Reifenabrieb und der Audi A4 verliert auch noch seine unteren Motorabdeckungen. 😕

Fazit: mit wenig Gas, im spitzen Winkel die Böschung runter und wieder rauf, so haben es die Meisten gemeistert, mit viel Gas sind jedoch alle gescheitert.

Ich hin hier: N 42° 49.876′ E 023° 47.017′ // 501 m
Ü-Platz: Stausee bei Botevgrad

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

Kategorien: 2019-06 Juni, Bulgarien | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globetrottel’s Bericht – Samstag, 15. Juno 2019 – am Stausee

Wetter: Sonne!  🌝

Programm des Tages: es geht uns besser, es geht wieder aufwärts 🙂




Verhungern oder rasch ins nächste Dorf einkaufen fahren? 😦
Wir stehen beim Weckerklingeln auf und düsen rasch in den nächsten Ort, die erste Hälfte des Weges eher langsam, möchten doch keines der vom Aussterben bedrohten Schlaglöcher totfahren! 😂

Unterwegs halten wir Ausschau nach einem Brunnen und nach einer Mülltonne. Einen abgestellten Brunnen sichten wir sogar, später wieder auf unserem Ü-Platz fällt uns auf, da gab es eine Mülltonne. 😕

Der Ort überrascht uns mit einen KAUFLAND, da brauchen wir bei der mittlerweilen Mittaghitze nicht rumzusuchen. Rasch Brot, Eier, Grillfleisch und jede Menge Saft eingekauft und im Ort bei der einzigen Tankstelle vorsichtshalber Gas aufgetankt, haben das erste Mal seit Jahren den Füllzustand nicht im Griff.

Am See parken wir gleich wieder bei unserem Anhänger, die Fußmatte kommt auf der gleichen Stelle zu liegen.
Zu Mittag gibt es Teigtaschen, die eine Sorte richtig lecker, die mit der Käsefüllung eher laff.

Wie gehabt sitzen wir im Schatten, beobachten das Geschehen am See, die Angler haben sich ab dem Mittag verzogen, ein Jetboot fährt krachend über dem See. Später gesellt sich ein 180 PS Rennboot dazu, der Besitzer ließ es sich nehmen, uns auf Deutsch zu begrüßen. Noch später die nächste Begegnung mit deutscher Sprache, der nette Mann war mal auf der deutschen Schule in Berlin.

Unser knuffiger, sooo süßer Hund hat uns auch wieder besucht, mit der mutmaßlichen Mutter.

Schon am frühen Abend gehört uns unerwartet der See wieder ganz alleine. Läuft da was Spannendes im TV, Fußball oder sonst was? 😆

Ich hin hier: N 42° 49.876′ E 023° 47.017′ // 501 m
Ü-Platz: Stausee bei Botevgrad

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

Kategorien: 2019-06 Juni, Bulgarien | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globetrottel’s Bericht – Freitag, 14. Juno 2019 – am Stausee

Wetter: Sonne 

Programm des Tages: Mitternachtssnack oder Bericht aus dem Krankenrevier 😷

Pünktlich zur Geisterstunde, der helle Fastvollmond war gerade von ein paar Wolken umhüllt, mächtiges Glockengeläut und Gepolter. 😱 Die Kühe sind nur zu zweit, das Geläute klingt anders, kennen wir ja. 😄 Jürgen schleicht sich leise aus dem Womo, direkt vor dem Womo grasen vier oder fünf Pferde, in dem trüben Licht ist das Beobachten der sehr scheuen Tiere sehr schwierig.
30 °C und den ganzen Tag eine feine Brise Wind. 💨
Langsam geht es wieder besser, ihr wißt ja, eine Infektion kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage und verschwindet nach drei weiteren Tagen.
Heute haben wir feststellen müssen, dass Dagmar sich auch ganz schön verbrannt hat! Wir sind hier nicht im Hochgebirge, nur 500 m hoch und wir sind seit dem Frühjahr immer regelmäßig draußen gewesen. Gibt es über Bulgarien ein totgeschwiegenes Ozonloch? 😮
Wir sitzen weiterhin im Schatten, weichen jedem Sonnenstrahl aus und beobachten das Geschehen unten am See.
Freund Adebar fliegt die Stationen der Fischer an, stellt sich wenige Meter neben den Anglern hin und bettelt um eine milde Gabe, scheint uns so, dass er damit Erfolg hat.
Der Junghund, der uns schon gestern besucht hat, hat sich heute auch von seinem Rudel getrennt und macht uns einen weiteren Kurzbesuch. Der „Kleine“ ist so richtig knuffig, Dagmar sagt, sooo süß!  Auf fünf Meter Entfernung meinen wir die Flöhe husten zu hören, die Streicheleinheit fällt da aus. Im Laufe des Tages besuchen uns weitere Hunde und wir spekulieren,  wer die Eltern sind.
Die Angler, die unterhalb des Womos durch die Furt prechen, grüßen uns mittlerweile, wir sind bestimmt schon ein vertrauter Anblick.
Am späten Nachmittag wird es voller am Stausee, Wochenendausflüger 🎣 bauen am Seeufer auf der gegenüberliegende Seite ihre Zelte auf. ⛺

Ich hin hier: N 42° 49.876′ E 023° 47.017′ // 501 m
Ü-Platz: Stausee bei Botevgrad

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

Kategorien: 2019-06 Juni, Bulgarien | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globetrottel’s Bericht – Donnerstag, 13. Juno 2019 – am Stausee

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Kurzbericht aus dem Krankenlager




31°C im Schatten, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und eine arge Lichtempfindlichkeit.
Da hat Jürgen wenig Andrang, irgendetwas zu erledigen. Dagmar, der es etwas besser geht, erledigt eine kleine Handwäsche. Das Wasser holen wir aus dem Bach, der unterhalb von unserem Ü-Platz in den Stausee fließt.

Trotz dass Jürgen sich meist im Schatten aufgehalten hat, hat er am Abend eine intensive Rötung.

Zur Mittagszeit werfen wir einen Blick auf unseren neuen Klocky von Ikea, 31°C! Kurzerhand, weil keiner von uns Hunger verspürt, lassen wir das Mittagessen ausfallen, am Abend haben wir uns vom Grill Leckereien geholt.

Ich hin hier: N 42° 49.876′ E 023° 47.017′ // 501 m
Ü-Platz: Stausee bei Botevgrad

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

Kategorien: 2019-06 Juni, Bulgarien | Schlagwörter: , , , , , , , | 2 Kommentare

Globetrottel’s Bericht – Mittwoch, 12. Juno 2019 – am Stausee

Wetter: Sonne

Programm des Tages: GesundWerden

Unsere vierbeinigen Wecker 🐮🐄🔔 kamen erst nach Mitternacht zur Ruhe, oder sind abgewandert.:? Das Phänomen, dass die Kühe in der Nacht so lange grasen, haben wir schon einmal mitbekommen, dagegen läßt sich ja auch nichts sagen, nur daß es bei jeder Kopfbewegung scheppert! 🔔  😉
Dafür haben wir heute morgen Ruhe, haben etwas länger im Bett gelegen, um rasch zu genesen. 😷😆

image

unsere Wecker haben uns ausschlafen lassen ⏰

Mittags wolkenfreier Himmel, da haben wir gleich den Grill ausgepackt und uns in die warme Sonne gesetzt. Da sind unsere zwei vierbeinigen Wecker gleich mal schauen, nein, Gras haben wir nicht für die beiden auf dem Grill gehabt. 🍖🍗

image

n e i n, die tun nichts, die wollen nur schauen 😄

Ansonsten gibt’s nichts zu berichten, die Angler 🎣 sind unten am Seeufer, die stören uns nicht und wir sie nicht. 🐟

image

nicht Millionen, aber sehr sehr viele flattern hier herum

Ich hin hier: N 42° 49.876′ E 023° 47.017′ // 501 m
Ü-Platz: Stausee bei Botevgrad

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

Kategorien: 2019-06 Juni, Bulgarien | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globetrottel’s Bericht – Dienstag, 11. Juno 2019 – zum Stausee

Wetter: bedeckt bis sonnig

Programm des Tages: WeiterFahrt

Bis kurz bevor wir ins Bett sind, haben ein paar Idioten mit ihrem dicken Daimler Fahrübungen abgehalten, wir waren nahe dran auf den 2. Platz überzuwechseln, als sie endlich marnierlich wegfuhren.
Heute Morgen drückt die Sonne aus den Schleierwolken, durch den Regen ist es unangenehm, im Womo haben wir eine Luftfeuchtigkeit von 76 %. 😰 Nichts wie wieder in die Berge. Unser anvisiertes Ziel, den Varna Park bei Sofia, obwohl wir fast daran vorbeifahren, lassen wir links liegen, ist jetzt für den nächsten Besuch vorgemerkt.;)
Hinter Sofia bringt uns die Autobahn flott in die Berge, ab der Abfahrt zu unserem See gibt es eigentlich keine Straße mehr! 😱😨 Die Löcher werden nur hin und wieder mit etwas Asphalt verbunden. 😥 Dann fallen uns die unzähligen LKWs auf, die uns entgegen kommen. Die werden, wie wir feststellen, über eine Behelfsausfahrt kurz vor einer „kilometer?“langen Brücke abgeleitet. Wir sehen auf unserem Weg unter der Brücke sehr viele von den riesigen Brückenpfeilern, einige sind frisch renoviert, aber da fehlt noch weit über die Hälfte.
Für die 11 Kilometer von der Abfahrt zum See brauchen wir einige Zeit, fahren nur im 2. Gang, max. 30 km/h.

image

ohne die Wolken schön Idyllisch 🙂

image

von der weit entfernten Autobahnbrücke hören wir nichts 🙂

Der Anblick vom See entschädigt uns gleich für die kleine Strapaze, nur ein paar Kühe und Angler teilen mit uns das Areal, 🙂 hier auf 500 Meter über Meereshöhe ist es gleich wieder angenehm.

image

auf gute Nachbarschaft 😆 Obwohl, den Wecker 🔔 hat sie um den Hals geschnallt 😕

Ich hin hier: N 42° 49.876′ E 023° 47.017′ // 501 m
Ü-Platz: Stausee bei Botevgrad

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

Kategorien: 2019-06 Juni, Bulgarien | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Den 3. Oktober 2018, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: Sonne, am Nachmittag ziehen Nebelschaden vom Tal herauf

Programm des Tages: Umgebung erkunden

Wieder ein blauer Himmel,
wie wir durch das Fenster lugen,
da möchten wir gerne mehr
vom Nationalpark erkunden.

Ein schwieriges Unterfangen,
wie wir bald feststellen müssen.
Die Wege sind nicht markiert
und zahlreiche Pfade verlassen
den „Hauptweg“, der aber auch
nicht merklich breiter oder besser
wie die Pfade sind.

image

Unser Weg mutiert zu einem
ausgewaschenen Bachlauf,
matschig vom letzten Regen
mit faustdicken Felsen,
die zum Stolpern einladen.

image

Vor dem steilen, schattigen Anstieg
geben wir dann auf,
das macht einfach keinen Spaß,
außerdem sind wir nicht sicher,
ob der Weg oben
auch wirklich weiter geht.

image

Nun zum letzten Mal
das Thema Müll,
versprochen.

Wir stehen mit unserem Womo
auf einen der zahlreichen Parkplätzen,
links und rechts der Wege gibt es
unendlich viele Picknickgarnituren
und an den Fahrwegen wirklich
alle paar Meter Unmengen von Mülltonnen.
Wir sehen jeden Morgen einen Trupp,
der die Hinterlassenschaften
vom vortag beseitigt, danach macht
das Areal wieder einen propperen Eindruck.

Abseits des Picknickareals ist es
eigentlich nicht gestattet,
Feuer anzuzünden,
Abfall zu hinterlassen
natürlich auch nicht,
es ist ein Nationalpark!

Der Reinigungstrupp beschränkt
seine Aktivität auf den Picknickbereich,
das können wir nachvollziehen,
der ist riesengroß,
300 Picknickbänke? 😕
Ausserhalb der Freizeitarena wird dann
nicht mehr der Dreck aufgesammelt
und bei jeder verbotenen Feuerstelle
bleibt der Müll liegen.

Jetzt eine erfreuliche Meldung!
Ab dem 1. Januar 2019 dürfen Plastiktüten
nicht mehr unentgeltlich abgeben werden.

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut          
Gut                    ✔
Befriedigend  
Ausreichend   
Mangelhaft     
Ungenügend   

ℹ  💡  🚰  🚮  🚽  🚾   einige Restaurants
Polizei fährt nachts öfters Kontrolle

Kategorien: 2018-10 Oktober, Türkei | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Den 2. Oktober 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Seilbahn fahren und Döner essen

Nach der regnerischen Nacht
trauen wir unseren Augen nicht!
Ein fast durchgehender blauer Himmel
erfreut unsere Augen! ! !

In Aufbruchstimmung spricht uns Yüksel
von der Nationalparkverwaltung an,
ob wir nicht fürchterlich
gefroren hätten in der Nacht?
Ob er unsere Verneinung glaubt? 😦

Ein kleiner Lichtblick später
am Ticketschalter der Seilbahn,
die junge Frau hinter der Kasse
kann wenigstens ein wenig Englisch.

Die Fahrt ist doch teurer
wie uns alle berichtet haben,
aber einen Rückzieher
nach einem Tag der Warterei
machen wir nicht,
so wechseln 150 TL den Besitzer.

image

oH, da einsteigen ?

image

Hui, da runter 😱

Unser Mitpassagier in der Gondel
ist aus Bursa, ein paar
engliche Brocken kann er auch
und so vertreiben wir uns
auf der Talfahrt der längsten
Einseilschwebebahn der Welt
die Fahrzeit.

image

gerade runter geht ja noch

image

image

image

Er erklärt uns, was wir aus dem
Gondelfenster alles sehe ,
das war schon eine große Hilfe,
die Sachen hätten wir
sonst nicht bemerkt.

image

image

An der Talstation verabschieden
wir uns von ihm.

image

Nachdenklich macht er uns ein Zeichen,
ihm zu

image

folgen.

Vor der Station bugsierte er uns
in ein Taxi und erklärt uns
auf dem Weg in die Stadt
weitere Sehenswürdigkeiten!
Vor dem größten, dem schönsten
oder dem heiligsten
komplemtiert er uns höflich
aus dem Taxi und winkt uns
herzlich nach. 💕

image

Wir schauen uns dann
die heiligen Gräber von …
(ehm, 👿  vergessen) an,

image

geniessen den Panoramablick
beim historischen Uhrenturm
und wie dann der Muezzin
zum Mittagsgebet ruft,
geht uns GlobeTrottel auf,
dass es schon ein Uhr sind.

image

Uhrenturm, frisch geschruppt für den Besuch der GlobeTrottel 😜

Das Mittagessen muß noch
eine halbe Stunde warten,
hier gibt es nichts zu Spachteln,
oder die Lokale sind so klein und verwaist,
dass wir nicht an ein leckeres Essen glauben.

image

ohne Worte, hier wäre das Döner e t w a s teuer gekommen

Aber im richtigen Viertel,
oder der richtigen Straße,
da gibt es was zwischen den Kiemen! 🙂

Jürgen will unbedigt einen Kebab❗❗❗
Sein Argument:
Hier in Bursa wurde der
senkrechte Dönerspieß erfunden
und wenn wir hier keinen probieren,
was sollen wir in Deutschland berichten
wenn wir danach gefragt werden?
Haben bei McDoof einen Hamburger gegessen?

image

Unser Lokanta hat ausreichend
fünf Tische auf zwei Etagen,
zwei Köche hinter dem Tresen
und einen Kellner.
Am Tresen bestellen wir
zwei Döner komplett,
dazu Ayran und eine Cola.

image

Rauchen darf man wie üblich natürlich nicht ! 👍

Jürgens zweiter vernünftiger
Vorschlag des Tages:
Teilen wir uns noch einen Dritten?
findet auch bei Dagmar Anklang.

image

die beiden Photos sind noch vor dem Essen

Nach dem Essen dann die ungewisse Frage:
Wie teuer fällt die Rechnung aus? 😟
(Na, weil ihr es seid: 19 TL = ca 2,70 €.)

image

gut gegessen, nun aber keine Schuhe mehr 😆

Irgendwie haben wir für weitere
touristische Aktivitäten keinen Sinn,
bei über 25°C ist es uns nach der Kühle
im Nationalpark einfach zu warm.
So laufen wir wahllos durch die Bazare,
den kleinen Einkaufsgassen
und fühlen uns wohl.
Europäische Touristen können wir
nicht ausmachen.

Am Nachmittag dann die Katastrophe!
Fast eine Stunde suchen wir
im Gassenwirrwar nach einem Café.
Am Vormittag waren soo viele im Blickwinkel,
aber jetzt, durstig und mit müden Füßen,
n  i  c  h  t  s  !   😭

Der Riecher der Globetrottel funktioniert,
weit und breit das einzigste Café,
mit Außenbestuhlung und
noch zwei freien Tischen.
Haben aber nur einen besetzt. 😉
Die Kuchenauswahl bescheiden und gering,
aber der Käsekuchen ein Gedicht! 😙
So dürft ihr euch nicht wundern,
dass wir für zwei Cappuccino
und zweimal Kuchen
42 TL bezahlt haben.

image

das sind noch längst nicht alle Minarette !

Vom Café aus planen wir
großzügig den Rückweg,
um hier und da,
oder auch dort,
noch etwas Einzukaufen,
frau brauch ja mal was. 😅

Metzgerei und Bäckerei abgehakt,
den Delikatessenladen haben wir
nicht geplant, aber nach der Käseprobe
wandert davon ein Stück in den Rucksack
(1 kg für 30 TL).

Einen Platz, wo die Droschgenfahrer
sich sammeln, findet sich auch rasch
und der fährt uns für 15 TL
drei Kilometer die steile Straße rauf
zur Talstation der Seilbahn.

Kaum das wir abgefahren sind,
wird es merklich kühler,
ehrlich,
schon nach zwei, drei Minuten!

image

Bergstation, weißer Haushund trifft auf "wilde" Freigänger 💕

Im unserem in der Sonne abgestellten Womo,
die Gardinen und Rollos weit offen,
sind es gerade mal 19°C.

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut          
Gut                    ✔
Befriedigend  
Ausreichend   
Mangelhaft     
Ungenügend   

ℹ  💡  🚰  🚮  🚽  🚾   einige Restaurants
Polizei fährt nachts öfters Kontrolle

Kategorien: 2018-10 Oktober, Türkei | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Den 1. Oktober 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: teils Sonne, teils Wolken, teils Regen, teils Gewitter

Programm des Tages: Bursa entfällt wegen schlechten Wetter

Hui, erster Oktober schon! 😯
In der Nacht ist es bei uns auf 1.600 m
auch herbstlich geworden,
erst ein richtig langer Regenguss
und später ein kühler Wind.

Heute morgen bei Zeiten aufgestanden,
wir wollten ja mit der Seilbahn
runter nach Bursa gondeln.
Während des Frühstücks zieht sich
der Himmel rasch zu,
das Wetter App wahrsagt
für den ganzen Nachmittag
Dauerregen unten an,
da verzichten wir auf die Gondelfahrt.

image

rechts ein Pfeiler von der modernen Bergbahn

Aber uns erkundigen,
wann und wie oft die Fahrt
von statten geht,
das wollen wir gerne wissen.
Der sehr junge Mann kann
jedoch keine Fremdsprache,
Abfahrpläne oder eine Preistafel fehlen. 😱

image

Umsteige Station der Bergbahn

Auf dem Rückweg zum Womo
noch eben ein Brot gekauft.
Die Wolken hängen immer tiefer durch,
der Wind wird immer kühler. 😨

image

unser verwaistes Grillrestaurant, heute wird wohl niemand im freien Sitzen

Nach dem Mittag besucht uns
ein heftiges Gewitter.
Die nahen, hohen Masten der Seilbahn
beruhigen uns ein wenig,
die sind gut geerdet!
Nach dem Gewitter gibt es dann
Dauerregen.

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut          
Gut                    ✔
Befriedigend  
Ausreichend   
Mangelhaft     
Ungenügend   

ℹ  💡  🚰  🚮  🚽  🚾   einige Restaurants
Polizei fährt nachts öfters Kontrolle

Kategorien: 2018-10 Oktober, Türkei | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Den 30. September 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: zugezogen mit kleinen Regenschauern

Programm des Tages: ein ruhiger Sonntag

Die ersten Spaziergänger kommen erst,
wie wir schon am frühstücken sind.
In der Nacht haben wir nichts gehört,
nur in aller Frühe den Ruf vom
Muezzin vom Minarett im nahen Wald. 🙂

Unser Erkundungsrundgang führt uns
durch die touristische Abteilung
des Nationalparks,
sind halt neugierig
wie das so ausschaut.

image❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗

❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗

Für morgen haben wir uns
schon einmal nach
der Seilbahn umgeschaut,
schaut ganz modern
und vertrauensvoll aus.

Zum Mittag ziehen ein paar
sehr dunkle Wolken vor die Sonne,
so dass wir auf das Grillvergnügen verzichten.

Nachmittags werden wir
auf berlinerisch angesprochen,
woher, wohin und wie es
uns in der Türkei gefällt.
Er berichtet, wie schön
seine Heimatstadt Bursa sei
und wie sehr er es bedauert,
schon diese Woche zurück
nach Berlin fliegen zu müssen.

Zum Abend gibt es dann
den Blumenkohl aus der Pfanne.
Grüße an die Köchin im blauen Kasten!

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut
Gut
Befriedigend
Ausreichend
Mangelhaft
Ungenügend

ℹ 💡 🚰 🚮 🚽 🚾 einige Restaurants
Polizei fährt nachts öfters Kontrolle

Kategorien: 2018-09 September, Türkei | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Erstellt mit WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: