Italien

Globetrottel’s Bericht – Freitag, 5. July 2019 – Richung Bormio

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiter geht’s

Am Vormittag wird der Katalysator wieder eingebaut und zum Mittagessen laufen wir wieder zum Lokal, warum nicht angemessen auf die Fertigstellung des Womos warten. Die Mechaniker haben uns die Pizzen sehr ans Herz gelegt! Heute werden wir wirklich wie Stammgäste begrüßt. Nachdem geklärt ist, dass wir uns nacheinander  zwei Pizzen teilen möchten, lächelt die Kellnerin uns zwinkernd zu. Die zweite bringt uns später der Koch selber an den Tisch, die Pizza sehr schön auf dem Teller arrangiert. Unsere Dessertwünsche spricht uns die Kellnerin vor, Espresso grande und grande Cappuccino! (gleiche Getränke wie gestern, 2 Pizzen = 27 €  (*1 siehe Donnerstag)

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Werkstatt

Am Nachmittag ist das Womo dann wieder fahrfertig und wir düsen einige Kilometer weiter hoch in die Berge, dort gibt es an einem Bach eine schattige Fläche  um das Womo für die Nacht abzustellen. 😆

Ich hin hier: N 46° 23.767′ E 010° 21.232′ // 1.089 m
Ü-Platz: am Fiume Adda

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft   
Ungenügend 

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Globetrottel’s Bericht – Donnerstag, 4. July 2019 – in Grosio

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Warten

Pünktlich um acht Uhr wie ausgemacht beginnt die Diagnose, wir machen einen ausgiebigen Spaziergang währenddessen. Kurz nach unserer Rückkehr wird uns dann ausführlich berichtet, die Ursache der fehlenden Motorleistung vermuten die Mechaniker im Abgaskatalysator. Den würden sie gerne ausbauen und reinigen. Nach der Demontage bestätigt sich deren Verdacht, mit einer Endoskopkamera können wir in das Innere des Katalysators schauen.

Zum Mittagessen empfehlen sie uns ein nicht weit entferntes Lokal, geben uns augenzwinkernd 😉 eine Visitenkarte mit. Die plazieren wir bei unserer Ankunft gleich auf der Tischkante und werden als bevorzugte Gäste behandelt. Die Kellnerin zeigt uns, wie sie die Speisekarte bringt, auf ihrem Smartphone das Tagesmenue, welches wir dann auch bestellen. Zum ersten Gang gibt es leckere Spaghetti Bolognese, da knien wir uns richtig  rein, denken es,  gibt noch eine kleine Nachspeise. Denkste, der zweite Gang ist ein dünnes Kalbsschnitzel, dazu ein paar Pommes Frittes. Zur Dessert wählen wir dann auch nur noch einen starken Kaffee.
(1/4 l Wein, 1 Coca Cola, 1 kleine Flasche Wasser, 1 doppelter Espresso, 1 großer Cappucchino, 2 Menüs =26 €  *1 :))

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Zurück in der Werkstatt gibt es dann die Meldung, das unser Hecklicht, welches beim Abschleppen beschädigt wurde, erst morgen zur Verfügung steht, wir nehmen es gelassen hin.

*1 Bar / Restaurante / Pizzeria Trentina; ca. 200 m entfernt gute Parkmöglichkeit am Sportplatz (Übernachten wird wohl möglich sein, außer bei einer Veranstaltung ;))

Ich hin hier: N 46° 18.281′ E 010° 17.294′ // 680 m
Ü-Platz: Grosio, Werkstatt Auto Stelvio

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Globetrottel’s Bericht – Mittwoch, 3. July 2019 – nach Grosio

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterGeht’s

Nach dem frühen Frühstück, ein ankommender Wohnmobilist probiert erst mehrere Stellplätzen aus, einmal so eng neben uns, dass wir Tür und Fenster nur mit äußerster Vorsicht hätten öffnen können, packen wir noch ein wenig verschlafen die Möbel wieder ein.

Fast gleich nach dem Start bemerken wir fehlende Motorleistung. Da es zunächst noch etwas talwärts geht, hoffen wir auf eine Selbstheilung. 😷 Doch sobald es auch nur ein wenig wieder etwas hoch geht, ist es eine Quälerei. 😠 Sobald wir eine Abstellmöglichkeit neben der Straße gefunden haben, halten wir an und kontaktieren den ADAC Notruf. Die bestätigten nach einer Weile für den späten Mittag die Ankunft eines Abschleppdienstes.
Der kommt dann sogar etwas vor der Zeit. Die Fahrt durch das Hochgebirge, auf kurvigen Bergstraßen mit engen Serpentinen, ist sehr kurzweilig. 😄 Unsere Ankunft bei der Werkstatt vom Abschleppdienst ist kurz vor deren Feierabend, man macht uns aber Hoffnung, dass sie den Fehler am nächsten Tag aller Wahrscheinlichkeit selber beheben können, ohne dass wir zu einer Vertragswerkstatt weiter geschleppt werden müßen.

Ich hin hier: N 46° 18.281′ E 010° 17.294′ // 680 m
Ü-Platz: Grosio, Werkstatt Auto Stelvio

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Globetrottel’s Bericht – Dienstag, 2. July 2019 – nach Ponte di Legno

Wetter: vormittags bedeckt, später wieder viel Sonne

Programm des Tages: weiter geht’s

Eine hohe Wolkendecke veranlasst uns, die Pläne zu überdenken, Fahrtwetter.
Heute geht es auf größeren Straßen etwas zügiger voran, ab der Mittagszeit wird es immer klarer am Himmel und heißer. 😰

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Wir halten lange nach einem schattigen Rastplatz Ausschau, es gibt sogar einige, die werden aber nicht mit Hinweisschilder angekündigt, wenn wir sie sehen, sind wir auch schon daran vorbei gefahren. Auf dem Passo Tonale ein grausiger Anblick, Hochhäuser links und rechts des Weges. Hier könnten wir uns zu den anderen Wohnmobilen in die Sonne gesellen, fahren aber lieber weiter.

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Ein paar Kilometer weiter meint Dagmar, gleich kommt Ponte di Legno, da gibt es einen Reisemobilstellplatz, da haben wir schon einmal ein paar Tage gestanden. Na, dann schauen wir uns den noch einmal an, so der Plan. Im Halbschatten, der bald ganz im Schatten liegt, parken wir ein. Die Möbel sind rasch gerückt und wir denken uns, dass nach dem späten Mittag die weiterFahrt nicht mehr lohnt.

Ein Platzregen, während wir gemütlich essen möchten, vertreibt uns rasch ins Wohnmobil, eine gute Stunde später zeugt nichts mehr von dem Wolkenbruch.

Am Abend wird gegrillt, dann fängt es doch wieder an zu tröpfeln, über uns hat sich eine dunkle Regenwolke vor die Sonne geschoben, erneut wird das Essen rasch in das Womo getragen.

Ich hin hier: N 46° 15.868′ E 010° 31.017// 1.311 m
Ü-Platz: Ponte di Legno, Stellplatz

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend 
Mangelhaft   
Ungenügend 

ℹ  💡  🚰   🚮   🚽  🔌  15,00 €/24 Std.

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Globetrottel’s Bericht – Montag, 1. July 2019 – nach Bellamonte

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Weiter geht’s

Brot fast aufgebraucht, der Inhalt vom Kühlschrank sehr übersichtlich!  😕
Am Morgen ist ein wenig so was wie Berufsverkehr auf der Straße. Nachdem wir unsere Möbel eingeräumt haben, ist diese für uns fast alleine. So tuckern wir gemächlich, überwiegend bergaufwärts. Die Wenigen, die uns verfolgen, lassen wir bei passender Gelegenheit überholen.

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freie Fahrt

Erst zur Mittagszeit durchfahren wir einige Dörfer, wo es Geschäfte gibt. Aber wie in Italien so üblich, sind diese natürlich alle g e s c h l o s s e n ! 😑

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Recht spät, soo gerade eben noch zur Mittagszeit, sichten wir einen (noch?) geöffneten Supermarkt. Den stürmen wir auch gleich, beim nächsten müßten wir vielleicht bis zum Nachmittag warten und wo und ob der übernächste Supermarkt ist, ist etwas ungewiss. Der Markt ist recht groß und es gibt fast alles zu kaufen, große Fleischtheke, eine kleine Bäckerei, die noch vorhandenen dunklen Brote sind gleich unsere.

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Was wäre Italien ohne Pizza? Oft gibt es die Leckerei zu kaufen, so hat die Bäckerei mehre Sorten von Pizzen in der Vitrine zur Auswahl, auf jeden Fall mehr wie an Brot, auch noch vor unserem Brotkauf. Eigentlich wollten wir die Pizzen gleich aufessen, aber auf dem Parkplatz vom Supermarkt staut sich die Hitze, kein Lüftchen geht, irgendwie Gewitterluft. 💥💨💦

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Den nächsten Parkplatz mit Picknickbank sehen wir zu spät, aber den übernächsten können wir über die Ausfahrt entern, gut dass so wenig Verkehr ist.

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Pizzapause 😋

Mittlerweile hat es sich zugezogen und wir können unter einer riesigen Wolke unsere Pizzen verzehren.

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die Beine ein wenig vertreten 😉

Danach geht es weiter zum nahegelegen Parkplatz vom Castelir, den haben wir auf unserer Italien-Überwinterungstour entdeckt. Bei der Einfahrt kommen wir aus dem Staunen nicht heraus, fast an die 50 Pkws stehen hier und jetzt gibt es sogar einen Bereich für Wohnmobile❗:)
Stühle und Tisch gerückt, der leckere Kuchen muß, bevor er verdirbt, gegessen werden.
Am frühen Abend regnet es aus den fernen Gewitterwolken, solange es uns eine Abkühlung bringt, soll es uns recht sein. :mrgreen:
Heute Mittag an der Fleischtheke im Supermarkt da gab es Pollo allo Spiedo Interno, die lachten uns so an, dass wir nicht wiederstehen konnten. Oder ahnten wir, dass es am Abend nichts vom Grill geben wird wegen dem Gewitterregen? 😉

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Stellplatzphoto nach dem Gewitter :mrgreen:

Ich hin hier: N 46° 18.743′ E 011° 41.155′ //  1.549 m
Ü-Platz: Bellamonte, P5 Castelir (für Reisemobile)

Sehr gut         
Gut                  
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft   
Ungenügend 

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Globetrottel’s Bericht – Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. Juno 2019 – am Torrente Maè

Wetter: Sonne

Programm des Tages: WeiterFahrt

Am Freitag beschließen wir die Flucht. 😯 Wir haben das Empfinden, dass es jeden Tag wärmer wird, möchten irgendwo einen schattigen Platz finden. Unterwegs findet ein leckeres Walnußsbrot den Weg ins  Womo, herzhafte Antipasti wird auch gebunkert. Dann wird es schwierig. Die Stellplätze, die wir ansteuern ,sind alle sooo  s o n n i g. 😮

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Am späten Nachmittag besichtigen wir wieder so einen, kehren um, weil wir bei der Abfahrt  ein wenig abseits der Straße einen sehr schattigen Platz bemerkt haben. Dort räumen wir rasch die Stühle aus zum Kaffeetrinken, ein angenehmer Wind streicht durch das Tal. Nur wenige Schritte den Berg hinab kann Jürgen sich im kühlen Bach erfrischen.

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Wasserplanschlandschaft 🐳

Was erwähnenswert zu berichten gibt es nicht, schon lange vor der Mittagszeit steht das Womo im Schatten, meist geht auch eine gute Brise (warmen) Wind. Ab zwanzig Uhr ist fast kein Verkehr auf der Straße. Am Vormittag schlängeln sich erstaunlich viele Ausflügler den Berg rauf. Wohin die alle unterwegs sind, erschließt sich uns nicht. Am Sonntag ist eine Damenrunde runter zum Kiesstrand gepilgert, das war es dann.

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unser schattiger Ü Platz am Straßenrand 😁

Ich hin hier: N 46° 18.756′ E 012° 13.622′ // 671 m
Ü-Platz: am Torrente Maè

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔ mit Baumschatten
Mangelhaft   
Ungenügend  

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Globetrottel’s Bericht – Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. Juno 2019 – in Povici

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Auszeit nehmen

Am Mittwoch dachten wir um 12 Uhr noch bei 28 Grad, wir sind besser dran wie ihr im Rheinland, zwei Stunden später zeigte unser Thermometer im Schatten bei leichtem Wind auch 36 Grad an.
Jürgen’s Augen sind den 2. Tag leicht zugeschwollen, ein Nachwehen der Erkältung, wir husten beide noch ein wenig, oder die Attacke gräßlicher Pollen oder nur zuviel vom Fahrtwind abbekommem, wir wissen es nicht.
Wir nehmen eine weitere Auszeit, um in Ruhe weiter zu genesen. Scheint uns ein fast idealer Ort zu sein, zwanzig Meter neben dem Womo können wir ohne Ende eiskaltes frisches Quellwasser zapfen, nur mit dem Schatten ist es sehr schlecht bestellt. Ab 10 Uhr bis zum späten Nachmittag sind wir der Sonne ausgeliefert, zum Abend fällt die Temperatur aber rasch in den erträglichen Bereich.
Wir wandern den ganzen Tag um das Womo herum, auf die Suche nach dem Schatten. Das Gefrierfach ist gut bestück mit Grillgut, nur Brot und Grünzeug sind sehr rar. 😕

Ich hin hier: N 46° 22.845′ E 013° 13.146′ // 382 m
Ü-Platz: Povici di sopra, Wanderparkplatz

Sehr gut         
Gut                  
Befriedigend  ✔
Ausreichend 
Mangelhaft   
Ungenügend

  🚰    

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Globetrottel’s Bericht – Dienstag, 25. Juni 2019 – nach Povici

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Wir haben zwar prima im Wald im Schatten gestanden, der Nachteil war aber, dass hier kein Windhauch wehte.
Nach dem Frühstück ging’s dann auch gleich weiter, stehen ja sozusagen auf verbotenem Terrain. 😉
Unser erstes Ziel war der Lidl im nächsten Ort, ein paar von den Leckereien nachkaufen, die wie probehalber gekauft haben. Uns macht der leere Parkplatz gleich stutzig, auch der Hofer (Aldi) hat geschlossen, so war es nichts mit dem preiswerten Einkaufen. 👿 Unser nächstes Ziel ist ja nicht mehr weit, in den italienischen Bergen gibt es nicht so viele Supermärkte. Dafür klappte es mit dem Tanken prima, kurz vor der letzten Tankstelle in Slowenien leuchtet die gelbe Warnlampe von der Tankanzeige auf.

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jetzt haben wir endgültig den Balken hinter uns gelassen 😆

In Italien hat sich Dagmar für uns eine einspurige Straße ausgesucht, die einzigen Begegnungen hatten wir ausgerechnet, wo wir zum Wassertanken angehalten hatten. 🙂

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hoffentlich gibt es keinen Gegenverkehr! 😦

Das heutige Etappenziel erreichten wir am späten Nachmittag und konnten uns einen guten Platz auf dem Ü-Platz aussuchen.

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unsere so ruhigen Nachbarn ! 😍

Die Möbel wurden dann auch gleich gelüftet, im Womo waren es fast an die 30 Grad. Später, während wir den Grill aufbauten, bekamen wir einen Schreck, unser Nachbar holte aus dem Womo einen fahrbaren Gettoblaster, 🔉 🔊  Rollikoffer groß!!! 😣😠:evil:
Entwarnung kam prompt, an die Box wurde eine elektronische Orgel angeschlossen und wohltönende, beruhigende Musik erfreute uns. 🔈🎼

Ich hin hier: N 46° 22.845′ E 013° 13.146′ // 382 m
Ü-Platz: Povici di sopra, Wanderparkplatz

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend   

  🚰   

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