2018-09 September

Den 30. September 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – im Milli Park

Wetter: zugezogen mit kleinen Regenschauern

Programm des Tages: ein ruhiger Sonntag

Die ersten Spaziergänger kommen erst,
wie wir schon am frühstücken sind.
In der Nacht haben wir nichts gehört,
nur in aller Frühe den Ruf vom
Muezzin vom Minarett im nahen Wald. 🙂

Unser Erkundungsrundgang führt uns
durch die touristische Abteilung
des Nationalparks,
sind halt neugierig
wie das so ausschaut.

image❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗

❕ wir sind halt in einem Nationalpark ❗

Für morgen haben wir uns
schon einmal nach
der Seilbahn umgeschaut,
schaut ganz modern
und vertrauensvoll aus.

Zum Mittag ziehen ein paar
sehr dunkle Wolken vor die Sonne,
so dass wir auf das Grillvergnügen verzichten.

Nachmittags werden wir
auf berlinerisch angesprochen,
woher, wohin und wie es
uns in der Türkei gefällt.
Er berichtet, wie schön
seine Heimatstadt Bursa sei
und wie sehr er es bedauert,
schon diese Woche zurück
nach Berlin fliegen zu müssen.

Zum Abend gibt es dann
den Blumenkohl aus der Pfanne.
Grüße an die Köchin im blauen Kasten!

Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut
Gut
Befriedigend
Ausreichend
Mangelhaft
Ungenügend

ℹ 💡 🚰 🚮 🚽 🚾 einige Restaurants
Polizei fährt nachts öfters Kontrolle

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Den 29. September 2018, Samstag – Globetrottel’s Blog – nach Uludağ

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Es hat funktionier,
die ersten Verfolger folgen
unseren digitalen Spuren
auf dem „neuen“ Blog.
Danke, dass ihr uns weiter folgt.

Gisela und Uwe fragen,
wie wir die Picknickplätze finden :o:

1. Durch Zufall, die Türken lieben das Picknicken; wenn man bei den verdächtigen Stellen schaut, Schattenbäume sind Pflicht, findet man die Feuerstellen, bei größeren Arealen oft auch Bänke, Toiletten, Dusche usw.; leider erkennt man diese auch an den vielen Hinterlassenschaften (Müll).

2. Wir haben den Womo-Führer „Mit dem Wohnmobil durch die Türkei, Teil 1: Der Westen“ an Bord (leider nicht mehr aktuell).

3. Das App „Park4Night“ (im Moment nicht oft im Gebrauch).

4. Unser Navigationsprogramm ist auf einem Tablet Computer installiert. Wir haben verschiedene ausprobiert und sind bei OSM geblieben (Open Street Map).
Hiermit läßt sich offline navigieren, die Karten immer sehr aktuell und was nicht zu verachten ist, sie sind kostenfrei! (Nur wenn man mehr wie 10 Karten (nicht Länder) auf ein Gerät laden möchte, kostet die App eine einmalige geringe Gebühr.)
Das Menü bietet eine große Auswahlmöglichkeit, so z.B. die Parkplätze anzuzeigen. Sind diese dann im Wald, so ist das in der Türkei mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Picknickplatz (Piknik Alani heißen diese). Am Strand funktioniert das auch recht gut; wenn dort keine Bebauung angezeigt wird, sind die meist auch Übernachtungsgeeignet.
In Griechenland hat uns das Navi sogar die offiziellen Stellplätze verraten, mit einem Wohnwagen-Symbol.

Nach dem Frühstück wird
klar Schiff gemacht,
gespült, Müll ordentlich entsorgt,
bei dem kleinen Picknickareal
steht eine Mülltonne,
und das Wasser am Brunnen aufgefüllt.

Auf der wie mit einer Brechstange
geplanten Schnellstraße geht es
zunächst langsam, weil  s t e i l  bergauf,
in Richtung Bursa.

Den vom Womoführer erwähnten
Aussichtsstellplatz fahren wir
erst gar nicht an,
bei dem Verkehr 😱
(außerdem hängen die Wolken tief,
Smogmief hängt in der Luft).

Bei der Durchfahrt von Bursa
überlegen wir, ob wir die Stadt
bei der dicken Luft überhaupt
besichtigen möchten, und fahren
zu dem vom Womoführer
empfohlenen Nationalpark.

Nachdem wir die „Maut“ entrichtet haben,
dürfen wir uns hier Wohlfühlen.

Der Weg durch Bursa
und der lange Bergaufstieg
hat uns mehr Zeit gekostet wie erwartet
und so kommen wir recht spät
an der Bergstation einer Seilbahn an.

image

Vom nahen Restaurant kommt
ein wohlriechender Grillgeruch,
dem folgen unsere Nase
und eine Minute später hätten wir
fast im „Biergarten“ gesessen.
Der Manager scheucht uns in das Haus,
wo wir an einer großen Metzgertheke
unser Fleisch aussuchen dürfen.

image

Mit diesem setzen wir uns
wieder an den Tisch,
ein Kellner bringt die Zutaten,
Brot, Salat, Soßen und Wasser.
Nein, kein Bier! 😩

image

Der Grillverwalter stellt uns einen
hoch erhitzen Holzkohlegrill zur Seite,
grillen dürfen wir selber! 🙂

image

Das Grillvergnügen hat uns 112 TL gekostet,
angemessen bei dem leckeren Fleisch.

Danach ist ein Verdauungsspaziergang angesagt,
suchen ja auch noch einen
optimalen Stellplatz für die Nacht.
Der ist dann rasch gefunden,
nicht das die Auswahl gering wäre,
er sollte nicht zu schattig sein,
sind ja 1.600 Meter hoch,
nicht zu nah an den unzähligen
Picknickgarnituren,
wir sind immer noch
keine Frühaufsteher!

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Ich hin hier: N 40° 07.962′ E 029° 06.754′ // 1.614 m
Ü-Platz: Uludağ, Milli Park, National Park

Sehr gut          
Gut                    ✔
Befriedigend  
Ausreichend   
Mangelhaft     
Ungenügend   

ℹ  💡  🚰  🚮  🚽  🚾   einige Restaurants

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Den 28. September 2018, Freitag – Globetrottel’s Blog – in Derbent

Wetter: sonnig

Programm des Tages: Blog bearbeiten

Ruhige Nacht und wir entschließen uns,
hier noch eine Nacht stehen zu bleiben.
Es stehen noch einige Arbeiten an,
so zum Beispiel die fehlenden
Blogberichte aufzuarbeiten,
und mit den Bildern hochzuladen.

image

Iznik, mit dem Tele betrachtet 📷

Wie es um 19 Uhr langsam dämmert,
ist es vollbracht,
bis auf den heutigen Tag
sind alle Berichte hochgeladen. :mrgreen:
Es scheint soweit
alles zu funktionieren.
Wir fragen uns nur,
ob unsere Verfolger alle
den Wechsel mitbekommem haben
oder ob diese jetzt nicht mehr
infomiert werden, wenn neue
Berichte hochgeladen werden? 😕

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Ich bin hier: N 40° 21.579′ E 029° 40.626′ // 537 m
Ü-Platz: Derbent, Picknickplaz mit Aussicht

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  
Ausreichend    ✔  schöne Aussicht; + windig, + sehr ruhig, + Wasser, – leicht vermüllt mit Picknickabfall
Mangelhaft     
Ungenügend   

  🚰  knapp hundert Meter, zwei Hähne an weißer Brunnenwand

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Den 27.September 2018, Donnerstag – Globetrottel’s Blog – in Derbent

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Pflegearbeiten am Blog erledigen

Geschafft, das Volumen bei WordPress
ist aufgebraucht. 😉
Jetzt im siebten Jahr berichten wir
über unseren Reisealltag,
nichts Spektakuläres,
mehr den Alltragstrott von ganz
gewöhnlichen Zeitgenossen,
die sich entschlossen haben,
auf Dauer im Reisemobil zu leben.

Seit gestern Nachmittag stehen wir
hoch über dem See von Iznik,
genießen die Aussicht und weil wir
hier mal wieder ganz alleine stehen,
läuft der Moppel, um den Schlepptop
mit Strom zu versorgen.
(Nächstes Jahr wird er dann endgültig
gegen ein stromsparendes Modell ausgetauscht.)

image

Einige Änderungen, die wir schon lange
erledigen wollten, werden auch jetzt umgesetzt
und wir bemühen uns zukünftig,
jeden Ü-Platz mit einem Foto zu versehen.

(Seht euch unter den neuen Berichten die Änderung an.)

Ich bin hier: N 40° 21.579′ E 029° 40.626′ // 537 m
Ü-Platz: Derbent, Picknickplaz mit Aussicht

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  
Ausreichend    ✔  schöne Aussicht; + windig, + sehr ruhig, + Wasser, – leicht vermüllt mit Picknickabfall
Mangelhaft     
Ungenügend   

  🚰  knapp hundert Meter, zwei Hähne an weißer Brunnenwand

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Den 26. September 2018, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – nach Derbent

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Einkauf auf dem Wochenmarkt, anschließend weiterFahrt

Wo der Wochenmarkt ist,
hat uns unser Navi verraten,
aber verlaufen bzw. nicht finden
ist unmöglich.

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Wir laufen einfach in die Richtung,
aus der die schwer bepackten
Leute kommen, nicht ahnend,
dass wir in knapp zwei Stunden
genauso schwer bepackte
Lastkamele  🐫🐪 sind. 🙂

image

Um einen überdachten luftigen
Gemüse- und Obstmarkt sind
die Gassen voll gestellt mit allem,
was man eventuell gebrauchen könnte.
Haushaltswaren aller Art,
Teppiche, Gardinen und alles
für die Landwirtschaft,
von der Hacke zur Schaufel
und Glocken für Kühe, Schafe und Ziegen.
Kleidung, Schuhe und was
euch sonst so einfällt,
es gibt einfach alles.

Hier ein paar Preise von dem Grünzeug /kg:
Weintrauben verschiedene Sorten = 4 bis 7 TL,
Endivensalat extra dick = 3 TL,
kleine Zwiebeln = 2 TL,
große Zwiebeln = 2,50 TL,
Landgurken = 2,50 TL,
Champignons = 12 TL,
Tomaten = 6 TL,
großer Blumenkohl = 7 TL/Stück,
15 XXL Eier = 9 TL,
und in der dritten Hühnermetzgerei
haben wir 850 Gramm Putengulasch
für 30 TL bekommen
und in der Bäckerei
ein großes heißes Brot für 6 TL.

So, das waren genug Preise für heute,
jetzt wißt ihr bestimmt,
was wir die nächsten Tage essen werden. 😆
(Die türkische Lira schwankt zur Zeit
zwischen 7,20 und 7,40 für einen Euro,
wir rechnen einfach 1:7
und freuen uns auf die guten Preise.)

Nach dem Kaffee geht es dann
nur ein kleines Stückchen weiter.
Was nützt die schönste Promenade,
wenn wegen dem windigen
und wolkenverhangenen Wetter
alles verrammelt ist.

image

500 Meter hoch über Iznik
mit einen Blick fast über
den ganzen See finden wir
einen bei den einheimischen
beliebten Picknickplatz
und die Sonne kann sich,
wenn sie aus den Wolken lugt,
im Solarpanel spiegeln.

Ich bin hier: N 40° 21.579′ E 029° 40.626′ // 537 m
Ü-Platz: Derbent, Picknickplaz mit Aussicht

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  
Ausreichend    ✔  schöne Aussicht; + windig, + sehr ruhig, + Wasser, – leicht vermüllt mit Picknickabfall
Mangelhaft     
Ungenügend   

  🚰  knapp hundert Meter, zwei Hähne an weißer Brunnenwand

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Den 25. September 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – nach Iznik

Wetter: herbstlich, regenerisch und kühl

Programm des Tages: weiterFahrt

Es regnet, hat man da den Drang
das Bett zu verlassen?
Aber was hilft es,
gestern haben wir
die Weiterfahrt beschlossen,
das Brot reicht nur noch
für das Frühstück und
der Kühlschrank ist auch
fast wieder leer.

Es geht weiter auf schmalen
hügeligen Straßen,
mittlerweile ist es trocken,
aber die Wolken hängen tief
und unzählige Brunnen
am Straßenrand
und in den Ortschaften
unzählige Mülltonnen.

Bei einer bequemen Stelle
werden wir unsere nicht mehr
benötigten Wertstoffe los.
Warum das für die türkischen Picknicker
nicht selbstverständlich ist,
kapieren wir einfach nicht.

Nachdem wir drei Supermärkte
passiert und im letzten
unser Brot gekauft haben,
unken wir, gleich kommt
bestimmt ein Bäcker!
Genauso ist es dann gekommen,
in Iznik, am Iznik-See,
unserem heutigen Etappenziel,
fahren wir an mehreren vorbei.

Etwas außerhalb vom Ortskern
bekommen wir aber einen schönen
🅿 direkt am See,
an der Promenade!  🙂

image

Promenade

Nach dem Kaffee machen wir
unsere Erkundungsrunde,
erst am See vorbei, da soll es
eine Basilika geben.
Trotz spärlicher Bebauung
finden wir keinen Hinweis.

image

das waren wir nicht ! Das Loch in der Mauer war schon vorher da !

Weiter geht es zum Zentrum
Eine gewaltige, doppelte Stadtmauer
verhindert uns eine Weile den Zutritt.

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Erst bei der vom See abgewandten Seite
können wir durch ein gewaltiges Stadttor
Iznik für uns erobern.

image

Von den Mauern geschützt
sind wir auch nicht mehr den
etwas störenden Winden ausgesetzt
und das Bummeln durch die lebendige
Einkaufsstadt macht uns großen Spaß.

So viele Bäcker wie hier haben wir
noch nicht in der Türkei gefunden.
Natürlich gibt es zum Abendessen
wieder einen (2!) frische Sesamkringel. *1

Was wir jedoch nicht finden,
ist ein Fleischer,
nur zwei Verkaufsstellen
für Hühnermetzger finden wir,
so gibt es zum Abendessen
ein paar Hähnchenschenkel.

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Bis spät am Abend werden uns
die fahrbahren Lautprecher
zur Hörprobe vorgestellt.
Uns hat die moderne europäische
Musik am besten gefallen,
aber auch ein paar aktuelle türkische
Songs waren nicht übel.

*1
Die kleinen Sesamringe kommen
in eine  passgenaue kleine Platiktüte,
diese dann in eine große Platiktüte
mit Tragegriffen.
Ab dem 1. Januar 2019 dürfen
diese Taschen nur noch gegen
eine Gebühr abgeben werden.

Ich bin hier: N 40° 25.606′ E 029° 42.677′ // 72 m
Ü-Platz: Iznik, Promenade am See

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  
Ausreichend    ✔  direkt an der Promenade, – etwas Verkehr, + Nachts ruhig, + Stadtnah, + Restaurants, Supermärkte
Mangelhaft     
Ungenügend   

🅿 💡 🚮 

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Den 24. September 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – am Bach

Wetter: Sonne

Programm des Tages: die weiterFahrt planen

Ruhige kühle Nacht.
Als wir ins Bett gegangen sind,
ist das Womo von draußen klatschnass,
natürlich ist es schon gut abgetrocknet,
als wir aufstehen.

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Unsere Möbel bleiben den ganzen Tag
im Schatten stehen.

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Nur ein Besucher macht
etwas entfernt sein Picknick,
ein Schäfer treibt seine Herde
zweimal vorbei,
eine idyllische Umgebung
am flachen Bach,
wenn es nicht so viele
Hinterlassenschaften
der Picknicker gäbe.

Ich bin hier: N 40° 38.069′ E 029° 30.532′ // 87 m
Ü-Platz: Taşağil, Picknickplatz am flachen Bach

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend   ✔ + Schattenbäume, ruhig; – leicht vermüllt von Picknickabfällen
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

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Den 23. September 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – am Bach

Wetter: Sonne

Programm des Tages: statt eines ruhigen Tages ein ereignissvollen Sonntag

Ruhige, kühle Nacht.
Als wir aufwachen,
sind die ersten Tagesgäste
auch schon da.

Die Türken lieben das Grillen auf Holz
und wir sind schon gespannt,
wie voll es wird.
Dagmar möchte hier
einen ruhigen Tag
im Schatten verbringen.

Schon bald raucht es um uns,
eine Familie hat einen
kleinen Ofen aufbebaut,
auf dem ein kleiner Teekessel
vor sich hin dampft.

Zu berichten gibt es nichts.

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Ich bin hier: N 40° 38.069′ E 029° 30.532′ // 87 m
Ü-Platz: Taşağil, Picknickplatz am flachen Bach

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend   ✔ + Schattenbäume, ruhig; – leicht vermüllt von Picknickabfällen
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

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Den 22. September 2018, Samstag – Globetrottel’s Blog – Richtung Izmir

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Recht hohe Luftfeuchtigkeit in der Nacht,
kühl geworden ist es auch,
morgens nur 22°C auf dem Thermometer.

Das ist dann die letzte Nacht am schwarzen Meer,
weiter geht es zur türkischen Mittelmeerküste.

Auf bombastischen neuen Autobahnen
kehren wir Istanbul endgültig den Rücken,
obwohl das riesige Einkaufszentrum
immer noch zu Istanbul zählt.
Die Sicherheitskräfte winken uns zu,
bleibt da hinten, hier ist schon alles besetzt.
30 Minuten später,
haben nur rasch die ersten Einkäufe
ins Womo gelegt,
gibt es keine Parkplätze mehr.
Später sind wir sehr verwundert,
nachdem wir den ersten Überblick
von den vielen Geschäften bekommen haben,
wo kommen die Leute nur alle her?

Jürgens Spürnase hat uns zum Essen
zu einem Restaurant außerhalb der Centers geführt,
der nannte sich zwar nur Döner,
aber schick wie ein ☆☆☆☆☆ Restaurant!
Wir bekommen schon Muffensausen,
gleich zwei Kellner im weißen Hemd
rücken unsere Stühle, decken blitzschnell
den Tisch um und reichen die Speisekarte!

Ein blitzschneller Blick entlang der Lira Spalte,
nichts teurer wie 40 TL!  😄
Die Begriffe der Speisen sind uns dann
auch nicht sofort klar.
Klar, Döner können wir einordnen,
aber die anderen Speisen? 😕

Der zweite Kellner ist unserem
Tischkellner zu geordnet worden,
da hat der Oberkellner unauffällig
mitgedacht und gedacht:
GlobeTrottel, die können die Karte nicht lesen.
So wird uns die Karte übersetzt,
bestellt und alles sehr zügig gebracht.
Sehr lecker ist es auch,
gegessen haben wir je einen Döner xyz 😠,
Salat, Brot, Coca Cola,Wasser,
Ayran und zwei Tee dazu (62 TL).

Noch knapp zwei Stunden
sind wir rumgelaufen,
haben noch eine Ecke im
hinteren Parkplatzbereich gefunden,
wo eine Dauerkirmes mit einigen
Attraktionen aufgebaut ist
u n d zwanzig, oder gar dreißig
Restaurants, Cafés,
Konditoreien oder Eisdielen,
alle hintereinder aufgereit.

Bevor es weitergeht,
noch aufgetankt,
Diesel und Gas,
für 6,33 TL und 3,56 TL.

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Auf der nächsten fast leeren
6-spurigen Autobahn queren wir
die letzten Überreste des Marmarameers
auf einer gewaltigen Hängebrücke
(Mautpflichtig).

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Bei der ersten Zahlstelle
verlassen wir wieder die Autobahn,
um uns in östlicher Richtung
durch hügeliges Waldgebiet
zum  Iznik-See zu fahren.

Bald sehen wir einen Trinkwasserbrunnen,
wo wir die geschrumpften Vorräte
zügig auffüllen.
Wenige Minuten später
ein schattiges Picknickgelände.
Die letzten Besucher schauen
verwundert auf das Reisemobil
mit dem deutschen Kennzeichen.
Die gibt es hier bestimmt nicht oft,
so abseits der großen Überlandstraßen.

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Ich bin hier: N 40° 38.069′ E 029° 30.532′ // 87 m
Ü-Platz: Taşağil, Picknickplatz

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend   ✔ + Schattenbäume, ruhig; – leicht vermülltvon Picknickabfällen
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend  

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Den 21. September 2018, Freitag – Globetrottel’s Blog – in Şile

Wetter: Sonne, leicht diesig

Programm des Tages: mehr von Şile erkunden 😎

Außer dem dem Tuckern
der Fischerboote am frühen Morgen
war es eine ruhige Nacht.
Dagmar zieht es nicht weiter,
der erfrischende Wind,
der durch Womo zieht,
gefällt ihr.

Heute rasselt kein Wecker,
so haben wir planmäßig verschlafen,
so gibt es einen kleinen Brunch
und zum Kaffee geht es
zum Shoppen in die Stadt.

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Erster Halt ist das Café mit dem
schönen Ausblick auf den Hafen.
Der Kuchen ist ein Gedicht,
für das Geld hätten wir
ein paar Meter weiter
ein Pizzamenue bekommen. 😉

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(Aber wer möchte Pizza, wenn es Kuchen vom Konditor gibt?)

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Auf der Terrasse sitzend
genießen wir unser Wohlfühlmenue,
genießen den Blick über den Hafen
und den „Gesang“, der die Gläubigen
zum Gebet aufruft.

Nach dem Kuchen heißt es,
die Beine bewegen,
Kalorien abbauen und der Ort
eignet sich sehr gut dazu,
es geht immer wieder hoch
und auch runter.
Das Einkaufen macht auch Laune,
wenigstens den Euroumtauschern.

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einige wenige von den alten Holzhäuser gibt es noch

Im Haushaltswarengeschäft
(ganz wie überall in Europa)
bekommen wir an der Kasse
auch noch zehn Prozent Rabat! 🙂

Unser Abendessenplan ändert sich,
nachdem wir eine Metzgerei sehen,
wo wir Hähnchen auf einem
Holzofengrill bewundern.
Sind zwar doppelt so teuer wie in Istanbul,
aber etwas über zwei Euro (18 TL)
muß man als preiswert ansehen!

Ich bin hier: N 41° 10.237′ E 029° 35.856′
Ü-Platz: Şile, Parkplatz am Strand

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend  
Ausreichend    ✔  Parkplatz, + Schattenbäume
Mangelhaft     
Ungenügend   

💡  🚮 

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