Globetrottel’s Bericht – Dienstag, 11. Juno 2019 – zur Kapelle

Wetter: Sonne

Programm des Tages: den höchsten Wasserfall von Bulgarien besuchen, WeiterFahrt

Kein Wölkchen am Himmel, kaum das ein Hauch von Wind geht heute Vormittag ❗
Wenn wir da an gestern Abend denken. 😮
Die Sonne ist gerade untergegangen und wir freuten uns auf der langgesteckten Bergflanke auf eine kühle Nacht, da zog erst vom Westen, später rings unter uns dichter Nebel auf. Das Gewittergrummeln, welches wir schon am Nachmittag bei unserer Ankunft vernahmem und uns davon abhielt, zum Wasserfall zu laufen, wurde zu einen lauten Getöse. 💥💨💦 Inneralb kürzester Zeit tobte ein heftiges Gewitter, wir waren nur oberhalb der Gewitterfront, auch vom Regen bekamen wir wenig ab. Nach zwei Stunden war das Unwetter in der Ferne verschwunden und die Sterne 🌠 blinzelten zaghaft aus den dünnen Schleierwolken. ✨

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Ü Platz Photo

Nach dem Frühstück haben wir gleich unser Püngel gepackt, das Thermometer zeigt nur 23 °C an und der Weg führt schnurrstracks den Berg hinunter. (Ja! Wir wissen es, der Rückweg wird mühselig! 😩)
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Langsam laufen wir uns warm, merken jedoch, dass die Tage der Erkältung uns Kraft gekostet hat und noch nicht alles im Lot ist. Die Landschaft fasziniert uns, Berg an Berg und meist gibt es einen Weg drumherum.
Die erste Begegnung ist mit einer freilaufenden Pferdeherde, die schauen nur neugierig rüber, gibt wohl wenig deutsche Touristen hier.
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Später, im tiefen Schatten eines Hohlweges, hier dringt keine Sonne durch und wir laufen Slalom und hüpfen über große Pfützen, da versperren uns drei Pferde den Weg. Die dachten wohl, hier ist es zu Mittag am kühlsten und Dienstags kommt eh‘ niemand hier vorbei.

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der rotbraune Rücken läßt sich kaum erahnen

Nach gut anderthalb Stunden fangen wir an zu zweifeln, nach den Kilometerangaben sollten wir jetzt am Ziel sein, nichts zu hören und der zu überblickende Weg verrät auch nicht, dass wir bald am Ziel wären. Noch weiter den Weg hinab möchten wir nicht laufen! Unsere Kondition ist arg strapaziert und wir brauchen noch Kraft für den Rückweg. Eine Bergrettung wird es hier nicht geben, das Handy haben wir wie meist auch nicht dabei.
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Auf einer kleinen Höhenflanke haben wir einen Pavillon bemerkt, dorthin laufen wir zurück und verspeisen unsere Brote.

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Nach der Jause wollen wir uns an der einzigen Wasserstelle erfrischen, dorthin hat sich auch die Pferdeherde von heute Vormittag verzogen. Wir beäugen uns gegenseitig interessiert, wir machen Fotos und sie nicht. Bei der unerwarteten Begegnung haben wir unsere Abkühlung vergessen!

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Mit unerwartet viel Ausdauer haben wir auch den restlichen Anstieg gemeisert, die Erholungpause hat uns sehr gut getan.
Im nächsten Ort haben wir noch rasch ein Brot gekauft und am Dorfbrunnen eiskaltes Quellwasser aufgetankt. Am Ortsende bei einer kleinen Kapelle lockt ein Minipicknickplatz bei einer Eiche. 😴

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Ich hin hier: N 43° 07.818′ E 023° 37.000′ // 563 m
Ü-Platz: Chelopek, an der Kapelle

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend 
Ausreichend   ✔
Mangelhaft    
Ungenügend  

  💡  🚰im Ort    🚮 

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Kategorien: 2019-06 Juni, Bulgarien | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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