Globetrottel’s Bericht – Mittwoch, 23.01.2019 bis Montag, 28.01.2019 – in Elea

Zu früh gefreut!
Stundenlang tobte gestern Abend/Nacht ein Gewitter über die Peloponnes.
Regenschauern, grelle taghelle Blitze und kanonenlaute Donnerschläge ließen niemanden zu Ruhe kommen im Womo, der Wind rüttelte uns durch.
Heute, am Mittwochmorgen, dann fast ein Bilderbuchwetter, hohe aber helle Wolkendecke, ein gleichmäßig warmer aber starker Wind aus dem Süden. Der Aufenthalt auf der Terrasse aber nicht möglich, die Brote würden bei dem Wind glatt vom Tisch wehen, Windschutz haben wir ja von den Stürmen aus dem Norden.
Gleich nach dem Mittag laufen wir die große Runde um den Pinienwald, an den Mülltonnen vorbei. Auf der Runde bemerken wir, wieviel Regen die letzten Tage runter gekommen ist, vor der Ortschaft von Elea hat sich ein richtiger See gebildet, da haben wir bis jetzt noch nie eine Lache gesehen.

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Unser WetterApp hat mal wieder mal Recht gehabt, um 15 Uhr sollte es regnen, um viertel nach drei erreichen wir wieder das Womo, knapp zehn Minuten später fängt es an zu regnen. 🙂
Das Wetter beruhigte sich nicht mehr, immer wieder gab es eine Regenschauer. Nach dem Einbruch der Dunkelheit beobachten wir zeitweise gleich zwei Gewitter über dem Meer, die fernen Ausläufer des einen schüttelte am Abend das Womo zehn Minuten gewaltig durch, wie bei Tempo hundert auf schlechter Straße.

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Trübe Aussichten auch am Donnerstag! Wir schauen nicht mehr auf’s Barometer oder die WetterApp, das schlechte Wetter sehen wir ohne Brille direkt live und in Lebensgröße vor dem Fenster.
Dunkle Wolken hängen immer wieder tief unter der Sonne, richtig warm wird es nicht, mittelmäßiger Solarertrag, da können wir nicht verschwenderisch mit dem Strom hantieren. Es gibt immer wieder kurze Regenphasen, für einen Aufenthalt im Freien können wir uns nicht begeistern. Am Abend in der Dämmerung sehen wir es weit draußen auf dem Meer blitzen, etwa auf Kreta? 😕 Der Abend bringt uns einen stundenlangen Dauerregen.

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Etwas heller und freundlicher ist es am Freitag, natürlich immer mal eine kleinere Schauer. Nach dem Mittag bei aufgelockerte Bewölkung machen wir eine Runde am Pinienwald entlang. Bald schon ziehen dunkle Wolken auf und bleiben über unsere Köpfe hängen, wir kürzen die Runde ab.

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Am Womo wartet schon Rolf auf uns, ein gestandener Weltenbummler. Er erzählt uns von seiner letzten Tätigkeit in Albanien als Geschäftsführer der PandaBärenMilchVertriebs- und Produktionfirma. Gegen drei Uhr am Morgen brechen wir die Unterhaltung an. Nein, zu erzählen gab es noch viel, aber den Schlaf haben wir uns noch nicht komplett abgewöhnt. 😴

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Samstagmorgen sind keine Geräusche vom Dach zu hören, die Wolken hängen aber tief und eine Akkuladung können wir nicht feststellen. Ach so, haben gut und lange geschlafen.
Nach dem Mittag scheint die Sonne, den unerwarteten wunderbaren Nachmittag nutzen wir zu einem längeren Spaziergang. Bald bemerken wir, dass sich immer mehr Wasser in den neuen Seen sammelt, wir haben mal fleißig den Rundgang Fotomäßig dokumentiert. All die Bilder zeigen den Strand und den Wald von Elea, vor nur wenigen Tagen gab es da nirgends eine Wasserpfütze!

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Aber die ersten Frühjahrsboten stecken auch schon den Kopf aus der Erde und das exotische Federvieh genießt auch die warmen Sonnenstrahlen. Am Abend gibt es schon wieder kurze Regenschauern.

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Sonntagswetter ist es zwar nicht, aber trocken. 🙂
Hohe dichte Wolkendecke verleiden das Frühstück auf der Terrasse, wäre bestimmt auch noch zu kühl, sind doch beizeiten aufgestanden! Heute ist schon wieder Markt in Kopanaki, da wird für die nächsten angekündigten Regentage eingekauft.
Zu allererst das schwierige Unterfangen, einen Bancomaten zu finden. Anders wie in der Türkei gibt es diese nicht so zahlreich. Anders wie auf türkischen Wochenmärkten kann man bei den Markständen nur mit Bargeld bezahlen. Anders wie verabredet finden wir Rolf nicht, so schlemmen wir nach dem Einkauf bei sonnigem Wetter alleine, nicht so wörtlich gemeint. Das Lokal ist bis auf den letzten Platz besetzt und wir sehen auch ein paar Nachbarn vom Pinienwald.
Später zum Kaffee auf unserer Terasse findet sich Rolf ein, wir sind wohl auf dem Markt an einander vorbegelaufen. Letzte Woche haben wir Lisi & Sigi vier, fünf Mal in den Marktgassen gesehen, verstehe einer die Logik.

Die Wettervorhersage für den Montag war verkehrt :), statt des angekündigten Regens eine hohe Wolkendecke, aber für den Wochenverlauf weiterhin bescheidene Aussichten. 😯 Schon seit gestern Abend sind wir am spekulieren, es stellen sich immer mehr Fahrzeuge in unserer Umgebung auf, so langsam bekommen wir das Spanien-Syndrom! Die Wege vor dem Strand und durch den Pinienwald stehen knöcheltief unter Wasser, vom oberen Hang sickert ständig Wasser nach, das hier sich dann sogar oberflächig staut. Selbst wenn es nächste Woche wieder sonnig wird, bis das abgetrocknet ist, vergehen Tage, da wachsen dann die nächsten Generationen von Moskitos heran. 😮

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Beim Kaffee fassen wir dann den Entschluss, morgen weiter zu fahren. Bei unserem Abschiedsspaziergang bestätigt es sich, trotz dass es gestern und in der Nacht nicht geregnet hat, sind die Seen merklich größer geworden.

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wir sehen aber auch Frühlingsboten ! 🙂

Zwischen den Regenpausen haben wir das Womo und den Anhänger fahrfertig gemacht, um das nicht morgen im Regen erledigen zu müssen.

Ich hin hier: N 37° 21.966′ E 021° 41.292′
Ü-Platz: Elea, Dünenpineta

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend ➕  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend   

🚰  🚿  🚮  400 m

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Kategorien: 2019-01 Januar, Griechenland, Peloponnes | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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