Globetrottel’s Bericht – Freitag, 18.01.2019 bis Dienstag, 22.01.2019 – in Elea

Wetter: Sonne

Programm des Tages: arbeiten

Warme Nacht, am Vormittag zieren reichlich Wolken den Himmel, die Wäsche ist trocken, die Leine bereit für den Nachschub. Jürgen verbaut die lange vermisste USB-Steckdose. Wie Dagmar plötzlich aufschrie, unterbrach er gleich die Stemmarbeiten. Die Monschterburg hat den Weg in den Pinienwald gefunden. Jürgen, froh über die Unterbrechung des fummeligen Stemmen auf engstem Raum ohne Platz zu haben, um mit dem Hammer richtig ausholen zu können. Dagmar hingegen kommt in Zeitnot, die Wäsche müßte auf die Leine. Lisi und Sigi berichten auch noch, dass es morgen regnen soll und zum Kaffeee haben wir auch Brigitte & Jürgen, die Eigner von Florian1, eingeladen, die Monschterburg möchte aber weiter.
Die Kaffeerunde brechen wir gegen 18 Uhr ab, es dunkelt und es wird unerwartet kalt.

Samstag Regen möglich, so die Anzeige von der WetterApp.
Es tröpfelte regelmäßig auf’s Dach wie wir wach werden, es regnet gleichmäßig wie wir frühstücken, die Wäsche auf der Leine ist mittlerweile gut durchspült.
Mit wenigen kurzen Unterbrechungen regnet es den ganzen Tag.

Hell leuchtet der Horizont am  Sonntagmorgen, es R E G N E T nicht! 🙂
Die Bescherung sehen wir erst auf dem zweiten Blick. 😤
Das sehr heftige Gewitter in der Nacht mit den starken Windböen aus dem Süden hat einen der Erdanker, mit der die Wäscheleine gespannt war, aus der Erde vibriert und die klatschnasse Wäsche liegt total versandet auf der Erde. 😦
Vor dem Frühstück wird erst einmal die Wäscheleine samt Wäsche wieder in luftiger Höhe gehievt und neu abgespannt, der grobkörnige Sand von der nassen Wäsche abgeklopft.
Dann geht es zum Wochenmarkt nach Kopanaki,unser gewohnter Parkplatz ist wie erhofft frei. Bei sonnigem Wetter laufen wir wie immer einmal das Oval des Marktes ab. Irgendwas, was uns besonders ins Auge sticht, entdecken wir nicht. Bei der zweiten Runde entscheiden wir uns für Salat, Kohlrabi, Kartoffeln und ein paar Kilo mit Orangen. Bei dieser Runde laufen uns auch Lisi & Sigi über den Weg und die sind schnell überredet, uns zum Mittagessen in dem Restaurant mit dem Kamin zu treffen. Dunkle Wolken verdecken die Sonne, gefühlte 10°C kühler ist es geworden.
Metzgerei und Bäckerei werden geplündert, die nächsten Tage ist mal wieder Dauerregen angesagt, da möchten wir dann nicht mehr los zum Einkaufen. In der Bäckerei verirrt sich ein Erdbeerkuchen über die Theke und ehe ein Grieche ihn aufißt, nehmen wir ihn mit. Nur noch frische Eier und im Haushaltswarengeschäft ein paar eiserene Heringe besorgt. Der Ladenbesitzer staunt Bauklötze, wie wir in dem dunklen Geschäft zu den Heringen vordringen. Die Neuen sind noch ein paar Zentimeter länger wie die, die wir letztes Jahr hier gekauft haben, jetzt werden wir die Wäscheleine sturmfest abspannen können.
Jetzt ist alles von der Einkaufsliste abgehakt und wir entern im Restaurant den Tisch vor dem wärmenden Kamin. Kaum am Bier genippt, kommen auch schon die Freunde. Über zwei Stunden sitzen wir quatschend und essend am prasselden Feuer. Mehr wie ein Bier geht nicht, wenn man noch Autofahren muß. Die Atmosphäre im Lokal ist heute angespannt, wegen dem Wolkenbruch sitzen auf der Terrasse keine Leute mehr und im Inneren ist es sehr laut, s e h r  griechisch! 🙂  Das einfache Essen ist wie immer einfach ein Gedicht, sehr lecker zubereitet, das Fleisch frisch vom Grill (Schweinefleischrolle), Kartoffelchips, Zaziki und Salat. 😋
Zurück im Pinienwald wird noch das Frischwasser aufgefüllt, am Stellplatz eingeparkt fängt es gleich an zu gewittern, es regnet mal wieder!
Nach einer kleinen Siesta, die Heizung mußten wir in Betrieb nehmen, nehmen wir uns des Erdbeerkuchens an. 🙂

Strandwetter am Montagmorgen. Klar, baden im Meer geht für uns Weicheier noch nicht, aber ein klitzekleines Bad zum Frühstück im Windschatten, das geht.
Der Wäsche hat die trockene Nacht gut getan und trocknet jetzt zusehends ab. Für die nächsten Tage ist mal wieder Regen angesagt, da laufen wir mal rasch zur Quelle,  um etwas Wasser zu holen, unterwegs ist die Pineta links und rechts noch gut geflutet.
Nach dem Mittagessen auf der Terrasse werden rasch ein paar fällige Arbeiten erledigt, die trockene Wäsche abgehangen, zum Kaffee besucht uns dann die Besatzung von Florian1.

Ungewöhnlich ruhig ist es am Dienstag in der Frühe, kein Brausen vom Meer, der Wind braust nicht um’s Womo und der angekündigte Regen ist zum Glück bis jetzt noch aus geblieben. Für das Frühstück auf der Terasse ist es aber zu schattig, die Sonne schein zwar aus dunklen Wolken, der Wind aus dem SÜDEN ist aber recht kühl. 😨
Bis nach dem Kaffee & Co. haben wir uns über das sonnige Wetter gefreut, vom kühlen Wind spürt man ja nichts im Womo, hatten (etwas) Mitleid mit den Griechenlandfahrern, die schon den ganzen Vormittag Regen hatten. {Doch, ganz ehrlich!} Dann ein lauter KNALL! KraBumm, gleichzeitig fängt es an zu schütten, draußen im Westen auf dem Meer scheint weiterhin die Sonne. Innerhalb einer knappen Stunde ist das Gewitter über uns weitergezoge, es scheint wieder die Sonne.
Abends beim Fleischenanbraten versammeln sich die Hunde auf dem Teppich vor unserer Haustür. 

Ich hin hier: N 37° 21.966′ E 021° 41.292′
Ü-Platz: Elea, Dünenpineta

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend ➕  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend   

🚰  🚿  🚮  400 m 

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Kategorien: 2019-01 Januar, Griechenland, Peloponnes | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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