Globetrottel’s Bericht – Samstag, 05.01.2019 bis Donnerstag, 17.01.2019 – in Elea

Wetter: winterliches Schmuddelwetter

Programm des Tages:  😎

Auf dem Dach hämmert sehr intensiv eine Graupelschauer, solange bis wir aufstehen, der Lärm wenige Zentimeter über unseren Köpfen ist unerträglich. Kaum aufgestanden, verschwindet der unerwünschte, laute Gast. Es klart für einige Momente auf, rings um das Womo ist alles weiß, die Hügel über Kyparissia leuchten noch heller zu uns herüber.
Trotz dass der Tag recht hell erscheint, kommt die Solaranlage nicht in die Ladung. Nach dem Frühstück muß Jürgen den Generator anschmeißen, die Heizung braucht einfach zu viel Strom, ohne geht es nicht, die hohe Luftfeuchtigkeit muß raus geheizt werden. In der Nacht ist die Außentemperatur auf nur drei Grad gefallen, immer wieder gab es Regen- & Schneeschauern.
Am Nachmittag scheint die Sonne, erst noch mit ein paar vereinzelten Regentropfen, aber sie wärmt das Womo ordentlich auf, draußen sind es aber nur sieben Grad.
Beim abendlichen Kontrollgang um das Womo wäre Jürgen beim Aussteigen aus dem Womo fast auf die Fresse gefallen!😩 Die Fußmatte auf der Trittstufe war vom Regen noch klatschnass und bei gerade mal null GRAD steif wie ein Brett gefroren. Nur ein paar wenige Sandkörner auf der Oberfläche, die eingefroren waren, verhinderten das Schlimmste. 😷

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Blassblauer Himmel als wir in der Frühe das Rollo ganz öffneten. Die ungewohnte Helligkeit machte uns am Sonntagmorgen neugierig. Nur über den Hügel von Kyparissia und weit über dem Meer sind ein paar Wolken zu sehen. Freilich ist es kalt, draußen mal gerade 5°C und im Womo 12°C, bevor die Heizung ihre Tätigkeit aufnahm. Mit Hilfe der wärmenden Sonnenstrahlen hatten wir mit der morgendlichen Kochaktion, Kaffee und Frühstückei, innerhalb einer viertel Stunde über 20°C.
Den sonnigen Nachmittag haben wir für die notwendige Körperreinigung vorgesehen. So machen wir uns gleich nach dem Frühstück auf, den Müll zur ordentlichen Entsorgung fortzuschaffen. In der Sonne ist es angenehm warm, aber sobald wir in den Baumschatten kommen, wird es extrem kalt, in den Wind ausgesetzten Ecken richtig ungemütlich. Heute haben wir zum Müll auch einen leeren Kanister mitgenommen, den füllen wir an der nach dem vielen Regen überfluteten Quelle auf. Fast den ganzen Rückweg, etwas über zwei Kilometer, bläst uns ein scharfer Wind um die Ohren.
Noch ein kleines Schwätzchen mit den Nachbarn, da ist es auch schon wieder Zeit für das Mittagessen. Die Sonne hat das Womo auf über 24°C aufgeheizt. Obwohl es am Abend wieder bis zu 1°C kalt wird, brauchen wir die Heizung nicht mehr einschalten.

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Grauer Himmel am Montag, in der Nacht fiel die Temperatur auf nur 1°C, im Womo waren es noch 12°C, Dagmar erbarmt sich und stellt am Morgen die Heizung an.
Nach dem Mittagessen einen kurzen Plausch mit den Nachbarn, anschließend eine schnelle Runde um den Pinienwald bei 7°C. Die Sonne begleitet uns nicht, aber ein Trio der Dog Gang gibt sich die Ehre und beschützt uns auf der ganzen Runde.
Kaum sitzen wir wieder im Womo, gibt es draußen einen strahlend blauer Himmel und ein gelber Planet leuchtet am Himmel, der Akkumulator freut sich aber riesig über den eingespeisten Strom.
In der Nacht wird es wieder richtig kalt, das Thermometer verkündet -1°C.

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Sehr kalte Nacht und dann auch noch so früh aufstehen am Dienstagmorgen, aber in Zacharo ist Markt und die Händler räumen spätestens zu Mittag ihre Stände ein. Bevor wir aufstehen, lassen wir erst einmal die Heizung zwanzig Minuten laufen, kommt uns viel kälter wie gestern Morgen vor, die Sonne steht zwar schon am Himmel, hat aber vor zehn Uhr noch keine wärmende Kraft.
Marktnah fanden wir einen sonnigen Parkplatz. Sind wohl nicht die ersten, die sind schon wieder zu Hause 😆. In Elea zeigte das Thermometer 12°C an, hier sind es nur noch 8°C. 😨
Das Angebot der Händler ist recht bescheiden, selbst die Preisschilder fehlen bei den meisten. So kaufen wir nur zwei Latuga Salate und zwei Kilogramm Mandarinen und planen spontan die Fahrt zum Lidl, weil es die nächsten Tage regnen soll.
Im Supermarkt sind wir rasch durch, die Einkaufsliste war nicht allzu lang, trotzdem ist es wieder einmal mehr geworden, viele Sachen für die  S e e l e  für die Regenzeit.
Bei Plausch mit den Nachbarn erfahren wir, das die Dog Gang wieder zugeschlagen hat!
Sie, die Nachbarn, stellten einen Schnellkochtopf zum Abkühlen unter das Womo, am nächsten Morgen lag der Topf mit dem verriegelten Deckel fast hundert Meter vom Fahrzeug in den Büschen. 😆 Da wir die Dog Gang freiwillig nicht in Womonähe füttern, staunen wir am Abend, da hat sich ein Vorauskommando auf dem Teppich bei uns gemütlich gemacht. Ganz schnell ist uns die Ursache klar: Bei der kalten, windstillen Luft verbreitet sich unser Kochdunst über das Areal und den Bratenduft können sogar wir vor dem Womo wahrnehmen.

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In der Nacht zu Mittwoch hat sich das Wetter wie angekündigt geändert, von -2°C in der Nacht zu milden 5°C bei Regenschauern in den frühen Morgenstunden. Die Heizung schafft es dann auch schneller, eine gemütliche Wohlfühltemperatur zu erzeugen, nur bei dem Getrommele auf dem Dach kommen wir schlecht aus den Federn.
Weiter wie zehn Meter vom Womo war nicht möglich, entweder blies einen der Wind um die Figur oder es regnete Bindfäden, zeitweise wurden einem vom Sturm der Regen um die Ohren geblasen.

Die Nacht auf Donnerstag schüttelt, rüttelt, drückt und wackelt der Wind am Womo, nur die Fenster der windabgewandten Seite lassen sich auf Spalt stellen, ohne die Lüftung wird es zu warm im Womo. Nach einer unruhigen Nacht stehen wir beizeiten auf, die kurzen aber heftigen Windböen lassen einen nicht in Ruhe schlafen, brauchen aber heute nicht die Heizung anstellen. Der Wind treibt auch die Wolken fort, die Batterie wird geladen.
Nach dem Mittag nahm der Wind zu, trieb Regenwolken vor sich her und peitschte den Regen auf alle Womoflächen, kein Ausgehwetter.

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Still, leise war es am Freitagmorgen, keine Regentropfen die auf das Dach klopfen, kein Wind der an den Womoecken zerrt und die Brandungswellen fast unhörbar leise. 😁
Nach dem Frühstück laufen wir mit dem Müll in Richtung Quelle, unterwegs sind die Wege und das karge Heideland vor dem Sandstrand gut geflutet, der Boden kann die Regenmengen nicht mehr aufnehmen, zum Glück stehen wir auf lockerem sandigen Boden ohne Regenpfützen.
Das Quellhaus ist heute noch mehr geflutet, über die Sitzquader sich reinhangeln wie beim letzten Mal geht auch nicht, eine Bäuerin sitzt dort mit mehreren Platiktüten mit Salat (Löwenzahn oder so) und wäscht den lehmigen Dreck ab. Nach kurzem Gruß zeigen wir ihr den leeren Kanister und sie kommt uns mit ihren hohen Gummistiefel entgegen und füllt den Kanister für uns auf. 🙂
Es bleibt meist trocken am Nachmittag, nur wenige Tropfen fallen hin und wieder, bleiben im Womo hocken.
Am späten Nachmittag zieht fern über dem Meer lange ein Gewitter vorüber, das beschert uns den nächsten langandauernden Regen.

Was möchtet ihr über das Samstagwetter lesen?
Bedeckt, Regenschauer und böige Winde, die recht dunklen Wolken reichen nicht aus für die Batterieladung. Gleich nach dem Frühstück schmeißt Jürgen den Moppel an, da merkt er auch, dass der Wind sehr kühl ist.

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Sonntagmorgen ist es recht hell, die Batterie kommt in den Ladezustand, aber die Sonne hat nur wenig Kraft, um uns zu wärmen. Die Idee zum Sonntagswochenmarkt verwerfen wir, etwas zu spät aufgestanden und der Weg ist uns dann doch zu weit bzw. die Zeit etwas zu knapp. Ab dem Nachmittag immer mal ein paar Tröpfchen vom guten Naß.

Der Montag beginnt mit einer milchigen Sonne, der Solarregler nimmt seine Tätigkeit auf, für den Nachmittag ist mal wieder Regen angesagt. Gleich nach dem Mittagessen laufen wir zur Quelle, schon nach einem Kilometer begegnet uns der erste kurze Schauer, blieb aber der einzige. Das Quellhaus können wir heute trockenen Fußes betreten, das Wasser sprudelt warm und stark aus dem Steinmund.
Auf dem Rückweg gab es viel Sonne, unser nächster Nachbar stand vor seinem Womo, so war ein Plausch angesagt. Gab viele interessante Themen, der Regen trieb uns aber mal wieder auseinander.

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Wie von dem Wetter App versprochen, bescherte uns der Dienstag etwas Sonne, milchig trüb zwar, deswegen auch nicht sooo wärmend.
Den Vormittag nutzten wir dann auch gleich zu einen langen Spaziergang, zwei Stunden laufen wir stramm durch den Pinienwald und dann vor dem Strand zurück. Beim Rückweg gab es einen guten Gegenwind und wir waren froh den hinter uns gebracht zu haben. Fast drei Kilometer im Wind laufen strengt arg an und kühlt den Körper schnell aus.
Ein leckeres Mittagessen und später Kaffee mit einem Sortiment leckeren Gebäcks verkürzen uns den Nachmittag. Erst gegen 18 Uhr verdunkelt sich der Himmel, wir sehen einen orangenen Sonnenuntergang.

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Nur ein Grad waren es in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, im Womo recht kühl. Nach dem Duschen gestern Nachmittag hatten wir fast alle Fenster auf Spalt gestellt, um die Luftfeuchtigkeit entweichen zu lassen, gestern Abend ohne Wind machte sich das nicht bemerkbar, aber zur kühlsten Zeit frischte der Wind etwas auf. Natürlich wollte Dagmar nicht das warme Bett verlassen, um diese zu schließen.
Das faule Leben hat ein Ende, von unserer To Do Liste haben wir dieses Jahr noch nichts abgearbeitet, sind wir doch um dies zu erledigen nach Elea gekommen. Heute wird dringend mit der Wäsche angefangen, Sonne soll die nächsten 2, 3 Tage scheinen. Hier am Strand geht ja oft der Wind, kühl bleibt es aber weiterhin.
Letztes Jahr haben wir hier schon fast jeden Tag draußen unser Essen eingenommen, dieses Jahr vielleicht drei, höchstens vier Mal. Zur Kaffeezeit wären wir direkt vor dem Womo windgeschützt, aber für den kurzen Moment räumen wir nicht die Möbel raus. So schauen wir aus dem Fenster der im Wind flatternden Wäsche auf der langen Leine zu.
Direkt nach dem schönen Sonnenuntergang wird es kühl, so freuen wir uns nach dem Abendessen auf den herzhaften Duft aus dem Omnia Backofen, die Wärme davon wissen wir auch zu schätzen.

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Donnerstagmorgen wachen wir wieder im eiskalten Womo auf, die Nacht war genau so kalt wie die voriege. Draußen lacht aber schon die Sonne, die Wäsche winkt auf der Leine!
Früh aufstehen ist wieder angesagt, die Arbeitsliste ist ellenlang und muß endlich abgearbeitet werden. Einige meinen ja noch immer, wir machen Langzeiturlaub!
Dem ist aber nicht so, wir leben im Wohnmobil, da fällt fast täglich Arbeit an, diese kann aber oft nicht zeitnah erledigt werden. Für eine klitzkleine zu erledigende Tätigkeit wird nicht der große Werkzeugkoffer rausgeholt, genausowenig wird für jede Kleinreparatur Silkon eine neue Tube mit dem Dichtungsmaterial geöffnet, außer im Notfall natürlich. Einmal geöffnet, trocknet die Öffnung meist ein und beim nächsten Verwenden kommt nichts mehr aus der Kartusche. Auch muß ausgenutzt werden, dass wir hier Wasser ohne Ende bekommen, ist es in einigen Gegenden doch sehr schwierig, gutes Wasser zu bekommen. Neben dem Wäschewaschen werden jetzt alle Tätigkeiten erledigt, bei der wir viel Wasser benötigen.

Ich hin hier: N 37° 21.966′ E 021° 41.292′
Ü-Platz: Elea, Dünenpineta

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend ➕  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend   

🚰  🚿  🚮  400 m 

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Kategorien: 2019-01 Januar, Griechenland, Peloponnes | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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