Globetrottel’s Bericht – Silvester 2018, Neujahr und bis Freitag, den 4. Januar 2019 – im Pinienwald bei Elea

Wetter: wechselhaft

Silvester ist ins Wasser gefallen, sprichwörtlich. Bis zum Mittag fielen immer mal wieder ein paar Tropfen, danach heftiger Daueregen, draußen auf dem Meer zog ein Gewitter vorüber.
Eine kleine Weile vor Mitternacht dann ein ungemütlicher Wassereinbruch an/der Dachluke. Schüsseln drunter stellen, aufwischen und das Womo erst einmal schräg stellen, damit das Wasser besser abfließen kann, nach  außen! Dass wir dann keinen Bock mehr hatten, Silvester zu feiern, könnt ihr euch denken.

Heute an Neujahr die dunklen Wolken weggewischt, ein paar Schönwetterwolken zieren den Himmel, ist aber recht kühl. Wir erholen uns von dem Silvesterstreß. 😀

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Am Mittwochmorgen begrüßt uns die Sonne, Frühstück gibt es auf der Terrasse. Die Nachbarn vom letzten Jahr sind gestern Abend angekommen und so laufen wir rüber, um sie zu begrüßen. Da stehen auch schon die anderen Nachbarn in der Runde, dabei sind wir doch sooo früh aufgestanden ! 😄
Über unser Tagesprogram staunen diese, Dach abdichten finden sie in Ordnung, Hilfe wird angeboten, Wäsche waschen finden sie nicht so gut, wird auch keine Hilfe anvisiert und auf eine Wetteränderung hingewiesen.

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Heute morgen haben wir Alexander großzügig gefüttert, das muß vielleicht erklärt werden. Alexander ist unser Anstellgut, also ein kleiner Sauerteig, der bei uns im Womokühlschrank sein Dasein fristet. Da wir morgen Brot backen möchten, muß das Anstellgut vermehrt werden, wir füttern ihn drei mal und haben so die Hälfte von unserem Brotteig zusammen, der fehlende Teil wird mit Roggenmehl ergänzt.

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Unser bestellte Olivenöl wird pünktlich geliefert. Gina, die Lieferantnerin erźählt, wie mühsam die Ernte ist und wie schlecht das Wetter für die Oliven war, auch erwähnt sie, wie engagiert sie sich um die Strasenhunde kümmert. 💕
Das Leck ist hoffentlich gefunden und nun wieder dicht und das Mittagessen schmeckt uns in der heißen Sonne. Gleich danach laufen wir zur Mülltonne. Die Runde beenden wir wie in den Vortagen, komplett um den Pinienwald drumherum gelaufen und von der anderen Seite zurück zum Womo. Circa eine Stunde dauert dieser Rundweg.

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Zurück beim Womo schieben sich auch schon die ersten Wolken vor die Sonne, nach einigen Minuten wird es kühl und zum Kaffee machen wir es uns im Womo gemütlich.
Das Wetter war bei weitem nicht so schlecht wie angekündigt und so sahen wir am Donnerstag aus vielen hellen Wolken auch oft die Sonne, die Batterie wird geladen. 🙂
Ein Nachbar hat dieser Tage eine Quelle erwähnt, so machen wir uns gleich nach dem Mittag auf die Suche. Schon nach wenigen Minuten laufen wir durch den stürmischen Wind, etwas Nieselregen kühlt unser Gemüt. Die Quelle finden wir genau an der beschriebenen Stelle und füllen eine große Flasche des recht warmen Wassers ab.

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Durch den Wind etwas ausgekühlt erreichen wir bei etwas Sonnenschein wieder das Womo, dort drin sind es angenehme 20°C, Alexander fühlt sich wohl und gedeiht prachtvoll.
Am Abend zieht weit hinter uns ein heftiges Gewitter vorbei, gewaltig donnerte es immer mehRere Sekunden, das Womo bebte wie bei einem Erdbeben, zu sehen bekamen wir es nicht. Bei sechs Grad Außentemperatur, Wind und Dauerregen tut uns die zusätzliche Wärme vom Brotbacken seelisch richtig gut, außerdem riecht es sooo lecker!

Regentropfen auf den Womoscheiben glitzern kurz in der Sonne, dann wird es wieder dunkler am  Freitagmorgen. Heizung einschalten und das Kaffeewasser kochen sind die ersten notwendigen Vorbereitungen für einen kuscheligen Womotag, Dauerregen ist angekündigt.
Das frischgebackene Brot mundet uns sehr, jetzt kann die Sonne kommen.
Wie die Wolkendecke zu Mittag kurz aufreißt und wir quer über die Bucht auf Kypirassia blicken, sind die Hügel oberhalb vom Ort weiß angehaucht.

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Blick über die Bucht auf Kyparissia und die angehauchten Hügel

Nun haben wir den Kundschafter und bestimmt auch den Vorkoster der Dog Gang erwischt. Wie selbstverständlich ohne sich des geringsten zu schämen, schlürft er hemmungslos unser Einweichwasser! Jürgen’s Bemerkung, da hast du aber Glück, dass da noch keine Waschzusätze drin sind, stört kein bißchen, der vorwurfsvolle Blick besagt, Mensch, mit der Suppe wird kein Hund satt!

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der gleiche Ausblick wie oben, eine gute halbe Stunde später

Im Laufe des Tages wurde die Schüssel im voller, immer wieder Regen-, Graupel- & Schneeschauern. Wir achteten darauf, dass die Heizung ja nicht ausging.

Ich hin hier: N 37° 21.966′ E 021° 41.292′
Ü-Platz: Elea, Dünenpineta

Sehr gut          
Gut                   
Befriedigend ➕  ✔
Ausreichend  
Mangelhaft    
Ungenügend   

🚰  🚿  🚮  400 m 

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Kategorien: 2019-01 Januar, Griechenland, Peloponnes | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „Globetrottel’s Bericht – Silvester 2018, Neujahr und bis Freitag, den 4. Januar 2019 – im Pinienwald bei Elea

  1. Hallo Ihr beiden, haben schon lange nichts mehr von Euch gelesen. Geht’s Euch gut?
    Viele Grüße aus dem wieder sonnigen Kreta schicken
    Susanne und Peter

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  2. Wir sollten nach Südspanien fahren, aber immer nur blauer Himmel ist ja auch langweilig. Übrigens lieferte Athen die Junfrauen und -Männer nach Kreta.
    Viele Grüße

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